News Neuartige Anoden sollen Akkulaufzeiten verzehnfachen

storkstork schrieb:
Oder Atombatterien, wie sie in Herzschrittmachern verbaut werden, oder abgelegenen Funkreleighstationen in Russland.

Wo hast Du denn das mit den Atombatterien in Herzschrittmachern her.
Ich hätte mich fast tot gelacht. Aber nur fast.
 
und wenn es dann soweit ist, darf keiner mehr sein Handy, MP3 Player und Laptop etc. mit ins Flugzeug nehmen :D derzeit sprechen immer Airlines eine Verbot für den Transport von Lithium Batterien/Akkus aus und die wenigen, die es noch gestatten, verlangen den Transport als Gefahrgut, was ziemlich teuer ist. Für die Gefahrgutprüfer werden seit ca. 2 Jahren extra Kurse bezogen auf die Lithiumbatterien/Akkus angeboten ^^
 
Ich hoffe das wird was, die Akkulaufzeiten der Smartphones, wenn man sie voll nutzt, sind echt lachhaft -.-
 
Jaja... in 3-5 Jahren beginnt schon immer die Zukunft...

Was ist an Atombatterien lustig?
Gibts doch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den erfreulichsten Fortschritt der Akku-Technologie empfinge ich bei den NiMh-Akkus. Die alten Akkus waren nach einem Monat selbstentladen und die neuen verlieren nur 10% je Jahr.

Seitdem ist meine Montagelampe nicht immerzu leer, wenn man sie braucht. Leider werden zu jedem Gerät die billigen Normal-Akkus verkauft, die man dann gleich entsorgen kann.

Ich wette, hinter dieser schleppenden Forschung und seit ewig andauernden Ankündigungen steckt nur wieder ein Patentirrsinn.
 
Ich interessiere mich für elektromodellbau. Guckt euch mal die guten(und teuren) Akkus auf www.conrad.de/modellbau an. Die Technik is nich alzu hinterher. Aber in die Billigen(oder auch in die teureren) Smartphones kommt immer nur der billige Rest rein. Selbst "edle" apple Geräte können sich kein Flash leisten um Stom zu sparen.(wobei das ipad1 sogar eine Woche ausharrt-komisch:rolleyes:)
 
Rebirth schrieb:
Wenn deine Theroie des bösen Kapitalismus stimmen würde, würden wir wohl selbst in Notebooks noch Batterien einsetzen. :freak: Die man dann natürlich zeitnah und sehr kostengünstig austauschen/erneuern müsste. :3

Das nennt sich "geplante Obsoleszenz" :) Die Wirtschaft hat kein Interesse daran Dinge unters Volk zu bringen die ewig halten, im Gegenteil, ein nicht unerheblicher Teil der Forschung geht in die Richtung "was können wir tun das dieses Ding nach Zeit X auseinderfällt" obwohl es theroretisch und auch praktisch ohne diese Modifikation sehr viel länger halten würde :)

Die ersten Nylon Strumpfhosen von Dupont hielten ganz schön was aus, das merkte auch der Hersteller und zwar an stagnierenden Umsätzen, also hat man die Dinger für UV Strahlung anfällig gemacht, und schwups lösten sie sich mit der Zeit auf und man musste neue kaufen.

Nur ein Beispiel von unzähligen ...
 
Ums zehnfache steigern... mir wäre die doppelte Laufzeit schon recht!

News über Akkulaufzeiten kommen hier ja mal alle paar Monate vir, Ideen und erste Ergebnisse sind zu sehen... aber mehr dann auch nicht, die fantastischsten Ideen lösen sich dann mucksmäuschenstill in Wohlgefallen auf.
 
Ich muss da glaube ich was richtigstellen.
So der Akku hat nach 150 Ladezüklen noch die 5fache Kapazität eines Lithium-Ionen-Akkus (nach 150 Züklen?). Jetzt sagen wir mal wir laden unsre Handys jeden Tag auf.
Das macht dann bei "gewissenhafter" Aufladung des neuen Akkus maximal 1500Tage (Sagen wir man lädt bei 40%), also 900Tage.
Also hat der Akku nach 900Tagen noch die Hälfte seiner Kapazität, oder das 5Fache der eines Li-Akkus (nach 150Züklen?).

Das sollte doch reichen, oder?

@DeVIce
Jah die Doku habe ich auch vor einiger Zeit gesehen.
Schon erschreckend, wenn Konstrukteure zu sowas gezwungen werden.
 
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Wenn man alle News zu neuen Akku-Technologien, die die Kapazität/Laufzeit/Ladezyklen etc. verlängern/verbessern soll, zusammen nimmt müssten wir in ein paar Jahren einen Akku haben, der:

- in ein Handy passt
- innerhalb von Minuten voll geladen ist
- genug Kapazität hat und mehrere Jahre Dauerbetrieb zu halten

:rolleyes: ;)

Außer Der-und-der versucht sich hier-und-daran war bisher aber noch nicht viel gesehen. :o
 
Jaja vorstellen und präsentieren können die immer viel, da sind die Alle stark, erscheinen tut dann Jahrelang wieder nichts, oder überhaupt nichts, 2009 gab es auch eine Meldungwo die Leistung verachtfacht wurde, bzw. werden sollte.

Die Meldung kamma dann zu der Meldung mit den Solarzellen tun die 85% Effektivität haben sollten, wird man wahrscheinlich lange Zeit nichts von hören oder nie wieder.

Es wurde schon soviel angekündigt, wovon man dan nie wieder hört, also abwarten bis es soweit ist, nicht das wieder eine Lobbi den Riegel davorschiebt, traurig aber wahr.
 
......."oftmals schon nach weniger als zwei Tagen eine Steckdose dringend erforderlich ist."
Mit meinem DHD reicht der Akku maximal einen Tag aus.

Denke das es ewig so weiter gehen wird mit der akkuleistung, von 1-2 Tagen. Weil dadurch die Wirtschaft lebt und dieses ja gewollt ist.
 
Nur ein Beispiel von unzähligen ...

auch eines der deutlichsten beispiele ist, dass edisons erste glühbirne immer noch brennt. seit 1880.

ich hab schon die 3. in diesem jahr in meiner lampe drin. unglaublich dieser fortschritt :freak:

längere akkuzeiten sind aber auch nötig. man kann ja kaum mehr auf ein festival ohne dass das handy schlapp macht.
 
aivazi schrieb:
hm.. hört sich ja soweit toll an, aber wenn man davon ausgeht dass wenn man jährlich sein Handy 150 mal auflädt und in diesem Zeitraum die Akkukapazität um 50 % sinkt, ist es auch nicht das Wahre.

Crossfire Sebi schrieb:
Nach 150 Ladund "nur" noch 5 mal so hoch, sprich nach einem Jahr ist der Akku so "gut" wie ein jetztiger. Und wie sieht es dann 2 Jahre später aus? nur noch ein viertel so gut? Da muss wohl noch deutlich an der Haltbarkeit des neuen Akkus geforscht werden, sonst wird das nix!

Da muss wohl noch deutlich am Textverständnis geforscht werden..... :rolleyes:

Wenn der Akku 10x soviel Kapazität hat wie ein heutiger, dann muss ich natürlich nicht mehr 150x im Jahr laden sondern nur noch 15x. Somit würden die 150 Ladezyklen nicht nach einem, sondern nach 10 Jahren erreicht, ergo im Laufe dieser Zeit die Kapazität auf 50% sinken. Das wären nach 10 Jahren aber immer noch 5x soviel Kapazität wie ein heutiger Akku im Neuzustand hat bzw. wohl 20x soviel wie ein heutiger nach 10 Jahren.
 
Die Kapazität ist ja auch sehr entscheidend:

(i) Entweder wir bauen den neuen Akku genau so groß wie den Alten,
dann können wir mit ihm ca. das 10fache an Energie speichern.

(ii) Oder wir reduzieren die Größe,
und können genau so viel Energie speichern, dafür ist der Akku dann wunderbar klein und handlich.

In der Realität wird das wahrscheinlich irgendwo dazwischen liegen, um den Energiebedarf neuer Geräte bei kleinerer Baugröße zu decken.

Die Haltbarkeit des Akkus wird aber sehr wahrscheinlich zu nehmen. Wenn wir davon ausgehen das pro Ladezyklus X% der Kapazität verloren gehen, wir aber seltener Laden, da wir ja eine größere Kapazität haben, dann lebt unser neuer Akku länger als der Alte. Denn der geht auch pro Ladezyklus um X% kaputt, aber dafür muss ich damit auch spätestens alle 2 Tage zur Steckdose.


BTW: Die Plutoniumbatterien sind, solange sie nicht äußerlich kaputt gehen, total ungefährlich. Die sind nur abgeschafft worden, da, wenn jemand nach dem Tod zB eingeäschert wird, das Plutonium in die Umwelt gelangt. Und wahrscheinlich weils sich spätestens nach Tschernobyl schlecht vermarktet hätte xD
 
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Das ist ja mal ein schön reisserischer Artikel...

1. In aktuellen Anoden wird Graphit eingesetzt, kein Graphen. Graphen ist nur eine einzelne Lage Graphit, dafür gab's letztes Jahr den Nobelpreis in Physik.

2. Nur weil man die Kapazität der Anode vergrößert, heißt das ja noch nicht viel für die Batterie. Die Graphitanode in aktuellen Li-Ionenbatterien macht ca. 10% des Gesamtgewichts aus, wenn ich da die Kapazität verzehnfache, ist das noch 1%. Die Gesamtmasse habe ich damit von 100% auf 91% reduziert, die Kapazität der gesamten Batterie um ganze 10% gesteigert. Herzlichen Glückwunsch, aber revolutionär geht anders.

3. 150 Zyklen sind für eine Batterieanode ein Hauch von Nichts. Kommerzielle Graphitanoden schaffen unter Laborbedingungen aktuell ca. 3000 Zyklen, davon ist Silizium noch weit entfernt. Das Zeug zerbröselt nämlich ziemlich, wenn man da ständig riesige Mengen Lithium rein- und rauspumpt.

Also auf jeden Fall interessant, aber in einen Handyakku wird es das Zeug in den nächsten 5 Jahren wohl kaum schaffen. Da muss man erstmal neue Kathoden entwickeln, in denen steckt nämlich das schwere Zeug drin.
 
Irgendwie bin ich nicht so ganz mit der Überschrift der Nachricht einverstanden.

Wäre "Neuartige Anoden sollen Akkukapazität verzehnfachen" nicht besser gewesen. Die Laufzeit hängt doch zu sehr von der Leistungsaufnahme des Gerätes ab.
Und die neuen, zukünftigen Akkus werden sicherlich in zukünftigen Geräten genutzt werden und nicht in derzeit erhältlichen Geräten.
Schon alleine weil sich dann die Akku-Aufladezeit mit den heutigen Ladegeräten verzehnfachen würde.
 
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