Notebook für die Uni und bisschen spielen

thegambler

Cadet 4th Year
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Hi,


innerhalb der nächsten zwei Wochen brauche ich ein neues Notebook für die Uni. Hauptsächlich werde ich damit programmieren (Java, Webzeug und Android). Evtl. wird noch ein Linux in der VM laufen. Ab und zu werde ich sicherlich abends noch spielen, aber das hat erstmal nicht die höchste Priorität - ein Gaming-Notebook soll es auf keinen Fall werden. Wichtiger ist mir, dass das Notebook relativ leicht ist, schließlich werde ich es täglich mit mir rumschleppen. Zudem ist mir das Display sehr wichtig. Eine hohe Auflösung sollte es schon sein, Matt ist wünschenswert, außerdem 15 Zoll. Das Budget hab ich mal so auf bis zu 2000€ Netto angesetzt, wobei mir aber 1500 lieber wären und eigentlich schon die Schmerzgrenze sind.

Was ich mir bisher rausgesucht habe:

Samsumg 770Z5E-S01. Das hat 8 GB RAM und eine gute Grafikkarte für unschlagbare 1300 € Brutto (+280€ für eine SSD). Ich hatte das Gerät sogar schon hier (besser gesagt zwei davon). Das Display war eigentlich perfekt, FHD und gute Farbwiedergabe und sogar Matt! Nur leider hatte ich mit beiden Geräten Probleme mit Ghosting bzw. Image Retention. Laut Google bin ich leider auch nicht der einzige mit dem Problem. Keine Ahnung ob sich das mit Treiber beheben lässt oder nicht, ich hab das Gerät erstmal zu Amazon zurück geschickt. Der Samsung-Support meinte übrigens das sei nicht normal (hab ich mir schon fast gedacht...) und ich solle das Gerät entweder zur Reparatur schicken oder zurückgeben. Dafür war es aber sehr sehr leise und mit einer SSD auch sau schnell.

Sony Vaio S15. Unterschreitet mein Budget deutlich, leider muss man hier wohl auch beim langsamen RAM Abstriche machen. Dafür lässt sich das CD-Laufwerk durcheine zusätzliche Festplatte ersetzen. Für mich aber nicht so wichtig, eine externe Festplatte tut es schließlich auch. Was mich am Sony bisschen nervt ist das Gehäuse (Plastik). Dafür FHD. Irgendwie kann ich mich aber mit dem Sony nicht anfreunden.

MacBook Pro Retina 15'' 2013. Tja, Apple mal wieder. Ultraportabel, hohe Auflösung, spiegelt nicht so sehr wie befürchtet. Aber offensichtlich schlechtere Grafikkarte als die des 770Z5E, und Preis/Leistung sowieso unterirdisch. Gefällt mir aber trotzdem das Teil. Wenn ich es aber direkt mit dem Samsung vergleiche, bin ich mir nicht so recht sicher, ob der Aufpreis von 1000€ sinnvoll und vernünftig ist. Denn wenn ich das rMBP nehme, dann müssten es 16 GB RAM (da nicht aufrüstbar) und eine 512 GB SSD (alles andere zu klein) sein. Beides gibt es leider nur direkt bei Apple. Dafür sehr gutes Display und sehr gute Akkulaufzeiten. Die hat das 770Z5E aber auch (8 Stunden hab ich geschafft). Wäre da nur nicht das Ghosting-Problem...

Lenovo ThinkPads. Die ThinkPads habe ich mal kategorisch ausgeschlossen. Das Design von vor 20 Jahren gefällt mir einfach nicht, außerdem sind die klobig und schwer. Edit: Siehe Update hier, die ThinkPads sind nicht mehr ausgeschlossen :-)

Ich würde am liebsten wohl das 770Z5E nochmal bestellen, aber das Image Retention Problem ist doch irgendwie nervig, vor allem bei einem neuen und so teuren Notebook. Andererseits könnte es vielleicht auch gefixt werden.

Gibt es vielleicht noch andere Notebooks die ich mir ansehen sollte? Was würdet ihr mir raten? Über paar Tipps wäre ich sehr dankbar :)
 
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Danke euch beiden schon mal für eure Tipps!

Das Asus hatte ich auch schon mal im Auge. Was mich dann aber etwas abgeschreckt hat waren die vielen negativen Berichte bei Amazon über die sehr schlechte Verarbeitung und Qualitätskontrolle. Für den Preis hab ich mir dann damals gedacht, kannst du die zweihundert Euro noch drauflegen und hast ein rMBP. Ansonsten sieht das Asus natürlich super aus. Gefällt mir sogar besser als das 770Z5E von Samsung wegen der deutlich besser lesbaren Tastatur. Beim Samsung war die nämlich silber und die auf den Tasten aufgedruckte Schrift grau - nicht wirklich gut lesbar in der Kombination. Das stört allerdings nur, wenn man nicht blind tippen kann.

Das Dell XPS 15 werde ich mir nochmal genauer anschauen! Bisher schreckt mich das wohl stark spiegelnde Display ein wenig ab, hört sich ansonsten aber super an.
 
Mit den Bewertungen hast du recht die sind zum teil schlecht Aber auch gut.
Ich und notebookcheck finden die Verarbeitung gut ---> 95% von 100% !!!!!!!:cool_alt:
Ergänzung ()

Abends kannst du ja auf einem PC zocken und wenn du in Vorlesungen gehst kannst du ja ein billigeres ultrabook nehmen

https://www.computerbase.de/forum/t...g-pc-spiele-pc-selbst-zusammenstellen.215394/ 500€ Zusammenstellung
+

https://www.computerbase.de/forum/threads/uebersicht-24-zoll-monitore-kaufberatung.508338/ ( denn für 190€)
+
Ulrabook um die 800€

Leistung insgesamt viel besser ;)

(P.S. ein passendes ultrabook such ich noch :) )
 
Zuletzt bearbeitet:
An sich hast du da natürlich recht, ich hab auch einen sehr potenten PC zuhause stehen. Nur bin ich bald für ein halbes Jahr im Ausland und brauche daher gezwungenermaßen ein einigermaßen leistungsstarkes Notebook (ich hatte bisher noch nie eins :) ). Sonst wäre die Kombination aus Ultrabook oder Tablet und PC natürlich perfekt.

Was ich bisher noch nicht beachtet habe ist auch der Support. Weltweite Garantie bieten wohl alle an (Samsung, Dell und Apple zumindest, bei Asus weiß ich es nicht). Nur bei Apple gibt es auch die Möglichkeit das Gerät zu autorisierten Händlern zu bringen. Das ist vermutlich ein riesen großer Pluspunkt, oder was meint ihr? Die Service Partner scheint es wie Sand am Meer zu geben. Idealerweise sollte das Notebook natürlich erst gar nicht kaputt gehen, aber bei der Technik heutzutage weiß man ja nie...

Hast du das Asus zufällig? Wenn ja, wie sieht es bei dir mit der Verarbeitung aus? Dass Notebookcheck eine so gute Bewertung abgegeben hat, könnte natürlich auch daran liegen, dass Asus darauf geachtet hat, ein einwandfreies Gerät zum Test zu schicken :)
 
Nein ich besitze das asus nicht. Du müsstet mal in ein geschafft gehen ;)
Auf apples betreibsystem gibt es viele Einschränkungen z.b viele spiele gehn nicht
Auf Windows im gegenteil funktioniert so gut wie jedes ausserdem ist Apple ziemlich teue :hammerr
 
Auf jedem Fall mit das leichteste, was du kriegen kannst und auch sehr mobil, aber nur 14", was aber keinen zu großen unterschied machen würde.

Hier der Test:http://www.notebookcheck.com/Test-Update-Lenovo-Thinkpad-X1-Carbon-Ultrabook.84243.0.html

Einige Angebote von NBB: http://www.notebooksbilliger.de/len...k/eqsqid/cbbf6bcd-7d01-41c9-b079-1c3ec8df0f89

Eine Besonderheit ist auf jedenfalls der touchscreen und auch das umts modul, das es bei einigen modellen gibt.

Da es sich um ein ThinkPad handelt sollte ein internationale Garantie möglich sein. Im Lenovo Studenten Shop (Lenovo.campus) sollte es sowas auf jede Fall geben. Vielleicht ist das Notebook da auch billiger.
 
ich würde ebenfalls das zenbook von asus empfehlen das Sparkl schon erwähnt hat. ich hatte schon mehrere dieser notebooks im einsatz und kann schlechte verarbeitung nicht bestätigen. einzig die etwas dürftige ausstattung mit weiteren anschlüssen wäre zu bemägeln, aber den kompromiss muss man bei fast allen ultrabooks eingehen und als wirklich störend empfinde ich es nicht.
 
@Yann1ck gutes NB aber er will zocken!!!!! Mit ner intel HD 4000 geht das so gut wie gar nicht die ist sch****
Du must genauer aufpassen!!!!:mad:

@n3ptun Da Stimme ich dir zu :D
 
Danke euch schon mal für die Tipps. Hier mal ein kleines Update von mir: Dem Samsung 770Z5E wollte ich noch eine Chance geben, hat aber leider nicht funktioniert. Meinen Erfahrungsbericht habe ich hier niedergeschrieben, vielleicht hilft das ja jemandem bei der Entscheidungsfindung.

Mittlerweile habe ich das Lenovo ThinkPad T530 mit FHD-Display und das X1 Carbon in der engeren Auswahl. Ich weiß, oben habe ich geschrieben, dass ich die ThinkPads kategorisch ausschließe. Aber mittlerweile muss ich eingestehen und einsehen, dass zwischen echten Business-Notebooks, wie dem ThinkPad, und Consumer-Geräten, wie dem Samsung 770Z5E, immer noch Welten liegen. Außerdem ist der Vor-Ort-Service wahrscheinlich auch ganz praktisch.

Hier mal eine kleine Zusammenfassung, was aus meiner Sicht für/gegen das T530/X1C spricht.

T530
+ Sehr gutes FHD-Display (zwar "nur" ein TN-Panel, dafür aber hervorragender Farbraum und Helligkeit), 15 Zoll
+ Erweiterungsmöglichkeiten (2 x SATA und 1 x mSATA, beide RAM-Riegel austauschbar)
+ Lange Akkulaufzeit mit dem 9-Zellen-Akku
- Mittelmäßige Grafikkarte (es ist aber auch kein Gamer-Notebook)
- Maße (Dicke)
- Gewicht (vielleicht doch nicht so wichtig, da es im Rucksack transportiert wird)
- Kleines Touchpad, kein Mutlitouch

X1 Carbon
+ Gewicht
+ Maße
+ Akkulaufzeit
+ Großes Touchpad mit Multi-Touch-Unterstützung
+ Lautloses Arbeiten möglich
+/- ULV-Prozessor
+/- Display (offensichtlich besser als das des T430s)
- RAM verlötet (Apple lässt grüßen...)
- Properitärer SSD-Anschluss (Apple lässt grüßen...)
- Nur integrierte Grafikkarte

Ich bin hin und her gerissen. Das X1 Carbon gefällt mir jedenfalls sehr gut. Das T530 ist leistungsstärker, aber auch schwerer. Im Gegensatz zum leichten X1 Carbon ist es alles andere als portabel. Wenn ich mir überlege, dass ich das Gerät täglich zur Uni schleppen würde, wäre das X1C eigentlich die bessere Wahl. Dagegen spricht das sehr gute und auch größere Display vom T530.

Schwere Entscheidung... bis heute Abend werde ich mich jedenfalls entscheiden. Wenn jemand noch Tipps/Anregungen hat, immer her damit :)
 
Vielleicht hilft dir ja mein Erfahrungsbericht zum X1 Carbon etwas weiter.
Wenn du aber zocken möchtest ist das X1C wohl nicht unbedingt das richtige Notebook. Neben der eingeschränkten Grafikleistung wird es unter Volllast auch ziemlich heiss. Konnte zwar kein Runtertakten der Komponenten feststellen aber sonderlich Vertrauenserweckend ist das trotzdem nicht.

Von der Verarbeitung lässt das X1 Carbon keine Wünsche offen. Habe ja ein T400s im direkten Vergleich und dazwischen liegen nochmal Welten.
 
Cool, danke für den Link, werde ich mir gleich mal durchlesen!

Das mit dem Zocken habe ich mittlerweile aufgegeben. Mir sind Portabilität wichtiger, und beides lässt sich wohl nur schwer vereinen. Hauptsache ich kann mit dem Teil arbeiten (--> Programmieren) und es hat ein gutes Display. Wenn ich nicht zocken kann ist das vielleicht sogar besser, dann gibt es weniger Ablenkung.

Die Campus-Modelle gibt es derzeit leider nur mit entweder i5+256 GB SSD oder i7+180GB SSD (beide mit je 8 GB RAM). Meinst du es lohnt sich für den Quad-Core Abstriche bei der Festplattengröße zu machen?
 
Der i7 ist kein Quadcore.
Was ist denn die Preisdifferenz?

Bei gleichem Preis ist es eigentlich ein Abwägen zwischen ca 70 GB mehr Speicher und etwas mehr Prozessorleistung. Kann dir da ehrlich gesagt nicht wirklich sagen für was ich mich entschieden hätte, hängt wirklich etwas vom Preis ab.
Der i7 ist mit Sicherheit nicht wahnsinnig viel schneller, ist wohl eher vernachlässigbar.

Zum Programmieren ist das Teil ein Traum. Visual Studio und IntelliJ laufen beide wunderbar flüssig, auch bei grösseren Projekten.
 
Achso, ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es ein Quad-Core ist. Dann ist der Unterschied wahrscheinlich wirklich nicht so groß. Preislich sieht es so aus:

- Intel Core i7-3367U 2.0 GHz, 8 GB RAM, 180 GB SSD: 1588 €
- Intel Core i5-3427U 1.80 GHz, 8 GB RAM, 256 GB SSD: 1636 €

Für 48 € mehr sind also 76 GB mehr zu haben, aber dafür auch weniger Prozessorleistung. Wobei die Unterschiede nicht so groß zu sein scheinen. Muss mir das nochmal überlegen und abwägen...

Zum Programmieren ist das Teil ein Traum. Visual Studio und IntelliJ laufen beide wunderbar flüssig, auch bei grösseren Projekten.
Gut zu hören, das erleichtert mir die Entscheidung! :-)
 
Da och das X1 vorgeschlagen habe melde ich mich hier auch nochmal zu Wort:

Guck mal ob es noch andere unterschiede gibt: zB. UMTS-Chips etc. oder andere kleine details.

Wenn es sonst keine Unterschiede gibt würde ich mich für die i7 Variante entscheiden, denn den Festplattenspeicher kannst du mit einer externen Platte erweitern, den Prozessor kannst du nicht eben mal vergrößern. Ein externe Platte bräuchtest du meinst Meinung nach egal wir groß die eingebaute SSD ist, da auch 256GB nicht als Datengrab reichen. Auf der 180 GB SSD hättest du ca. 100gb frei (eine SSD darf man niemals bis zum Maximum befüllen, da sonst dir Performance einbricht), was für einige Programme und Daten reicht. Sollte der Speicher wirklich mal nicht reichen muss du halt eine externe Festplatte mit in dir Uni nehmen. Da gibt es sehr kleine und leichte zu guten Preisen.
 
Es unterscheidet sich laut Artikelbeschreibung wirklich nur im Prozessor und SSD-Größe. 100 GB sind weder viel noch wenig... bei der größeren Variante wären es dann ca. 170 GB, immerhin 70% mehr, was schon einiges ist. Wenn ich mal daran denke, dass mehrere Entwicklungsumgebungen, Adobe CS6 und dann noch meine eigenen Daten auf die Festplatte sollen, wären die 70 GB mehr Gold wert. Klar, eine externe HDD werde ich als Datengrab nutzen, sie aber ständig anschließen zu müssen ist dann aber glaube ich doch irgendwie nervig.

Ein SSD-Upgrade müsste aber beim X1 Carbon theoretisch doch möglich sein, oder?

Was ich mir auch überlegt habe: In den SD-Kartenslot würde auch eine 128 GB Speicherkarte passen... oder?
 
Und die sind nicht mal sooo teuer. 128 GB (derzeit wohl das Maximum) kosten bei Amazon ~76 Euro (Platinum) oder ~125 Euro (SanDisk).

Irgendwie zieht es mich immer noch zu der i5-Variante mit der größeren Festplatte und zusätzlich noch eine SD-Karte. Die eignet sich sicherlich gut für die Ablage der Musiksammlung, Bilder etc. falls der Platz auf der SSD knapp werden sollte. Dort würden dann dafür Programme und das Betriebssystem Platz finden. Die 70 GB mehr würde ich evtl. sogar dafür nutzen, Linux im Dual-Boot-Modus zu installieren.

Habt ihr beim X1C eigentlich eure Festplatte verschlüsselt? Ich habe gelesen, dass das BIOS-seitig unterstützt wird. Wahrscheinlich ist das keine blöde Idee, wenn das Gerät mal zu Lenovo zur Reparatur geschickt werden müsste, da sich ja die Festplatte nicht wirklich ausbauen lässt.
 
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