Neues Netzwerk nach Umbau

oldschooler

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Hallo Zusammen.

Wir wollen umbauen und dabei auch das Netzwerk im Haus neu gestallten. z.B: Kabel in die Wände verlegen mit Netzwerk Dosen.

Nun Die Frage:

In unserer "Computer Ecke" stehen mehrere PCs.

Was ist Besser?:

1. Router -> 1 Kabel zu den PC´s -> Switch -> x NetzKabel zu den Pc´s
2. Router -> Switch -> x Kabel zu den PC´s -> NetzKabel zu den Pc´s

Freue mich auf Eure Antworten..

Gruss Oldschooler
 
Es ist wie bei einem Rechteck.. ob du nun rechts und hoch oder hoch und rechts läufst ist schnurz.. nur die Diagonale wäre kürzer..

Mach wie es dir passt, ansonsten üblich Netzwerkdosen nach Bedarf (2er Dose, dahinter dann Switch je nach Geräteanzahl) in den Zimmern verteilen und alles auf einem Patchfeld enden lassen..
 
Mit einem separaten Switch bist du flexibler. Sollen es allerdings nur zwei Kabeln sein, dann würde ich eher ohne Switch arbeiten. Der Aufwand und die Kosten spielen auch eine Rolle, dh wenn die Leitung 50m lang sein sollte, dann spricht viel für einen eigenen Switch.

Im Prinzip hat man das Problem auch bei Steckdosen. Soll man beim tv zwei oder fünf Steckdosen verbauen? Oder einen 5fach Verteiler?

Es liegt also bei dir.
Auf jeden Fall wird man es falsch machen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Idealfall ein Kabel von Router bis Rechner, wenn ein Switch dazwischen ist muss man sich die Leitung ja teilen.
Falls das jedoch nicht möglich ist, würde ich es so regeln, dass man möglichst wenig Kabel sieht.
 
Falls noch Netzwerkkabel an andere Positionen gelegt werden bietet es sich an ein Patchfeld und einen Switch in nähe des Routers zu platzieren. Wenn es nur 4 Leitungen für einen Raum sind kann man auch getrost einen Switch in den Raum stellen.

Ist man allerdings erstmal dabei und hat die Wände aufgestemmt kann man auch gleich mehrere Leitungen legen. Der Aufwand hält sich in Grenzen.
 
Nun ich würde sagen ganz egal ist es nicht.

Bei Methode 1 hast du den Nachteil, das der Weg zum Switch "begrenzt" wird, also X PCs die Bandbreite einer Leitung ausnutzen.

Du solltest dir zuerst bewusst werden, wie du in Zukunft dein Netzwerk ausbauen willst:
Kleines Beispiel:
Du willst dein Netzwerk um ein NAS erweitern, welcher bei deinem Router steht.
Methode 1 -> Bei Zugriff eines PCs auf das NAS könntest du Bandbreitenlimitiert werden. Wenn ein PC auf das NAS zugreift, ein anderer beispielsweise eine 100Mbit Internetleitung benutzt bleiben für den Netzwerkspeicher ferner nur 900Mbit übrig. (Idealfall, Gbit-Ethernet)
Methode 2 -> Das Switch verteilt die ankommenden Anfragen auf NAS und Router -> kein Bandbreitenverlust.

Das soll nur als kleiner Denkanstoß dienen. Pauschal kann man nicht sagen, welche Verkabelung besser ist.
 
Es empfiehlt sich, bei Netzwerkverkabelung nicht unnötig zu knausern. Das fängt zB schon da an, dass man lieber Doppeldosen legt und diese auch mit zwei Kabeln versorgt. Der Mehraufwand ist überschaubar, Cat6a bzw. sogar Cat7-Kabel sind erschwinglich.

Der Vorteil daran ist, dass man im Keller - hier kommt ein Patchfeld (große Dose mit zB 12 oder 24 Ports) hin - dann beliebige Dienste auf die Dosen schalten kann. Beispielsweise ein Port der Doppeldose = LAN, der andere Port = ISDN für ein altes ISDN-Telefon oder oder oder.. Hat man nur eine Einzeldose, ist man gezwungen, für das ISDN-Telefon (nur ein Beispiel) den LAN-Anschluss zu opfern.
 
Besser ist natürlich Variante 2. Es kommt ein bisschen darauf an, wie viele PCs (http://www.deppenapostroph.info/ ;))"mehrere" sind...bis zu 4 Kabel würde ich auf alle Fälle verlegen, wenn die Leerrohre es hergeben auch 6-8. Darüber lohnt sich aber IMHO ein "lokaler" Switch dann doch. Ansonsten: was Raijin sagt.
frost21 schrieb:
Das soll nur als kleiner Denkanstoß dienen. Pauschal kann man nicht sagen, welche Verkabelung besser ist.
Wenn es nur um Leistung, Flexibilität, Erweiterbarkeit etc. geht, dann kann man das in diesem Fall sehr wohl pauschal sagen. Einziger "Nachteil" von Variante 2 sind Mehrkosten für mehr Kabel und ggf. dickere Leerrohre, wenn noch keine liegen, und da sprechen wir von unter 1€/m für sehr gute Qualität zu Endkunden-/Kleinabnehmer-/Bruttopreisen; sowie der Zeitaufwand, diese "mehr Kabel" auch anzuschließen. Gemessen an der "Haltbarkeit" einer solchen Verkabelung (die auch zukünftige 10GBit mitmacht, wenn man es "richtig macht") von gewiss 20+ Jahren sind das Peanuts. Kompromisslösungen wie Variante 1 lohnen sich da einfach nicht.
wahli schrieb:
Mit einem separaten Switch bist du flexibler. Sollen es allerdings nur zwei Kabeln sein, dann würde ich eher ohne Switch arbeiten. Der Aufwand und die Kosten spielen auch eine Rolle, dh wenn die Leitung 50m lang sein sollte, dann spricht viel für einen eigenen Switch.
Genau umgekehrt, ohne den separaten Switch, dafür mit mehr Kabeln, ist er flexibler. Wenn er mehrere Kabel verlegt, kann er später an eines davon immer noch einen separaten Switch hängen. :rolleyes:
Und was der gesparte Switch (nicht) kostet und nicht an Strom verbraucht, dafür kann er locker 50m Kabel extra kaufen (zu den Kosten s.o.).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe das folgendermaßen geregelt:

Router ---cat5e---> Switch ---cat5e---> Patchpanel ---cat7---> Dose ---cat5e---> Laptop
Router ---cat5e---> Switch ---cat5e---> Patchpanel ---cat7---> Dose ---cat5e---> NUC1
Router ---cat5e---> Switch ---cat5e---> Patchpanel ---cat7---> Dose ---cat5e---> NUC2
Router ---cat5e---> Switch ---cat5e---> Homeserver
Router ---cat5e---> Switch ---cat5e---> Drucker

Bis zum Patchpanel befindet sich bei mir alles in der "Kammer", die Cat7-Kabel gehen dementsprechend in die Zimmer.
Läuft einwandfrei. Netzwerkinterne Kommunikation ist für Gigabit angemessen (105-110MB/s beim Kopieren vom Fileserver), dementsprechend läuft auch die Kommunikation "nach außen" gut.
Man sollte bei der Verkabelung tatsächlich auf höherwertigere Ware achten. Bspw. sind Cat7-Kabel nicht sehr viel teurer als Cat5 / Cat6-Kabel, und eine feste Verkabelung ist nach dem verlegen FEST, also schnell mal austauschen ist nicht ohne weiteres.

Ob Du jetzt den Switch jeweils in den Raum stellst oder einen zentralen Switch an einem zentralen Ort, kommt dabei auf das Szenario an. Bei mir sind bspw. die Netzwerkdosen meist im Raum verteilt, ein Switch im Raum bietet sich daher nicht an. Wenn es sich hier aber um eine "Ecke" handelt, kann man das über einen Switch im Raum regeln.
Hat aber tatsächlich den Nachteil, dass alles, auch die netzwerkinterne Kommunikation, über einen Uplink läuft. Mit einem zentralen Switch hat man dieses Problem nicht.

Ich würde vorschlagen, grundsätzlich Netzwerkdosen im Zimmer zu verteilen, denn man weiß nie, ob man den Raum nicht einmal ummöbliert.
 
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oldschooler schrieb:
Was ist Besser?:

1. Router -> 1 Kabel zu den PC´s -> Switch -> x NetzKabel zu den Pc´s
2. Router -> Switch -> x Kabel zu den PC´s -> NetzKabel zu den Pc´s


Ist komplett das gleiche sollten nur diese Geräte angeschlossen sein im Netzwerk.

Da Router und Switch immer mit nur einem Kabel verbunden sind verlängerst du ja einfach nur den einen Kabel ansonst ändert sich nichts.

Nur wenn du anschließend mehr Geräte an den Router anschließen solltest.

Am besten wäre allerdings Nummer 2 falls du in Zukunft dein Netzwerk vergrößerst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Zusammen,

Vielen Dank für die schnellen und reichhaltigen Antworten :-)

Ich werde mir das Ganze durch den Kopf gehen lassen....

Sorry für die späte Rückmeldung.

...der oldschooler ...
 
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