neuer PC und keine ahnung

photon schrieb:
Innerhalb von einem Tag lief 3D (=>Compiz Fusion und AWN), Audio, Internet etc, also eigentlich alles, was man zum Leben braucht.
wow 24h fuer nichts weltbewegendes xD, winxp kann das nach spätestens einer stunde ;) also mindestens 24mal schneller
 
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Ich habs wohl falsch ausgedrückt. Ich hab natürlich nicht die vollen 24 Stunden vor dem Bildschirm verbracht, sondern so um die 4 Stunden. Und dass WinXP das schneller kann, bezweifle ich. Wenn man schon mal ein paar Male WinXP (neu)installiert hatte, dann geht es natürlich wesentlich schneller, so wie bei mir eine Ubuntu-Installation kaum eine Stunde dauert (wobei die Hälfte der Zeit für die eigentliche Installation weggeht und von der zweiten Hälfte der Großteil der Zeit durch die Internetverbindung bedingt ist - so lange dauerts, bis alle Updates unten sind).
Als ich aber vor Kurzem Arch installierte, tat ich es zum ersten Mal und deswegen muss ich echt sagen, dass Arch ziemlich benutzerfreundlich ist, wenn man als vollkommener Neuling die Einrichtung innerhalb von wenigen Stunden schafft.
 
Bei Ubuntu dauerts 20minuten;)

Du gehst bei Windows von ner gepachten SP2CD aus, wenn ich auf meinem aktuellen PC n orginal XP von CD drauf spiele steh ich erstmal blöd da weil er mein Chipset so garnich erkennt und das per ahci angeschlossene Laufwerk noch dazu;)
Klar kann man das auch im ide Mode machen aber naja nur so als Beispiel, Graka treiber muss man auch installieren.

Ich find aber auch Vista (oder besonders Vista, halt nur aufm passenden Rechner) sehr angenehm, vor allem isses gegen XP nochmal stabiler was den (nicht internet) explorer angeht.

Ne Distro die der TE mal probieren könnte wäre Archlinux, cooler Paketmanager, binäre Pakete also nich stundenlanges kompilieren von KDE und fast genauso gut einstellbar wie Gentoo.
Use flags sind geil keine Frage aber...sie bringen nur in wenigen Fällen was, n bootstrap merkt man auch cool ist pure spielerei/ausreizen der von Software gegebenen Möglichkeiten aber subjektiv bringts nur recht wenig.
Trotzdem is die INstallation von Gentoo n muss, sollte jeder mal gemacht haben (wenns nur stage 3 ist), dann weiss man wenigstens was ein chroot ist was einem beim ersten mal Kernel falsch machen und keinen laufenden haben sehr erfreuen wird:D
 
Photon schrieb:
Als ich aber vor Kurzem Arch installierte, tat ich es zum ersten Mal und deswegen muss ich echt sagen, dass Arch ziemlich benutzerfreundlich ist, wenn man als vollkommener Neuling die Einrichtung innerhalb von wenigen Stunden schafft.
Du hattest bereits 2 Jahre Ubuntu-Erfahrung. Von Neuling ist da keine Rede mehr.
Mit genügend Erfahrung (die du bereits hast!) erkennt man, dass jede Linux-Distribution eigentlich gleich ist und es daher auch egal ist, was man sich installiert. Die verschiedenen Distributionen benutzen in 90% der Fälle alle dieselbe Software. Warum sollter er nicht einfach eine Umsteiger-freundliche Distribution wie Ubuntu oder OpenSuse benutzen? Da kann er ein wenig mit ein paar Buttons experimentieren und wenn er dann mal Lust hat, auch in der Konsole mal rumfummeln.

Bei Gentoo wird er erstmal kein Land sehen, weil:
Als ich damals mit Linux anfingt, hatte ich nicht so sehr die Probleme mit dem System sondern eher mit den Programmnamen und der anderen Struktur des OS. Man hat einfach keine Ahnung, und bringt das auch nicht mal eben in 4 Stunden auf die Reihe. Da braucht es wesentlich mehr Zeit, meiner Erfahrung nach etwa einen oder mehr Monate. Dann hat man erstmal die Grundlagen drauf. Linux ist ein System, was man beherrschen muss und nicht mit spielen soll. Letzteres geht nämlich oft in die Hose.

Zu Anfang habe ich das Wörter X-Server, xfree86, xorg und X dutzende Male gehört und konnte mir nichts drunter vorstellen. Heute weiß ich, dass das quasi alles Synonyme sind. Bis man diese Erkenntnis nicht nur gefunden, sondern auch kapiert hat, was dahinter steckt, braucht es eben mehr als nur die Installationsanleitung von http://wiki.archlinux.de/?title=X zu befolgen.
Mal nen (doofen) Vergleich: Das ein Auto Räder hat, ist dir klar, aber warum müssen sie rund sein? Und warum sollten es am besten 4 sein? usw. DAS ist es, was sich hinter Linux verbirgt.

Ok, das hört sich nach etwas tieferen Nachdenken vielleicht etwas religös oder esotherisch (= noch schlimmer) an ^^
Die Sache ist aber, benutzt man Linux, kommt man früher oder später mit den Idealen von diversen OSS-Verfechtern in Berührung. Entweder man aktzepiert sie, oder Linux scheint das falsche System für einen zu sein. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, ein System freiwillig zu benutzen, dessen Philosophie mir widerstrebt.

Das hält mich natürlich nicht davon ab, auch mal Windows zu benutzen, aber besonders glücklich bin ich dabei aber auch nicht immer.


Meine Meinung. Wer damit nicht einverstanden ist, kann seine Meinung ruhig darlegen. Erwartet aber nicht, dass übereinstimme.
 
Ich nutze grundsätzlich das OS, das meinen Bedürfnissen am ehesten entspricht. Welches das ist, kommt auf den Zweck an, den der Rechner erfüllen soll. Meistens ist das Linux, und das durchaus aus den schon genannten Gründen; es kann aber auch Windows sein, wenn es sein muss. Ein Betriebssystem soll letztendlich einfach das tun, was ich von ihm erwarte. Wenn ich Religion will, geh ich in die Kirche.
 
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Rasemann schrieb:
Linux hat ganz genau so viel oder wenig Schnick schnack wie XP

Kommt auf die Distrie an, bei den sogenannten "Einsteigerdistries" gebe ich dir Recht, wenn ich sehe was apt mir in meinem Kubuntu immer so alles auf die Platte packen will...

Ich persönlich kann mich wieder einmal nur e-Laurin anschließen. Linux ist ein OS das gelernt werden will. Suse und die *buntus sind zwar Vorstösse, die es Windows-Umsteigern leichter machen wollen, aber "Linux das so ist wie Windows, nur umsonst" gibt es nicht.

Zum Thema Distries: Wenn man mal den Lack abkratzt muss man erkennen, das meistens eigentlich nur der Paketmanager der große Unterschied zwischen den Distries ist. Ja ich lasse Gentoo bewusst aussen vor ;). Werden stage1 Installationen überhaupt noch supported?

Wenn du schon XP hast und spielen willst ist Linux, denke ich keine gute Alternative. Es hat sich mit Wine zwar schon einiges getan, aber willst du am PC spielen, kommst du eigentlich kaum um Windows herum.

Du könntest evtl. eine Dualboot einrichten und nur zum Spielen Windows starten, den Rest erledigst du mit Linux.

Gruß

Zedar
 
Stage 1 wird schon ewig nimmer supportet (seit 06? ).
Man kann aber den bootstrap auch mit stage3 machen und daher ein ziemlich genauso optimales ergebnis bekommen.

Zu dem jede Distri das selbe naja nein, viele bauen nur auf den selben Distris auf, daher sind sie sich so ähnlich. Die meisten und besten Distris baun auf Debian auf, ein paar auf redhat und nochmal welche auf slackware.
Klar die Programme sind die gleichen, aber der eigentliche Systemaufbau bei dem der Paketmanager eine wichtige Rolle spielt unterscheidet sich doch gravierend.
Vergleich man mal portage mit apt-get vergleicht sieht man, dass da doch bei portage einiges mehr möglich ist.

Was aber auf jeden Fall gleich ist is das, was ein Windoofie für Betriebssystem nennt, der Windowmanager/DE.

Dualboot is wirklich das beste, hab ich auch so. 100gb Windows, 50gb Linux und 500gb Daten Platte die von beiden Systemen genutzt wird:)
Da ich momentan sehr viel am rumprobieren verschiedener Distris bin häng ich meistens in Vista rum, was aber sobald n Linux wieder steht sich schnell ändert, dann boote ich zum zocken neu oder wenn ich was andres von Windows brauche, Vista bootet ja echt nich langsam von daher np^^
 
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~purplet~ schrieb:
Zu dem jede Distri das selbe naja nein, viele bauen nur auf den selben Distris auf, daher sind sie sich so ähnlich. Die meisten und besten Distris baun auf Debian auf, ein paar auf redhat und nochmal welche auf slackware.
Und worin unterscheiden sich Debian, Redhat und Slackware? Richtig, in den Konfigurationsdateien und dem Paketmanager. Sonst ist eigentlich alles so gut wie gleich. Selbst Gentoo kann man so recht einfach mit dem Rest der Distris vergleichen. Ok, es hat einen recht "exotischen" Paketmanager, aber ansonsten ist es doch eigentlich dasselbe wie alle anderen Distris auch.
Man kann auch unter dem RPM-basierenden Suse APT installieren; worin unterscheidet es sich dann von noch zu Ubuntu? Eigentlich sind es dann nur noch ein paar Details.

Bei Linux hat man recht viele Alternativen, welche Software man benutzt. Von den Alternativen sind aber meist nur 1-3 wirklich gut, welche dann alle Distris benutzen. Von der Konzeption und Struktur unterscheiden sich die Distris eigentlich nur minimal.
 
Naja neben den Kleinigkeiten sollte einem noch eine teilweise andere Verzeichnisstruktur auffallen, die jeweiligen Dinge sind in verschiedenen Verzeichnissen, bzw. die sind anders benannt^^
Dazu kommen noch angepasste Kernels ect..aber am Ende isses alles Linux und Linux ist auch irgendwie UNix...also ist Ubuntu=freebsd? Blöder Vergleich aber soweit ginge es wenn man sagt, dass die alle gleich sind^^
 
Linux ist nicht Unix. Es ist nur Unix-ähnlich.

Aber ansonsten ist es doch so: Alles ist irgendwie gleich. Aber das ist auch gut so. Sonst könnten wir nicht einfach so eine Distribution wechseln und sie von gleich auf jetzt auch bedienen können.
 
Habe seid gestern ubuntu installiert, muss sagen das es mir sehr gut gefällt, werde mich am wochenende wenn ich frei hab, mal richtig damit befassen, hoffe das es nicht allzu lange dauert bis ich alles verstanden habe.
Nochmal danke für eure hilfe.
 
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edit:

hat sich erledigt, ich depp hab nicht gesehen das es ne 2. seite hier gab, hast ubuntu ja schon drauf *g*
 
Du wirst sehr schnell alles verstehen wenn du Gentoo installierst - stage3 reicht völlig - schau dir mal das Gentoo Handbook an, da ist alles Schritt für Schritt erklärt: http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-amd64.xml

Sonst ist Arch Linux auch gut - dann muss man nicht stundenlang oder tagelang kompilieren.

So wirst du dich auf jeden Fall sehr schnell mit Linux _auskennen_ und dich nicht nur damit zurechtfinden.

Viel Spaß mit Linux

EDIT: http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-amd64.xml?part=1&chap=1 das ist eine ganz gute Übersicht über die Installation
 
also auf windows wird cod4 ziemlich gut laufen...wenn du linux probieren willst, empfehle ich dir mal ubuntu zu testen. die installation ist easy und ubuntu hat eine riesiege community, die dir auch helfen kann.

http://www.ubuntuusers.de

edit: hab auch nicht gesehen, dass es ne 2. seite gibt^^
 
Zuletzt bearbeitet:
naja, riesige community bedeutet nicht unbedingt, dass sie dir auch helfen können

wenn ich mir manchmal das halbwissen in den ubuntu-foren so ansehe :rolleyes: (hey ! ich hab ubuntu installiert ich bin ja so ein 1337 ! bzw. haxxor :evillol: ), zum glück gibt es auch sehr viel profis darunter (eigentlich in jedem "lager" )

die primäre anlaufstelle für probleme ist forums.gentoo.org, das deckt häufig auch probleme von ubuntu & anderen linux-distros ab

zweite anlaufstelle: ubuntuforums.org

dritte: fedoraforum.org
 
Ja das stimmt, die meisten haben schon die einfachsten Linux-Kommandos nicht petto. Ubuntuspezifisch haben die aber schon den Durchblick.

Das Wiki ist aber auf jeden Fall einen Blick Wert.

Wenn man Purplet glauben schenkt, ist auch linuxforen.de eine gute Adresse.

Gentoo hat mit Sicherheit die beste Dokumentation, wenn man gewillt ist Linux etwas besser zu verstehen, ist das wohl die geeigneteste Adresse.

Gruß

Zedar
 
Nimm Ubuntu, das ist klein (der schnick-schnak hält sich in Grenzen), und es liefer alles mit was du brauchst. Office, Media-Player, Photobearbeitung und eine übersichtlige Systemkonfiguration. Programme sind spielen leicht über die grafische Oberfläche anchzuinstallieren, wenn du dich nicht mit der Console auseinandersetzen willst.

Ubuntu hat eine super Community (deutschsprachig) (www.ubuntuusers.de)

Dort findest du schon fast alles wissenswerte im Wiki - sehr gut erklüärt hat mir auch sehr geholfen.

Und wenn doch mal was nicht so läuft wie es soll, gibts dort auch ein Forum mit vielen Fachkundigen Ubuntu-Linuxanwenden - aber nicht das CBase Forum vergessen :-D.

Suse kann ich dir nicht empfehlen, Ubuntu ist (persönliche Meinung) einfacher zu handhaben. Und mir ist das ganze Quellen und Packetmanagement sympatischer.

Kannst Ubuntu auch erstmal als LIVE CD testen, dowload auf www.ubuntu.com.

Als Donload Server kann ich TU Chemnitz empfehlen, dann hast die CD in nen paar Minuten.

Gentoo hat mit Sicherheit die beste Dokumentation, wenn man gewillt ist Linux etwas besser zu verstehen, ist das wohl die geeigneteste Adresse.
In dem Punkt muss ich mich meinen Vorredner anschließen, aber gentoo richtet sich an erfahrende Linux anwender. Behalte es im Auge, aber als
Einstiegs-Distri ist gentoo ungeeignet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: ((Link korrigiert))
Ja, mit Gentoo habe ich erst gestern wieder unangenehme Erfahrungen gemacht. Ich habe mich genau an die Anleitung gehalten, dennoch habe ich das System wieder nicht richtig installiert bekommen. Aus irgendeinem Grund konnte ich nichts emergen. Immer kam irgendeine Fehlermeldung. Dumm nur, dass ich so gentoo-sources nicht installieren konnte, sprich, keinen Kernel kompilieren konnte. Ich weiß nicht, vielleicht hat Gentoo eine Abneigung gegen mich.

Schade eigentlich. Ich wollte es gerne mal austesten, weil mir die Idee von einer komplett auf den eigenen Computer angepassten Distribution gefällt.

Naja, das war erst Installationsversuch Nummer 15 oder so. Es gibt noch viele Zahlen ^^
 
Naja, das war erst Installationsversuch Nummer 15 oder so. Es gibt noch viele Zahlen ^^

Ein Freund von mir gat ungelogen 60 mal sein gentoo aufgesetzt bis es so war wie er es wollte. :evillol:

Also du liegst noch gut in der Zeit.
 
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