News Neue Architektur: Intel plant Rückkehr ins Speichergeschäft

MegatroneN schrieb:
Intel weiss selbst, dass da für die nächsten Jahre Milliarden mit zu verdienen ist. Schnell noch einsteigen, damit man mitnehmen kann was geht.
Hätten die ihr 3D Xpoint damals nicht eingestellt und konsequent weitergeführt, wären dreistellige Milliardenumsätze die Regel. Die dachten halt, dass sowas in Zukunft nicht benötigt werden würde.
In aller erster Linie hat dort der Krzanich-Virus zugeschlagen und zu absurd dummen Management-Entscheidungen geführt, wie z.B. ...
  1. ...sowohl die XEON-SKUs mit Optane-DIMM-Support als auch die DIMMs selbst teuer zu machen. Entweder Öllampen verschenken und Öl teuer machen oder umgekehrt. Beides teuer machen ist eine schrottige Idee.
  2. ...die Consumer-SSDs nur so auszulegen, dass sie in allem außer Bandbreite King sind, obwohl auch Bandbreite möglich gewesen wäre.
  3. ...die OEM-Mini-SSDs überhaupt anzubieten, anstatt daraus ernsthafte Angebote zu basteln.
Ganz generell (in Bezug auf 1. bis 3.) hätte Intel in der Ära die finanziellen Möglichkeiten gehabt, 3DXpoint mit roher Gewalt zu etablieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm, Kitsune-Senpai, Nerdpatrol und 3 andere
Ich hatte ja den Intel CEO anfangs gelobt besonders für die Preispolitik bzgl. Desktop-CPUs.

Aber wenn jeder anfängt sein eigenes Süppchen zu kochen schadet es dem gesamten PC Markt.

Und ich kann mich irren, aber gab es in den letzten 20 Jahren einen Hersteller der einen solchen Sonderweg gegangen ist (mit Inkompatibiltät) und sich das durchgesetzt hat?

Ein großer Vorteil eines PCs gegenüber z. B. einem Mac ist die herstellerunabhängige Kompatibilität.

Sprich, man tauscht ein AMD Mainboard mit einem Intel Mainboard und kann den Arbeitsspeicher oftmals einfach mit tauschen.

Wo so ein gestapelter Speicher auf der CPU Sinn ergeben könnte wäre bei mobilen Geräten wie z. B. Tablets wo man in der Regel sowieso nichts am RAM ändern kann bzw. nur mit größerem Aufwand.

Also das was sich unter Tan bei Intel geändert hat für den Konsumenten war meiner Meinung nach bis jetzt positiv, ich hoffe es gibt einfach nur eine Diskrepanz zwischen seinem Handeln und seinen Aussagen.^^
 
Die wollen halt mitverdienen. Im Augenblick funktioniert es...
 
Gravlens schrieb:
Ich hatte ja den Intel CEO anfangs gelobt besonders für die Preispolitik bzgl. Desktop-CPUs.

Aber wenn jeder anfängt sein eigenes Süppchen zu kochen schadet es dem gesamten PC Markt.

Und ich kann mich irren, aber gab es in den letzten 20 Jahren einen Hersteller der einen solchen Sonderweg gegangen ist (mit Inkompatibiltät) und sich das durchgesetzt hat?

Ein großer Vorteil eines PCs gegenüber z. B. einem Mac ist die herstellerunabhängige Kompatibilität.

Sprich, man tauscht ein AMD Mainboard mit einem Intel Mainboard und kann den Arbeitsspeicher oftmals einfach mit tauschen.

Wo so ein gestapelter Speicher auf der CPU Sinn ergeben könnte wäre bei mobilen Geräten wie z. B. Tablets wo man in der Regel sowieso nichts am RAM ändern kann bzw. nur mit größerem Aufwand.

Also das was sich unter Tan bei Intel geändert hat für den Konsumenten war meiner Meinung nach bis jetzt positiv, ich hoffe es gibt einfach nur eine Diskrepanz zwischen seinem Handeln und seinen Aussagen.^^
Die Signalwege dürften auch bedeutend kürzer sein
 
Typisch Intel, immer zu spät auf der Party.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm, RichieMc85 und areiland
Rickmer schrieb:
Hat Intel aktuell das Geld, um noch ein Projekt zu stemmen?...
Naja, solange die Trump Regierung da weiter mitfinanziert sind sie ja (zumindest teils) gebackuped was Fehlentscheidungen angeht.
 
@unspektakulaer

Das ist klar, aber z. B. das SoC einer PS5 will ich trotz der Vorteile trotzdem nicht in einem PC haben bzw. die Aufrüstbarkeit sollte trotz der Nachteile erhalten bleiben.
 
icetom schrieb:
20. Mai 2026 Zitat von mir:
"Intel sollte auch mal RAM produzieren, das wäre für alle besser."
Gratulation!

Bisher war DRAM sehr billig, die Margen gering ... jetzt ganz anders.
Viele DRAM Probleme konnte ein großer L3-Cache der CPU kompensieren, was X3D Cache so nötig machte. Aber auch die Kosten für L3 Cache steigen zunehmend an.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: icetom
Kein Wunder, bei den aktuellen Margen im Speichergeschäft...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland
Na-ja, das klingt jetzt nicht so, als würde Intel den Markt mit Speicher fluten wollen.

Das klingt eher so, als würden die daran arbeiten, die KI-Chips, die in ihrer eigenen Fab produziert werden mit entsprechendem, eigenem Speicher auszustatten. Mit der Fertigung alleine konnte Intel bisher niemand Großes anlocken. Vielleicht würden die es schaffen einen KI-Chip-Produzenten (Googlle, AWS, Microsoft, Nvidia...) anzulocken, wenn man ein Packet aus Speicher und Chip aus eigener Fertigung aus einer Hand anbietet. Bei den hohen Speicherpreisen könnte man das sogar zu einem Konkurzenfähigen Preis, auch wenn Intel 14A-Fertigung für den KI-Chip teurer als die A16-Fertigung von TSMC ist/sein wird. Und wenn keiner will, dann baut man halt seine eigenen KI-Chips mit eigenem Speicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm, bensen und areiland
1. Dicke Investition zum Hype planen um den Aktionkurs zu befeuern
2. Geld aufgeben, Investoren werden nervös.
3. Investitionen massiv kürzen, damit den zeitlichen Horizon ausdehnen
4. Kleinstmengen geiler Technik kommen zum Marktabschwung, viel zu teuer weil die Dinger darauf kalkuliert mit den Ausgaben von 2. einen ROI zu erreichen
5. Speichergeschäft wird hinterfragt und die Entwicklung eingeschläfert.
6. Technische Entwicklung im Wettbewerb egalisiert den technischen Fortschritt
7. Lass mit viel Verlust die Speichersparte abstoßen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai und Pringel
@Convert
Genau das hab ich da jetzt auch raus gelesen. Die für KI Systeme gedachten SOCs sollen mit direkt drauf gestapeltem Speicher ausgestattet werden um ihre Energieeffizienz zu verbessern, indem die Signalwege deutlich verkürzt werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm und trb85
Bis man dann soweit ist kommt der nächste Bust im Schweinezyklus und das Management entscheidet sich zum Ausstieg 😅

Aber im Ernst: Denke man hat vielleicht auch einfach zu viele DUV Fabs aus den 14nm Zeiten die man nicht mit sonstigen Aufträgen füllen kann und versucht daraus Speicher zu fertigen?
 
Sehr fein, so gefällt mir das. Genau die richtige Entwicklung.

Sobald es Geopolitisch wird im Sinne von Grenzen ziehen/Sabotage/Zerstörung durch andere Großmächte (China, Nordkorea, die Taiwan Frage, wie sicher ist dann noch Südkorea, dort gibt es auch ein paar Firmen/Fabs) sollten wir froh sein wenn wir in unserer westlichen Hemisphäre jemanden haben der uns beliefern kann und Fortschritt sichern könnte.

Und nicht nur in diesem Szenario....
Generll gilt, je mehr Konkurrenz umso billiger werden die Produkte, umso mehr ist verfügbar und es gibt alternativen. Mein Aktiendepot wird auch weiterhin schön mit Intel befüllt, die Firma wird noch sehr wichtig werden. Gerade auch wegen deren freien Foundry-Kapazitäten, es wird jemand reinspringen der durch lange Wartezeiten anderswo nix bekommt.
 
Gravlens schrieb:
Aber wenn jeder anfängt sein eigenes Süppchen zu kochen schadet es dem gesamten PC Markt.
Ich bezweifle, dass das primär für den PC gedacht ist. Bestenfalls ein entfernter hintergedanke bei laptops.
Das wird fürs Datenzentrum sein und da werden sowieso schon ganz viele Süppchen gekocht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm
Ahjo da leuchten die Dollar Zeichen in den Augen der Intel Manager, nen dicken batzen vom Kuchen abbekommen zu wollen, kann nur schlechter werden nach über 10 Jahren mit 4-Kern CPU's und dem Chaos mit der stromfressenden degradierenden Raptor-Lake Gen,

als auch dem verschlafen auf größeren Cache bei ihren CPU's zu setzen un mal den Versuch am GPU Markt auf Augenhöhe mitzumischen außenvor gelassen, in ihrem Elfenbeinturm
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm
Sapphire Forum
Zurück
Oben