News Neue Pläne für Rundfunkgebühren ab 2013

@MountWalker: das war ne rethorische frage und sollte den nachfolgenden text und unsere vorrangegangene diskussion untermauern ;)
mir ist schon klar, wo die gelder verschwendet werden. unter anderem eben durch die gez selbst, die einige million kosten dürte und diese ätzende fernsehwerbung. dann durch die preistreiberei bei den übertragungsrechten für fussball und co und durch einseitige produktionen von serien und musiksendungen, die kaum einen bürger ansprechen und sich daher nur durch diese geldverbrennung halten können.
sendungen wie wetten das? tragen sich problem los selbst, da das format in zig länder verkauft wird und werbeeinnahmen bei so einem quotenschlager höchstpreise bringen dürften. und sollte dem doch nicht so sein, müssten die ör dieses produkt eben an einen privaten verkaufen, anstatt die bevölkerung dafür bluten zu lassen.

so seh ich das.

sind wir da einer meinung oder siehst du das anders?
 
NeoSephiroth schrieb:
Der Spruch der FDP "Arbeit muss sich wieder lohnen" war nicht darauf gemünzt dass man für seine Arbeit mehr Geld bekommt sondern dass man noch weniger bekommt als jetzt wenn man nicht arbeitet


Und genau so ist es. Opportunitätskosten erhöhen würde der Ökonom jetzt sagen.
 
Das Quotenpokern bei dem die ARD und ZDF inzwischen fleißig mitmischen ist ja schon ansich ein Wiederspruch zum im RStV festgelegten Auftrag. Ich habe auch bisher nie verstanden warum die Einführung des ZDF als zweiten ÜR-Sender als notwendig erachtet wurde. Das hat die Kosten doch glatt mal um 25% gesteigert.

Meine Forderungen wären:

1. Nur noch ARD mit vielleicht 2 oder 3 unterschiedlich gewichteten Programmen (ARD1 für Info und Sport, ARD2 für Bildung und ARD3 für Kultur) und das ZDF völlig abschaffen!

2. Die Regionalen bzw. Dritten Programmen auf 3 bis 4 Sender zusammenstreichen.

4. Nur noch 2 Regionale Radiosender pro Bundesland und vielleicht 2-3 überregionale Sender.

5. Runfunkgebühren auf pauschal 9,80 EUR/Monat pro Haushalt und ca. 4,90 EUR pro PC (für Firmen vielleicht auch mit 10,25,50,100'er Staffelung zu anderen Konditionen) kürzen.

:p:p:p Und schon sind alle zufrieden :):):)
 
Lübke schrieb:
@Deliberation: nur weil es rechtlich so definiert wurde, ändert es aber nichts an den realen fakten.

Die rechtliche Definition ist Grundlage für die Beantwortung der Frage, ob ein wettbewerbsrechtlicher Verstoß vorliegt oder nicht.

4ndroid schrieb:
(Nach)lesen bildet:

Und denken hilft. Nicht jeder Student wohnt bei seinen Eltern und Du hast allgemein von "Studenten" geschrieben.

MountWalker schrieb:
Es ist immer verlockend, diese Argument zu wählen, es sei in der europäischen Geschichte noch nie eine Steuer oder Gebühr zurückgenommen

Das war nicht das Argument. Ich habe mich konkret auf die GEZ-Gebühr bezogen. Die steuerrechtliche Variante habe ich entsprechend in zwei anderen Beiträgen kommentiert und als derzeit undenkbar ausgewiesen.

MountWalker schrieb:
ÖRTV darf eben kein Quoten-TV sein...

Da hast Du meine volle Zustimmung. Allerdings stehen auch die Redaktionen der ÖR unter Quotendruck. Der von Dir vorgeschlagene Weg zum Qualitätsfernsehen mit einhergehender Kostenreduktion wäre schön, käme aber einer Revolution gleich. Und die halte ich für extrem unwahrscheinlich.
 
Lübke schrieb:
...
sendungen wie wetten das? tragen sich problem los selbst, da das format in zig länder verkauft wird und werbeeinnahmen bei so einem quotenschlager höchstpreise bringen dürften. ...
Werbeeinnahmen bei Wetten dass...? dürften alles andere als reichen - während des Programms gibts ja keine Werbung.

@ Deliberation

Ja, käme einer "Revolution" gleich und ist genau das, was ich fordere. Unwahrscheinich ist es nur solange 80% der Wähler glauben, das würde eh nicht dahingehend verändert werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die GEZ und die öffentlich-rechtlichen sind eine riesengroße Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf Bürgerkosten.
Wenn ich schon bezahle dann nur für wertvolle Informationen, ohne Werbung und für meine Altersklasse. Ich denke daran, dass jede Altersklasse Sendezeit bekommt und darüber abstimmt, was dort gesendet wird.
Ich finds scheiße Gottschalks Luxusleben finanzieren zu müssen:mad:.

Achso Studenten die Bafög erhalten, köönen sich befreien lassen (auf Antrag).
 
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Burfi schrieb:
Es gibt faktisch keine Beweise dafür, das der Klimawandel von den Menschen verursacht ist. Klick mich
In kurzform: Das Institut, das mit Erheblichen Anteilen für die Messwerte und damit der Erstellung der Grafiken des IPCC verantwortlich ist und auf das sich unsere ach-so-ehrliche regierung stützt, hat ausversehen seine kompletten Messwerte in den Müll geworfen. Zufällig kam das raus als andere Wissenschaftler die Werte sehen wollten um sie zu kontrollieren.

Das ist zwar jetzt schon extrem OT:
Das ist falsch und es ist schade das du den Bauernfängern (=Öllobby), die diesen Blödsinn verbreiten auf den Leim gegangen bist. Aber Journalismus ist heute ja sowieso nur noch "welch Brot ich ess, dess Lied ich sing..." und bei Springer ist das Brot ja bekannt.

Die Daten sind bei den Messstationen immer noch erhalten im Orignal erhalten, bei der CRU nur im korrigierter Form, weil die Rohdaten sowieso in dieser Form nutzlose sind, und die Daten müssen Korrekturfaktoren enthalten, weil sich die Umwelt um die Messsationen - oder sogar die Messstationen selbst - verändert haben. Manche wurden in den letzten 150 Jahren verlegt und entsprechend müssen die Daten angepasst werden um noch mit den vor der Verlegung gesammelten übereinzustimmen.
Daran ist weder irgendwas gGheimwissenschaftliches noch irgendwas Gefälschtes sondern ganz logische und fundierte Datensammlung.

Ein Beispiel:
Ich arbeite in einem produzierenden Betrieb. Unsere Produkte werden im Messraum direkt in der Produktionshalle überprüft. Allerdings ist sogar dieser Messraum, obwohl klimatisiert, nicht immer gleich warm und gleich feucht (weil Leute ein- und ausgehen nicht immer gleich viele Leute im Raum sind etc.) Also muss regelmäßig die Raumtemperatur und Feuchtigkeit gemessen werden. Daraus ergibt sich ein Korrekturfaktor um den die Messergebnisse angepasst werden um ein objektives und standardisiertes Ergebnis zu erhalten. In der Datenbank speichern wir den Korrekturfaktor und den Endwert ab, nicht aber die Originalmessung. Diese lässt sich ja nach Entfernen des Korrekturfaktors problemlos ermitteln. Auf die Idee den Ausgangswert in irgendeiner Form zu speichern würde bei uns keiner kommen, weder Aufsichtsbehörden noch QA, einfach weil er nutzlos ist.


Ums nicht ganz OT zu machen:
Beweislastumkehr ist was ziemlich hässliches. Schuldig (Besitz eines Rundfunktgerätes) bis die Unschuld bewiesen ist. Setzt sich leider immer mehr durch im Namen der "Ermöglichung von schlankeren Strukturen". Normalerweise gehört eine Zugangskarte eingeführt und nur wer diese kauft kann ÖR-Angebote benutzen. Wer keine hat, kann auch nicht drauf zugreifen. Zahlt dafür aber auch keine Gebühren.
 
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@danko71: und was machen die dann mit dem ganzen geld, was sie von den 9,80 € nicht verbraten bekommen? :D

wenn man sich wirklich an den auftrag halten würde, und die gez abschaffen würde (alternativ wie ich schon sagte, den gebührenbescheid per kommune versenden lassen, da mehrkosten im gegensatz zu einer kompletten zusätzlichen behörde mit personalkosten, kosten für räumlichkeiten, kosten für arbeitsmaterial, kosten für die interne verwaltung, etc...). sollten selbst 2 € im monat ein mehr als ausreichendes finanzielles polster schaffen. dazu dann noch werbepausen zwischen den sendungen und alle hätten was davon. der bürger eine geringere belastung im dreistelligen bereich, die kommunen einen leicht erhöhten deckungsbeitrag aus der kostenerstattung für die gebühreneintreibung und die ör genug geld, um ihren auftrag mehr als gut erfüllen zu können.

@MountWalker: ich weis nicht, ob es derzeit werbeblöcke oder zumindest werbeeinblendungen gibt, aber diese zu integrieren dürfte wohl kein großer akt sein. jedenfalls wäre es fair und die maßnahme mit der geringsten belastung für den bürger. zudem ist die sendung in ihrer produktion vergleichsweise günstig, erfreut sich vieler zuschauer und wie gesagt, das format wird weltweit exportiert. bei den einschaltquoten dürfte eine "pinkelpause" in der mitte der sendung reichen, um die kosten zu decken. ich kenne die sendezeit nicht, weil ich das seit meiner kindheit nicht mehr gesehn hab, aber ich denke mal, eine pause in der stunde wäre sogar positiv zu werten, da man da mal menschlichen bedürfnissen nachgehen kann, eine rauchen gehn, sich neue getränke, chips, was auch immer holen, etc. warum sollen andere dafür zahlen, dass die in einer tóur durchsenden? werbung im angemessenen umfang ist doch grade bei so einer sendung ok.

ich spiele theater und wir machen auch immer eine pause fürs publikum. sowas ist imho im angemessenen rahmen sogar positiv zu werten. ich seh da jedenfalls kein problem.
 
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Sorry für die blöde Frage, aber wie kann die Umkehr der Beweislast mit unserem Rechtstaatsprinzip vereinbar sein?
 
tosihanok schrieb:
Die haben doch nen Ei am wandern.Völliger Realtäts verlust ich bin echt sauer, dass die einfach ihre Gesetze machen können, wie Sie es gebrauchen können.
:-) Vor 2 Jahren habe ich in einem TV Programm gesehen, wie sie die Rundfunkgebühren erhöht haben. Da kam einer zum Pult und sagte wir brauchen mehr Geld, dann wurde mit der Hand abgestimmt. Kannst dir ja vorstellen wie es ausgegangen ist.
Wurde um 50 cent erhöht.
 
220 Euro im Jahr, da hat man doch schon nach einiger Zeit das Geld für Internet + Netbook drin. Somit ist der Fernseher eh unnötig. Informationen sind aus Internet oder einer Tageszeitung wesentlich schneller und kostengünstiger zu bekommen.

Außerdem, wie kommen die überhaupt auf solche Beträge?

Warum reicht nicht 1 staatlicher Sender? Ciao ZDF! Warum nicht auch nur ein staatlicher Radiosender? Schließlich soll es hier um Deutschland auf nationaler Ebene und internationaler Ebene gehen, nicht um Lokalpatriotismus, den sich eh kaum einer ansehen möchte und immense Kosten verursacht.

Dann alle teuren Filmeinkäufe aus dem Programm genommen, alle schwachsinnigen Eigenproduktionen aus dem Programm gestrichen, und nur noch Nachrichten/Kultur und Dokumentationen von morgens bis Abends.

Wenn das durchgeführt wäre. könnte man sich das mit der GEZ noch mal überlegen. Wobei mir gerade auch der Gedanke kommt, warum gibt es eigentlich keine staatliche Zeitung? Weniger Fernsehen würde den Leuten mal gut tun. Ist schon beschämend, dass selbst als Arbeitsloser einem noch der Fernseher gestellt wird. Manchmal fragt man sich ernsthaft, wer bei solchen Aktionen nachgedacht hat.
 
@MountWalker: "Wetten dass...?" steht immer wieder in der Kritik wegen unerlaubter Werbung. Dabei gibt es einfach keine Werbepausen, sondern ein bestimmtes Glas einer bestimmten Marke, die zufälligerweise immer in der Kamera zu sehen ist, wird alle paar Sekunden in die Hand genommen. Ein Auto, einer Marke, die von jedem Beteiligten x-mal erwähnt wird, steht zur Verlosung usw.
 
Ciao ZDF ?

Dann verlieren aber sehr viele Leute ihren Arbeitsplatz.
 
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Ist schon lustig, wie hier über die Qualität der öffentlich rechtlichen Sender geschimpft wird und dann im gleichen Atemzug gesagt wird, dass man nur RTL und VOX gucke.

Sender wie das ZDF oder 3sat investieren zum Beispiel auch in kleinere Produktionsfirmen und schaffen damit Arbeitsplätze. Und das obwohl es deutlich günstiger wäre, einfach eine Sendung beim BBC oder wo auch immer einzukaufen.

Das musste ich einfach mal anmerken, weil auch mein Arbeitsplatz und der Arbeitsplatz vieler Kollegen durch GEZ Gelder finanziert werden. Und da entstehen dann z.B. Sendungen über Korruption in der Pharmaindustrie. Aber wer braucht die schon, wenn "Das Supertalent" oder "Das Promi Dinner" läuft, nicht? Das spiegelt sich dann auch in der 0% Quote wieder.

Der eine oder andere sollte sich vielleicht klar machen, dass der Zuschauer bei den Privatsendern eine untergeordnete Rolle spielt - der Werbekunde ist dort das wichtigste.
 
Die Meldung ist nur kurz online und schon sind zahlreiche Meinungen zu lesen!
Ich habe zum Thema GEZ meine eigene Meinung und denke, dass man auf alle Empfangsgeräte beim Kauf eine 1%ige GEZsteuer im Gegensatz zu heutigen Modell draufschlägt. Dabei würden alle Bürger, die ein neues Gerät erwerben, GEZsteuer zahlen und gut ist.
Anders gesagt: Die GEZ versucht einfach versteckt die Gebühren zu erhöhen und dies betreffe ganz besonders die Unternehmen, die diese Kosten auf die Kunden abwälzen werden müssen.
 
Aha, Haushaltsabgabe... soso. Ich soll also eine Gebühr ohne Grundlage ["jeder Haushalt – egal ob Empfangsgeräte vorhanden sind oder nicht - "] zahlen (es gibt wirklich Leute in diesem Land, die haben ein Dampfradio, einen PC, aber kein Internet und ein altes Handy [ohne Radio]).

Warum wird der Gedanke dann aber nicht zu Ende gedacht:
- Hunde- / Pferdesteuer für alle (auch für Aquariumsbesitzer), da spart man dann noch mehr in der Verwaltung
- Politessen kann man sich auch sparen, jefer erhält im Monat pauschal einen Gebührenbescheid wegen Falschparken - egal ob Vorschulkind, bettlegriger Rentner, Taxifahrer oder Führerschein-NICHT-Besitzer
- Finanzbeamte könnte man verstärkt bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität einsetzen: für Privathaushalte gibt es einen einfachen Steuer- & Abgabensatz (Einkommenssteuer, Sozialabgaben, Arbeitslosenversicherung, etc.) von (frei gewählt) einmalig 10% - ohne Einkommensgrenzen, ohne Möglichkeiten von Steuervergünstigungen und Absetzmöglichkeiten
 
Arne schrieb:
[..]Zusätzlich soll dabei die Beweislast umgekehrt werden, so dass der Betreffende nachweisen müsste, keines der Geräte zu besitzen.[..]
Schuldig bis zum Beweis der Unschuld - mal sehen wie lange das BVerfG braucht um das wieder zu kippen.

Hoffentlich läuft bis dahin dort jemand amok oder einer sprengt sich und den ganzen Haufen in die Luft.
 
@to0l: 3600 Mitarbeiter wären das. Ist mir ohnehin schleierhaft, wofür ein einziger Sender so viele Mitarbeiter benötigt. Die Primondo-Gruppe hat in der Sparte "Spezialversand" kaum mehr Personal, bedient aber 11 Länder mit einem Umsatz von 11 Milliarden Euro.

@Buddy83: warum sollen Arbeitnehmer Arbeitsplätze mit Gebühren schaffen? Und was bringt es mir, wenn über Machenschaften der Pharmaindustrie berichtet wird? Nach der Sendung machen die doch weiter wie vorher. Du glaubst doch nicht, dass Konzerngruppen mit dreistelligen Milliardenumsätzen von einem Bericht im ZDF in ihrem Geschäftsgebahren gestört werden!?
 
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@Buddy83: das sind aber verdammt teure und vor allem überflüssige arbeitsplätze (erinnert ein wenig an die ddr, wo man auf diese art vollbeschäftigung geschaffen hat. wies wirtschaftlich um die stand ist denke ich mal bekannt und ein gutes beispiel für die geldverschwendung bei den ör). die arbeitslosigkeit ist durch steuereinnahmen zu finanzieren, und da wären gelder auch sinnvoller angelegt, da mit einem bruchteil der kosten, eine vergleichbare anzahl arbeitsplätze geschaffen werden könnten. dann lieber in bereichen, wo diese wirklich fehlen, wie gesundheit und pflege. aber nicht in der gez oder dem musikantenstadl

und was die qualität angeht: auch private senden viel schund, aber eben doch einiges mehr an interessanten sendungen für die breite masse. oder wie willst du sonst die verteilung der einschlatquoten erklären?

@Fragger911: du solltest finanzminister werden, endlich einer, der wenigstens konsequent denkt :D
das beispiel mit dem strafzettel find ich besonders gelungen^^
 
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@ Lübke

Er spricht ja das an, was geschieht, wenn man ohne grundlegende Inhaltsreform/Revolution einfach nur die Kostensenkung befehlen würde - die journalistischen Inhalte würden dann als erste eingestampft.
 
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