TeamViewer Motive 1

Neue Festplatte mit 10000 Betriebsstunden ?

Kris1982

Ensign
Registriert
Feb. 2009
Beiträge
133
Hallo,

habe heute meine Seagate Barracuda ST2000DM001 (war als Neuware gekennzeichnet) von Amazone bekommen.
Nach dem ich sie Formatiert hatte, hab ich mal mit Crystal-Disk-Info reingeschaut und was sehe ich da.

1.PNG

Kann es sich hier um einen Fehler handeln, oder ist die wirklich schon mehr als 400 Tage gelaufen?
 
gleich zurück damit...

schließlich ist ja die anzahl der stunden nicht das einzigste was krumm ist
 
Das Teil war wohl schon in "Benutzung". Screenshot ausdrucken und weg damit.
 
Nein, die S.M.A.R.T.-Werte sagen aus, dass die HDD auf jeden Fall schon in Benutzung war. Und das dürften sehr wahrscheinlich auch die ca. 10.000h gewesen sein. Denn die S.M.A.R.T.-Werte können nicht so ohne weitere gelöscht oder verändert werden.
 
ja, das sieht gebraucht aus ^^ du könntest mal mit einer Daten-Rettungssoftware mal nach Daten suchen, ob sie was findet , also nur so aus Interesse :D
 
Ich würde die Platte wohl behalten und nur mal bei Seagate die Garantie checken und ggf. mit Kaufbeleg auf das richtige Datum einstellen lassen. Da hat dir ja dankenswerter Weise schon die Arbeit abgenommen die Platte vorab zu "testen". 10k Stunden sind zwar mehr als nötig gewesen wären, aber schlimm ist das nun nicht. Diese Platte ist zuverlässiger als eine neue Platte. Relevant ist jetzt nur, ob du die volle Herstellergarantie hast. Wenn nein, dann zurück. Ansonsten, um so besser.
 
Amazone oder einer der angegliederten Shops?
 
Mit dieser HDD bist Du definitiv betrogen worden.
Adok hat zu den SMART-Werten schon das Passende gesagt.
 
Die kam von In2digital.
 
Solltest du dich dazu entschließen die HDD zu behalten, würde ich wg. den Geräuschen auch nach einer aktuellen Firmware nachgucken wollen.

Bei dir ist noch die FW-Version CC24 auf der HDD je nach genauem Modell ist die CC29 bzw. CC49 die aktuelle Firmware.

Unbenannt.JPG

Kannst ja mal mit DriveDetect wg. einer neuen FW-Version checken.
 
Danke, für den Hinweis.
 
Warum denn nicht? Wer sich mit der Technik auskennt, der weiß, dass daran nichts falsch wäre. Die Garantiefrage muss nur zufriedenstellend geklärt sein und dann ist diese Platte besser als eine neue Platte.
 
DunklerRabe schrieb:
Ich würde die Platte wohl behalten und nur mal bei Seagate die Garantie checken und ggf. mit Kaufbeleg auf das richtige Datum einstellen lassen.
Die Garantie kannst Du vergessen, bei 10.071 Stunden und 71 Einschaltungen wurde die im Schnitt 141 Stunden pro Einschaltvorgang betrieben, also 24/7. Dafür ist die nicht zugelassen und damit hat man im Zweifel gleich gar keine Garantie und was wird Seagate sagen wenn Du heute die Garantie auf Neu setzt und sie in sie dann mit mehr Stunden einschickt, also seid heute vergangen sind? 10071 Stunden sind 419 Tage oder knapp 14 Monate Dauerbetrieb! Zurück damit, blos nicht behalten!

DunklerRabe schrieb:
Da hat dir ja dankenswerter Weise schon die Arbeit abgenommen die Platte vorab zu "testen". 10k Stunden sind zwar mehr als nötig gewesen wären, aber schlimm ist das nun nicht.
Die hat schon 16,7 TiB geschrieben und fast soviel gelesen. Die ist nicht mehr neu und auch nicht mehr gerade getestet oder eingelaufen, sondern hat schon 1/3 der Nutzung hinter sich, denn mit 30.000 Stunden sind HDD oft nicht mehr fehlerfrei und Seagate gibt selbst nur 55TB an:
Rechner Seagate dabei die gelesenen und die geschrieben Datenvolumen, hast die Platte mehr als die Hälfte des Workloads hinter sich und 8x5 bedeutet, 8 Stunden an 5 Tagen pro Woche.

DunklerRabe schrieb:
Ansonsten, um so besser.
Sehe ich nicht so, zurück damit, klarer Be... äh wollte sagen, klare eine Verwechselung im Lager!
 
Das mit der Garantie ist kein Problem. Die Hersteller prüfen das nicht auf Plausibilität. Und die bisher verarbeitete Datenmenge ist da genau so irrelevant.

Wenn ich als Kunde eine gewisse Summe für ein Festplatte zahle, dann kaufe ich damit zwei Sachen:

1. Die Festplatte an sich
2. Die daran gebundene Garantieleistung, die der Hersteller selbstverständlich mit eingepreist hat

Und das wichtige ist für mich als Kunde die Garantie. Wenn die stimmt, dann ist alles ok. Was natürlich nicht sein darf ist, dass ich den vollen Preis zahle und dann nur den Rest der schon angebrochenen Garantielaufzeit habe. Vorteilhaft wäre natürlich auch, wenn die Festplatte bei Lieferung technisch ok ist, was hier ja der Fall ist. Aber selbst das müsste ja nicht mal sein, man kriegt sie ja ausgetauscht im Zweifelsfall. Daher unterscheidet sich diese, zweifellos natürlich gebrauchte, Platte nicht wirklich von einer neuen Platte. Außer in dem Punkt, dass neue Platte eine DOA Chance bzw. höhere Ausfallwahrscheinlichkeit hat und die gebrauchte Platte in der Hinsicht besser ist.

Ob das korrekt ist, dass der Händler gebrauchte Platten als neu verkauft, ist eine andere Frage. Ich würde auch sagen nein. Wenn ich sie zurück geben würde, dann nur aus Prinzip deswegen. Technisch gesehen nicht, weil man mit der gebrauchten Platte, wenn die Garantie stimmt, ja im Vorteil ist.

Wenn ich könnte, dann würde ich nur gebrauchte Platten kaufen, die schon 500 Stunden mit einem Heavy Workload gelaufen sind. Gibts aber natürlich leider nicht und diese gebrauchten Platten müssten sogar teurer sein als unbenutzte Platten.
 
Habe mir gerade eine neue bei Mindfactory geordert, werde die andere Morgen zurückschicken.

Vielen Dank für eure Antworten.;)

Mit freundlichen Grüßen
 
DunklerRabe schrieb:
Wenn ich könnte, dann würde ich nur gebrauchte Platten kaufen, die schon 500 Stunden mit einem Heavy Workload gelaufen sind.
Durch Material- und Produktionsfehler ist die Ausfallwahrscheinlichkeit bei neuen Platten tatsächlich höher (badewannenförmige Ausfallverteilung). Deswegen kann man das bei 500h vielleicht noch durchgehen lassen, wenn man will. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Vorteil bei einer Platte mit 10000h noch vorhanden ist. Vor allem da sie, wie Holt schon erwähnt hat, im Dauerbetrieb gefahren wurde.
 
Zurück
Oben