O2 Business Unlimited => Router Erfahrungen?

vocaris

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Hallo. Da Starlink extrem die Preise 2x hintereinander angezogen hat, habe ich Wechselabsichten zu 5G.
Entweder den Telekom Business M Unlimited Tarif oder den O2 Business Max Unlimited.
Bei O2 steht in den AGB zum Business Tarif, dass man die Karte nicht in einem "Router mit Dauerstrom Betrieb" nutzen darf.
Mich würde interessiere, ob jemand den Tarif schon in einem stationären Router einsetzt und aus Erfahrung berichten kann. Danke vorab
 
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Wir reden hier aber von B2B, das ist immerhin ein Business Tarif. Das Urteil war im Kontext zu B2C, wäre mir da also nicht sicher.
 
Mojo1987 schrieb:
Wir reden hier aber von B2B, das ist immerhin ein Business Tarif.
Naja, dann müsste OP den Tarif aber ja auch als Firma und nicht als Privatperson abschließen. Andernfalls dürfte dass doch auch B2C sein, egal wie der Tarif sich nennt oder nicht?
 
Er soll also betrügen?
 
Sacro schrieb:
Naja, dann müsste OP den Tarif aber ja auch als Firma und nicht als Privatperson abschließen. Andernfalls dürfte dass doch auch B2C sein, egal wie der Tarif sich nennt oder nicht?
Gewerbetarif als Privatperson, merkste selbst ne?
Selbst wenn die Klausel unwirksam ist bedeutet das lange noch nicht dass O2 dann eben nicht einfach kündigt, keine Ahnung ob die Klausel in manchen Unlimited Tarifen von O2, in denen sie den Kunden 24 Monate binden sich selbst aber eine Kündigungsfrist von jederzeit einem Monat vorbehalten, schon einkassiert wurde.
 
Einfallslos2023 schrieb:
Gewerbetarif als Privatperson, merkste selbst ne?
Dann würde O2 ja einen entsprechenden Nachweis fordern, wie einen Gewerbeschein, USt-ID etc. Und dann wäre es auch unbestritten B2B.

Wenn die den Vertrag aber am ende mit einer offensichtlichen Privatperson eingehen, dann ist es ja ein B2C-Geschäft, egal wie die ihren Tarif nennen. Ich kenne auch ein paar Leute, die Privat Business-Tarife abgeschlossen haben - rein wegen der (zumindest beworbenen) schnelleren Entstörung.

Die ganze Diskussion ist aber sowieso hinfällig, bis OP sagt ob er als Firma oder Privatperson agieren möchte.
 
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Business Tarife erfolgen auch bei O2 normalerweise nur mit Nachweis eines Gewerbes, sogesehen sind wir hier zu 99% bei B2B und da sind die Regeln mit ziemlicher Sicherheit anders.
 
vocaris schrieb:
Bei O2 steht in den AGB zum Business Tarif, dass man die Karte nicht in einem "Router mit Dauerstrom Betrieb"
Du hast du das gelesen?
Diesel Klausel wurde mit dem Urteil zur Endgerätefreiheit aus den AGB entfernt.
Eventuell bist du auf alte Unterlagen gestoßen.
Die aktuellen findest du hier: https://www.o2business.de/recht/agb/

Einfallslos2023 schrieb:
in denen sie den Kunden 24 Monate binden sich selbst aber eine Kündigungsfrist von jederzeit einem Monat vorbehalten, schon einkassiert wurde.
Da ist noch nichts passiert.
 
Leute, das ist was am Thema vorbei. Mir geht es nicht im die rechtliche Situation. Ich kann den Tarif abschließen, da ich MA in einer Firma bin, die dieses Tarif hat.
Es geht mir um Erfahrungen von den Leuten, die diesen Tarif auch haben und in einem stationären Router nutzen. Gab es da jemals Probleme?
Ich teste das jetzt nächste Woche. Mit O2 und Telekom. Bei Betreiber bieten beinins nur Fake 5G an. Also per DDS. Somit nur n28 Band und damit nur 700 MHz. Faktisch also nur LTE. Aber bei O2 kann man Carrier Aggregation nutzen. Ich gucke mal, wo ich mehr DL/UL bekomme.
Beine Telekom Business Tarif ist das Nutzen im Router unkomplizierter. Sind aber 10€ mehr im Monat. Aber sicherlich wird das UL bei denen besser sein und der Business priorisiert.
Mal gucken was rauskommt
 
o2 kündigt regelmäßig Kunden die zu viel Datenvolumen nutzten.
Dann sollte man vorher testen wie schnell das o2 Netz vor Ort ist, ich wohne Mitten in einer Großstadt und musste zu Vodafone wechseln weil o2 einfach oft nicht mal 10Mbits erreicht hat. Wirklich schnell (>100Mbits) war es nur wenn man eine der 5G n78 Zellen empfangen hat.

Das ganze ist nicht allgemeingültig aber man sollte es halt vorher prüfen.

Auch gibt es kein Fake 5G, und DSS hat damit auch absolut gar nichts zu tun!
DSS bedeutet nur das die selbe Frequenz sowohl für LTE als auch 5G genutzt wird und die Bandbreite je nach Nutzer dynamisch aufgeteilt wird, also zb werden die selben 20MHz Bandbreite gleichzeitig am selben Sendemast für B1 LTE und n1 5G genutzt. o2 nutzt bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen übrigends gar kein DSS und wenn bei o2 das 700Mhz Band genutzt wird ist das n28 und nicht B28 also auch kein LTE sondern 5G!
Auch nutzten alle deutschen Netze Carrier Aggregation, auch Technologieübergreifend.

Dazu kommt das LTE/5G für einen Anschluss der wirklich wichtig ist nicht geeignet ist, es gibt immer mal wieder kleinere Ausfälle oder Aussetzer. Wer das ganze nur privat zum surfen und streamen nutzt kommt damit klar, wer aber seinen Anschluss Geschäftlich braucht und darauf angewiesen ist das es funktioniert sollte dann doch bei StarLink bleiben paar Euro hin oder her.


Ach und das Business priorisiert wird davon kannst du dich direkt verabschieden, ob du eine PrePaid Karte eines Discounters oder einen Business Tarif direkt bei der Telekom nutzt macht absolut keinen Unterschied, außer in der vertraglich vereinbarten maximal Geschwindigkeit. Das betrifft übrigens alle Netze, weil eine Bevorzugung illegal wäre!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. Chaos schrieb:
Ach und das Business priorisiert wird davon kannst du dich direkt verabschieden, ob du eine PrePaid Karte eines Discounters oder einen Business Tarif direkt bei der Telekom nutzt macht absolut keinen Unterschied, außer in der vertraglich vereinbarten maximal Geschwindigkeit. Das betrifft übrigens alle Netze, weil eine Bevorzugung illegal wäre!


Das ist Quatsch, das darf man wohl. Dafür gibts auch extra 5G Network Slicing
 
@Syntax_41 Unsinn, intormier dich doch bitte und schreib dann dein Zeugs in irgendwelche Foren!

5G Network Slicing ist nicht für bestimmte Tarife gedacht sondern für bestimmte Dienste, die nicht direkt mit dem öffentlichen internet kommunizieren.

Vodafone nutzt diese Technik aktuell in Stadien zb um TV Kameras per 5G zuverlässig anzubinden. Auch bei den 24h Rennen am Nürburgring wird es genutzt um die Fahrzeuge zuverlässig anzubinden.
Dazu wird ein fester Teil des Spektrums für diese Dienste reserviert.
Aber kein Netzbetreiber nutzt diese um bestimmte Kunden zu bevorzugen, das wäre auch nach wie vor nicht legal.

Hier greift die europäische Netzneutralitäts-Verordnung (EU) 2015/2120. Diese besagt, dass der gesamte Datenverkehr im offenen Internet gleich und diskriminierungsfrei behandelt werden muss, und zwar unabhängig von Sender, Empfänger, Inhalt oder eben dem gewählten Tarif.

Das schreibt die BNetzA dazu!

"Eine spezielle Verkehrskategorie gegen Bezahlung ist somit nicht erlaubt. [...] Ein angemessenes Verkehrsmanagement muss transparent, nichtdiskriminierend und verhältnismäßig sein und darf nicht aus kommerziellen Interessen erfolgen.“

"Erlaubt sind ausschließlich vertraglich zugesicherte, technische Optimierungen für konkrete, geschlossene Anwendungen (Spezialdienste/VPNs), sofern das allgemeine Internetangebot darunter nicht leidet."
 
Man kann das machen. Wenn man es nicht übertreibt, geht der Tarif sogar über 24 Monate oder länger. Aber man kommt über kurz oder lang auf eine Banliste für unlimitierte Tarife.

Das kann ich (leider) bestätigen
 
Nun da kankw für die Infos. Mein Test wird es ja zeigen. Obwohl ich jezt wohl eher zum Telekom Business Tarif tendiere.
@Dr. Chaos deine Aussagen kann ich soweit folgen. Mit Fake 5G wsr eher gemeint, dass man dem Kunden in dem Band das 5G Zeichen anzeigt und auf der Netzkarte schön anzeigt, dass man volle 5G Abdeckung hat. Es ist technisch auch 5G aber in einer Frequenz, dass max LTE Geschwindigkeit leistet. Das ist für mich Schönreden. Autonomes Fahren wäre hier unmöglich (wenn es nicht nur ein Auto wäre).
Bei der Netzneutralität etc sehe ich das anders. Auch wenn es dazu ein EU Gesetze gibt. Alles nur geduldiges Papier. In der Realität sieht das anders aus. Das kann man täglich an den Resell Produlten sehen, wo DL Geschwindkeiten gedrosselt sind oder man sich nicht in einen Sendemast einwählen kann.
Auch ist 5G stabil genug für Surfen, TV und Home Office. Für Firmen mit hohem Performance Bedarf sieht das anders aus. Die haben aber auch oft mehrere Anschlüsse.
 
vocaris schrieb:
Es ist technisch auch 5G aber in einer Frequenz, dass max LTE Geschwindigkeit leistet. Das ist für mich Schönreden.
Alle Frequenzen sind sowohl für LTE als auch 5G geeignet!
Auch n78 was in Deutschland ausschließlich für 5G genutzt wird könnte theoretisch für LTE genutzt werden.
vocaris schrieb:
In der Realität sieht das anders aus.
Sieht es nicht, und das sage ich dir aus 1. Hand
Wenn es so wäre, wurde ich es zu 100% wissen.
vocaris schrieb:
Das kann man täglich an den Resell Produlten sehen, wo DL Geschwindkeiten gedrosselt sind oder man sich nicht in einen Sendemast einwählen kann.
Das ist Schwurbel und Fakenews!
Maximale Geschwindigkeiten sind Vertragsbestandteil und haben nichts mit einer Priorisierung zu tun.
Wenn du dir einen DSL 100 Anschluss bestellst und der Nachbar einen DSL 250 Anschluss, wird dein Nachbar auch sehr wahrscheinlich schneller surfen als du, trotzdem werden seine Daten nicht bevorzugt.

In welchen Sendemast können sich bestimmte Produkte nicht einwählen? Sorry aber das ist kompletter Unsinn. Aktuell können nur Telekom Verträge mit einer extra gebuchten Option, NRSA nutzten alle anderen nutzten NRNSA. Aber das hat nichts mit einzelnen Sendemasten zu tun sondern betrifft ganz Deutschland und da NRSA keinen Vorteil hat, ist da auch nichts was man gerne haben möchte.
vocaris schrieb:
Auch ist 5G stabil genug für Surfen, TV und Home Office. Für Firmen mit hohem Performance Bedarf sieht das anders aus. Die haben aber auch oft mehrere Anschlüsse.
Auch hier kann ich dir sagen, nein Mobilfunk ist eben oft nicht stabil genug.
Das hat auch nichts mit Langzeitausfällen zu tun, sondern mit so kleinen Problemen.
Da hat die Station mal Schluckauf und es fließen einfach keine Daten, es wird plötzlich keine IP zugewiesen, das Endgerät nutzt plötzlich einen entfernten Sender welcher aber viel langsamer ist usw.
So was passiert, ist schnell wieder behoben, nervt aber extrem wenn man gerade jetzt auf den Anschluss angewiesen ist.
 
Da widerspreche ich dir. Ich habe eine Simon Mobil Karte. Das ist Vodafon. der Mast ist von mir ca. 800m entfernt. In diesen Mast bucht er sich NIE ein. Er wird immer abgewiesen. Warum? Da es einen Vertrag mit 1&1 hier intern gibt und die so radikal eingestellt sind, dass ich mich nur in den 1&1 Mast einloggen kann, der weit entfernt steht, aber noch nah genug, um eine Verbindung zu haben. Egal was ich mache, ich komme nicht in die Masten, die um mich rum sind. Somit habe ich total schlechtes Netz mit dem Handy zu Hause. Sowohl Daten also auch Telefon. Also wird hier sehr wohl etwas gesteuert.
Aber ist auch für meine Frage alles egal.
Ich suche eine Alternative zu Starlink, wo ich aktuell für 200 MBit 55€ im Monat zahlen muss.
De Telekom Vertag bekäme ich für 39€ im Monat UND hätte ja auch eine Mobilkarte dabei. Somit könnt ich den Simon Mobil Vertrag kündigen, der mich ja auch 9€ im Monat kostet.
Also ständen aktuell Ausgaben von 55+9= 64€ pM zu 39€ pM gegenüber,.
Sofern ich mit dem Telekom Tarif konstant über 200 MBit bekommen (und UL wird immer höher sein als bei Starlink), stelle ich mich dem Grude besser.
 
vocaris schrieb:
Das ist Vodafon. der Mast ist von mir ca. 800m entfernt. In diesen Mast bucht er sich NIE ein. Er wird immer abgewiesen. Warum?

Weil es nicht stimmt!
Schick mir per PN deine Adresse oder eine Adresse in deiner Gegend und ich sage dir genz genau welcher Betreiber wo welche Standorte hat.
vocaris schrieb:
Da es einen Vertrag mit 1&1 hier intern gibt und die so radikal eingestellt sind, dass ich mich nur in den 1&1 Mast einloggen kann,
Du kannst dich mit deiner Simon Karte in gar keinen 1&1 Mast einloggen.
1&1 Kunden können das Vodafone Netz im zuge einer Nationalroaming Vereinbarung zwischen 1&1 und Vodafone mit nutzen aber Vodafone Kunden können nicht das 1&1 Netz nutzen.

vocaris schrieb:
der weit entfernt steht, aber noch nah genug, um eine Verbindung zu haben. Egal was ich mache, ich komme nicht in die Masten, die um mich rum sind.
Ich weiß nicht was du machst, aber mit Sicherheit nicht das richtige.
Dir ist aber schon bewusst das nicht jeder Betreiber an jedem Mast Antennen hat?
Nur weil da irgendwo ein Mast mit Antennen steht bedeutet das noch lange nicht das dort auch Vodafone Antennen verbaut hat.


vocaris schrieb:
Somit habe ich total schlechtes Netz mit dem Handy zu Hause. Sowohl Daten also auch Telefon. Also wird hier sehr wohl etwas gesteuert.

Wenn ein Standort in der Nähe wäre welcher dir besseren Empfang bieten würde, könntest du den auch nutzen!
vocaris schrieb:
Aber ist auch für meine Frage alles egal.
Ich suche eine Alternative zu Starlink, wo ich aktuell für 200 MBit 55€ im Monat zahlen muss.
55€ für 200 Mbits ist doch ein guter Preis.
Klar es geht billiger aber es geht auch teurer.
Nur wegen 5-10€ auf Mobilfunk unsteigen würde ich persönlich nicht machen.


vocaris schrieb:
De Telekom Vertag bekäme ich für 39€ im Monat UND hätte ja auch eine Mobilkarte dabei.
Welcher Tarif wäre das?

vocaris schrieb:
Sofern ich mit dem Telekom Tarif konstant über 200 MBit bekommen (und UL wird immer höher sein als bei Starlink), stelle ich mich dem Grude besser.
Wenn du bei der Telekom, eine n78 Zelle gut empfängst könnte das möglich sein, ansonsten ist das eher unwahrscheinlich.
Aber auch in diesem Fall, darfst du mir gerne eine PN senden dann schau ich mir die Versorgung an deinem Wohnort mal auf der Karte an.
 
Dr. Chaos schrieb:
@Syntax_41 Unsinn, intormier dich doch bitte und schreib dann dein Zeugs in irgendwelche Foren!

5G Network Slicing ist nicht für bestimmte Tarife gedacht sondern für bestimmte Dienste, die nicht direkt mit dem öffentlichen internet kommunizieren.

Vodafone nutzt diese Technik aktuell in Stadien zb um TV Kameras per 5G zuverlässig anzubinden. Auch bei den 24h Rennen am Nürburgring wird es genutzt um die Fahrzeuge zuverlässig anzubinden.
Dazu wird ein fester Teil des Spektrums für diese Dienste reserviert.
Aber kein Netzbetreiber nutzt diese um bestimmte Kunden zu bevorzugen, das wäre auch nach wie vor nicht legal.

Hier greift die europäische Netzneutralitäts-Verordnung (EU) 2015/2120. Diese besagt, dass der gesamte Datenverkehr im offenen Internet gleich und diskriminierungsfrei behandelt werden muss, und zwar unabhängig von Sender, Empfänger, Inhalt oder eben dem gewählten Tarif.

Das schreibt die BNetzA dazu!

"Eine spezielle Verkehrskategorie gegen Bezahlung ist somit nicht erlaubt. [...] Ein angemessenes Verkehrsmanagement muss transparent, nichtdiskriminierend und verhältnismäßig sein und darf nicht aus kommerziellen Interessen erfolgen.“

"Erlaubt sind ausschließlich vertraglich zugesicherte, technische Optimierungen für konkrete, geschlossene Anwendungen (Spezialdienste/VPNs), sofern das allgemeine Internetangebot darunter nicht leidet."

Schöner Roman, aber du wirfst hier leider die Regulierung des offenen Internets komplett mit dem technischen Ressourcen-Management in einer Funkzelle in einen Topf. Da hilft es auch nicht, BNetzA-Zitate zu kopieren, wenn man den Kontext ignoriert.

Die Netzneutralität sorgt dafür, dass Anbieter keine Apps blockieren oder drosseln dürfen, um eigene Dienste zu pushen. Das ist anwendungsneutral. Sie verbietet den Providern aber absolut nicht, Kunden über QoS-Profile am Sendemast unterschiedlich zu priorisieren. Ein echter Business-Vertrag hat in einer überlasteten Zelle technisch nun mal Vorrang vor einer billigen Discounter-Prepaid-Karte. Das ist kein Geheimnis, sondern Mobilfunk-Standard.

Deine Behauptung, kein Netzbetreiber nutze Slicing für bestimmte Tarife, ist übrigens auch veraltet. Schau dir mal „5G+ Gaming“ bei der Telekom an. Das ist eine ganz normale, kommerzielle Tarif-Option für Endverbraucher, bei der du dir gegen Bezahlung einen eigenen Slice mit garantierter Latenz in der Zelle kaufst. Das läuft rechtlich völlig legal unter den von dir zitierten technischen Optimierungen.

Am Ende widerlegst du dich mit deinem eigenen Beispiel sogar selbst: Wenn Vodafone am Nürburgring oder im Stadion feste Kapazitäten und Slices für TV-Teams reserviert, dann tun die das, weil ein Medienunternehmen einen Haufen Asche für einen Business-Tarif hinblättert. Währenddessen kriegt der Prepaid-Kunde daneben kein Netz mehr. Genau das ist Bevorzugung am Flaschenhals – wo der Traffic danach hingeleitet wird, ist der Funkzelle völlig egal.
 
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