Neubau verkabeln

keshkau

Commodore
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März 2007
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Derzeit beschäftige ich mit der Planung der PC-Vernetzung für ein noch zu bauendes (Holz-)Haus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche. Mir schwebt ein Server vor, auf dem sämtliche Daten zentral gespeichert sind. Das erleichtert zugleich die Organisation der Datensicherung. Die Serverlösung soll auf Windows basieren (Vista, XP), weil ich mich damit einigermaßen auskenne (ganz im Gegensatz zu Linux).

Ausgehend von diesem Server stelle ich mir eine sternförmige Verkabelung in nahezu jeden Raum vor, um dort bei Bedarf PCs anschließen zu können. Zunächst wohl nur 4-6 angeschlossene Rechner sein. Die Datenkabel werden zusammen mit den Stromkabeln verlegt, sodass die Kostenkomponente vernachlässigt werden kann. Außerdem möchte ich eine konstant hohe Datenübertragungsrate sicherstellen (Beispiel: Videoübertragung), was mir WLAN womöglich nicht immer garantieren kann.

Das entscheidende Kriterium ist der möglichst standortunabhängige Zugriff auf alle Dateien innerhalb des Hauses. Der gemeinsame Zugang zum Internet soll ebenfalls über eine zentrale Schnittstelle erfolgen.

Meine Fragen lauten: Worauf sollte ich unbedingt achten? Gibt es besonders Stolperfallen? Kann ich einen alten Pentium 4 (2,8 GHz) zum Server ausbauen oder brauche ich dafür mehr Rechenpower?
 
also dein P4 mit 2,8 Ghz langt auf jeden fall als datenserver, hier würde ich vorallem auf eine schnelle / stabile festplatte setzen, und ausreichend ram!

zu der verkabelung:
ich habe bei mir im haus auch in (fast) zimmer netzwerkdosen verlegt, und eingeltich muss man da auf nichts besonderes achten. habe ich zumindest nicht gemacht, außer die dosen richtig aufzulegen, aber das versteht sich ja von selbst.
 
Ich habe nach einem Umzug meiner Fima schon einmal selbst verkabelt und habe auch noch jemanden an der Hand, der das fachmännisch übernehmen würde. Dass mein Server über eine Armada an schnellen Festplatten und ausreichend RAM verfügen muss, ist mir klar.
 
In Anbetracht der Tatsache, dass so ein Server Tag und Nacht durchläuft, sollte man vielleicht lieber 150 Euro in einen stromsparenden Prozessor investieren. Die meiste Zeit idelt so eine Server CPU in einem privaten Haushalt doch nur rum, und da ist es von Vorteil, wenn die nicht soviel Strom frisst. Dann noch ein Board mit integriertem VGA und LAN und ordentlich RAM und die Sache sollte passen.

Von der Verkabelung her sollte das nicht allzu schwierig werden. Alle Räume mit einer Doppeldose versehen und dann am Hauptanschluss an einem Patchfeld zusammenlaufen lassen. Da kannst du nichts verkehrt machen. Normales CAT 5e Kabel sollte reichen, wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, dann nimm CAT 7, wobei ich den Vorteil nicht so sehe.
 
CAT 5 schwebt mir auch vor. Aber das mit dem Stromverbrauch ist ein gutes Argument. Meinen alten Pentium kann ich ebenso gut woanders als Surf-Station einsetzen. Dann käme ein Neukauf für den Server in Betracht.
 
keshkau schrieb:
Dass mein Server über eine Armada an schnellen Festplatten und ausreichend RAM verfügen muss, ist mir klar.
warum fragst du dann überhaupt nach ? wenn du eh schon alles weißt .... :rolleyes: :freak:
 
Wenn der Server hauptsächlich Daten vorhalten soll, würde ich dir zu einem Gerät wie dem QNAP TS-101, oder der größeren Variante, dem TS-201 raten. Der Leistungsumfang dieses NAS-Servers ist echt klasse. Beispiel: Die Anbindung an das Netzwerk ist durch eine Gigabit Schnittstelle bestens geregelt und der Stromverbrauch des QNAP liegt auch deutlich unter dem eines normalen Servers. Es gibt noch viel mehr Vorteile, aber das kannst du am besten auf der QNAP Seite selbst nachlesen. ;)

Gruss Nox
 
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