Heutige Anoden von
Lithium-Ionen-Akkumulatoren bestehen aus Graphit nicht aus Graphen.
Die heute identifizierten Vorkommen von Lithium belaufen sich auf 29 Millionen Tonnen.
Abbauwürdig sollen sein 13 Millionen Tonnen.
Laut Nissan braucht man 4kg Lithium/24kWh-Kapazitaet, was umgerechnet überigends 167g/kWh-Kapazitaet entspraeche andere Quellen sprechen von ca. 1,5 kg /kWh. Man bräuchte also zwischen 8 kg und 80 kg Lithium pro 48 kWh Akkumulator, das reicht nach heutigen Stand der Technik für rund 400 km Reichweite. Das reicht für 162.500.000 bis 1.625 Miliarden solcher Akkumulatoren. Das reicht damit die Sache ins rollen kommt.
Ausserdem sind im die Mengen des in den Ozeanen gelösten Lithiums größer als der Bedarf, der durch die vollständige Elektrifizierung des weltweiten Verkehrs entstünde. Wissenschaftler vermuten, dass im Meerwasser 230 Mrd. Tonnen Lithium vorhanden sind.
Das sind ca. 20.000 mal mehr als die derzeit Abbauwürdigen 13 Millionen Tonnen.
Der Preis von metallischem Lithium bträgt ca. 60 USD/kg im Jahr 1998 und ca. 550 USD/kg im Jahr 2008.
In der selben
Quelle steht zu lesen:
In einer Studie[25] aus dem Jahr 1975 werden die Kosten für die Extrahierung von Lithium aus Seewasser auf 22 bis 32 US-Dollar pro Kilogramm geschätzt. Selbst wenn man diese Kosten für heute um den Faktor 10 multiplizieren müsste, wird der Preis für metallisches Lithium dadurch sehr viel weniger beeinflusst als durch die wechselnde Nachfrage. Die Menge des in den Ozeanen gelösten Lithiums übersteigt den Bedarf, der durch die vollständige Elektrifizierung des weltweiten Verkehrs entstünde, um viele Größenordnungen. Selbst für die Pufferung von Wind- und Solarstrom aller Stromnetze weltweit sind die Lithiumvorräte weit mehr als ausreichend.
Also nicht so negativ, bitte ;-)