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News „Neustart“ von Xbox: Der große Reset heißt zum Start 1.600 Entlassungen

12nebur27 schrieb:
Toll ist das nicht, aber deutlich besser als ich befürchtet hatte. Es ist allemal besser als die ganzen leute zu feuern, die Studios zu schließen und die IPs zu behalten und dan ewig verotten zu lassen. Hätte meiner Meinung nach schlimmer laufen können. Ich hoffe, dass für Arkane es glimpflich ausgeht. (...)
MaverickM schrieb:
Das ist richtig. EA lässt grüßen.
Bin da ganz bei euch.

Generell halte ich es allerdings für den AmericanStyle-Denkfehler, du dem gibt ein schönes Zitat vom TSMC-Gründer Morris Chang:
You Americans measure profitability by a ratio. There’s a problem with that. No banks accept deposits denominated in ratios. The way we measure profitability is in ‘tons of money’. You use the return on assets ratio if cash is scarce. But if there is actually a lot of cash, then that is causing you to economize on something that is abundant.
Das zu tun ist nämlich tatsächlich einfach wirtschaftlich völliger Blödsinn, auch wenn er im Mainstream der Wirtschafts„wissenschaften“ weit verbreitet ist:
Absoluten Gewinn liegen zu lassen ist einfach nur dumm. Es ist auch dumm, wenn es um Kreditwürdigkeit geht! Man schaue doch einfach nur auf das sonstige Leben, wem würde eine Bank lieber einen Kredit geben: 2000€ Einkommen, 1000€ bleiben am Ende des Monats übrig? Oder 3600€ Einkommen, 1200€ bleiben am Ende des Monats übrig? Natürlich hat letztere Person die besseren Karten. Die Marge der letzteren Person liegt aber nur bei einem Drittel, der ersteren bei der Hälfte.
 
Xbox war wohl neidisch, dass Sony derzeit die ganze Publicity bekommt ...


SVΞN schrieb:
Da wird der neue CEO wohl vom Hoffnungsträger zum Totengräber.
Fujiyama schrieb:
Wenn Asha, die große Gaming-Expertin, das so sieht wird das wohl auch seine Richtigkeit haben.
Dafür wird die Dame bezahlt. Die harten Entscheidungen zu treffen und den toxischen Shitstorm auszuhalten.

[F]L4SH schrieb:
Seid doch einfach ehrlich dass ihr die Sparte auflöst weil in Zeiten von Azure und KI keinerlei Interesse mehr besteht.
Die müssen die 70 Milliarden, die sie hier reingesteckt haben, anstatt in KI ja irgendwie retten. Vielleicht tauscht NVIDIA ein paar GPUs gegen Xbox. Sind schließlich beide grün. ;)
 
@Syrato problem ist nur, dass aufgrund der vielen Nintendo Onkel das niemand einem glaubt. Ich hab auch ein zwei gute Kontakte zu leuten aus AMDs GPU Sparte in den USA, glauben wird mir das aber natürlich niemand, es sei denn ich werd zum leaker (was ich niemals tun werde).
 
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Naja der Gamepass ist halt auch nur interessant wenn man viel online spielt und häufiger mal was anderes zocken möchte. Wenn man nur seine drei, vier Spiele im Jahr hat, ist es wahrscheinlich einfacher und günstiger die einfach zu kaufen. So ist zumindest die Lage am PC. Aber selbst für Xbox games kann man keys kaufen und die Spiele damit aktivieren. Da spart man auch Geld auf lange Sicht. Und wenn Microsoft den Preis des Gamepass weiter erhöht, wird der natürlich noch unattraktiver.

Vielleicht sollte man auch mal die Entwicklungskosten der Spiele in den Griff bekommen und sich daran orientieren, was die Leute gerne spielen wollen.
Dass man für elder scrolls 6 mehr als zehn Jahre Zeit für die Entwicklung braucht, ist auch komplett lächerlich.
 
Die Xbox-Sparte ist wie Lumia: mit Vollgas gegen die Wand.

Da werden alle Anstregungen von Microsoft nicht ausreichen. XBox ist leider tot, es ist nur noch nicht offiziell. Diese Abwärtsspirale geht schon ne Weile und es werden andauernd schlechte Entscheidungen getroffen. Es ist wirklich frustierend ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Entwickler zur Abwechslung ein geiles Spiel bauen dürften, anstatt einen In-Game Shop zu vermarkten, dann würden die Leute wahrscheinlich auch wieder die Spiele kaufen.

Das Gothic 1 Remake hat sich innerhalb kürzester Zeit über 500.000 Mal verkauft.
Warum? Solide Fanbase und Qualität.

Ein geiles Spiel von Anfang an, das die Motivation aus der Progression und der Möglichkeit etwas zu entdecken zieht, anstelle Sammelquests a La 500 Dingsdas einsammeln und 30 Tage in Folge einloggen, dann bekommst du einen goldenen Umhang mit Partikeleffekten.

Diablo 4 wird mein letztes Diablo sein. Sämtliche DLCs habe ich bereits ignoriert.


Auch Call of Duty reizt mich seit Jahren nicht mehr.


Gebt mir eine Story (Final Fantasy), gebt mir Progression (Gothic), gebt mir gutes Gameplay (Elden Ring), gebt mir Inhalte (Computerbase) und ich gebe euch mein Geld.
Ich habe alle genannten Titel und CB Pro gerade um 2 Jahre verlängert.

Aber gebt mir einen In-Game Shop und ihr bekommt meine 2 Mittelfinger.
 
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Was heisst denn 14 Managementebenen genau?

Vermutlich gibt es eine hierarchische Ordnung von Satya Nadella zu dem Microsoft Studiomitarbeiter/-assistenten der von dem Jahresgehalt ca. 1/390 des Microsoft CEOs verdient (also knapp 200.000 US$).

Selbst wenn Nadella und Co. nicht einbezogen sind, dann kommt es darauf an wie stark dieses hierarchische Modell am Ende denn wirklich ist und natürlich ist der Studioleiter als Person alleine eine Ebene dabei. Des Weiteren fällt mir spontan der Leiter des Grafikdesigns, der Leiter der Animationsabteilung, der Leiter des Storywriting, der Leiter der Musikabteilung, usw. ein, dann innerhalb des Grafikdesigns eben Chefdesigner, (normale) Designer, und Designassistenten. Da kommt schnell einiges an "vielsagenden" Managementebenen zusammen (passend zu den Qualifikationen und zur Anzahl der Studiomitarbeiter).

Ich gehe davon aus, dass sich das viel aufgebauschter anhört als es tatsächlich ist und es dafür auch plausible Gründe bei der Spielentwicklung geben kann (die Frau Sharma in der Rolle der Personal feuernden Wirtschaftsprüferin vermutlich auch nicht nachvollziehen kann, da diese nicht aus dem Bereich kommt bzw. nie an einer Entwicklung eines Spiels mitgearbeitet hat), damit weniger rückgefragt wird bzw. klar ist wer auf welcher Ebene die Entscheidungen trifft.

Ob eine komplexe (AAA) Spielentwicklung nur auf 3-5 Entscheidungsebenen (mit vermutlich starkem Einsatz von KI) gut und effizient machbar ist, bleibt fragwürdig, aber bei Indiespielen/kleinen Teams ist ein verschlanktes Management ohne ungute Nebenwirkungen sicherlich realistischer.
 
DevPandi schrieb:
Es kann also auch gut sein, dass die Studios, die jetzt wieder "frei" gelassen werden, durchaus wieder bessere Arbeit abliefern und am Ende auch überleben, weil sie plötzlich wieder mehr Freiheiten haben und kreativer arbeiten können, ohne das ein Abteilungsleiter aus der Finanzabteilung von MS ein nächstes super-duper-service Game erwarten.
Nur wer zahlt ihnen für diese "gute Arbeit" mit begrenzten Umsatzmöglichkeiten weiterhin die Entwicklung?

Phoenixxl schrieb:
Wenn die Entwickler zur Abwechslung ein geiles Spiel bauen dürften, anstatt einen In-Game Shop zu vermarkten, dann würden die Leute wahrscheinlich auch wieder die Spiele kaufen.
Irgendwer muss die Entwicklung zahlen, und dieser Investor erwartet in der Regel Rendite.

Wenn so ein Studio jetzt versucht, auf dem freien Finanzierungsmarkt mehrstellige Millionensummen einzuwerben, dann müssen sie dafür auch entsprechende Pläne vorlegen, wie diese (+Rendite) ihren Weg zurück zu den Investoren finden sollen.
 
War nach der Masse der Zukäufe eigentlich nur eine Frage der Zeit. Keine Überraschung.
 
manche hier haben die rolle von ceo asha sharma nicht verstanden? Sie ist eine fixerin, eine frau, die probleme lösen soll. Dazu gehört leider auch das abschneiden alter zöpfe in der firma. Ich denke, dass leider nicht nur inkompetente leute entlassen werden, sondern auch mitunter fähige leute, die zu teuer sind.
 
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"Man könne und wolle nicht jedes großartige Studio besitzen und sei gar nicht der richtige Ort für jede Art von Entwickler."

Hauptsache Activion Blizzard kaufen.
 
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SavageSkull schrieb:
Wie schön wäre es, wenn man mal die Aktionäre vor die Tür setzt und sich mal überlegt
Ich meine, in diesem konkreten Fall machst Du eher den Bock zum Gärtner.

Die für Pre-KI-Zeiten absurden Übernahmesummen kamen aus dem XBox-Management. Klar, die (Groß)Aktionäre hatten zugestimmt - vorgeschlagen oder gar eingefordert hätten sie diese Stufe der "Eskalation" m. E. aber nicht.
 
Die Gamestar berichtet von insgesamt 3200 Entlassungen bzw. „Gehenden“ durch Verkäufe und somit rund 20%.

1.600 ist nur eine statistische Zahl. Mir tun die Leute dahinter echt leid, gerade mit den ganzen Problemen der Branche in den letzten Jahren. Da wissen Familien nicht mehr, wie Kosten zu zahlen sind. Jeder der auch mal nur einen kleinen Engpass hatte weiß, wie beschissen (Sorry!) so eine Situation ist - gerade wenn die Konkurrenz auf den Markt riesig ist.
 
Großartige Single Player Spiele müssen her und weg vom Multiplayer mit ingame Käufe. Der Multiplayer Markt ist aus meiner Sicht in fester Hand sprich, der EVE Online Spieler schnuppert mal woanders rein, wird aber sein investiertes Geld nicht aufgeben.

Da hat also der Chef ein Chef ein Chef….
 

Schlankere Strukturen

Der zweite Aspekt der Neuausrichtung betrifft die Plattform. Sie soll durch flachere Organisationsstrukturen, insbesondere die Verringerung von bisher bis zu 14 hierarchischen Ebenen auf 5 oder besser 3, agiler, günstiger und mit klaren Verantwortlichkeiten neu aufgestellt werden.
Diese "Corporate-Bullshit-Bingo-Sprache" kann ich langsam nicht mehr hören. Auch in dem Unternehmen, in welchen ich tätig bin.
Verschlankt wird immer nur nach unten. Nur die Leute im "Büro" werden irgendwie nicht weniger.
Und was die hierarchischen Ebenen angeht: Die können sie auch auf 1 Ebene "kürzen" - dafür wächst sie dann horizontal - nach wie vor traut sich niemand Entscheidungen selbstständig zu treffen und dahinter zu stehen.
Ich wage zu bezweifeln, dass sich wirklich etwas ändert, lasse mich jedoch gerne eines Besseren belehren.

Ich wünsche der Plattform viel Erfolg und den gefeuerten Angestellten einen neuen (schnell gefundenen) Arbeitsplatz.
 
incurable schrieb:
Die jetzt abgestoßenen Studios haben höchstwahrscheinlich nur durch die Querfinanzierung aus Microsofts dickem Portemonnaie überhaupt überlebt.
Das ist gut möglich doch auch Microsoft wird Titel für den Gamepass brauchen, falls dieser überhaupt noch eine Rolle spielen wird. Da werden Titel auch querfinanziert werden müssen. Nur du braucht auch Titel die die Leute im Gamepass verbleiben lässt. Und viele der Studios hatten massig Talent.

Nur Microsoft verstehe die Führung von Studios anscheinend nicht.
 
Gamepass ist kläglich gescheitert. Selbst mit 70-Milliarden-Einkauf Call of Duty war man zuletzt weit weg von den gemunkelt-avisierten dreistelligen Millionenabos.
 
Faszinierend.

Microsoft Xbox UND Sony Playstation machen gerade wirklich alles um die Leute zu vergraulen.
Warum/wann macht man sowas?
Na wenn man Macht und Geld hat und noch mehr von beidem will. Sie geben sich nicht mal mehr viel Mühebeim lügen.

Es sind inzwischen zu viele Nutzer. Die Firmen können sich alles erlauben. Alternativen sind für die Mehrheit zu umständlich. Und das in dieser Zeit wo alles Plug&Play ist.
 
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Das ist ein Teil des sich ewig wiederholenden Zyklus in allen großen Unternehmen und jedes mal wird das als bahnbrechende Neuheit dargestellt. Mitarbeiter aufbauen, später wieder abbauen. Hierarchieebenen vergrößern, später wieder abflachen. Geschäftsfelder erweitern, später wieder verringern. Immer mehr outsourcen, später wieder selbst durchführen. Alles Schritte, die in beständigen Unternehmen spätestens nach zwei Jahrzehnten folgen und in umgekehrter Reihenfolge wieder anstehen.
 
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