Mir ist dieses Verhalten nach wie vor ein Rätsel, insbesondere da, soweit ich mich erinnern kann, der Speichertakt keinen Einfluss auf die Performance hatte. Ich hatte damals Dual-Channel DDR2-800, das entspricht von der Bandbreite her einem 400 MHz FSB. Erstaunlicher Weise war die Framerate aber bei DDR2-667 und 400 MHz FSB besser als bei DDR2-667 und 333 MHz FSB (und zwar ziemlich genau um den Faktor 400/333), obwohl die Speicherbandbreite theoretisch gleich sein sollte.
Genau hier (also bei der Bandbreite CPU <-> RAM) lag aber der Flaschenhals der FSB-basierten CPUs, der bei den aktuelleren Modellen mit integriertem Speichercontroller (alles ab Athlon 64 und Core i7) eigentlich verschwunden sein sollte.
Ich werde heute Abend selbst mal ein paar Tests mit dem i7 durchführen, in wiefern Oblivion mit den unterschiedlichen CPU Taktdomänen bzw. dem Speichertakt skaliert.
EDIT: Also auf dem i7 skaliert das Spiel mehr oder weniger perfekt mit dem CPU-Takt (24% mehr FPS bei 25% Taktsteigerung). Uncore und Speichertakt bringen ebenfalls leichte Verbesserungen, QPI und Basistakt haben gar keinen Einfluss auf die Leistung - war auch nicht zu erwarten. Trotzdem sind 47 FPS (in 800x600, Südtor von Chorrol, Blick auf die Kapelle - wenn ich mich recht entsinne, war das einer der Punkte, an denen ich ein FSB-Limit beobachten konnte) auf einem übertakteten Core i7 nicht gerade berauschend. Die einzigen Mods, die ich verwende, sind übrigens OOO und Texturmods, diese sollten relativ wenig Einfluss auf die CPU-Leistung haben.
Das Erhöhen der Auflösung auf 2560x1600 inkl. 16x AF und 4xMSAA+TSSAA kostet an dieser Stelle übrigens nicht mal 10% Leistung. Wenn mehr Gras im Bild ist limitiert die Grafikkarte dann aber wieder ganz deutlich.