Notebook Teil verkaufen trotz Garantie?

Arion

Lieutenant
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Hallo,

ich hatte mir vor einigen Wochen ein Notebook gekauft und mit einer SSD ausgestattet. Nun liegt hier noch die originale Festplatte des Notebooks und die würde ich gerne verkaufen.
Ich habe aber noch gut 2 Jahre Garantie und weiß nicht, ob im Garantiefall die originale Festplatte verbaut sein muss.

Ist es ok, wenn das NB im Garantiefall ohne Festplatte zurückgegeben wird und eben auch ein neues Gerät ohne Festplatte wieder geliefert wird oder muss sie zwingend aufbewahrt werden?
 
Jeder Hersteller legt seine Garantiebedingungen anders aus. Dir bleibt nichts anderes übrig, als diesen direkt zu kontaktieren.
 
Wenn du die Festplatte ausbauen konntest ohne Garantiesiegel zu beschädigen,
bleibt die Garantie natürlich erhalten.
Durch den Ausbau machst du ja nichts, was dem Notebook irgendwie schaden würde.

Von daher kannste die Festplatte verkaufen


edit: nur wirst du natürlich keine Garantie für einen defekte SSD in Anspruch nehmen können (vom Hersteller des Notebooks) :P
Aber ehe das passiert ist die Garantiezeit sowieso vorbei
 
boncha schrieb:
Wenn du die Festplatte ausbauen konntest ohne Garantiesiegel zu beschädigen,
bleibt die Garantie natürlich erhalten.
Durch den Ausbau machst du ja nichts, was dem Notebook irgendwie schaden würde.

Von daher kannste die Festplatte verkaufen

Bei Sachgemäßer und qualifizierter Behandlung ist das Siegel irrelvant bei Notebooks/Pc...

Ich dürfte auf Grund meiner Ausbildung eh alles ausbauen ;)
 
Ein jeder Hersteller legt die für ihn und den/ dem Kunden gültigen Garantiebedingungen selbst fest. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als den Hersteller (Service & Support, etc.) bzgl. der entsprechenden Infos zu kontaktieren. Vorsichtshalber sollte man sich die Bedingungen bzw. das OK für den Umbau bzw. Verkauf der HDD schriftlich bestätigen lassen.
 
Hi,
es handelt sich um ein Thinkpad. Dann werde ich wohl mal Lenovo kontaktieren. Ein Garantiesiegel wurde nicht beschädigt bzw. gibt es gar keins bei den Thinkpads.

Als Backup brauche ich das Ding auch nicht. Habe noch 2 externe Festplatten.
 
HDDs müssen bei praktisch keinem Notebookhersteller mit eingeschickt werden. In vielen Fällen ist das sowieso nicht möglich da unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes vollkommen inakzeptabel. Gilt erst recht für Produktlinien welche sich an Geschäftskunden wenden (Thinkpad etc.).

Die Servicecenter nutzen eigene Datenträger um die Funktion zu testen bzw. die defekte Komponente zu identifizieren.

Im Umkehrschluss sind defekte HDDs aus Geräten wie Notebooks im Regelfall ohne Einsendung des kompletten Gerätes über den Hersteller des Produktes bzw. dessen Servicepartner tauschbar. Im geschäftlichen Umfeld wird darauf aber meist verzichtet da auch defekte HDDs noch Daten enthalten -> vernichten und neu kaufen.

Eine bessere Alternative ist dabei ein Vor Ort Service Vertrag wie zum Beispiel bei Dell buchbar. Hier wird das Gerät direkt am Einsatzort instand gesetzt und eine defekte HDD bleibt auf Wunsch im Haus.
 
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