Neuer Office-Desktop-Rechner (ca 400€)

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#1
Meine Vorüberlegungen:
Mein altes AMD-System (X4) wird mir nun langsam zu alt und daher möchte ich ein neues System zusammenbauen. Die bisher genutzte WIN10-Lizenz würde ich dann auf das neue System übertragen.

Meine alten Festplatten (alle WD Black) sowie den DVD-Brenner (alle mit Sata-Anschlüssen) würde ich gerne ins neue System übernehmen, daher benötige ich ausreichend Sata-Anschlüsse.

8 GB RAM als Einzelmodul sollten erst mal reichen – würde dies dann aber vermutlich im nächsten Jahr um ein weiteres 8 GB RAM-Modul erweitern.

Da ich mir die Option freihalten möchte evtl. später doch noch eine separate Grafikkarte einzubauen, habe ich an ein Netzteil > 400 Watt gedacht.


Meine bislang recherchierte Zusammenstellung:

- 1* AMD Ryzen 5 2400G 4x 3.60GHz So.AM4 BOX
- 1* MSI B450 Gaming Plus AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail
- 1* 8GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Single
- 1* 250GB Crucial MX500 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s 3D-NAND TLC (CT250MX500SSD1)
- 1* 500 Watt be quiet! PURE POWER 11 500W
- 1* Sharkoon VS4-V Midi Tower ohne Netzteil schwarz


1. Was ist der Verwendungszweck?
Typisches Office-Anwendungsgebiet: Internet (browsen, Netflix, Banking, …), Word, Excel, Powerpoint
Zusätzlich:
- einfache Bild- und Videobearbeitung (nichts allzu komplexes)
- 4K-Material sollte abspielbar sein


1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS?
Wenn überhaupt dann aktuell nichts allzu anspruchsvolles; möchte aber nicht ausschliessen ggf. später doch mal eine separate Grafikkarte hinzuzufügen


1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Photoshop für Bilder, Vegas für Videobearbeitung


1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?
PC sollte relativ leise sein


1.4 Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt?
Vermutlich 1-2 Bildschirme. Ggf. auch den PC an den TV anschliessen


2. Ist noch ein alter PC vorhanden?
Ja, daraus möchte ich die 3 Festplatten und den DVD-Brenner übernehmen (alle mit Sata-Anschlüssen)
Board, Speicher, CPU, VGA sind zu alt.


3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
ca. 400 Euro – so günstig wie möglich


4. In wie vielen Jahren möchtest du das System frühestens upgraden oder ersetzen müssen?
Wieder 8-10 Jahre
Wobei RAM ggf. später nochmal auf 16 GB erweitert werden soll und ggf. auch eine separate Grafikkarte


5. Wann soll gekauft werden?
In den nächsten 2-3 Wochen


6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
Ich baue ihn selbst zusammen (habe dies bis vor 10 Jahren regelmäßig gemacht und vermute mal, dass sich seitdem beim Zusammenbauen nicht allzu viel geändert hat).



Ich würde gerne eure Meinung zu oben genannten System hören.
Passt das alles so, wie ich mir das gedacht habe?
Habe ich etwas übersehen?
Ich bitte euch um konstruktive Hinweise, Kritik, Vorschläge.
Ein herzliches Danke schön an Euch!
 
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#2
Wenn du dir Kabel im Gehäuse sparen willst:
https://geizhals.de/western-digital-wd-blue-3d-nand-sata-ssd-250gb-wds250g2b0b-a1661262.html?hloc=de
oder:
https://geizhals.de/samsung-ssd-860-evo-250gb-mz-n6e250bw-a1759200.html?hloc=de
Etwas langsamer bei großen Dateien aber immer noch ausreichend, dafür günstiger:
https://geizhals.de/western-digital-wd-green-sata-ssd-240gb-wds240g2g0b-a1767431.html?hloc=de
Bei Verwendung einer M.2 SATA wird (meist) ein Anschluss auf dem Mainboard deaktiviert, welchen sagt dir das Handbuch. Aber davon haben beide Boards 6, es bleibt also noch genug für deine 4 Laufwerke übrig.
Mit dem ASRock B450 Pro4 würdest du noch mal 10€ beim Mainboard sparen.

Ansonsten sieht deine Konfiguration gut aus.
 
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#4
@ghecko Dein Ernst? Hast du überhaupt irgendetwas gelesen? Kein Wunder, dass der Fragebogen in vielen Threads nicht richtig ausgefüllt wird, wenn die Antworten nichtmal gelesen werden.
Da ich mir die Option freihalten möchte evtl. später doch noch eine separate Grafikkarte einzubauen, habe ich an ein Netzteil > 400 Watt gedacht.

Wenn überhaupt dann aktuell nichts allzu anspruchsvolles; möchte aber nicht ausschliessen ggf. später doch mal eine separate Grafikkarte hinzuzufügen

Wobei RAM ggf. später nochmal auf 16 GB erweitert werden soll und ggf. auch eine separate Grafikkarte
@JpG: Sogar 3x :p
 
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#5
Wollt ihr vllt auch noch was sinnvolles beitragen?
 

Xes

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#6
Wenn die Kiste richtig leise bleiben soll würde ich ein etwas hochwertigeres Gehäuse und einen extra CPU-Kühler mit nehmen.
Da muss man für beides keine Unsummen hinlegen, hiermit wird es schon sehr leise:
https://geizhals.de/sharkoon-m25-silent-pcgh-edition-a1737392.html
+
https://geizhals.de/ekl-alpenfoehn-ben-nevis-advanced-84000000146-a1638050.html

Wenn du nur einen RAM-Riegel nimmst verschenkst du massiv Leistung. Wie relevant das ist kommt drauf an:
Bei der CPU hält es sich vermutlich in Grenzen da der Ryzen 5 2400G abseits vom Videos bearbeiten eh die meiste Zeit im Leerlauf rödeln sollte. Bei der Grafikleistung ist der Verlust am größten, das spürst du aber auch nur, wenn du versuchst auf der Kiste irgendwas zu spielen.
Wenn du also in naher Zukunft vorhast mit der Kiste zu spielen würde ich auf 2x4GB RAM oder gleich auf 2x8GB RAM gehen.
Ansonsten sind ist der einzelne RAM-Riegel ok, da die Leistung auch so mehr als ausreichend sein sollte.
 
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#7
@ghecko Willst du dich vielleicht zu deinem ursprünglichen Beitrag äußern?

An der Konfiguration habe ich nichts auszusetzen. Das Gehäuse wäre mir zu billig, aber da das Budget bereits überschritten ist
Warenkorb: https://www.mindfactory.de/shopping...22153e1bca128d4938a931e84ff2c225961e579637040
hat man da wohl keine große Wahl.
Den Vorschlag mit der M.2 SSD finde ich gut, vor allem da durch die 3 HDDs und das DVD Laufwerk bereits einige Kabel zusammenkommen. Man könnte noch darüber nachdenken ein Netzteil mit Kabelmanagement zu kaufen, vor allem da zumindest vorerst keine GPU verbaut wird. In dem Fall: https://geizhals.de/be-quiet-pure-power-11-cm-500w-atx-2-4-bn297-a1910266.html Mir wären es die 8€ dafür wert, aber wie gesagt, das Budget ist bereits überschritten.
 

Dan-iel

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#8
@All:
vielen Dank für eure Anregungen! Sehr cool von euch!
Das Budget von 400 € kann natürlich um ein paar Euro überschritten werden - gerade wenn es, wie bei euren Tipps sinnvoll ist.

Mit dem Vorschlag der m.2 SSD habt ihr mich überzeugt :)
Welche ist da eurer Meinung nach besser: die WD oder die Samsung?

@ghecko:
Ich hatte das Asrock auch in der Auswahl, hatte aber MSI qualitätsmässig immer einen Tick besser in Erinnerung. Ist das nicht mehr so?

@Xes:
eben relativ leise :) Bin es aber auch eh durch meinen aktuellen Rechner gewohnt, den ich seit einigen Jahren mit offener Seitenwand im Betrieb habe, "zu hören", dass der Rechner läuft :)
Bzgl. RAM und VGA Erweiterungen: Dieses Jahr vermutlich nichts mehr weiteres, wobei dann die Prio eher auf dem RAM als auf der VGA liegen würde. Ich habe aktuell nicht vor mit dem Rechner zu spielen und die Videobearbeitung kommt meist zu Geburtstagsanlässen eher mal sporadisch vor.

@Anoubis:
Die Idee mit dem Kabelmanagement Netzteil gefällt mir - werde mal drüber nachdenken.
Ich kannte bis eben diese Möglichkeit gar nicht.
 
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#9
M.2 SATA-SSD: Die Samsung ist ein Tick besser.

Ja, MSI macht die wenigsten Schwierigkeiten. Wenn die 10€ also nicht weh tun, nimm ruhig das MSI-Board.
Achte aber drauf dass das MSI-Board nur 2 Grafikanschlüsse bietet, HDMI und DVI. Da wird es nix mit dem TV als 3. Anzeige. Beim Monitorkauf sollte man auch drauf achten, dass er die passenden Anschlüsse hat.
Das ASRock Board bietet HDMI, DP und VGA, damit wären zu Not 3 Anzeigen drin. Wobei ich heute nicht mehr mit VGA arbeiten würde.
 
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Nightfly09

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#10
Zum Gehäuse:
Für einen Office PC empfehle ich eigentlich immer nicht gedämmte kompakte µATX Gehäuse, in denen das Netzteil oberhalb der CPU verbaut wird. (Beispiel: Fractal Design Core 1100) Durch die Einbauposition vom Netzteil, kann man in dem meisten Fällen auf Gehäuselüfter verzichten und durch die kleineren Seitenteile weisen auch Gehäuse mit relativ dünnem Blech eine relativ gute Stabilität auf bzw. neigen nicht so zum vibrieren.
Wenn du später jedoch eine Grafikkarte nachrüsten willst, dann bist du mit einem (eventuell gedämmten) ATX Gehäuse, bei dem das Netzteil am Boden verbaut wird schon auf dem richtigen Weg (Beispiele). Ohne Grafikkarte bekommst du das System so vermutlich nicht ganz so leise (oder zahlst deutlich mehr), aber mit Grafikkarte profitierst du von der besseren Durchlüftung bei niedrigeren Lüfterdrehzahlen, sowie der Dämpfung von (durch die Lüfter erzeugten) Vibrationen.

Zum Netzteil:
Kabelmanagent ist ein guter Weg um sich der Verkabelung einfacher zu machen. Wenn man nicht viele Laufwerke und keine Grafikkarte im PC hat, kann man viele Leitungen einfach abstecken und braucht sich um die Verlegung keine Gedanken mehr zu machen.
Auf der anderen Seite kosten Netzteile mit Kabelmanagement aber meist auch ein wenig mehr, der Wirkungsgrad ist tendenziell ein klein wenig schlechter und sobald man ein paar Laufwerke und eine Grafikkarte verbaut hat, werden zumindest bei Netzteilen in der 400W Klasse meist sowieso alle Kabelstränge benötigt.
Mit Ausnahme von Gehäusen mit Sichtfenster, würde ich in den meisten Fällen eher ein Netzteil ohne Kabelmanagement bevorzugen und einfach ein wenig mehr Zeit für das ordentliche Verlegen und ein paar mehr Kabelbinder einplanen.

Zur SSD:
Die Western Digital WD Green kann mit einer sehr guten Preis/Leistung glänzen, hat allerdings insbesondere beim Schreiben teilweise mit ziemlichen Leistungseinbrüchen zu kämpfen. Die Western Digital WD Blue sollte dieses Problem nicht haben, jedoch würde ich da, allein schon aus preislichen Gründen, die günstigere Crucial MX500 250GB bevorzugen. Die Samsung SSD 860 EVO 250GB macht aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn, denn sie ist nur minimal schneller als die deutlich günstigere MX500 und kostet sogar noch mehr als die wesentlich schnellere Kingston A1000 240GB.
 
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Dan-iel

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#11
@ghecko :
bzgl der Grafikanschlüsse: der TV wäre nur optional bzw. bei Bedarf wird umgesteckt - also entweder 1-2 Monitore oder 1 Monitor und ein TV.
Aber danke bzgl. des Hinweises der Board-Anschlüsse. Da habe ich gar nicht dran gedacht. Zum Glück hat mein derzeitiger Monitor einen DVI-Eingang :)

@Nightfly09 :
Danke für die ausführlichen sehr hilfsreichen Erläuterungen :cool:
Aktuell hat mein Rechner auch etliche durch Kabelbinder verbundene Kabel drin. So bleibe ich dann doch bei dem Netzteil ohne KM.
Bzgl. Gehäuse: Ich gehe davon aus, dass das ganze System eher selten mal unter Volldampf stehen wird. Spielen und somit auch der Einbau einer Grafikkarte sehe ich nur als Option, die ich mir offen halten möchte. Ich habe in den letzten 12-13 Jahren maximal mal ein Browsergame gespielt. Alles andere auf ner Konsole.
Wenn ich das nun nüchtern betrachte und deine Erläuterung zu den Gehäusen lese, bleibe ich dann wohl bei einem ungedämmten Gehäuse.

Welches Gehäuse wäre denn als Alternative zum Sharkoon VS4-V noch empfehlenswert?

Was SSDs betrifft habe ich bislang noch gar keine Erfahrungen.
Ich gehe davon aus, darauf maximal mein BS so wie oft genutzte Programme darauf zu installieren.
Daher sollte vermutlich eine SSD mit 250GB reichen, oder?
Somit wäre swürde ich wohl deinen Vorschlag - die Crucial MX500 250GB - übernehmen.
 
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#12
Oder dann gleich die genannte Kingston A1000. Hätte nicht gedacht dass es NVMes bereits zu diesem Preis gibt.

Die NVMe SSDs sind nicht über SATA sondern PCIe angebunden, damit hast du wieder alle SATA Steckplätze zur Verfügung. Die höhere Geschwindigkeit merkt man zwar kaum, aber haben ist haben. Und sie kostet nicht wirklich mehr als die SATA-Varianten. 250GB reichen für Windows+Programme aus.
 
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Dan-iel

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#13
Sind M.2 und NVMe unterschiedliche Anschlüsse?

Denn im 2. Post schriebst du, dass man dann nicht mehr alle SATA Steckplätze zur Verfügung hat (nur 4 SATA Stecklätze).
 
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#14

Nightfly09

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#15
Es gibt einen Sata Anschluss und ein Sata Übertragungsprotokoll. M.2 ist ein Anschluss, NVMe ein Übertragungsprotokoll.

Über den Sata Anschluss kann auch nur mit dem Sata Protokoll übertragen werden, mit M.2 geht Sata und NVM-e, wobei das Sata Protokoll hier auch nicht schneller arbeitet als am Sata Anschluss.
 

Dan-iel

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#16
Danke für eure Erklärungen - wieder was dazu gelernt.
Wenn ich nun z.B. die empfohlene 240GB Kingston A1000 M.2 2280 PCIe NVMe 3.0 x2 nehmen würde, muss ich dann etwas im Bios anders einstellen bzw. bei der Installation von Windows 10 beachten, oder verläuft es so wie bei den Sata-Platten und es wird problemlos automatisch erkannt?

Ich habe eben bei Mindfactory gesehen, dass einige Komponenten im Vergleich zur letzten Woche teurer geworden sind (u.a. CPU +10 €, Board + 35 €) - gibt es dafür derzeit gründe oder sind das normale Preisschwankungen?
 
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