Neuer Bußgeldkatalog -> Zustimmung oder mehr Konfliktpotenzial?

@Idon Okay, valider Punkt. Dorftratsch ist nicht zu unterschätzen.
Die rechte Spur gehört natürlich den LKW. Dass hier noch niemand das dauerhafte Überholverbot für LKW gefordert hat, wundert mich. Weil alle LKW immer gleich langsam fahren und niemals unterschiedlich beladen sind. :rolleyes:

Idon schrieb:
Das sind dann ebenfalls die unsicheren Autofahrer, die aus eigenem Unvermögen ein Tempolimit fordern. Oder erst gar kein Auto haben - so wie viele Stadtbewohner, die ebenfalls ein Tempolimit fordern.
Da bin ich völlig Deiner Meinung. Aus der Stadt heraus über das Land regieren ist eine ziemlich bequeme Sache. Klar kommt dann wieder das Klimaschutz Argument. Ist ja ökologischer, wenn alle langsamer fahren. Ist ja auch richtig. Aber es ist auch eher eine Schmerztablette für die Schlaftabletten auf der Autobahn. Wäre ja angenehmer, wenn ich auffahren könnte und die ganze Zeit mit 130 auf der linken Spur die LKW überholen könnte ohne dass jemand von hinten drängeln kann.
Ich bleibe dabei, dass sich das Problem deutlich besser in den Griff bekommen ließe, wenn Tankkartenbesitzer durch die Tankkarteneigentümer dazu animiert werden, okölogischer zu fahren. LKW gehen auch selbstständig vom Gas, wenn sie eine Bergkuppe erreichen, damit sie die Energie nicht wieder wegbremsen müssen (oftmals zum Ärgernis des Fahrers).
Wer auf der Autobahn viel bremst, fährt einfach nicht vorausschauend oder schlichtweg riskant.
FrankenDoM schrieb:
Bin ich bei Dir, wobei ich immer noch der Meinung bin, dass etwas mehr Rücksichtnahme ALLER Verkehrsteilnehmer für mehr Entspannung sorgen sollte. Mir ist aber auch klar, dass das nicht passieren wird, also sind wir wieder bei dem was Du sagst. Leider.
Dafür plädiere ich auch, aber das ist wohl ein Unding. Man kann sich noch so oft über Mittelspurschleicher, Auffahrtsschläfer, ignorante Rechtsabbieger, Gelbfahrer, Falschparker, Raser und Poser aufregen. Es gibt sie, sie nerven und sie scheinen unbelehrbar zu sein und sind wie eine Hydra.
Das Kaffeeküchenproblem, das man in jeder Firma ansprechen kann und es immer heißt, dass die aktuellen Prozesse irgendwo scheiße sind.
 
Nene, das passt schon @FrankenDoM

Tucholsky schlägt hier wieder voll zu:
„Der Deutsche fährt nicht wie andere Menschen. Er fährt, um Recht zu haben.“

Und gerade dieses Recht bzw. die Pflichten der Anderen kennen hier einige zu genau...
 
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Wertzius schrieb:
Mittelspurschleicher sind nicht schön aber man darf auf der Mittelspur rumschleichen.

Wertzius schrieb:
Das Rechtsfahrgebot besagt nur, dass nicht dauerhaft auf der ganz linken Spur gefahren werden darf.

Das stimmt schlichtweg nicht. Rechtsfahrgebot heißt, dass Du in der Spur selbst und bei den Spuren am weitestens möglich rechtsfahren musst. (§ 2) - ohne Gefährdung natürlich.
Bei der 3 Spurigen Straße gilt das grundsätzlich genauso. Dort darfst Du nur dann davon abweichen, wenn die Verkehrsdichte das rechtfertigt bzw. Du Dich in Überholvorgängen befindest (siehe §7 Abs. 1 und Abs 3c )
https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__7.html
https://www.stvo.de/78-news/383-rechtsfahrgebot-vs-paragraph-7-absatz-3c

Eigentlich heißt das nur, dass Du bei 3-spurigen AB nicht sofort rechts rüber musst, sondern wegen Überholvorgängen etwas länger in der Mitte bleiben darfst (eben um nicht durch häufigen Spurwechsel zusätzliche Gefahren zu fabrizieren).
https://www.bussgeldkatalog.org/7-stvo/
hier gibt es unten Illustrationen dazu.
Wie groß der Abstand zwischen den zu überholenden Fahrzeugen sein muss, das ist nicht definiert. Aber "hin und wieder" heißt nicht, alle Km mal. Im Grunde betrifft das den Fall, dass ständig LKW rechts fahren und auf der rechten Spur so viel Verkehr ist, dass mit dem Rechtseinordnen eher ein Risiko verbunden ist, d.h. die Verkehrsdichte entsprechend auf der rechten Spur recht hoch ist.
https://www.ergo.de/de/rechtsportal/verkehrsrecht/schleicher-auf-der-mittelspur
Das rechtfertigt aber nicht das dauerhafte Mittelspurfahren, wenn rechts frei ist. Und darum geht es, dass man als rechtsfahrender einen Mittelspurblockieren ganz links überholen muss, weil er nicht rechts rüber fährt.
Ergänzung ()

Penman schrieb:
Da bin ich völlig Deiner Meinung. Aus der Stadt heraus über das Land regieren ist eine ziemlich bequeme Sache.
Ich glaube weniger, dass das eine Frage von Stadt - Land ist. Ich bin auch ein Stadtkind und absoluter Gegner des Tempolimits. Ich glaube eher, dass es eine Frage von Bevormundung und Vorschreiberitis ist. Eine Frage einer vermeintlich besseren Lebensweise und "besserer Menschen". Nach dem Motto, ich fahre ja auch nicht schnell, warum müssen dann andere schnell fahren (wollen)?
Das ist unsere egozentrische Gesellschaft. Der Radfahrer sagt dem Autofahrer, ich fahre Rad, warum fährst Du nicht auch Rad? Warum musst Du das Auto nehmen? Weil der Mensch einfach Lust dazu hat und es seine eigene Entscheidung ist, ist da oft keine Option mehr. Man muss ja andere erziehen und gängeln. Für mich ist das das gleiche Niveau, wie Radfahrer zu befragen, was sie von einem Tempolimit halten. Umgekehrt könnte man Autofahrer fragen, was sie von einem Radfahrverbot in Städten halten...
Im Grunde läuft es auf eins raus: Alle denken an sich, nur ich nicht, ich denke an mich.
Ich würde mir wünschen, dass wir endlich wieder zu einer normalen Gesellschaft kommen, wo nicht jeder dem anderen vorschreiben will, was er zu tun oder zu lassen hat, sondern sich die Leute um ihren eigenen Kehricht kümmern würden. Das können die "Ottogar Dommas" dieser Welt aber nicht. ;)
 
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Das ist doch eine Scheindiskussion. Das jemand trotz wenig Verkehr/freier rechter Spur in der Mitte fährt kommt vor - klar. Aber ist das wirklich so ärgerlich?
Meiner Erfahrung nach kommt das vor, wenn wenig los ist und dann ist nach links fahren zum überholen auch kein Problem. Sonst ist eh mehr Verkehr und das Fahrzeug in der mittleren Spur überholt dann doch öfter als man vllt selber glaubt, weil dauerend ein LKW in Aussicht ist. Aber dann fährt man in der Regel auch selbst nicht ganz rechts, sondern auch schon in der Mitte.

So ganz versteh ich also das große Problem nicht.

Meine Interpretation zu "hin und wieder": Ein Überholvergang darf ungefähr 30 Sekunden dauern bevor er gestraft wird (sollte ist 10 aber auf der Autobahn ists oft länger). In 30 Sekunden legt man mit 130 km/h schon 1 km zurück. Also "alle paar km mal" kann mit höherer Geschwindigkeit schon auch zu treffen ;)
 
hallo7 schrieb:
Aber ist das wirklich so ärgerlich?
Ja, ist es, denn ich muss jetzt, mit z.B. eigentlich 120 per Tempomat, auf die linke Spur und muss Gas geben, damit ich nicht den nächsten der von hinten angeballert kommt ausbremse und/oder mir eine Fernlichtshow darbieten lassen darf, nur weil die Pappnase auf der Mittelspur sich zu fein ist auf die rechte Spur zu fahren (warum auch immer).

Solange LKWs ersichtlich sind ist es absolut in Ordnung, mache ich ja auch. Fährt man da nämlich rüber kommt man nicht mehr raus. Ist aber eine größere Lücke vorhanden fährt man gefälligst nach rechts rüber.
 
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hallo7 schrieb:
Das ist doch eine Scheindiskussion. Das jemand trotz wenig Verkehr/freier rechter Spur in der Mitte fährt kommt vor - klar. Aber ist das wirklich so ärgerlich?
Das ist keine Scheindiskussion, das ist extremes Unfallrisiko, weil des den von hinten kommenden nötigt, sich von der ganz rechten Spur in die ganz linke Spur zu begeben und wieder zurück.
Zudem ist es das Ärgernis, dass sich der komplette rückfahrende überholende Verkehr auf eine Spur verengt, wo sonst, zwei Spuren zum Überholen zur Verfügung stehen würden (Mittelspur plus die Linksfahrer.
Es werden also 3 Spuren auf 2 Spuren verengt. Allein schon von der Logik, warum soll man nur 2 Spuren nutzen, wenn 3 zur Verfügung stehen?
Aber allein dass hier soviel darüber diskutiert werden muss, zeigt mir, wieviele Leute nicht die Verkehrregeln beherrschen, sodass es mich nicht wundert, dass so viele sich nicht daran halten.
Die Vergehen müssten konsequent(er) verfolgt werden.
https://www.adac.de/verkehr/recht/verkehrsvorschriften-deutschland/rechtsfahrgebot/

hallo7 schrieb:
Meiner Erfahrung nach kommt das vor, wenn wenig los
Gerade dann ist es noch unverständlicher. Wenn nichts los ist, warum fahren die Leute dann in der Mitte und blockieren 1/3 der Autobahn?
hallo7 schrieb:
Meine Interpretation zu "hin und wieder": Ein Überholvergang darf ungefähr 30 Sekunden dauern bevor er gestraft wird (sollte ist 10 aber auf der Autobahn ists oft länger). In 30 Sekunden legt man mit 130 km/h schon 1 km zurück. Also "alle paar km mal" kann mit höherer Geschwindigkeit schon auch zu treffen ;)
Die Interpretation ist falsch. Es kommt darauf an, ob rechts frei ist oder nicht und nicht wieviel Zeit du in der Mitte fahren darfst. Ist vor dem Auto, das Du gerade überholst rechts alles frei, musst Du unverzüglich rüber fahren, weil dann die Ausnahme überhaupt nicht greift.
 
Smartin schrieb:
Aber allein dass hier soviel darüber diskutiert werden muss, zeigt mir, wieviele Leute nicht die Verkehrregeln beherrschen, sodass es mich nicht wundert, dass so viele sich nicht daran halten.

Mir zeigt das eher, dass viele zwar schnell und geradeaus fahren können aber abseits davon vor unlösbaren Problemen stehen. Dabei sind sie Teil des Problems...
 
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strempe schrieb:
Mir zeigt das eher, dass viele zwar schnell und geradeaus fahren können aber abseits davon vor unlösbaren Problemen stehen. Dabei sind sie Teil des Problems...
War ja klar, dass wieder ein dussliger Kommentar kommt. Keine Sorge, ich kann nicht nur geradeaus fahren und ich bin auch nicht Teil des Problems. Aber das ist Deine Radfahrerlogik, ala "der Autofahrer sieht mich doch, der kann doch ausweichen. Nicht ich bin das Problem, der andere blockiert, sondern derjenige, für den die Blockade eine "Herausforderung" ist".
 
hallo7 schrieb:
[...]Das jemand trotz wenig Verkehr/freier rechter Spur in der Mitte fährt kommt vor - klar.

STÄNDIG. Wirklich, mittlerweile fast durchgehend. Das war 2010 noch nicht so schlimm.

hallo7 schrieb:
Aber ist das wirklich so ärgerlich?

Ja, extrem!

hallo7 schrieb:
Meiner Erfahrung nach kommt das vor, wenn wenig los ist und dann ist nach links fahren zum überholen auch kein Problem.

Ich nehme dich mal mit auf Tour. ;)

@strempe

Solange ich mich gesetzeskonform verhalte - wo ist das Problem? Ich bin doch weder Legislative noch Exekutive.
 
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Das einzig dusselige, @Smartin, ist dein kläglicher Versuch mir etwas zu Unterstellen was ich gar nicht geäußert habe. Sagt aber auch so einiges aus...

Es erschließt sich nicht wie man sich über das Verhalten seiner Mitmenschen so aufregen kann, dass man am liebsten mit dem Schirm und immer dicker werdendem Bußgeldkatalog auf alles einschlagen möchte was einem im Weg ist oder nicht passt. Irgendwer findet es bestimmt ganz fabelhaft, das du zu deinen beobachteten "Vergehen" pharisäerhaft sämtliche Paragraphen runterzubeten kannst und drakonische Strafen forderst. Da wirkt es doch im Vergleich dazu lächerlich so etwas wie: "normalen Gesellschaft kommen, wo nicht jeder dem anderen vorschreiben will, was er zu tun oder zu lassen hat, sondern sich die Leute um ihren eigenen Kehricht kümmern würden" zu fabulieren. Der Witz in Tüten!

Und doch - wenn du dich selbst über Mittelspurfahrer, Verhalten von Radfahrern, etc. aufregt bist du ein Teil des Problems, denn das Problem entsteht in dir. Man sollte meinen mit 42 ist man abgeklärter aber das lässt das Ego anscheinend nicht zu. Was hindert dich daran die Leute einfach mal zu nehmen wie sie sind? Wir ertragen dich ja auch ;)
 
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Wenn ich ständig mit denselben Problem konfrontiert werde - Mittelspurschleicher - und sich daraus unnötige oder gar gefährliche Situationen entwickeln, dann rege ich mich eben auf.

Beispiel: Ich will vMax fahren. Auf der mittleren Spur fährt jemand 110, rechts ist frei. Jemand von rechts will mit 120 überholen - ich muss also auf der linken Spur bremsen. Ganz unnötig.
 
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strempe schrieb:
Und doch - wenn du dich selbst über Mittelspurfahrer, Verhalten von Radfahrern, etc. aufregt bist du ein Teil des Problems, denn das Problem entsteht in dir. Man sollte meinen mit 42 ist man abgeklärter aber das lässt das Ego anscheinend nicht zu. Was hindert dich daran die Leute einfach mal zu nehmen wie sie sind? Wir ertragen dich ja auch ;)
Wieso darf man sich darüber nicht aufregen? Ich war vor kurzem auf einer Ortsdurchfahrt an einer Linksabbiegespur. Ich hielt vorn an, weil Gegenverkehr kam. Als der vorbei war, wollte ich natürlich fahren, habe aber zum Glück das leuchtende Dreieck in meinem Außenspiegel bemerkt.. Ein Radfahrer fuhr links verhältnismäßig schnell an mir vorbei. Da regt man sich doch zurecht auf, was wäre wohl gewesen, wenn ich gefahren wäre? Und solche Situationen gibt es eben zuhauf, egal ob Radfahrer, andere Autofahrer, Fußgänger oder LKW Fahrer. Je mehr man fährt, desto öfter bekommt man sie natürlich mit. Ich bin jetzt schon kurz davor, mir eine Dashcam ins Auto einzubauen um im Worst Case Beweise zu haben. Auch wenn die offizielle Version ist, dass die nicht anerkannt werden, sieht es dann in der Realität doch anders aus.
 
hallo7 schrieb:
Meiner Erfahrung nach kommt das vor, wenn wenig los ist und dann ist nach links fahren zum überholen auch kein Problem.
Meine Erfahrung sagt da was anderes. Die Autobahn wirkt stellenweise plötzlich ganz schön voll, weil viele Leute einfach nicht nach rechts fahren. Da muss dann teilweise jemand mit 120 Km/h auf die 3te oder 4te Spur um vorwärts zu kommen. Wenn die rechte Spur frei ist, sollte da auch gefahren werden und wirklich NUR zum Überholen weiter links. Und nein, man überholt eben nicht ständig nur weil am Horizont ein LKW zu sehen ist. Leider ist diese Regelung in der StVO mal wieder völlig unkonkret und nutzlos formuliert. Ein paar Gerichte haben das aber schonmal aufgegriffen um, Überraschung, ebenfalls nichts konkretes dazu zu sagen. Siehe z.B. Hier : https://www.zeit.de/auto/2012-09/rechtsfahrgebot-autobahn
Mehr als 20 Sekunden, Super! Wie viel mehr? Eine? 10? Hundert? Für solche Urteile gehören Richter ihres Amtes enthoben. Verschwendung von Zeit und (Steuer)Geld ohne irgendwas nützliches beizutragen. Ganz im Gegenteil, die Unsicherheit wird noch größer.

Persönlich halte ich es so, dass ich grundsätzlich so weit rechts wie möglich fahre und wirklich nur zum Überholen dann so weit nach links wie nötig. Mit Tempomat auf 150 bin ich in aller Regel die meiste Zeit ganz rechts unterwegs, es sei denn es ist viel los. Wenn ich absehbar mehr als ca. 15 Sekunden rechts bleiben kann, dann fahre ich rüber. Wenn jemand schnelleres hinter mir ist, dann auch mal bei kleineren Lücken. Das allerdings nur, wenn der hinter mir schön dicht auffährt (das ist keine Ironie, ich freue wirklich wirklich darüber) und dann auch zügig überholt. Ich hasse die Leute, die erst angeschossen kommen, dann ewig Abstand halten und jedes Mal wenn man rechts rüberfährt dann ewig brauchen um wieder aufzuholen geschweigedenn zu überholen. So klemmt man andere, die den Fluss verbessern wollen dann wunderbar ein. Wenn das einer macht und ich komme doch noch knapp vor ihm raus um nicht auf den Vordermann draufzuknallen, dann war's das mit der Freundlichkeit. Dann bleibe auch ich links, denn darauf, das Spielchen 10 Mal zu wiederholen habe ich keine Lust. Genau das passiert aber immer wieder, weil die Leute es nicht kapieren.

strempe schrieb:
Was hindert dich daran die Leute einfach mal zu nehmen wie sie sind? Wir ertragen dich ja auch
Dein Ernst? Lass doch alle machen was sie wollen? Na dann stört's dich ja sicher nicht, wenn ich bei dir einsteige und die Bude ausräume. Nimm's doch einfach hin und reg dich nicht auf.
Es geht hier eben nicht darum mit Notizblock jeden aufzuschreiben, der 5 cm zu dicht an der Einmündung steht sondern um Leute, die rein praktisch erhebliche Probleme und Behinderungen verursachen. Und das völlig unnötig, weil sie entweder die Regeln nicht kennen oder sie ihnen scheißegal sind. Wenn ich fahre, dann habe ich nicht nur mich im Blick, sondern den Verkehrsfluss allgemein. Ich möchte zügig und sicher ankommen und andere sicher auch. Das heißt vllt., dass ich mal jemanden reinlasse weil er sonst alles blockiert aber genau so, dass ich zügig an Ampeln anfahre und nicht auf eine grüne Ampel zubremse. Oder eben all' die anderen Dinge wie rechtzeitiges Blinken, zügig und gleichmäßig Fahren, Rechtsfahren etc. pp. Das sollte selbstverständlich sein und gehört für mich alles ebenfalls zur "Rücksichtnahme". Wenn andere meinen das nicht tun zu müssen, dann ist das nicht nur ziemlich respektlos sondern erzeugt eben auch Behinderungen, Gefahren etc. Sorry, aber das alles einfach zu ignorieren ist keine Lösung.
 
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@foo_1337

Dashcam lohnt sich. Du solltest dir sowas unbedingt sofort besorgen. Ich selbst nehme ein altes Handy dafür.
 
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Zum Bußgeldkatalog direkt:

Mich persönlich stören nicht die Anhebungen der Geldstrafen, mich stört, ab welcher Übertretung diese gelten.

Kein Fahrer eines modernen Autos kann bei gleichzeitiger Beachtung des Verkehrs, der Beschilderung (-> Verkehrsregeln) und des Umfeldes permanent gewährleisten, innerorts nicht 57 statt der vorgeschriebenen 50 km/h zu fahren. Kein normaler Fahrer kann das ohne den Blick auf das Tachometer abschätzen.

Die bestrafbare Zone sollte ab 65 km/h einsetzen und dann gleich wesentlich höher bestraft werden.
Allerdings wäre das schlecht für die Einnahmequelle der Kommunen, denn das was wir heutzutage beobachten können ist in meinen Augen pure Abzockerei.
 
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strempe schrieb:
Das einzig dusselige, @Smartin, ist dein kläglicher Versuch mir etwas zu Unterstellen was ich gar nicht geäußert habe.
nee ist klar, hast Du natürlich ganz anders gemeint :rolleyes:
strempe schrieb:
Es erschließt sich nicht wie man sich über das Verhalten seiner Mitmenschen so aufregen kann, dass man am liebsten mit dem Schirm und immer dicker werdendem Bußgeldkatalog auf alles einschlagen möchte was einem im Weg ist oder nicht passt.
Wenn ich als Fußgänger in einer Fußgängerzone mehrfach fast über den Haufen gefahren werde und gerade noch ausweichen kann, bin ich bestimmt nicht das Problem. Falls Du das denkst, kann ich nur vermuten, dass Du zu dem Klientel gehörst, die Leute fast über den Haufen fahren.
strempe schrieb:
Irgendwer findet es bestimmt ganz fabelhaft, das du zu deinen beobachteten "Vergehen" pharisäerhaft sämtliche Paragraphen runterzubeten kannst und drakonische Strafen forderst.
Ich fordere keine drakonischen Strafe. Zuvorderst habe ich gefordert, dass die Strafe überhaupt mal durchgesetzt werden und dort, wo sie unverhältnismäßig und nach meinem Empfinden ungerecht sind, angepasst werden müssen. Wenn Du mit Paragraphen ein Problem hast, dann bist Du im falschen Thread, denn hier geht es nun mal um den Bußgeldkatalog. Aber Hauptsache Du trollst wieder mal rum.
strempe schrieb:
Da wirkt es doch im Vergleich dazu lächerlich so etwas wie: "normalen Gesellschaft kommen, wo nicht jeder dem anderen vorschreiben will, was er zu tun oder zu lassen hat, sondern sich die Leute um ihren eigenen Kehricht kümmern würden"
Offensichtlich verstehst Du nicht, worum es geht. Der Unterschied bei leben und leben lassen, ist, dass nicht jeder macht was er will und das Ego zuerst kommt, ohne Rücksicht auf Verluste und auf die anderen, sondern dass jeder das machen kann, was er will solange er nicht in die individuellen Rechte des einzelnen eingreift. Kurz gesagt, mir ist es scheiß egal, ob Du mit Rad, Auto, Bahn, Fuß oder sonstwie unterwegs bist, ich schreibe niemanden vor, wie er sein Leben zu leben hat. Womit ich aber ein Problem habe, wenn sich Leute außerhalb der rechtlichen Vorschriften bewegen. Und ein besonderes Problem habe ich, wenn dadurch meine Rechte noch verletzt werden.
strempe schrieb:
Und doch - wenn du dich selbst über Mittelspurfahrer, Verhalten von Radfahrern, etc. aufregt bist du ein Teil des Problems, denn das Problem entsteht in dir.
Nee ist klar, Du hast es nicht so gemeint, womit wohl Dein erste Satz und kläglicher Trollversuch entlarvt ist.
strempe schrieb:
Man sollte meinen mit 42 ist man abgeklärter aber das lässt das Ego anscheinend nicht zu.
Was hat das mit meinem Alter zu tun? Unterscheidest Du danach wie alt einer ist, ob er sich an Recht und Gesetz und die geltenden Vorschriften halten muss?

Die restlichen Unverschämtheiten von Dir lasse ich unkommentiert.
 
Dominion schrieb:
Die bestrafbare Zone sollte ab 65 km/h einsetzen
Womit dann alle in der 50er Zone laut Tacho 70 fahren. Was ist los bei dir? :D Was du außerdem beschreibst halte ich für groben Unfug. Gerade mit modernen Autos ist es super einfach sein Tempo innerorts zu halten, Tempomat an, 55 km/h, Abstandssensor bremst auch noch falls man es verpeilt.

Aber selbst ohne all das, wer es nicht schafft unter dem Limit zu bleiben, weil er sich umschauen muss oder was weiß ich, der hat auf der Straße m.E. nichts verloren.
 
DaysShadow schrieb:
Womit dann alle in der 50er Zone laut Tacho 70 fahren.
Das glaube ich nicht, dass dann alle so nah ans Limit herangehen, wenn die Geldstrafe bei Verstoß gleich bei 150€ liegt. Und mein Tacho ist da genauer als 5 km/h Abweichung. Eher 2-3.

Überhaupt wäre ich für eine Änderung des Tempolimits innerorts, und zwar alle Hauptstraßen auf 60 / 70 (je nach Ortslage), alle Nebenstraßen auf 30.

Das hätte auch eine ökologische Komponente, denn Autos laufen bei 60-70 km/h effizienter als bei 50-60 km/h.
 
Dominion schrieb:
(...)Das hätte auch eine ökologische Komponente, denn Autos laufen bei 60-70 km/h effizienter als bei 50-60 km/h.
Je schneller desto "effizienter"?

Inwiefern und bezogen auf was genau?

Verbrauch, Bremsverschleiß, Reifenabrieb,...?
 
Gangschaltung.

Noch nie beobachtet, in welchen Phasen ein Verbrenner am effizientesten arbeitet?

6-Gang Schaltgetriebe: Bei 50 km/h im 4. Gang untertourig, rußend.
6-Gang Schaltgetriebe: Bei 60 km/h im 4. Gang optimal laufend.

Bezogen auf einen VW Golf 7 Bj 2013 86PS 1.2 TSI.

EDIT: Wer Automatik fährt, fährt noch ineffizienter.
EDIT2: Wir wollen dieses Thema aber hier jetzt nicht ausarten lassen. Bleiben wir beim Thema!
 
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