Neue TK und IT Anlage

Dein Mieter wird keinen APL haben. Das Haus hat nur einen APL, der den du uns gezeigt hast. Wenn überhaupt, hat der Mieter eine 1. TAE-Dose, die aus dem APL "gespeist" wird. Oder die TAE-Dose in seiner Wohnung ist an eure TK-Anlage angeschlossen, dann ists aber ohnehin Essig mit DSL in der Wohnung des Mieters.
Also dann geht ein Kabel hoch zum Mieter in dem seine 1. TAE Dose, wo er Internet und Telefon hat.

Ruf die Telekom an und lass die Regelbauweise herstellen und alles bereinigen. Spätestens wenn ein zweiter DSL-Anschluss geschaltet wird, wird das Gespiele am APL eh festgestellt. Da solltest du nicht noch mal vorher Arbeit reinstecken.

Es ist unausweichlich. Da muss einfach jemand Fachkundiges vor Ort der überhaupt auch dafür zuständig ist.

Das denke ich auch. Welche Preisvorstellung habt ihr dazu?

Nein, nicht durch unterschiedliche Adernpaare. Es wird für DSL & Telefonie ein Adernpaar genutzt, DSL & Telefonie nutzen aber unterschiedliche Frequenzen. Der Splitter (die Box auf der T-DSL steht) trennt das entsprechend auf.

Ok gut, danke.

Überhaupt würde mich mal interessieren wieviele getrennte Wohnungen in dem Haus ausgewiesen sind?

Im Haus wohne ich Ich und der Mieter.
Des Weiteren ein Keller, wo ich fast alle Räume nutze außer Waschküche (halb/halb) und einen einzelnen Raum.
 
Cajolago schrieb:
2x LAN Wohnzimmer + Telefon
2x LAN Kinderzimmer 1 + Telefon
2x LAN Kinderzimmer 2 + Telefon
2x LAN Schlafzimmer
1x LAN Büro + Telefon + Fax

also ich finde ja den Vorschlag von t-6 für die Telefone auch Netzwerkdosen zu nehmen richtig gut, so ist man flexibler.
Daher würde ich das ganze so machen:
4x LAN Wohnzimmer
2x LAN Kinderzimmer 1
2x LAN Kinderzimmer 2
2x LAN Schlafzimmer
4x LAN Büro

und dann im Netzwerkschrank Definieren an welchem Anschluss was raus kommen soll:
Netzwerk.jpg
ROT: LAN
Grün: Telefon
Blau: ISDN

wenn du das Patchpannel und den Switch groß genug wählst, dann kannst du das ganze problemlos erweitern.
 
Danke für deine Antwort, das hört sich gut an.
Habe eben gelesen dass es mittlerweile einen IP Anschluss gibt, ist der zu empfehlen?
Ist dann vom Aufbau wie du ihn eben beschrieben hast etwas anders?

Das Kabel vom APL geht ja in die 1. TAE und von dort in den Router (müsste dann ein passender speedport der Telekom sein, oder) und dann direkt in die Telefone, oder?

Weil bevor ich ~2016 dann anfange umzurüsten, mache ich das lieber direkt mit.

Was meinst du mit groß genug?
Wie viel Ports empfiehlst du für Patch Panel und Switch?
 
Habe eben gelesen dass es mittlerweile einen IP Anschluss gibt, ist der zu empfehlen?
Ist dann vom Aufbau wie du ihn eben beschrieben hast etwas anders?
IP-Anschlüsse sind Voice over IP, heißt die Telefonie läuft dann übers Internet ab. Es liegt nur noch das DSL-Signal an. Bringt jetzt keinen wirklichen Vorteil ggü. klassischer Telefonie, ist aber oftmals günstiger. Der Splitter und das NTBA (bei 'ISDN'-Option) ebenfalls. Die TK-Anlage kommt dann in einen entsprechenden Router mit S0-Ausgang.

Das Kabel vom APL geht ja in die 1. TAE und von dort in den Router (müsste dann ein passender speedport der Telekom sein, oder) und dann direkt in die Telefone, oder?
Richtig. Kein Splitter zw. 1. TAE & Router, aber der Router muss eben VoIP-fähig sein. Fritzbox Fon bspw.

Was meinst du mit groß genug?
Wie viel Ports empfiehlst du für Patch Panel und Switch?

Patchpanel: So viele Buchsen am Patchpanel wie du Buchsen in der Wohnung hast halt. Und zähle die Buchsen, nicht die Anzahl der Dosen! Es gibt Dosen mit einer einzelnen Buchse, gängiger sind aber Dosen mit 2 Buchsen. Jede Buchse braucht ein eigenes Kabel, was dann zum Patchpanel durchgeht.

Empfehlung für Anzahl der Buchsen: 2 Buchsen je Wohnraum. Ausnahme Wohnzimmer bzw. wo halt die Schrankwand mit Fernseher, Multimediagekrempel etc. steht: 4 Buchsen. Mindestens. Denke bei der Menge nicht nur an die möglichen Endgeräte (Computer, Fernseher, Media Player etc.) sondern auch an WLAN-Access Points, die auch eine eigene Buchse benötigen.
Arbeitszimmer ebenfalls 4 Buchsen, da hier idR nicht nur ein Computer steht, sondern noch so Sachen wie Telefon, netzwerkfähiger Drucker etc.
Beispielrechnung (2 Kinderzimmer, 1 Schlafzimmer, 1 Arbeitszimmer, 1 Wohnzimmer): 2+2+2+4+4 = 14 Buchsen im Wohnraum = mindestens 14 Buchsen am Patchpanel.
Da Patchpanel nicht so teuer sind, nimmst du direkt ein 24er und hast Reserven für die Zukunft.

Switch: Die Rechnung wäre "soviele Buchsen wie netzwerkfähige Geräte (Computer, LAN-Drucker, NAS, WLAN-APs, Fernseher, Media Player etc. pp.) + 1 für die Verbindung zum Router. Der Einfachheit halber nimmst du aber gemessen am Patchpanel-Beispiel ebenfalls ein 24er. Für Reserven.

Man kann nie genug Buchsen haben.
 
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