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Netzwerkkabel von der Fritzbox aufteilen

netfinder

Ensign
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Apr. 2008
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Hallo!


Bin dabei, mir eine NAS zuzulegen um anschliessend mittels raspberry pi und openelec filme auf den fernseher zu streamen.

Kann ich ein Netzwerkkabel von der Fritzbox ausgehend auf 2 aufteilen? Sprich ein Ende in den WLAN-Repeater stecken, das andere in den Pi.

Ausserdem reicht die Bandbreite, wenn die NAS nicht direkt mit dem PI verbunden ist?

Die NAS, welche ich noch nicht habe, sollte mind 12 TB fassen.

Danke für eure Tipps.

netfinder
 
Jow, was du suchst ist nen Switch, dann hast du auch was von der Bandbreite ;-)

Interessant wäre noch was für eine Fritzbox du hast...
 
Servus,

switch ist das was du suchst:D

Ich betreibe meinen PI(B-Modell) auch mit XBMC unter Openelec an einem Switch der wiederrum
über ein Kabel nur mit 100Megabit/s an der Fritzbox angeschlossen ist.
Das NAS (Synolog DS210j) ist mit 1000Megabit/s ("Gigabit") direkt an der Fritzbox angeschlossen.

Für das Streamen von Full HD Material reicht das locker.

Gruß
R.A.M.
 
Switch heisst, da stecke ich das aus der Fritzbox kommende Kabel ein und dann kann ich daran wiederum mehrere LAN-Kabel abgehen lassen, oder?

Verzeiht mir die wahrscheinlich einfacheren Fragen...
Ergänzung ()

Fritzbox 7390
 
Ja, genau so ist es.

Ist das genau so, wie wenn die Fritzbox selbst mehr Ports hätte, einstellen o.Ä. muss (und kann man auch gar nicht - zumindest nicht bei meinem Switch) man da nichts.

Aber achte auf Gbit, sofern du das brauchst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke.

Ja, ich brauche Gbit, aber anscheinend, wie oben von R:A:M: beschrieben, kann ich ja zwischen Fritzbox und dem Switch eh nur 100M/s einsetzen, oder ist das Kabelabhängig?
 
ich habe nicht gesagt das die Fritzbox nur 100mbit kann (wobei das für die meisten heute laufenden wohl noch gilt),
die neueren Fritzboxen haben in der Regel Gigabit (1000mbit).

Ich habe nur mein Lan Kabel gesplitett:D

Gruß
R.A.M.
 
Hab das ja bestimmt nur falsch verstanden. ;-)

Ok, also dann ind es bis zum Switch theoretische 1000, und ab dem switch dann 50/50?
 
Nein. Das Switch hat auf jedem Port (Steckplatz) 1Gbit/s. Die langsamste Teilstrecke (idR Internet oder WLAN) einer Verbindung begrenzt natürlich den Durchsatz.

Überleg dir aber vorher, ob dir eins mit 5 Ports genügt oder du in 2 Wochen gerne 7 Geräte anschließen möchtest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und achte darauf das es ein Gigabit-Switch ist, gibt ja auch noch die "Alten" die nur 100 haben.
Und beim Switch nicht unbedingt den billigsten nehmen. Schau auch auf den Stromverbrauch da
die Kiste ja i.d.R. 24/7 läuft.

Gruß
R.A.M.
Ergänzung ()

Am besten ist folgende Hardware-Kombination:
-USB Festplatten an der FritzBox anstecken (per USB)
-Switch an der FritzBox anstecken (per Ethernet-LAN)
-Raspberry Pi an der Fritzbox anstecken (per Ethernet-LAN)
-Fernseher an Rasperry Pi anstecken (per HDMI)

Damit kannst du vom Raspberry Pi auf die Inhalte auf den USB-Festplatten
zugreifen.

Wenn du die Festplatten in deinen PC steckst (sind es externe oder interne?)
muss dein PC immer an sein damit du von XBMC darauf zugreifen kannst.
Ausserdem muss auf dem PC noch eine Freigabe eingerichtet sein für die Laufwerke.
 
Zuletzt bearbeitet:
R.A.M. schrieb:
Und beim Switch nicht unbedingt den billigsten nehmen. Schau auch auf den Stromverbrauch da
die Kiste ja i.d.R. 24/7 läuft.

Dem stimme ich nicht zu, die Geräte von TP-Link sind sehr gut, auch was den Stromverbrauch betrifft - merkt man unter anderem daran, dass weder der Switch, noch das Netzteil (Schaltregler) warm sind (kein unterschied zu an oder aus (vom Gefühl her)), auch Leute, die das gemessen haben (auf Amazon) sagen, dass der Verbrauch sehr gut ist (ohne Aktivität <1 Watt).

Also sowohl der Preis, als auch die Leistung ist bei TP-Link sehr gut.

Kannst ja mal die Bewertungen bei bspw. Amazon lesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, an 1€ teilen aus China habe ich nicht gedacht.
Einwand angenommen.

Aber TP-Link ist ja ziemlich günstig, daher habe ich daran gedacht ;)

Also dann stimme ich dir doch zu :)
 
Also nehme ich jetzt mal den TP-Switch. ;-)

Das Setup sähe erstmal so aus:

PC mit internen Platten im Arbeitszimmer. Verbindung mittels LAN-Kabel ins Wohnzimmer (der Vormieter hat das sowieso schon verlegt), dort in den Switch. Vom Switch Kabel in den WLAN-Repeater, in den Fernseher und in den Pi. Korrekt?

Ich weiss, dass der PC dann immer laufen muss, soll ja keine Dauerlösung sein. Nur wenn ich das richtig überblicke, bräuchte ich mind. 1 NAS mit 4 Einschüben und wenn es nicht das älteste sein soll, dann kann ich dafuer grob 4-500 € rechnen, zusätzlich noch 4x4TB Platten, da spar ich mir die NAS lier erstmal. Allerhöchstens ihr sagt mir, dass das blöd ist. Dann muss ich das halt gleich investieren.

Sorry, dass ich mich nur sporadisch melde, heisst nicht dass ich das nicht verfolge. Vielen Danke für die Tipps.

Grüsse

netfinder
Ergänzung ()

Ahja, wie kann ich rausfinden, welche Kategorie das bereits verlegte Kabel hat? Steht das drauf?
 
Woher kommt denn das Internet? Von Wlan Repeater oder willst du den Repeater damit versorgen?
Wie hat der PC bisher Internet bekommen? Eventuell lohnt es sich hier ein zweiten Switch zu kaufen (sind ja nicht wirklich teuer), sodass der PC nicht an sein muss.

Bist du sicher, dass du 16TB brauchst? Oder willst du ein RAID machen? Wenn ja, wieso? Willst du damit das Backup machen?

Wieso glaubst du, dass du mind. 400€ ausgeben musst, um neuste Hardware zu haben?
Hier mal eine Zusammenstellung, die als File-Server mehr als ausreichend wäre.

1 x Intel Celeron G1820, 2x 2.70GHz, boxed (BX80646G1820)
1 x Crucial DIMM 4GB, DDR3-1600, CL11 (CT51264BA160BJ)
1 x ASRock H81M-DGS (90-MXGS60-A0UAYZ)
1 x Cooler Master Elite 342 (RC-342)
1 x be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31 (BN140)

~150€ (ohne Festplatten)

Und wenn das System leise sein soll (& dazu noch Strom sparen), wenn du nicht gerade auf die Daten zugreifst - also schätzungsweise ~95-99% der Zeit - dann machst du das rein: http://geizhals.de/crucial-mx100-128gb-ct128mx100ssd1-a1122680.html

Wenn du uns verrätst, was genau du mit dem NAS alles vorhast, kann man u.U. einen geeigneteren Prozessor wählen (wenn du Virtualisieren willst, wäre eine Xeon nicht schlecht, da dieser VT-d unterstützt, was der Celeron nicht kann.

Zum Kabel:
Das sollte drauf stehen, schau ob du irgendwo auf dem Kabel (nicht Stecker) etwas siehst wie "Cat 5e".
Wenn die Zahl dort 5 oder größer ist, ist das Kabel Gigabit geeignet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Normalerweise steht auf den Kabel drauf was für ein Typ sie sind (z.B. Cat.6a, o.ä.)

Grundsätzlich musst du alle Geräte in einem Switch (der kann auch gerne ein Router sein) stecken.
du kannst also in den einen Port des Switch das lange Kabel rein stecken und dann in das andere
Ende des kabels deinen zweiten (neuen?) Switch reinstecken. Dann in den neuen Switch dann die Geräte
bei dir im Wohnzimmer (WLAN-Repeater und RaspberryPi)

Gruß
R.A.M.

P.S. um gleich die nächste Diskussion loszutreten: Ich würde mir ein NAS von einem NAS-Hersteller wie Qnap oder Synology
kaufen, das ist gerade für "Nicht-Profis" wesentlich leichter zu administrieren. Und ausserdem auch stromsparender.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bis jetzt sieht das dann so aus (mit den bereits vorhandenen Dingen):

Internet via Kabel in das Modem -> Fritzbox -> PC, Drucker, langes Kabel (Cat. 7) bis in das Wohnzimmer.

Langes Kabel -> Switch -> WLAN-Repeater, Pi, Fernseher, xy. Korrektes Setup?


Nun zur NAS. Anfangs dachte ich wie RAM, sprich Synology-NAS zur einfacheren Handhabung für einen nicht-Profi. Allerdings schreckt mich der meist höhere Preis und meine Unkenntnis der Materie, sprich, ich habe keine Ahnung welches Gerät.

Gedacht war die NAS vor allem für die vielen Filme (vorwiegend .mkv Daten aus den im Keller gelagerten x DVDs). Diese brauchen kein Backup.
Zusätzlich würde ich gerne meine Fotos auf der NAS und die paar wichtigen Daten auf dem PC sichern.
Wenn das Ding nun auch noch per Internet ansteuerbar ist, um mal wichtige Daten oder Fotos schieben zu können, um so besser.

Nach bagbags Idee würde ich aber nun doch ziemlich Geld sparen, vorausgesetzt das System ist für einen "Noob" baubar?

Danke für die Hilfe, nach dem Dienst hab ich nun mehr Zeit zum schnelleren Antworten.
 
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