neuer PC und keine ahnung

>>"Ein Freund von mir gat ungelogen 60 mal sein gentoo aufgesetzt bis es so war wie er es wollte. "<<

Diese Zeit hätte ich gar nicht bzw. würde meine Freizeit nicht auf diese Weise -äh- verbringen. Dann doch lieber eine Distribution, bei der alles mehr oder weniger out-of-the-box funktioniert, auch wenn man vielleicht durch den ein oder anderen Kernelparameter-Trick noch ein Quentchen mehr an Leistungsfähigkeit / Sparsamkeit / Optimiertheit herausholen könnte ;)
 
Diese Zeit hätte ich gar nicht bzw. würde meine Freizeit nicht auf diese Weise -äh- verbringen.

Ich wüsste auch besseres mit der Zeit anzufangen, aber so setzt jeder seine prioritäten *evillol*...
 
Bei mir lief Gentoo beim ersten Versuch (wahrscheinlich Glück gehabt) aber mir war das kompilieren zu Zeitaufwendig. Allerdings sind die Use-Flags ideal zum managen der Pakete.

Da ist das Problem von Ubuntu, ich hab hier auch Testweise Kubuntu am Laufen. apt ist nicht gerade zimperlich beim installieren von neuen Paketen und gerade die Meta-Pakete von Ubuntu sorgen dafür das ich jeden möglichen (und unmöglichen Mist) noch zusätzlich mitinstalliert bekomme. Ich habe prinzipiell "nur" Browser, KDE4.1, OpenOffice und Email-Programm installiert und habe es mittlerweile auf stolze 2500 Pakete geschafft. Gut, ich hab mir bisher auch wenig Mühe gegeben etwas sparsamer mit den Paketen umzugehen, aber immerhin. Unter Debian hab ich mit ähnlichem System (KDE3.5) ca. die Hälfte an Paketen - sehr schlank finde ich Hardy nicht gerade.

Gruß

Zedar
 
Mal erlich wer Xp net kapiert wird mit meiner Meinung nach komplizierteren Linux auch net glücklicher. Zumal es nicht für alle Hardware Treiber gibt. ich nutze Linux auf meinem Homeserver und bin zufrieden. Mein Tip gehe mal in einen Grundcomputerkurs nach ein paar stunden klaps bestimmt besser mit Xp. Falls du wirklich net mit XP zurecht kommst empfehle ich openSUSE. Hat mir am besten gefallen
 
Um Linux zu betreiben, braucht man gar keinen Verstand von XP.
Die beiden Systemen basieren auf verschiedene Philosophie, daher ist es egal, ob man vorkenntnisse in XP hat, oder nicht.
 
Gerade wenn man neu einsteigt ist es oft einfacher als ein Umstieg von Windows.
Deshalb würde ich einem "Neueinsteiger" nie davon abraten Linux zu probieren, auch wenn mir als Windows-User einiges schwerfällt bei Linux. Das liegt nämlich größtenteils an anderen Angewohnheiten von Windows.

Als komplizierter würde ich Linux auf keinen Fall bezeichnen. Bei Windows ist vieles auch sehr kompliziert, oft viel komplizierter als bei Linux, da dort eigentlich immer der "direkte" Weg über die Konsole möglich ist und man sich nicht durch zig Menüs und Assistenten etc klicken muss.
 
"Ein Freund von mir gat ungelogen 60 mal sein gentoo aufgesetzt bis es so war wie er es wollte. "

hm, bei mir waren es jetzt nicht unbedingt 60 mal, aber 30-40 mal war das sicher ;)

eigentlich eher 20, die letzten male hab ich ganz einfach den zustand des systems gesichert, bevor ich etwas rumexperimentiert hab,
wenn es mir nicht gefallen hat bzw. etwas zerschossen war; das zurückspielen dauerte dann um die 10 minuten :)

ein paar andere male gingen für bug-hunting bzw. kernel-entwicklung drauf ;)

wir kommen aber wieder ein bißchen vom thema ab - übrigens toller thread;

geht nicht gibt es bei linux/FOSS eigentlich nicht, wenn man linux wirklich einsetzen will, hilft google & die richtige wortwahl - das ist die halbe miete (oder sogar mehr),

wer ein buch in den händen halten will, dem sei der kofler nahegelegt, ansonsten gibt es von galileo press/galileocomputing ein buch zu ubuntu; beide sind in jeder hinsicht zu empfehlen (letzteres gibt's sogar für umme, darin kann man dann während der isntallation von der live-CD aus stöbern; aus naheliegenden gründen ist dennoch sinnvoll das buch zu kaufen)

so ! genug gelabert

viel spaß mit GNU/Linux :)
 
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