News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

cuthbert schrieb:
Das befürchte ich leider auch, denn so war es ja bei der letzten Umweltprämie faktisch.
Ich auch!
Mein ins Auge gefasster "Opel Grandland X Plug In Hyp." kostet jetzt auf einmal 50.000 Euro,
vorher waren es knappe 45.000 Euro, hinzu würde aber noch die Lederausstattung um 3.000 Euro
kommen. Da warten wir mal 2 Jahre ab, dann kostet er nur noch 38.000 Euro (gebraucht)!
 
SKu schrieb:
Statt das Geld wieder sinnlos in einer Subvention, die primär die Hersteller einstreichen werden, zu verpulvern,
Aber genau dafür ist das Geld doch da. Nur dafür.
Etwas anderes ist gar nicht im Interesse einer CDU geführten Regierung.

Und bevor irgendwer etwas von AfD faselt, nein, die würden eher sich selbst Subventionieren als sonst wen.
 
Suche gebrauchtes Elektroauto als Kombi, der Größe C-Klasse / 3er / A4, Anhängelast min. 1,8T, Dachreling, für bis zu 10.000€.

Mobile zeigt mir derzeit 0 Fahrzeuge an, dabei verzichte ich schon auf eine Lederausstattung. Ab 27.000€~ gibt's dann den ersten Franzosen zu kaufen.

Ich würde ja gerne, aber 40k€ für einen VW ID4 der 1,4T ziehen darf, ist doch ein Witz. Und solange der Gebrauchtmarkt nichts her gibt, wird es eben schwer mit dem Umstieg. Aber kein Problem, ich kompensiere eben weiter mit meinem E-Bike. Für den Alltag der ideale Begleiter und das Teil kostet keine 0,30€~ / 100km an Strom + ca. 0,08€ / km Verschleiß.
 
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Buttkiss schrieb:
Die Förderung hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht.
Einfach Dinge wie Steuervergünstigung für Diesel und Dienstwagen Privilegien abschaffen und das Geld in ordentliche Infrastruktur investieren und es wäre allen geholfen.
 
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Vigilant schrieb:
Würde mich auch nicht wundern, wenn Hersteller mit gezielten Rabatten reagieren, um die Förderungsgrenzen zu unterschreiten.
Soweit ich das sehe gibt es keine Preisobergrenze bei den Fahrzeugen.
Mein Händler hat mir Ende letztes Jahr ganz offen gesagt das es keine Förderung geben wird. Die Summen werden auf die Rabatte umgelegt.
Aktuelles Rechenbeispiel: Der neue Dacia Spring ab 16.900, Minus aktuellem 5k Dacia Bonus klick Minus 6k Förderung vom Staat. Ist jetzt kein tolles Auto aber für unter 6k ein neues BEV?
 
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cypeak schrieb:
so mancher student oder fahranfänger fährt mit einer 10+ jahre alten ~5k (und weniger) kiste herum - daran ist nichts verwefliches wenn die fahrzeuge noch verkehrssicher sind.
Hab ich damals auch immer gemacht - immer nur Kisten gekauft die noch grad so durch`en TÜV gekommen sind für 700-1000€ - das Erstaunliche ist die meisten haben sogar die 2 Jahre durchgehalten - nach den 2 Jahren dann für 250€ an die Autoverschrottung vertickt und auf die Art für 2 Jahre Autofahren nur 450-750€ Anschaffungspreis bezahlt.

Günstiger kann man nicht Auto fahren. :smokin:
 
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the_pi_man schrieb:
Leider profitiere ich nicht mehr von der Förderung. Einerseits ist das Familieneinkommen zu hoch, andererseits will ich lieber einen gescheiten Verbrenner.
Wir haben uns letztes Jahr für einen reinen Elektro entschieden (Leasing), als noch nix von der Förderung bekannt war. Da die Lieferung/Zulassung aber erst dieses Jahr stattfindet, profitieren wir wohl doch davon. Somit das beste aus beiden Welten: noch von den nicht durch Subventionen verzerrten Preisen profitieren und die Subvention dennoch einheimsen.

Bezögen sie Grenzen auf das Bruttoeinkommen, wären wir auch raus. Abe ich war überrascht wie sehr sich das "zu versteuernde Einkommen" laut Steuerbeschid vom Bruttoeinkommen unterscheidet durch die ganzen Abzüge. Dadurch landen wir doch im geförderten Bereich.

Was macht einen Verbrenner gescheiter als z.B. einen Range Extender (REEV)? Der schafft 100km elektrisch, auf längeren Touren kann man aber auch Benzin tanken? Damit könnte man seinen Alltag komplett elektrisch bestreiten und braucht Benzin nur für längere Fahrten. Fände ich attraktiv, wenn ich unter Reichweiten-/Ladeangst leiden würde oder nicht den Luxus einer eigenen Wallbox hätte.
 
Kadett_Pirx schrieb:
gleichzeitig die Importe günstiger chinesischer E-Autos quasi unmöglich machen...
...na klar, und unsere Exporte nach China auch gleich mit. Ist schon etwas komplexer, aber das wirst du sicherlich selbst schon festgestellt haben. Oder? 😉
 
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Buttkiss schrieb:
Stimmt, das werden die E-Autos auch ohne Förderung denn Effizenz setzt sich gnadenlos durch. Die Förderung hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht.
Stimmt gefördert werden nur die Hersteller und nicht die Käufer!
Denn die Prämie wurde bereits vorher auf den Kaufpreis hinzu
gerechnet! Deswegen kostet jetzt man Grandland X 50.000 Euro anstatt 45.000 Euro.
Zu dem bekomme ich höchstens 3.000 Euro an Prämie!
Also reine Augenwischerei.
Naja BYD gibts ja auch noch mit Rabatt.
 
flaphoschi schrieb:
Die Definition von Wohlstand.
Hat ein Auto, muss es nicht bezahlen.

Und darf es für private Urlaubsfahrten nutzen.
flaphoschi schrieb:
Man kann und darf ein oder beide Laufräder eines Fahrrads ausbauen. Das geht schneller, als jeder Fahrradträger montiert ist. Dann legt man das in den Kofferraum, eine Decke dazwischen und die Laufräder kommen darauf. Es funktioniert auch mit E-Bikes, in einem ID5 ist Platz. Großer Vorteil, die sind jetzt geschützt im Auto.

E-Bikes sind schwer? Dafür gibt es Fahrräder. Für mache Probleme entscheidet man sich.
Willst du mir jetzt mein Leben eklären?

1. Das Auto habe ich 3 mal die Woche für eine längere Fahrt und gehört mir nicht.
2. Nein, ich darf damit nicht privat fahren.
3. Wir haben ein E-Bike (Frau) und zwei normale für mich und unseren Sohn.
3. Nein, die Fahrräder passen in keinen Kofferraum, weil wir auch sonstiges Gepäck dabei haben was da rein muss.

Wenn dir dein Elektroauto passt, ist das doch gut, aber versuch nicht, anderen deren Realität zu erklären.
Für mich gibts aktuell leider noch zu viele Nachteile.
 
Monarch2 schrieb:
Die Einkommensgrenze liegt doch bei 85.000 bzw. 90.000 € bei Familien? Zu versteuerndes Einkommen wohlgemerkt. Brutto sind das dann mit einem bzw. zwei Kindern rund 100k bzw. fast 110 k€.
?
Es geht um Bruttoeinkommen so wie ich das gelesen habe.
 
Abrexxes schrieb:
Plug-in-Hybrid-Antrieb ist der grösste Greenwash aller Zeiten. So was zu fördern.....
Da kauf ich lieber mit gutem Gewissen noch mal einen sparsamen Verbrenner.
An sich finde ich das Grundprinzip gut. Nur viele Käufer nutzen die Art Fahrzeuge nicht so wie vorgesehen.
Ich selbst hatte ein Skoda Superb als Hybrid und habe dieses 2x Täglich geladen. (Zuhause und auf Arbeit) der hatte Realistisch nur ~40km Reichweite. Was mir grade so gereicht hat. Ich bin diesen im Alltag Ausschließlich Elektrisch gefahren und hatte dennoch keine Nachteile mal durch Deutschland zu fahren.

Leider fand ein LKW Fahrer den Wagen wohl nicht auffallend genug und hat mich im Stau auf den nächsten LKW geschoben. Der Wagen war somit leider ein Totalschaden.. war natürlich grade Corona und keine Autos in unserer Preisklasse schnell Lieferbar abgesehen eines großen Amerikanischen Herstellers.
 
Genau mein Humor, kein Geld für Deutschlandticket oder andere wichtige Sachen, aber für so einen Blödsinn hat man Geld, genauso für die Subventionierung der Dienstwagen. Damit die, die sich eh ein Auto leisten können, für kleines Geld einen fetten SUV oder was auch immer gönnen können. Meiner Meinung nach könnte man das abschaffen und das Geld für sinnvollere Dinge nutzen, das sage ich als Dienstwagenfahrer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Familie mit < 45k (Brutto-)Einkommen mit 2 Kindern kauft einen e-Neuwagen.
Genau mein Humor.
Willkommen in den Fantasiewelt der Regierung Merz.
 
Tulol schrieb:
?
Es geht um Bruttoeinkommen so wie ich das gelesen habe.
Schau noch mal genau hin:
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sethdiabolos schrieb:
Urlaub in Norwegen wird so schon einmal schwer. Ca. 1260km Entfernung und dann gibt es da kaum Tankstellen, wo man Diesel tanken kann......:heul:
Dafür kannst du gefühlt an jeder Ecke dein BEV dran stecken...
 
Jep, in Norwegen wird es langsam umgekehrt für Verbrenner "merkwürdig exotisch" 😉. Man kommt sich so... archaisch vor.
 
Woah, Autohersteller indirekt fördern. Tolle Idee. Statt die 3 Miliarden in die Infastruktur zustecken, damit alle etwas davon haben und sogar man in der Zukunft davon etwas hat.

Stromtrassen ausbau,
Speicher ausbau,
Lade und Parkplätze für LKWs
Energieinfastruktur in den großstädten ausbauen (3x in Berlin schon Stromausfall und laut den Daten sind bis 2045 alle Versorgungsleitungen sehr weit über 100% überlasstet)
Ausbau von Ladesäulen auf sinnvollen Parkplätzen in Gewerbe gebiete, damit die Leute während der Arbeit laden können.

Es gibt soviel wo infestiert werden kann, was langfristig die E-Autos indirekt fördert. Aber gut was erwartet man auch von der CDU/CSU?
 
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