Neue 4TB Platte / Ungeeignete Sektoren?

c-mate

Rear Admiral
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Hallo,

in einer NAS ist einer der 4 Platten ausgefallen und ich habe eine neue bestellt und eingebaut.
Die Platte wurde erkannt, das RAID wieder aufgebaut und funktioniert auch.
Allerdings hat die NAS jetzt (nach 3 Tagen) gemeldet, dass auf Laufwerk 3 (das ist die neue Platte) ungeeignete Sektoren gefunden wurden und die Platte ausgetauscht werden sollte.

Hier mal die SMART Werte der Platte (die ich selbst nicht lesen/interpretieren kann):
SMART.JPG

Ist dem so, hat diese neue Platte tatsächlich einen weg?

(Ich habe den Lieferanten auch schon angeschrieben wegen Umtausch)

THX
 
Ein freund von mir, der selber einen Server besitzt hatte das Problem, dass eine nagelneue, unbenutzte Platte bereits so viele Fehler aufwies, dass sie unbrauchbar war. Dass Deine schon so drauf ist, ist durchaus möglich.

Darf ich fragen, um was für eine Platte es sich dabei handelt?
 
Die Warscheinlichkeit ist nicht besonders hoch, dass das passiert.

Der Smart Test ist nur begrenzt aussagekräftig. Wirkliche
Sicherheit bringen eher Tests wie Seatools oder DLDIAG
Ergänzung ()

BernardSheyan schrieb:
Darf ich fragen, um was für eine Platte es sich dabei handelt?
Klick aufs Bild, ganz oben stehts.
 
Das gerade neue Platten schnell ausfallen kann passieren. HDDs sind sehr empfindlich und werden nicht immer entsprechend sorgsam behandelt und verpackt wenn sie auf den Weg geschickt werden. Einige Händler verpacken die nur so wie Bücher und das kann natürlich nicht gut gehen, wenn man weiß wie die Logistiker mit den kleinen Pakten so umgehen. Wie war diese verpackt? Auf jeden Fall würde ich die beim Händler reklamieren.

Technische Geräte haben sowieso am Anfang eine sehr hohe Ausfallqueote und deshalb machen Profis auch immer zuerst einen Burn-In Test bevor die HW in die Produktion geht.
 
borizb schrieb:
Die Warscheinlichkeit ist nicht besonders hoch, dass das passiert.
Gerade das Gegenteil ist der Fall, siehe Badewannenkurve der Ausfallraten technischer Geräte.

borizb schrieb:
Der Smart Test ist nur begrenzt aussagekräftig.
Das ist doch Quatsch, bei einigen SSDs werden gerne mal Fehler verschiegen, aber bei der HDD gibt es nun keinen Grund anzunehmen, die wiederzugewiesenen Sektoren wäre erfunden.
borizb schrieb:
Wirkliche
Sicherheit bringen eher Tests wie Seatools oder DLDIAG
Die Aussgabe des Herstellertools ist für Garantiefälle relevant, es geht hier übrigens um eine HGST wie man doch deutlich auf dem Screenshot sieht und damit wäre das HGST Windows Drive Fitness Test (WinDFT) zu verwenden und nicht die Tools von WD oder Seagate. Aber die HDD wurde gerade gekauft und damit ist es klar ein Gewährleistungsfall und die Inanspruchnahme der Gewährleistung des Händlers würde ich auch der Herstellergarantie vorziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Holt schrieb:
Einige Händler verpacken die nur so wie Bücher und das kann natürlich nicht gut gehen, wenn man weiß wie die Logistiker mit den kleinen Pakten so umgehen.

Ich kaufe inzwischen sogar meine HDDs wieder beim lokalen Händler mit kleinem Aufpreis - aber der hat mir hoch und heilig versprochen, dass HDDs bei ihm nur in zertifizierten Hersteller-Kartons angeliefert werden, und danach kommen sie direkt vom Lager zu mir, ohne weiteren Versand.
Aber selbst da hatten wir mal einen Karton, der anscheinend ein bisschen zu weit geworfen wurde: zwei neue WD Red waren beide sofort kaputt. Kann also selbst in der guten Verpackung vom Hersteller mal passieren.
 
Ja das kann man nicht nie ausschliessen, aber eine unzureichende versandverpackung erhöht das Risiko schon mal gewaltig.
 
Bei dem Screenshot sieht man doch eigentlich eh nix. Fehlt ja eine Spalte. Natürlich kann man auf grund von "aktueller Wert" erahnen dass da wohl was nicht passt. Der sollte ja normal bei 100 oderso sein.
 
Leider zeigen nicht alle Auslesenprogramme die Rohwerte an, aber der Aktuelle Wert reicht ja um zu sehen, dass es eben wiederzugewiesene Sektoren und Wiederzuweisungsereignisse gab und nicht so ganz wenige.
 
Die Frage ist, wie kann ich speziell diese Platte mit einem Tool prüfen?
In eingebauten Zustand in der NAS geht das ja nicht, dh ich müsste die Platte ausbauen und per externem USB Gehäuse oder per SATA an einem PC anschließen und dann so prüfen?
 
Gewährt das NAS denn keinen Zugriff auf das Linux? Die meisten NAS basieren ja auch Linux und dort gibt es üblicherweise das Tool smartctl, damit kann man S.M.A.R.T. Werte komplett auslesen (smartctl -a /dev/sdx) und Selbsttests der Platten anstoßen.
 
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