Office-PC - Aufrüsten oder neu kaufen?

Du hast ein Softwareproblem, aber definitiv kein Hardwareproblem. Die PCs meiner Eltern laufen auf weitaus geringerer Hardware und das war nie ein Problem. Auch dein Arbeitsspeicher reicht für Office dicke. Also am Besten alles einmal runterhauen, neu installieren, Windows Recall deaktivieren - und schon läuft der Rechner weitere 10 Jahre.

(PS: Thunderbird vor der Einrichtung auf "maildir" umstellen, das ist gefühlt eine Million mal schneller)
 
Perdakles schrieb:
Normalerweise "spürt" man im Alltag ja nur die schnellen Zugriffszeiten einer SSD und da bereits eine SATA SSD verbaut ist, wird das gefühlt wohl nicht viel ändern. Je nach momentan verbautem Modell, kann aber auch dies einen spürbaren Effekt haben.
Kommt auf die SSD an. Es gibt wirklich schlimme SSD's, die schlechtere Zugriffzeiten als eine HDD haben. Vielleicht hat er so eine. Wenn dann noch der RAM knapp wird (was sehr schnell mit 8GB passieren kann) und Windows die Auslagerungsdatei voll haut, wirds richtig übel
 
Ja, man muss heraus finden, was die Probleme macht, evtl. ist auch nur das Netzteil am Ende, und geht ein.
Dann kann man den PC mit 35€ Ersatz-Netzteil weiter verwenden.

Edit:
Wenn der Rechner instabil ist, und oft abstürzt, die RAM-Taktfrequenz reduzieren, der R3-3200G schafft offiziell nur DDR4-2933. Weiters könnte er Probleme mit Global C-States haben, kann man im BIOS abschalten.
Asrock hat viele BIOS-Updates für das Mainboard raus gebracht, aber die neueren, die 4000'er und 5000'er CPUs unterstützen, sind vielleicht nicht optimal für die alte 3000'er APU.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Wesentlichen sind es ein paar Softwareproblemchen und kleinere Hürden bei der Umgewöhnung von Windows 10 auf 11, die meinen Vater nerven.

Die SSD ist eine SanDisk mit 256 GB, von denen über 60 GB noch frei sind.
Von den 8 GB RAM sind 2 GB für die Grafikeinheit reserviert und von den restlichen 6 GB sind direkt nach dem Start über 70 % in Benutzung und man ist dann auch relativ schnell bei 85 %. Das wäre wohl der erste Ansatzpunkt, um die Leistung des Rechners zu verbessern.

Aber da die finanzielle Situation aktuell relativ entspannt ist, was sich mit dem Renteneintritt potenziell verschlechtern wird, hat mein Vater den Gedanken jetzt in einen neuen Rechner zu investieren, um die nächsten Jahre Ruhe zu haben. Ihm schwebt da ein Mini PC vor.
 
Desoxy schrieb:
Aber da die finanzielle Situation aktuell relativ entspannt ist, w
Das spricht umso mehr dafür jetzt das nötigste zu tun . Hardware kauft man nicht im voraus - die Leistung steigt schneller als die Preise.
 
Desoxy schrieb:
Im Wesentlichen sind es ein paar Softwareproblemchen und kleinere Hürden bei der Umgewöhnung von Windows 10 auf 11
OK. Dann holt sein Vater sich jetzt nen Ryzen 9 9950X3D, 64 GB RAM, 4 TB NVME SSD und eine RTX 5090. Und das ändert an den Problemen ... exakt gar nichts 🤷‍♂️ .

Dein PC ist nicht zu langsam. Meiner zu Hause ist 11 Jahre, hat nen i5 3570K und 8 GB DDR3 RAM und ... der langt für alles aus. Sogar Dying Light 2 und Dead Island 2 laufen fast auf 4K auf Hoch (mit einer RTX 3060 TI).
Der PC deines Vaters ist schneller/neuer, bis auf die Grafikkarte, also kann ich mir nicht vorstellen, das ein neuer PC irgendwas von den Problemen löst.

RAM von 8 GB auf 16, joa, das würde ich machen. Meiner läuft noch mit Windows 10, und rein stecken will ich in den einfach nichts mehr.
 
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Desoxy schrieb:
Von den 8 GB RAM sind 2 GB für die Grafikeinheit reserviert und von den restlichen 6 GB sind direkt nach dem Start über 70 % in Benutzung und man ist dann auch relativ schnell bei 85 %.
Und genau dafür ist er ja da ;). Windows weiß eigentlich ganz gut, was es mit dem Speicher machen soll. Blöder wäre es, wenn er zu Beginn bei 100%oder dauerhaft bei nur20% wäre. 70% ist nun nichts, um sich Gedanken zu machen.
 
8 GB ist schon knapp, und er hat effektiv nur 6! Und das ist für Windows 11 echt zu wenig.
8 GB mehr kosten 30 €. 🤷‍♂️

Das "RAM ist zum Benutzen da" ist zwar richtig, aber eben in Verbindung mit "Windows weiß eigentlich ganz gut, was es mit dem Speicher machen soll." macht Windows bei unwichtigen Sachen natürlich ein Auslagern auf die SSD. Das ist zwar richtig, aber auch nicht förderlich.
Chrome alleine frisst bei mir gerade 1 GB.
 
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