Bleibt mal beim Thema. Vielleicht geht das auch ohne ideologische Abschweifungen.
Man muss daraus keinen "Kulturkampf" machen, Petrol-Heads vs. E-Heads. Gibt für jeden Geschmack aktuell genug Angebote.
https://www.adac.de/news/neuzulassungen-kba/
Sehr wahrscheinlich wird sich mittel- und langfristig E-Mobilität durchsetzen, Verbrenner werden zur Nische oder Spezialanwendung. Regionale Unterschiede wird es vermutlich noch länger geben.
Die bisherigen "Hinderungsgründe" werden (hoffentlich) auch nach und nach verschwinden (technologischer und struktureller Fortschritt).
Die neue Förderung wird den bestehenden Trend ebenso vermutlich beeinflussen. In welchem Umfang wird man sehen. Würde mich auch nicht wundern, wenn Hersteller mit gezielten Rabatten reagieren, um die Förderungsgrenzen zu unterschreiten.
Rabatte je nach Modell und Hersteller zwischen 10-20% sind heute schon üblich.
Insbesondere deutsche Hersteller haben sich aktuell etwas "Zeit gekauft", um mit der Innovations- und Transformations-Geschwindigkeit chinesischer und koreanischer Hersteller mithalten zu können.
Wobei BMW mit der Umstellung der gesamten Produktpalette aktuell am meisten investiert. VW, und damit auch Skoda und Seat, sind aktuell schon recht gut aufgestellt und werden weiter flexibler. Es wird langsam, dauert nur halt. Allerdings, und das sollte man auch nicht vergessen, wird das langfristig einen hohen Preis bei den heutigen Zulieferern von Verbrenner- und Getriebekomponenten fordern. Nicht jeder Betrieb wird sich auf E-Motoren und Batteriemanagement umstellen können.
Persönlich bin ich eigentlich ganz froh, mit der nächsten Anschaffung das Geraffel aus Motor- und Getriebekomponenten los zu sein. Gibt dann zwar möglicherweise andere "Probleme" (irgendwas ist ja immer), der Komfortgewinn ist aber beträchtlich.