Netzwerkeinrichtung

andreas666

Ensign
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Feb. 2005
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Hallo CB-Gemeinde!

Ich habe von meinem Chef die Aufgabe bekommen, einen funktionierenden Internetzugriff in seiner neuen Wohnung einzurichten.

Im Büro vom Geschäft in dem ich arbeite, steht eine FRITZ!Box 7490. An diese ist ein Netzwerkkabel angeschlossen welches nach oben bis zur Etage unter seiner neu gebauten Wohnung führt. Die baulichen Gegebenheiten (Fußbodenheizung) lassen nicht die Möglichkeit zu, durch die Decke zu bohren.

Hierzu nun die Frage ob es Sinn macht, unter der Decke eine weitere FRITZ!Box zu montieren; diese als Repeater arbeiten zu lassen und per WLAN-Stick aus der Wohnung auf diese zuzugreifen.

Für Eure Hilfe und Tipps Dank im Voraus und schöne Weihnachten!

Gruß

Andreas
 
Nein das "macht keinen Sinn".
Accesspoint kaufen, DLAN ausprobieren, etc.
 
Wenn dein Chef eine Neue Wohnung baut, wird doch irgendwo eine Leerverrohrung vorhanden sein?
D-Lan und W-Lan Repeater sind pfusch und sollten NIE die Grundlage für ein Netzwerk sein.

Also wenn dein Chef eine ordentliche Lösung haben will dann soll der einen Elektriker anrufen und der soll dann ein mindestens ein CAT6 Kabel einziehen.

Auch wichtig wäre das Firmennetz und Heimnetz zu Trennen (also mit einem Router, Firewall usw...)
 
irgendwie müssen die Anschlüsse seiner Wohnung ja auch nach oben kommen, also ggf. Zuleitungsschacht für die Kabelverlegung nutzen und dann AccessPoint und/oder Switch setzen.
DLAN kann gut funktionieren, muss aber nicht, denn über dem Netz sollten 2 Stromzähler (1x Geschäft, 1x Wohnung) hängen welche dir das Leben schwer machen.
 
Wirklich gut wird das über WLAN wirklich nicht laufen zumal du von "nach oben bis zur Etage" sprichst, was danach klingt als wenn mindestens eine weitere Etage dazwischen ist. Wenn überhaupt, dann sollte man es mit Richtfunk versuchen, also einer zielgerichteten WLAN-Verbindung, die eben nicht mit Rundstrahlantennen "drumherum" funkt, sondern genau nach oben/unten. Am besten würde das natürlich an der Fassade funktionieren, weil die beiden APs dann Sichtverbindung hätten.

PowerLAN ist aber auch relativ schwierig, weil das dann vermutlich über zwei Stromzähler ginge. Kann klappen, aber wie gut, steht in den Sternen - wenn es überhaupt funktioniert.

Bleibt eigentlich nur ein LAN-Kabel durch einen Versorgungsschacht, Leerrohre, etc. oder eben ein separater Internetanschluss, Telefon wird er in der neuen Wohnung ja haben.


Die Frage ob man letztendlich überhaupt eine ungefilterte Verbindung zwischen Geschäft und Wohnung haben sollte, sei mal dahingestellt. Im Zweifelsfalle können die Angestellten dann das private NAS sehen, etc. Ich persönlich würde zumindest eine Firewall dazwischenschalten, die entsprechende Zugriffe reglementiert.
 
mhh.. hat dein scheff keine arbeit reingeholt, dass du sowas arbeitsfremdes machen musst?

repeater: jein, suboptimal. störanfällig und halbiert die bandbreite.
kabel ziehen: ja, unbedingt. man muss ja nicht durch die bodenheizung bohren, es gibt bestimmt irgendwo ein kabelkanal.
dlan: ja, auch suboptimal, kann auch zu "langsamen internet" führen.
 
Fußbodenheizung wird idR nicht bis an den Rand verlegt. Bohrer 5cm vom Rand ansetzen und Gas geben. Bei Unsicherheit kann man ja den Heizungsmonteur fragen. Wenn es eine Neubauwohnung ist, wird er sich ja noch erinnern.

Wie bereits beschrieben ist ein Kabel die einzig verlässliche und vor allem auch die schnellste Verbindung. Der Hinweis von "ioe" mit dem Trennen der Firmen- und Heimnetzwerke ist übrigens nicht außer Acht zu lassen. Ich würde da mal nachfragen und ggf. ein zweites Gateway installieren
 
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