Neuer Bußgeldkatalog -> Zustimmung oder mehr Konfliktpotenzial?

Nein, die Lösung ist, dass die Leute endlich die Verkehrsregeln verstehen und sich daran halten. Mit der gleichen Argumentation müsstest du auch Tempo 50 auf Landstraßen fordern, denn da kommt es zu deutlich mehr Unfällen. Und auch hier: Warum? Weil die Leute sich nicht an die Regeln halten. Man ist abgelenkt (Leider wird das immer und immer mehr), überschätzt sich, schleicht und nötigt andere zum Überholen, Überholt in unangemessenen Situationen usw usf.

Die Unfallstatistik in anderen Ländern auf Autobahnen mit Tempolimit spricht eindeutig dafür, dass das keine Lösung ist. Auch passieren in D auf Abschnitten mit Begrenzung viel zu viele Unfälle. Leider.
 
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foo_1337 schrieb:
Die Unfallstatistik in anderen Ländern auf Autobahnen mit Tempolimit spricht eindeutig dafür, dass das keine Lösung ist. Auch passieren in D auf Abschnitten mit Begrenzung viel zu viele Unfälle. Leider.

O.o

Dir ist schon klar, dass du gerade einen Haufen Polemik und Unwahrheiten abgesondert hast, die nichts mit der Realität zu tun haben? Außerdem verfällst du, wie alle, die eigentlich nicht mal den Hauch eines Argumentes haben, in die Falle, dass du ausschließlich mit Extremen argumentieren kannst.

Tempolimit 130? Wieso nicht gleich 50? ... Und dann hoffst du, dass durch dein ins Lächerliche gezogene Extrem auf Einmal ein Gegenargument ist.

Ist es aber nicht.

Aber das interessiert dich auch nicht, Hauptsache "Freie Fahrt für Freie Bürger!!!!!11111einselfundelfzig(!)"

Naja, für alle Anderen:

 
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Damien White schrieb:
Dir ist schon klar, dass du gerade einen Haufen Polemik und Unwahrheiten abgesondert hast, die nichts mit der Realität zu tun haben?
Ich glaube ich bin in meinem Leben schon mehr als genug Autobahnkilometer mit den verschiedensten Motorisierungen gefahren um die Realität ganz gut einschätzen zu können.

Damien White schrieb:
Tempolimit 130? Wieso nicht gleich 50?
Beitrag gelesen? Die 50 galten für die Landstraße und nicht für die Autobahn. Schau dir hier bitte die Unfallstatistiken an und vergleiche sie mit der Autobahn, dann erkennst du vielleicht was ich meine.
Die Unfälle, die da passieren könntest du mit einem Tempolimit von 50 km/h mitigieren oder eben damit, dass sich die Verkehrsteilnehmer allesamt an die geltenden Regeln halten. Ich bevorzuge eindeutig letzteres.

Du unterstellst mir Polemik und dann kommt das?
Damien White schrieb:
Aber das interessiert dich auch nicht, Hauptsache "Freie Fahrt für Freie Bürger!!!!!11111einselfundelfzig(!)"
 
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Damien White schrieb:
Die Lösung hierfür ist ein Tempolimit auf 130, dann gibt es auch weniger gefährliche Situationen.
Ein Tempolimit ändert nichts daran, dass Leute mit 110 km/h auf der Mittelspur kriechen und von anderen überholt werden müssen.
Zumal ich gerne auf die Unfallstatistiken verweise. Falls der Direktlink nicht funktioniert: Publikationen -> Verkehrsunfälle - jährlich. Da bekommt man 360 Seiten voller Statistiken. Beim Querlesen findet man ein paar interessante Werte, wie z.B. dass moderne Autos in deutlich weniger Unfälle verwickelt sind oder dass auf der Autobahn gerade einmal 5% der erfassten Unfälle mit Personenschaden entstanden sind - und davon teilen sich jeweils 25% auf Abstand und "nicht angepasste Geschwindigkeit" auf.
Ich glaube, da haben wir in Innenstädten ein größeres Problem mit dem Kraftfahrverkehr.
Wahrscheinlich würde ein Tempolimit die gefährlichen Situationen verringern, aber was die Statistiken nicht hergeben sind Unfälle, die tatsächlich passieren, weil jemand schnell angerauscht kommt. Prinzipiell ist es nicht mal der Fehler des Schnellfahrenden sondern des Fahrzeugs, das die Spur wechselt.
Aber das artet von Radfahrern gleich zur Tempolimit Diskussion aus.
Auch hier plädiere ich Abstandskontrollen durchzusetzen. Das dürfte wesentlich effektiver sein, weil das automatisch den Verkehr künstlich bremst.
Zumal je nach Tageszeit es sowieso nicht möglich ist, überhaupt mal 160 km/h zu fahren.

P.S.: Da kamen ein paar Beiträge dazwischen. Auch gut. Das TerraX Video passt zu meinem Beitrag. Das Killerargument Klimaschutz darf natürlich nicht fehlen. Benzin sparen, weil es CO2 spart. Dann ziele ich wieder auf die alten Autos. Ich kann problemlos 160 km/h fahren während die 6 Jahre ältere Kiste bei sogar höherem Spritverbrauch nur 130 km/h fährt.
Nett aufgemacht, aber es gibt wieder viele Dimensionen. Und es ist nicht mal der Privatsektor, ich glaube eher, dass es der Sektor mit den Dienstwagen und Tankkarten ist, weil den Leuten ökologisches Fahren scheißegal ist.
 
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Penman schrieb:
Nett aufgemacht, aber es gibt wieder viele Dimensionen. Und es ist nicht mal der Privatsektor, ich glaube eher, dass es der Sektor mit den Dienstwagen und Tankkarten ist, weil den Leuten ökologisches Fahren scheißegal ist.
Mich hat es im Privatsektor noch nie interessiert, ob ich bei insg. 600km für eine Strecke (und dabei u.U. 150-200km unbeschränkter BAB die, je nach Uhrzeit und Witterung, völlig gefahrlos mit >=160 km/h fahrbar ist, 5€-10€ (bei 1,5€/Liter Diesel) mehr auf die gesamte Strecke zahle. Ärgerllich würde es erst, wenn ich bei >9 Liter/100km landen würde, weil ich dann vermutlich tanken müsste. Das ist aber auf der Strecke unmöglich, dafür gibt es viel zu viele Baustellen und sonstwie sinnvoll beschränkte Abschnitte.

Lustiger Weise bin ich in D dabei sehr oft gesamthaft mit weniger Durchschnittsverbrauch unterwegs wie bei ähnlichen Entfernungen mit dem selben Auto in der Schweiz mit max. 120 km/h.

Damien White schrieb:
Die Lösung hierfür ist ein Tempolimit auf 130, dann gibt es auch weniger gefährliche Situationen.
Mir fahren (jeweils bei ansatzweise korrektem Mindestabstand zum gleich schnell fahrenden Vordermann) bei 120 km/h viel mehr Deppen knapp vors Auto wie das bei 160 km/h (oder mehr) der Fall ist. Bei 120 erwarten die Leuten einfach, dass man bremst, bei höheren Geschwindigkeiten passen die Leute eher noch auf und erinnern sich u.U. sogar an die Verkehrsregeln.
 
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Da haben wir den ultimativen Übeltäter wieder, die Geschwindigkeit. Wenn man nicht mehr weiter weiß, war's einfach "nicht angepasste" Geschwindigkeit. Passt absolut immer, ist unwiderlegbar, egal in welcher Situation.

Ein Tempolimit kann nur die Auswirkungen anderer Fehler mindern, aber behebt nicht die tatsächlichen Ursachen. Wenn jemand einem anderen die Vorfahrt nimmt, dann kann geringere Geschwindigkeit den Schaden mindern oder im besten Fall noch eine erfolgreiche Bremsung ermöglichen, aber an der Ursache ändert sich nichts. Alles immer auf die Geschwindigkeit zu reduzieren ist einfach nur billig und passt so schön zum Zeitgeist. Die arme Sau kann wirklich jeder durchs Dorf treiben und man macht nie was falsch. Nur leider in 99% der Fälle auch nichts richtig.
Womit wir wieder bei "schön einfach und bequem" sind. Anstatt dafür zu sorgen, dass die Leute richtig blinken, Auffahren, Abfahren, Anfahren, Ausscheren, Überholen usw. usf. wird einfach die Geschwindigkeit verteufelt. Reinste Hilflosigkeit. Ursachen zu bekämpfen ist sooo aufwändig, also doktern wir lieber da rum, wo man wenigstens irgendwas machen kann.

Würde man konsequent all die anderen Fehler ahnden, könnten wir locker im Schnitt 10-20 Km/h schneller fahren und hätten dennoch nur einen Bruchteil der Unfälle. Das wären dann die, wo wirklich fast unvermeidbare Unachtsamkeit die Ursache ist. Beim großen Rest ist es Unwissen, Unvermögen oder einfach Faulheit die Sache (Straßenverkehr) ernstzunehmen. Wer gar nicht von Anfang bis Ende voll konzentriert sein WILL, der soll auf dem Sofa bleiben.
 
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Penman schrieb:
Ein Tempolimit ändert nichts daran, dass Leute mit 110 km/h auf der Mittelspur kriechen und von anderen überholt werden müssen.
Leute die mit mit 110 km/h auf der Mittelspur bleiben, stören weniger als die professionellen Mittelspurschleicher , die durch Elefantenrennen dafür sorgen, das mit 110 km/h auf der linken Spur gefahren wird.
Penman schrieb:
dass auf der Autobahn gerade einmal 5% der erfassten Unfälle mit Personenschaden entstanden sind
Das liegt aber nicht daran, da man auf der Autobahn schnell fahren darf, sondern daran, daß man bei Autobahnen wichtige Unfallursachen baulich eliminiert hat. Z.B Kreuzungen Oder zum Überholen steht normalerweise eine volle Spur ohne Gegenverkehr zur Verfügung. Man muß das sorum sehen. Erst das durch die bauliche Gestaltung verringerte Unfallrisiko erlaubt es, auf Autobahnen höhere Geschwindigkeiten zuzulassen.
 
Smartin schrieb:
Die Bußgelder für Radfahrer sollten deutlich erhöht werden. Ich weiß nicht, warum die nicht genauso behandelt werden sollten wie Autofahrer. Wenn sie mal 200 Eur für die Rotfahrt bezahlen mussten, bessert sich das vielleicht auch endlich mal.
Soweit ich weis sind die analog zu Autofahrern inkl. PKW Führerscheinverlust wenn man einen hat.
Smartin schrieb:
Wieso Einspruch? Ich sprach nur von MIR selbst. Dass es auch andere gibt sieht man ja schon alleine hier im Thread.

Tempo 130:
Persönliches Gefühl! Ich sag nicht, dass das so FAKT ist.
In Italien und Österreich zum Beispiel fährt es sich wesentlich entspannter und das nicht nur auf der Autobahn, auch mit dem Fahrrad innerorts oder mit dem Motorrad.
 
Damien White schrieb:
Die Lösung hierfür ist ein Tempolimit auf 130, dann gibt es auch weniger gefährliche Situationen.

Die Lösung dafür, dass Leute sich rechtswidrig verhalten dürfen (Mittelspurschleichen) ist also ein Tempolimit, was mir z. B. ganz konkret vorgestern 50 Minuten weniger Zeit mit meiner Familie beschert hätte?

Bist du auch dafür, alle Frauen wegzuschließen, damit es weniger Vergewaltigungen gibt? Und dafür, Häuser nicht mehr abzuschließen, um die Einbruchsquote zu senken?




Weiterhin hast du in deinem anderen Beitrag ebenfalls Unrecht. Andere Länder sind nicht sicherer und nicht deshalb, weil es dort Tempolimits gibt:
https://de.statista.com/infografik/16765/todesrate-auf-europaeischen-autobahnen-je-1000-km-autobahn/
Das einzige Gegenargument, nämlich weniger Unfälle auf deutschen Abschnitten mit Tempolimit, ergibt sich daraus, dass Tempolimit gerade dort vorgeschrieben werden, wo es in der Vergangenheit zu Unfallhäufung kam, Unfälle aufgrund geographischer oder baulicher Umstände zu erwarten sind, oder eben aus anderen trefflichen Gründen.

Das ist ähnlich der Statistik zu mehr schweren Verletzungen mit der Einführung von Helmen im 1. Weltkrieg.




Also, nochmal:
Warum sollen Leute, die andere blockieren und die Gefährlichkeit im Straßenverkehr deutlich erhöhen - wie z. B. Mittelspurschleicher - nicht deutlich stärker bestraft werden?
 
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Moep89 schrieb:
Du hast eher impliziert, dass es unbequem ist, dort an jeder beliebigen Stelle direkt draufzufahren.
unmöglich ist das Wort was du suchst.
Moep89 schrieb:
In den meisten Fällen enden Radwege nicht mittendrin fernab jeder Einmündung, Kreuzung etc.
In deinem Umfeld würde ich gern mal Rad fahren, meine Erfahrung ist eine andere. Immerhin sind neue Radwege hier oft sinnvoller angelegt.
Moep89 schrieb:
Aber was ich hier in der Großstadt fast durchweg sehe ist das Gegenteil.
Ist so 50/50 hier, manche verhalten sich konform und andere nicht, bei letzteren wäre ich für eine unmittelbare Strafe.

Als Fußgänger und Radfahrer nerven mich auf dem Gehweg Fahrende auch. Außerdem diese beschissenen E-Roller die überall kopflos abgestellt werden, herumliegende Leihräder und zerbrochenes Glas auf Radwegen oder am rechten Fahrbahnrand. Jetzt in der kommenden dunklen Jahreszeit wird der Spaß mit unbeleuchteten Radfahrern bestimmt auch wieder groß. E-Bike Fahrende sind mir auch schon oft negativ aufgefallen.
Alles jammern hilft da aber nicht konkret weiter, sondern eine vorausschauende und angepasste Fahrweise. Auf die Verwaltung und Ordnungshüter dürfen andere warten, fast alle mir bekannten Vorschläge zur besseren Regulierung sind Murks, weil schlicht nicht umsetzbar oder kontraproduktiv.
 
Idon schrieb:
Gestern auf dem Weg von München nach Hause spät am Abend mal wieder festgestellt: Das Problem sind nicht die Leute auf der linken Spur, sondern die Mittelspurschleicher bei leerer rechter Fahrbahn, welche auf der linken Spur gefährliche Situationen befeuern.

Die Strafen sollten entsprechend für Mittelspurschleicher massiv sein.
Sehe ich auch so. War vor einem Monat für 2 Wo im Urlaub. Insgesamt 4000km, Bayern und Bawü. Mittelspurfahrer, Linksschleicher, Rechtsüberholer. Manche ignorieren das Rechtsfahrgebot komplett.
Das sollte alles deutlich teurer werden, denn für mich erfüllen 1 und 2 u.U. den Tatbestand der Nötigung UND können super gefährliche Situationen hervorrufen und 3 ist eine Unsitte und auch sehr gefährlich, weil man nicht damit rechnet.
Ergänzung ()

Damien White schrieb:
Die Lösung hierfür ist ein Tempolimit auf 130, dann gibt es auch weniger gefährliche Situationen.
Geht das schon wieder los. Man kann sich darauf verlassen, dass quasi in jedem Verkehrsthread ein Tempolimittroll kommt und die ewig gleichen Diskussionen aufwärmt.
Nee man löst das Problem Mittelspurfahrer/Linksfahrer nicht mit einem Tempolimit auch den Weltfrieden schafft man damit nicht.
Fahr so schnell wie Du willst, wenn das 130 ist fein, fahr es aber vorschriftsmäßig auf der rechten Spur.
FrankenDoM schrieb:
Soweit ich weis sind die analog zu Autofahrern inkl. PKW Führerscheinverlust wenn man einen hat.
Was ein absolutes Unding wäre, weil m.E. ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz.
Ich kann nicht für einen Radfahrer, der einen Führerschein hat, andere Regeln gelten lassen als für einen Radfahrer ohne Führerschein. Das würde auch bedeuten, der Radfahrer mit FS darf nur max. 0,5prom. Alkohol haben, der ohne 1,6.
M.E. würde das massive rechtliche Fragen aufwerfen (was nicht heißt, dass es nicht trotzdem gemacht wird. Recht und Gesetz, v.a. verfassungsrechtliche Grundsätze, werden gefühlt in unserem Staate eh immer mehr ignoriert, bzw. nur dort angewendet, wo es gerade passt.)
 
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Smartin schrieb:
Was ein absolutes Unding wäre, weil m.E. ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz.
Ich kann nicht für einen Radfahrer, der einen Führerschein hat, andere Regeln gelten lassen als für einen Radfahrer ohne Führerschein. Das würde auch bedeuten, der Radfahrer mit FS darf nur max. 0,5prom. Alkohol haben, der ohne 1,6.
M.E. würde das massive rechtliche Fragen aufwerfen (was nicht heißt, dass es nicht trotzdem gemacht wird. Recht und Gesetz, v.a. verfassungsrechtliche Grundsätze, werden gefühlt in unserem Staate eh immer mehr ignoriert, bzw. nur dort angewendet, wo es gerade passt.)

Ich will jetzt da gar nicht Deine Meinung bewerten, ich teil die sogar Großteils, aber kann man nicht sogar als Fußgänger den Führerschein verlieren wenn man zum Beispiel über Rot geht? Ich meine schon.
Auch durfte ein Bekannter seinen Schein erst ein Jahr später machen, weil er mit Promille auf dem Rad erwischt wurde. Die Zahl weiß ich nach all den Jahren nicht mehr sicher. Definitiv aber >0,5, allerdings ohne Unfall und Gefährdung.
 
@FrankenDoM
schnell mal gegoogled. Ganz so hinterfxxxx scheinen wir noch nicht zu sein
https://www.bussgeldkatalog.org/promillegrenze-fahrrad/
Wobei mir aber diese ganzen Nebenstrafen ("FS als Reifebeleg" etc.) ohnehin total gegen den Strich gehen und lebensfremd sind (z.B. Einzug des FS des mit dem Auto flüchtenden Diebes, oder Entzug des Autos als Tatmittel, etc. ). Dann lieber richtig in der Sache bestrafen und nicht sachfremde Erwägungen mit einfließen lassen.

Richtig finde ich das schon deshalb nicht, weil "Täter" für die gleiche Tat unterschiedlich hart bestraft werden. Und bei der Owi unterliegt das mitunter nicht mal der gerichtlichen Kontrolle.
 
Smartin schrieb:
schnell mal gegoogled. Ganz so hinterfxxxx scheinen wir noch nicht zu sein

Naja, 3 Punkte bei 1,6 sind schon ne Ansage und MPU nicht bestanden kann ja auch passieren.
Auch Fußgänger kann es treffen. Siehe ganz unten:
https://www.bussgeldkatalog.de/fussgaenger/

Richtig oder falsch sei mal dahingestellt. Was für mich aber Fakt ist, dass 10€ für Unfall verursacht bei Fußgängern wohl eher ein Scherz sind.
 
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Da einige wieder Recht und persönliches Empfinden in einen Topf werfen:

Mittelspurschleicher sind nicht schön aber man darf auf der Mittelspur rumschleichen.

Das Rechtsfahrgebot besagt nur, dass nicht dauerhaft auf der ganz linken Spur gefahren werden darf.

P.S. Ups, korrigiert!
 
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FrankenDoM schrieb:
https://www.bussgeldkatalog.de/fussgaenger/

Richtig oder falsch sei mal dahingestellt. Was für mich aber Fakt ist, dass 10€ für Unfall verursacht bei Fußgängern wohl eher ein Scherz sind.
10 Euro für einen Spaziergang über die Autobahn? Mit Polizeieinsatz, Blaulicht und gratis Abtransport? Ja dann! Ich gehe mal etwas frische Luft schnappen!
Als Fußgänger kommt ja echt günstig weg. 5 Euro für das Betreten der Straße, 10 Euro, wenn ich dadurch einen Unfall verursacht habe? So günstig kann man Chaos stiften!

Ich bin ja immer noch gespaltener Meinung, ob drakonische Bußgelder wirklich ein effektives Mittel sind. Selbst ohne Führerschein kann ich weiterhin mit einem Auto fahren. Es sind Leute quasi ihr ganzes Leben ohne Führerschein gefahren. Da muss ein gutes Mittelmaß her. Und ich bleibe dabei: Auch Personal, dass den Bußgeldkatalog durchsetzt.
 
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Erinnert ein wenig an Menschen, die glauben, auf der rechten Spur dürften nur LKW fahren.

Das sind dann ebenfalls die unsicheren Autofahrer, die aus eigenem Unvermögen ein Tempolimit fordern. Oder erst gar kein Auto haben - so wie viele Stadtbewohner, die ebenfalls ein Tempolimit fordern.

@Penman

Der Führerscheinverlust ist insbesondere auf dem Land problematisch. Während in der Anonymität der Stadt jemand durch's Netz fallen kann, kennen in vielen ländlichen Bereichen die Polizisten ihre Pappenheimer und insbesondere auch die, die gerade keinen Führerschein haben.
 
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Penman schrieb:
Und ich bleibe dabei: Auch Personal, dass den Bußgeldkatalog durchsetzt.

Bin ich bei Dir, wobei ich immer noch der Meinung bin, dass etwas mehr Rücksichtnahme ALLER Verkehrsteilnehmer für mehr Entspannung sorgen sollte. Mir ist aber auch klar, dass das nicht passieren wird, also sind wir wieder bei dem was Du sagst. Leider.
 
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