News Nuki Smart Lock Ultra: Neue Smart-Lock-Variante für mehr Kompatibilität

Spannend das die Schweizer andere Schloesser als die meissten europaeischen Laender verwenden.
Waere ich jetzt tatsaechlich (als jemand der noch nie in der Schweiz war) nicht von ausgegangen.

Haldi schrieb:
Nicht besonders cool für Mietwohnungen...
Zumindest in Deutschland darf dir Vermieter den Austausch deiner Schliesszylinder nicht verbieten. Zylinder und Schluessel natuerlich gut weglegen und am Ende des Mietverhaeltnisses wieder einbauen.
 
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mmdj schrieb:
na toll :D dann verzichte ich lieber drauf.


wir haben eine aussentür die ein drehknauf auf der innenseite hat. von aussen kann man die tür mit dem schlüssel öffnen. kann man nuki auch für solchen drehknauf verwenden aber gleichzeitig ein schlüssel von aussen?

Bis auf den ärgerlichen Abnutzungsfehler sind die Nukis recht komfortabel.
Und vor allem das Ultra behebt sehr viele Schwachpunkte der vorherigen Versionen.

Wenn du innen einen Drehknauf am Schließzylinder hast, dann ist kaum ein Schloss kompatibel. Vielleicht das eine von Switchbot kann auch größere Hebel drehen.
Vor dem Nuki hatte ich auch einen Zylinder mit Drehknauf innen. Die Haustür hat aber 2 Schlösser, noch ein zweites oben.
Beim alten Nuki hatte ich dann den Zylinder einfach getauscht mit dem oberen und unten einen Schlüssel stecken lassen.
Beim Ultra brauchst du eh zwingend einen Nuki-Schließzylinder und somit bekommst du auch neue Schlüssel.
 
Haldi schrieb:
Kamera mit Gesichtserkennung?
Läuft mit einer FaceID-like Lösung beim SwitchBot Keypad Vision Pro
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Habe selbst aber nur das normale/alte SwitchBot KeyPad Touch, womit die ganze Familie seit 2022 die Tür öffnet. Wir haben erst mit PINs angefangen, sind dann aber alle ausnahmslos auf Fingerabdrücke gewechselt, weil es einfach viel schneller und bequemer ist. Seit gut 2 Jahren hat keiner mehr nen Schlüssel bei sich, weil es einfach funktioniert. Das einzige was ich nicht mit gegangen bin ist das Teil online zu lassen. Wir haben keinen real anfallenden usecase das Ding remote per App aufsperren zu wollen. Sicherheit und so. Läuft 100% offline und alle sind fein damit, niemand vermisst was.
 
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Der Handvenenscanner dürfte erst mit den neuen Keypads (Vision / Vision Pro) gekommen sein, das Touch hatte nur Pin und Fingerprint.
 
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Um die Größe deutlich zu reduzieren, setzt das Smart Lock Ultra auf einen integrierten Lithium-Polymer-Akku, der sich in rund zwei Stunden über einen magnetischen Ladeanschluss direkt an der Tür laden lässt.
Bedeutet: Eingebautes Verschleißteil - oder kann man den Akku austauschen?

Und: "Laden direkt am Türschloss" bedeutet, dass man entweder eine Steckdose in der Nähe benötigt oder eine Powerbank nutzen muss. Unter diesen Umständen kann man auch die Vorgänger "direkt am Türschloss" problemfrei laden.
Letztendlich Tausch eines Standard-USB-C-Ports gegen eine propritäre Lösung.
 
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Hat alles seine Vor- und Nachteile. Wäre mir wechselbar und USB-C (bei dem man ggf. selber mit einem magnetischen Dongle arbeitet) lieber? Sicher. Da die Teile nicht so häufig wie Smartphones geladen werden müssen, hoffe ich das der Akku eine Weile hält. Bisher habe ich zweimal geladen in 11 Monaten geladen, wobei der Akku noch bei 40/50% war.

Wäre interessant zu wissen wie (gut) / ob man zerstörungsfrei ins Schloss kommt und welches Format der Akku hat. Teardown hab ich auf die Schnelle keinen gefunden.
 
CubeID schrieb:
Wäre interessant zu wissen wie (gut) / ob man zerstörungsfrei ins Schloss kommt und welches Format der Akku hat.
Der Akku ist fest verbaut.
In sofern ist auch das Format unwichtig.
Wichtig ist, dass das Ding Schrott ist, wenn der Akku versagt.
Bei den Vorgängern kannst Du den einfach austauschen - oder Standard-AA-Batterien verwenden.
 
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In deinem Smartphone ist der Akku auch "fest verbaut" (bei der überwiegenden Mehrheit). Ist aufwändiger zu tauschen, braucht ggf. mehr als Std-Werkzeug, ist damit dann aber möglich.
 
CubeID schrieb:
Wäre mir wechselbar und USB-C (...) lieber? Sicher.
Genau deswegen bin ich zu SwitchBot, auch wenn der Speed des Nuki Ultra ne wucht ist - hätte ich gern gehabt - aber ein leicht wechselbarer Standard-Akku und ein starker (wenn auch langsamerer) Motor war mir wichtiger.
CubeID schrieb:
das Touch hatte nur Pin und Fingerprint.
Genau das 😊
Ein voll funktionsfähiges Gerät, mit dem die ganzer Familie glücklich ist austauschen, nur um mit neuer Technik zu spielen, kriege ich nicht durch den Familienrat 😜
 

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CubeID schrieb:
In deinem Smartphone ist der Akku auch "fest verbaut" (bei der überwiegenden Mehrheit).
Das typische "Andere machen auch Mist"-Nicht-Argument.
Was meinst Du, warum das demnächst gesetzlich verhindert wird? 🤷‍♂️
 
mchawk777 schrieb:
Der Akku ist fest verbaut.
In sofern ist auch das Format unwichtig.
Wichtig ist, dass das Ding Schrott ist, wenn der Akku versagt.
Fest verbaut keine harte Definition.
Das kann alles vom verklebten Akku sein den man tatsaechlich nicht wechseln kann, bis hin zum Akku den man nach dem loesen von zwei Schrauben einfach aus dem Geraet ziehen kann sein.
 
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@Ranayna: Beim Konjunktiv solltest Du von der schlechteren Variante ausgehen, um nicht böse überrascht zu werden - mit der besseren Variante würde sonst geworben oder es als Feature benannt werden.
 
mchawk777 schrieb:
Das typische "Andere machen auch Mist"-Nicht-Argument.
Nein, das ist kein Argument dafür! Wie es @Ranayna beschrieben hat, kann "fest verbaut" sehr unterschiedlich umgesetzt sein. Weshalb mich ein Teardown interessieren würde!

mchawk777 schrieb:
Was meinst Du, warum das demnächst gesetzlich verhindert wird? 🤷‍♂️
Ich bin SEHR für Right-to-repair, allerdings sollte man das auch mit dem beühmten grain of salt / die Verhältnismäßigkeit sehen:
Wieviel Müll entsteht durch ein Smartlock bei dem der Akku verbaut ist, und wieviel durch andere Produkte mit verbautem Akku - ich tippe sehr, sehr stark darauf, dass es andere Produktkategorien gibt, bspw. Einweg-E-Vapes, wo der Aufwand/Nutzen-Faktor um ein vielfaches höher liegt!
 
Es wird vermutlich nicht erwaehnt, schlicht und ergreifend, weil es die breite Masse ueberhaupt garkein Stueck, null komma null, interessiert. Was ich traurig finde, aber ist nunmal so.

Interessanterweise kann ich zumindest auf die Schnelle keinen Teardown zu dem Ding finden. Sonst finden sich auch zu eher seltener Hardware immer irgendwelches Teardowns :D
 
CubeID schrieb:
Nein, das ist kein Argument dafür!
[X] Kontext beachten - sonst wäre das hier ein Wendehals-Text um unbedingt recht behalten zu wollen. Allerdings sehe ich das in Anbetracht des restlichen Textes als gegeben an. 🤷‍♂️
End of line.
 
Saint81 schrieb:
Genau das 😊
Ein voll funktionsfähiges Gerät, mit dem die ganzer Familie glücklich ist austauschen, nur um mit neuer Technik zu spielen, kriege ich nicht durch den Familienrat 😜
Wie "sicher" sind eigentlich diese Fingerabdruck scanner heutzutage?
Kann man da immernoch mit dem Pinsel die Fingerabdrücke von der Türklinke klauen und auf ein warmes würstel kleben um sie zu hacken?

mchawk777 schrieb:
Was meinst Du, warum das demnächst gesetzlich verhindert wird? 🤷‍♂️
Was für Smartphones nicht zutrifft.
Da:
A: Wasserfeste Geräte ausgeschlossen sind
B: Geräte die nach 1'000 Zyklen noch 85% Restkapazität haben ausgeschlossen sind.
(Wobei ich mir bei B bei den Zahlen nicht ganz sicher bin....)
Was ja auf 99% aller Smartphones zutrifft.
 
Haldi schrieb:
Was für Smartphones nicht zutrifft.
Stand heute: Nicht Smartphones sondern Geräte ab der Schutzklasse IP67.
Und: Die Akkus müssten nach 800 Ladezyklen noch mind. 80 % Kapazität besitzen.

Das endet weitestgehend ab 2027 mit der EU-Batterieverordnung 2023/1542 und der Ökodesign-Verordnung 2023/1670. Ab 18.02.2027 diesem Zeitpunkt müssen fast alle neuen Smartphones (und andere tragbare Geräte), die in der EU auf den Markt kommen, so konstruiert sein, dass:
  • Endnutzer den Akku selbst wechseln können.
  • Kein Spezialwerkzeug nötig ist (handelsübliche Werkzeuge wie Schraubendreher müssen ausreichen), es sei denn, der Hersteller liefert das Spezialwerkzeug kostenlos mit.
  • Keine thermische Energie (Föhn) oder Lösungsmittel zum Lösen von Klebeverbindungen erforderlich sind.
Ausnahmen gibt es dann nur noch für Medizinische und spezialisierte Profi-Geräte.
 
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