MaverickM schrieb:
Du siehst aber auch hoffentlich, dass das weder Best-Practice ist,
Was soll daran nicht Best Practice sein? Ich spare Strom und verwende meistens noch nicht mal den eigentlichen Datenbestand, sondern eben die Kopie auf meinem PC. Und es geht hier eben wirklich nur um private Medienwiedergabe. Viel besser geht es für mich eigentlich kaum.
MaverickM schrieb:
noch für die Mehrheit der Nutzer gilt.
Joah, bei den aktuellen SSD-Preisen für viele auch kaum erschwinglich.
MaverickM schrieb:
Der Einwand bezog sich eher auf Festspeicher-Platz, nicht unbedingt auf physischen Platz. Angenommen man hat entweder dadurch weniger Platz auf vorhandenen Laufwerken oder man muss sich extra ein Laufwerk anschaffen, mit höheren Kosten pro Speicher gegenüber einer HDD mit gleich viel oder mehr Speicher.
Ah okay, ja das stimmt. Mir war es den Luxus für 300€ wert.
MaverickM schrieb:
Nicht jeder speichert da nur Linux ISOs drauf.

Bei vielem gibt es kein "wieder neu eingespielt", sofern keine Backups vorhanden.
Gut, "eingespielt" war nicht der beste Begriff. Ich meinte damit, dass ich dann die Daten von meinem NAS einfach wieder zum PC kopierte. Backups sind wie gesagt vorhanden.
MaverickM schrieb:
Redundanz ist kein Backup
Doch, Redundanz ist ein Backup bzw. ein Backup ist immer eine Form der Redundanz eines anderen Datenbestandes; RAID ist aber kein Backup bzw. wenn sich die Redundanz im selben System befindet. Hast du hingegen die Daten an anderer Stelle physisch und logisch getrennt, ist das auch Redundanz und auch ein Backup.
Ich sagte bereits, dass ich sogar ein Backup-NAS habe. Dieses läuft mit RAIDZ1 und ist nicht permanent angeschlossen; und mein NAS läuft mit RAIDZ2, außerdem Backup auf externe Festplatte. Mach dir mal keine Sorgen.
MaverickM schrieb:
Und der Fall, dass durch Versehen oder Unfall die Daten beschädigt oder gelöscht werden ist bei einer Workstation (Oder Privat PC) auch höher als auf einem NAS.
Das sehe ich jetzt nicht wirklich, denn ob du aktuell schreibenden Zugriff auf ein Laufwerk des PCs oder das NAS hast, macht dann auch keinen wirklichen Unterschied. Krypto-Trojaner sind da schon was anderes, ja.
MaverickM schrieb:
Und wenn man wirklich Geschwindigkeit braucht, dann ist eine QLC SATA SSD auch nicht die beste Wahl.
Ich sprach von Zugriffszeiten. Und die sind auch mit ner lahmen SSD noch deutlich besser als mit ner Festplatte. Und da kaum jemand ein All-Flash-NAS hat, sind diese am PC direkt von SSD eben deutlich besser. Auch abgesehen davon, sollte man z.B. bei Videobearbeitung vom NAS schon ein 10GbE-Netzwerk haben, was dann auch wieder gut Geld kostet.