Neue 3TB-HDD läßt sich nicht partionionieren > "nichtzugeordneter Bereich"

Also unter GPT läßt sich die Platte als USB an meinem Arbeitsgerät anschließen, partionieren und erkennt dann auch im Eplorer die vollen 3TB. Soviel schon mal. Klasse. Das freut, denn weder Platten (Preis) noch Mainboard (gefrickel) sind nun für umsonst. Nun werde ich ein Platte (bestelle ich noch) für das OS nutzen und die anderen beiden als Datenspeicher. Auch gut. Das OS zwingend auf die 3TBs war kein muss, wäre aber aus Platzgründen im Tower und weil die Platten doch schon edel und longlife sind klasse.

Daraus ergibt aber eventuell eine neue Option für Daten-Speicher: Bekomme ich die beiden Platten in ein Software RAid1 (ist auf dem MB) eingebunden, wenn das OS auf einer dritten liegt?
Realisiere ich das aus dem laufenden installierten Windows heraus, oder brauche ich den Raid-Treiber traditionell aus dem Installationsvorgang über Diskette.
Habe das schon seit 10 Jahren nicht mehr gemacht.
Vielen Dank für Euren Support - bin zufrieden und es geht hier weiter. Da schmekct der Kaffee auch wieder.

P.S:....ja ich weiß: Hardware-Raid wäre deutlich besser und und das Cache der HDDs sollte deaktiviert werden.
Aber Aufgabenstellung für das Teil ist Daten halten im 24 Stundenbetrieb, wobei ein kleines Tool auf MS-Basis darauf laufen muss, sonst hätte ich gleich ein NAS genommen.
 
Das mit dem RAID könnte problematisch werden, da hier auch das RAID-Option-ROM auf BIOS-Ebene mitspielen muss. Und das wird höchstwahrscheinlich insgesamt nur rund 746 GiB bzw. 801 GB pro 3 TB Platte erkennen.
 
Wilhelm14 schrieb:
Das bestätigt, dass das Board kein UEFI kann (und es ist wirklich neu?)
Das ist ein Billigst-Board welches zwar eine 900er Modellnummer hat, aber nur einen uralten 700er (760G/SB710) Chipsatz. So einen Dreck sollte man gar nicht kaufen, zumal Bretter mit 900er Chipsätzen auch nicht so viel teurer sind, aber leider sterben die Pfennigfuchser nicht aus und bemerken die Nachteile dann immer erst hinterher, wenn es zu spät ist.

pico66 schrieb:
Eine ander SSD oder HDD für das OS war nicht gedacht und liegt auch nicht neben mir.
Dann würde ich das mal einplanen, denn ohne UEFI kannst Du nur von einer MBR partitionierten Platte booten und damit nur maximal 2TiB der Kapazität nutzen, außer Du willst fragwürdige Tools verwenden, die dann im Zweifel einer Datenrettung im Wege stehen, sollte mal was passieren und das Backup nicht aktuell (genug) oder womöglich gar nicht vorhanden (nicht zu empfehlen) sein.
pico66 schrieb:
Somit bleibt mir gerade nur erstmal der Setup weg, um dann über das Tool die Speichergrenze zu entlocken.
Bei dem Board kommst Du auf vernünftigem Weg nicht dazu die vollen 3TB bei der Systemplatte zu nutzen, da ein Booten von GPT nicht geht und MBR keine 3GB erlaubt, zumindest nicht bei 512 Byte pro logischem Sektor.

pico66 schrieb:
Während die eine Platte nun ein Setup auf 300GB macht, nehme ich die andere jetzt mal über USB ran
Vorsicht bei Platten über (teils auch ab) 2TB an USB! Die USB-SATA Bridgechips in vielen Gehäuse, vor allem solche von "Fertiglösungen" emulieren dann 4k Sektoren um eben mit MBR auch mehr als 2TB pro Partition zu ermöglichen und damit die problöemlose Nutzung unter XP, welches ja normalerweise kein GPT unterstützt.

Wenn es diese 4k Emulation in dem Gehäuse gibt, dann kannst Du die Platte nicht einfach intern anschliessen (oder in einem Gehäuse ohne diese 4k Emulation) ohne alle Daten zu verlieren, weil man die dann neu partitionieren und formatieren muss! Prüfe das also indem Du eine cmd.exe öffnest und den folgenden Befehl dort ausführst (mit angeschlossener USB Platte!):

wmic diskdrive get BytesPerSector,Model

Steht vor der Platte 512 ist keine 4k Emualtion aktiv und die Platte kann problemlos auf intern umgebaut werden, aber sonst nicht! Das ist eine böse Falle die viele noch nicht kennen.
 
Holt schrieb:
Das ist ein Billigst-Board welches zwar eine 900er Modellnummer hat, aber nur einen uralten 700er (760G/SB710) Chipsatz.
Das ist wirklich irreführend, führt die 960 im Namen und hat als Chipsatz 760. :(

Zusätzlich bin ich irritiert, dass es ein neuer Rechner für 24/7 Betrieb sein soll. Aktuell nimmt man für diesen Fall eigentlich kein AM3+ System mit FX-4300.
 
Das ist der Nachteil der Kompatibilität der Chipsätze über mehrere CPU Generationen bei AMD und mit einer 700er Modellnummer würde sich so ein Mainboard wohl schlecht verkaufen, also wählen die Hersteller eine höhrere Nummer. Die sagt eben nichts über den Chipsatz aus, da muss der Kunde sich schon genauer informieren und sich nicht auf die Assoziationen verlassen, die natürlich bewusst hergestellt werden. Einen 960er Chipsatz (bzw. Northbridge) gibt es ja sowieso nicht, da hätte man schon stutzig werden können.

AM3+ wäre auch nicht meine Wahl für 24/7, aber das muss jeder selbst entscheiden. Bei den Chipsätzen und CPU hat jedenfalls Intel im Moment die Nase sehr weit vorne und AMD muss sich das mit seiner Konzentration auf APU, die offenbar jahrelang die Resource in dem Bereich sehr geschwächt hat, selbst ankreiden lassen.
 
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