News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

Ryzen 14900KS schrieb:
... frage ich mich immer, in welcher Welt bzw. welchem Elfenbeinturm diese Poliker ... leben. ...

genau das frage ich mich schon sehr lange hier in Deutschland und nicht nur bei dem Thema Elektro-Auto
 
wern001 schrieb:
die Föderung sollte auch an den Kaufpreis des E-Autos gekoppelt oder gedecktelt werden.
z.B. Keine Förderung für Fahrzeuge mit mehr als 40.000 €
Die Listenpreise sind derart abgehoben, das 40k heute eigentlich nichts mehr ist.
Mein Kia Niro hatte einen Listenpreis von 47k und das ist auch nur ein Golf/Kompaktklasse.
Die Förderung führt eigentlich nur dazu, das die Listenpreise noch höher werden, damit der Hersteller noch mehr absahnen kann. Für den Käufer bringt das nichts.
 
Vigilant schrieb:
Die Obergrenze ist o.k. Am interessantesten ist die Förderung eher für mittlere Einkommen. Aber ob max. 6.000 Euro Zuschuss die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst? Ich habe so meine Zweifel.
Wird es nicht. Es gab schon Stimmen von Experten dazu die gesagt haben das sich die Leute freuen die eh eins gekauft hätten und dann nochmal Geld einstreichen.

Durch diese Prämie kauft so gut wie niemand ein Auto.
Es war vorher kla alle sagen es es wird trotzdem gemacht.
Was will man da noch sagen?!
Die Regierung hat fertig.
 
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kcats schrieb:
Gerade gelesen das Citroen ihren e-C3 verramscht umso mehr Förderung man beantragen kann.



Überführung kommt noch dazu, wäre man dann bei 9K, aber dafür einen Neuwagen, ist doch top, somit wäre auch die Frage geklärt ob sich Geringverdiener einen Neuwagen leisten können.

Und wie praktikabel ist so ein Fahrzeug für eine Familie mit 2 Kindern? Da passt ja noch nicht mal ein Kinderwagen rein und jetzt hat man 2 von den kleinen Scheißern.. Das geht sich nicht auf. Und wo lädt der "Geringverdiener" das Wägelchen? Sicherlich nicht per Schukostecker und drölfhundert Meter Verlängerungskabel.

Ich kenne in Paderborn 2 Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern mit Ladeinfrastruktur, aber die Buden sind so teuer, da kann man sich auch schon ein Haus für mieten.. Was bei der angesprochenen Klientel rausfallen dürfte...
 
Das mit der Bezuschussung ist doch ein Witz....

Gefördert wird sowohl bei einem Kauf als auch bei einem Leasingvertrag. Die Einkommensobergrenze liegt dabei bei 80.000 Euro brutto pro Haushalt. Pro Kind steigt die Einkommensgrenze um 5.000 Euro für bis zu zwei Kinder.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/e-auto-foerderprogramm-2403088

90.000€ Haushaltseinkommen mit zwei Kindern...
 
kcats schrieb:
Ist zum Glück im neuen VW ID Polo alles anders. VW hat da zum Glück schon stark auf die Kunden gehört.
Ja ganz toll haben sie auf die Kunden gehört.
Kunden: "Wir wollen brauchbare Elektroautos unter 25000€!"
VW: "Hier bekommt ihr unser neues 'Billigmodell' unter 25000€. Als Karosse mit vier Rädern und paar Sitzen, 37 KWh Akku und 90KW maximaler Ladeleistung für 24999€. Das wolltet ihr doch, oder?"
Kunden: "Aber wir wollten doch brauchbare Elektroautos? Das Modell kommt doch keine 300 km weit?"
VW: "Naja ihr könnt ja jederzeit ein brauchbares Elektroauto daraus konfigurieren. Mit 52 KWh Akku, konkurrenzfähiger Ausstattung und 130 KW Ladeleistung kostet der Wagen dann 35000€, aber das ist dann halt so. Kennt ihr ja schon von unseren anderen ID-Modellen, die auch erst jenseits der 50000€ zu brauchbaren Autos werden."
Kunden: "Naja es ist wenigstens mal ein erster Schritt. Wann können wir das Einstiegsmodell denn kaufen?"
VW: "Wie jetzt? Ihr wollt ernsthaft das Einstiegsmodell, wo ihr doch für nur 10000€ mehr ein viel besseres Auto haben könnt? Ja nee, sorry, also wir fangen erstmal mit den Modellen mit großem Akku an, das eigentlich angekündigte Auto für unter 25000€ kommt dann irgendwann ein halbes Jahr später."

Wenn sie auf ihre Kunden gehört hätten, hätten sie dem E-Golf einen Nachfolger mit 60 KWh Akku spendiert. Für 25000€.
 
Taxxor schrieb:
Nö, ein iV60, 362km

Dann reden wir von 38-39kw auf 100km. Auch da muss man echt mal nachfragen, ob da eventuell das Problem hinterm Steuer sitzt. Winter und "alte" Generation BEV hin oder her.
Aber im Endeffekt muss ja jeder für sich entscheiden, ob seine Lebensrealität ein BEV zulässt. Da scheint die deutsche Realität der von vielen anderen Ländern konträr gegenüber zu stehen.
 
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Ein Jahres e Wagen hat einen Wertverlust von „ca.“ 5.000 Euro!
Da braucht man keine Prämie.
Tageszulassungen bereits um ca. 2.500 Euro günstiger.
Früher hat man bei „seinem“ Händler 8% bekommen.
Also kein wesentlicher Anreiz zu kauf eines E Mobils.
Und da war noch das Problem mit dem Ladekabel,
dass ist zu kurz, meines muss mindestens 3 KM
lang sein.
 
Precide schrieb:
Der reiche Single freut sich also, dass Vater Staat seinen 100.000€ Hybrid X5 bezuschusst :freaky:
Anhang anzeigen 1698623
Seit wann ist ein Single mit 80.000€ zu versteuerndem Einkommen reich? Besserverdiener ja, aber reich? In den Bereich kommen Leute, die sich für eine gute Ausbildung oder Studium engagiert haben. Also aus eigener Kraft und Willen.
Ich würde aufhören grüne Reflexreaktionen anzubringen.

Umabhängig davon, die maximale Förderung ist höher als vorher, dazu vernündtig gedeckelt. Einkommensschwachen Leuten könnte man höchstens den Wagen schenken, aber wäre das fair gegenüber denen, die als junge Menschen auf ihre Zukunft geachtet hatten und lernten?
Man hätte vielleicht noch für die schwachen Einkommen über eine Förderung im Gebrauchtmarkt nachdenken können.
 
SavageSkull schrieb:
Die Förderung führt eigentlich nur dazu, das die Listenpreise noch höher werden, damit der Hersteller noch mehr absahnen kann.
Das befürchte ich leider auch, denn so war es ja bei der letzten Umweltprämie faktisch.

Als diese abgeschafft wurde, sind die Preise in den letzten 2 Jahren recht schnell nach "unten" korrigiert worden, so dass E-Autos nun im Schnitt nur "nur" noch 1600€ mehr kosten als ihre Verbrenner-Pendants. Allerdings kosten gerade chinesische Autos hierzulande immer noch ein Vielfaches dessen, was sie in China kosten. Deutlich mehr als dies durch die Zölle nötig wäre.

Es ist zu befürchten, dass sich die Händler die neue Prämie nun wieder ein stückweit selber einheimsen werden (wie letztes Mal). Die Regierung hätte gut daran getan, die Subvention auch an den Kaufpreis zu koppeln. Insbesondere Autos unter 30k sollten gefördert werden. Davon gibt es derzeit noch zu wenige. Es sollen aber einige kommen dieses Jahr, z.B. der Skoda Epiq.
Aber auch besagte Chinesen könnten auf einen Schlag zig Angebote in dieser Preisklasse zum Verkauf stellen und würden dabei immer noch ordentlich Gewinn machen.
 
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Da fragt man sich schon wie viele schlechte Entscheidungen kann ein Staat eigentlich verträgt. Rausgeschmissenes Geld das woanders besser investiert worden wäre (Infrastruktur), statt es den Autoherstellern wieder in den Rachen zu werfen
 
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Wenn E-Fahrzeuge so toll wären, müsste man sie nicht fördern. Am Markt setzt sich das durch, was überzeugt und nicht was überzeugt werden soll.
 
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Leider profitiere ich nicht mehr von der Förderung. Einerseits ist das Familieneinkommen zu hoch, andererseits will ich lieber einen gescheiten Verbrenner.
 
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Loopman schrieb:
Und das Auto hält auch dadurch 3 Jahre länger, ist 3 Jahre jünger und dadurch wahrscheinlich auch moderner ausgestattet.
Und diese 3 Jahre kosten dich 20 k und damit das gleiche wie die weiteren 15 Jahre. Du willst mir doch nicht wirklich erzählen, dass das wirtschaftlich sinnvoll ist oder?
Wie gesagt: 70% sind Gebrauchtwagenkäude. Das hat seinen Grund.
 
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Red_Bull schrieb:
mit 1200km reichweite schaust doch ständig auf die tankanzeige und musst aufpassen das in keinen stau kommst

Urlaub in Norwegen wird so schon einmal schwer. Ca. 1260km Entfernung und dann gibt es da kaum Tankstellen, wo man Diesel tanken kann......:heul:
 
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domian schrieb:
Wenn E-Fahrzeuge so toll wären, müsste man sie nicht fördern. Am Markt setzt sich das durch, was überzeugt und nicht was überzeugt werden soll.
Stimmt, das werden die E-Autos auch ohne Förderung denn Effizenz setzt sich gnadenlos durch. Die Förderung hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht.
Aber trotzdem sage ich mal dankeschön denn jetzt bekommen wir vollkommen unerwartet 4k geschenkt von Vater Staat wenn der letztes Jahr bestellte Wagen im Sommer kommt. Ich bin davon ausgegangen das wir a) zuviel verdienen, b) das Auto zu teuer ist und c) das Auto zumindest in der EU hergestellt sein muss.
Aber das ist mal wieder alles so verwaschen worden das wir jetzt doch reinfallen.
 
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domian schrieb:
Am Markt setzt sich das durch, was überzeugt und nicht was überzeugt werden soll.
Wie erklärst du dir dann, dass E-Autos aktuell einen Marktanteil bei den Neuwagenverkäufen von knapp 20% haben, wenn es im Vorjahr noch 13% lagen, obwohl es in der Zeit keine Subventionen gab. Wie kann das denn sein, wenn die niemand haben will?
 
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AtsmPrime schrieb:
Naja, wir haben keine Kinder - von der CO2 Bilanz her kannst du dem Planeten nix schlimmeres antun als in einem Wohlstandsland ein Kind in die Welt zu setzen.

Ich könnte vermutlich jeden Tag mit nem F16 Düsenjet zur Arbeit fliegen und hätte immer noch eine bessere CO2 Bilanz wie die Müllers gegenüber mit 2 Kids.
Wen interessiert die Klimabilanz wenn du eh keine Nachkommen hast? Sag doch einfach, dass du keine Kinder willst, statt es auf das Klima zu schieben. Als ob ihr Kinder hättet, wenn es kein Klimaproblem gäbe.
Aber ja, ihr seid selbstlose Helden und opfert eure Linie für den Planeten! Danke dafür, lol.
 
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Bleibt mal beim Thema. Vielleicht geht das auch ohne ideologische Abschweifungen.

Man muss daraus keinen "Kulturkampf" machen, Petrol-Heads vs. E-Heads. Gibt für jeden Geschmack aktuell genug Angebote.

https://www.adac.de/news/neuzulassungen-kba/

Sehr wahrscheinlich wird sich mittel- und langfristig E-Mobilität durchsetzen, Verbrenner werden zur Nische oder Spezialanwendung. Regionale Unterschiede wird es vermutlich noch länger geben.

Die bisherigen "Hinderungsgründe" werden (hoffentlich) auch nach und nach verschwinden (technologischer und struktureller Fortschritt).

Die neue Förderung wird den bestehenden Trend ebenso vermutlich beeinflussen. In welchem Umfang wird man sehen. Würde mich auch nicht wundern, wenn Hersteller mit gezielten Rabatten reagieren, um die Förderungsgrenzen zu unterschreiten.

Rabatte je nach Modell und Hersteller zwischen 10-20% sind heute schon üblich.

Insbesondere deutsche Hersteller haben sich aktuell etwas "Zeit gekauft", um mit der Innovations- und Transformations-Geschwindigkeit chinesischer und koreanischer Hersteller mithalten zu können.

Wobei BMW mit der Umstellung der gesamten Produktpalette aktuell am meisten investiert. VW, und damit auch Skoda und Seat, sind aktuell schon recht gut aufgestellt und werden weiter flexibler. Es wird langsam, dauert nur halt. Allerdings, und das sollte man auch nicht vergessen, wird das langfristig einen hohen Preis bei den heutigen Zulieferern von Verbrenner- und Getriebekomponenten fordern. Nicht jeder Betrieb wird sich auf E-Motoren und Batteriemanagement umstellen können.

Persönlich bin ich eigentlich ganz froh, mit der nächsten Anschaffung das Geraffel aus Motor- und Getriebekomponenten los zu sein. Gibt dann zwar möglicherweise andere "Probleme" (irgendwas ist ja immer), der Komfortgewinn ist aber beträchtlich.
 
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