Was nutzt ein theoretischer Wiederverkaufswert, wenn die Karte im Rechner bleibt? Soll ich dann heulend zusammenbrechen und keine Spiele mehr spielen, weil die Karte nicht mehr zu dem Geld verkauft werden kann, das sie mal gekostet hat? Am besten gleich aus dem Fenster springen?
Bislang ging es nicht um Gebrauchtware.
Bei Neuware erhält man übrigens das beste P/L im Vergleich zu Nichts, wenn man einen Celeron 1840 kauft, dazu vielleicht noch eine 30 Euro Grafikkarte und gut ist. Alles darüber hat ein schlechtere P/L, denn ein 4x so teurer i3 ist nicht 4x so schnell wie der Celeron 1840. Von i5 und i7 will ich garnicht erst anfangen.
Je stärker man sich der Spitze der aktuell möglichen Leistung nähert, desto mehr muss man pro Leistungszuwach zahlen.
Für viele ist dann bei spätestens 350€ für Grafikkarte und nochmal soviel für MB und CPZ die Schmerzgrenze erreicht. Auch steigt darüberhinaus die Leistung im Verhältnis zum Preis nicht mehr so stark an.
Dieser Fakt ist kein Hinderungsgrund nicht trotzdem schnellere (teurere) Hardware zu kaufen, die natürlich auch noch länger Reserven hat. Ist das Neid, dass ihr ihm das nicht gönnt? Klar kann man sagen, nimm eine Karte für ~350€ und hole dir in drei Jahren eine neue, oder nimm die 700€ in die Hand und kaufe in 4-5 Jahren was neues.
Wo man die Grenze zieht, was einem was Wert ist, muss jeder für sich wissen.
Zumindest was CPU und Mainboard angeht, würde ich persönlich aktuell lieber einen i7-5820k nehmen, als einen i7-6700k. Und wenn sich das so weiter entwickelt, wird die CPU so oder so nicht in den nächsten 5 Jahren aufgerüstet werden. Intel trödelt schön bei den Fortschirten bei den Tick und Tocks vor sich in und von AMD kommt bislang ja nix (mal sehen was Zen macht).
[Wer Polemik findet darf sie behalten - dient der Veranschaulichung]