Office-PC bis 450 Euro

Argonic

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Hallo zusammen,

ich soll für einen Bekannten einen Office-PC zusammenstellen und zusammenbauen und wollte mir vorher kurz eure Meinung einholen. Der Rechner soll ausschließlich für Office-Anwendungen genutzt werden, eine Grafikkarte ist daher hinfällig.

Der Rechner soll 450 Euro kosten und unter dieser Randbedingung soll die Leistung maximiert werden, d.h. eine SSD ist auf jeden Fall drin, alles andere ist fraglich. Grundsätzlich fand ich Intel in den letzten Jahren leistungsstärker als AMD, deshalb auch ein Intel-System. Folgendes System habe ich so zusammengestellt und wollte fragen, ob ihr das auch so absegnen würdet?

https://geizhals.de/?cat=WL-675985

Ist z.B. ein i3-6320 aufgrund des höheren Takts sinnvoller (nach den FAQ ja schon, lasse mich aber gern von mehr Kernen blenden.) ?
Oder ist generell zu empfehlen, eher auf der "Haswell"-Schiene zu bleiben und noch nicht auf die neue Architektur zu gehen?

Vielen Dank im Voraus!
 
Schau in die Leitfäden, da findest du super abgestimmt Office PCs.

Ein i5 als Office PC ist viel zu übertrieben.


Intel Core i3 6100 (105,-)
ASRock H110M-ITX (65,-)
2x4GB DDR4-2133 G.Skill (30,-)
500GB Samsung 850 (135,-)
Kolink SFX-250 (35,-)
Cooltek U1 (45,-)

Fertig..

~415€

Und das ist für reines Office auch schon fast zu viel. Neue Pentium G sind schon fast ausreichend dafür.
 
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Hey,

Das Be Quiet! ist veraltet, ich würde zum Nachfolger greifen.

Der i5 ist für reines Office Overkill, außer man arbeitet mit 8 großen Excel-Tabellen und einer Access-DB parallel oder sowas ;)

ein Celeron / Pentium tut es auch völlig, klar hat man mit dem i5 Luft nach oben, aber dafür ist halt auch der Aufpreis gegenüber den kleinen Prozessoren schon enorm. Die SSD macht die meiste Geschwindigkeit in Office-PCs aus.

Intel ist auf jeden Fall eine gute Wahl, da ja auch <100€ AMD nicht unbedingt die bessere Wahl ist, und das allein Leistungsmäßig, vom Stromverbrauch sind die Intels einfach besser, also würde ich in dem Fall auf jeden Fall zu Intel tendieren.

Welche Generation bleibt dir im Prinzip überlassen. Ab Haswell meine ich waren die Intel-CPUs sehr effizient geworden, von daher minimale Unterschiede, wenn es sich preislich nicht viel gibt, würd ich einen Skylake kaufen.

Ist es denn erlaubt, was zu sparen, oder soll das Budget auf jeden Fall ausgereizt werden?

Man könnte auch überlegen statt dem i5 einen i3 zu nehmen und ein hochwertigeres und somit leiseres Gehäuse zu verwenden. Z.B. das SilverStone Precision PS09. Dann müsstest du zwar auf ein µATX-Mainboard gehen, aber bei einem Office-Rechner benötigt man ja auch so so keine Steckplätze in aller Regel, daher immernoch mehr als ausreichend.
Damit wäre die Konfiguration etwas ausgeglichener in meinen Augen :)

Gruß
 
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Ich finde das Gehäuse ist zu hoch gebaut, und generell zu groß für µATX Mainboard.
Dir fehlt auch noch eine HDD, für größere Daten, und als Backupspeicher von der SSD.

Ja, der i3 wird in der Regel wohl vollauf ausreichen. Ist auch preislich interessanter.
 
Zuletzt bearbeitet:
pcBauer schrieb:
Ist es denn erlaubt, was zu sparen, oder soll das Budget auf jeden Fall ausgereizt werden?

Man könnte auch überlegen statt dem i5 einen i3 zu nehmen und ein hochwertigeres und somit leiseres Gehäuse zu verwenden. Z.B. das SilverStone Precision PS09. Dann müsstest du zwar auf ein µATX-Mainboard gehen, aber bei einem Office-Rechner benötigt man ja auch so so keine Steckplätze in aller Regel, daher immernoch mehr als ausreichend.
Damit wäre die Konfiguration etwas ausgeglichener in meinen Augen :)

Gruß

Danke für die schnelle Antwort. Ja, das Budget soll wohl ausgenutzt werden. Wie das Gehäuse aussieht ist wohl auch völlig egal. Anstelle des i5 würde ich dann den 40 Euro günstigeren i3-6320 nehmen und das Geld dann in 16GB RAM stecken oder ist das auch sinnfrei? Mehr Geld beim Board auszugeben, halte ich auch für eher nicht sinnvoll und 500GB Speicher auf der SSD sind auch nicht notwendig.

HITCHER_I schrieb:
Ich finde das Gehäuse ist zu hoch gebaut, und generell zu groß für µATX Mainboard.
Dir fehlt auch noch eine HDD, für größere Daten, und als Backupspeicher von der SSD.

Ja, der i3 wird in der Regel wohl vollauf ausreichen. Ist auch preislich interessanter.

Eine HDD ist nicht notwendig. Da ihr beide ein anderes Gehäuse vorgeschlagen habt, werde ich nochmal schauen, es sollte so schlicht wie möglich sein und natürlich gerne auch so klein wie möglich, sodass ich für den Kommentar danke, dass es zu hoch gebaut ist. :)
 
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16GB RAM.. bei Office? ... WTF? .. nein bitte nicht.. dann stecke den Rest lieber in Schalldämmung, kleines Format oder kauf n Eis davon...

16GB RAM.. naja vlt wenn ne RAM Disk gemacht werden soll, aber warum sollte man das machen im Office Betrieb? Die SSD wird eh schon alles beschleunigen.
 
Argonic schrieb:
Danke für die schnelle Antwort. Ja, das Budget soll wohl ausgenutzt werden. Wie das Gehäuse aussieht ist wohl auch völlig egal. Anstelle des i5 würde ich dann den 40 Euro günstigeren i3-6320 nehmen und das Geld dann in 16GB RAM stecken oder ist das auch sinnfrei? Mehr Geld beim Board auszugeben, halte ich auch für eher nicht sinnvoll und 500GB Speicher auf der SSD sind auch nicht notwendig.

Beachte meine Vorschläge... ;)
Wenn wirklich nur Office, dann reicht es 360€ zu investieren, kein Euro mehr.


Viele Grüße,
stolpi
 
@Stolpi: nix für ungut, aber was soll eine dedizierte GPU in einem Office PC? Auch die 16GB sind bei weitem übertrieben. Das Case ist günstig, aber Sichtfenster und LED für Officebetrieb? das emfinde ich eher störend als stylisch...

Rest hast du aber mit der Aussage dass nicht mehr als 350€ nötig sind für ein guten Office PC
 
Bau dir einen Celeron oder Pentium ein... Das langt vollkommen. Dazu 8 GB RAM und glücklich werden.
 
Wenn es im Budget liegt würde ich direkt 16GB Speicher verbauen. Zwangsweise gebraucht wird das zwar nicht, aber die Preise dafür sind aktuell vergleichsweise günstig und der Rechner soll ja auch einige Jahre ohne Upgrades aushalten. Zudem kann Windows dann mehr Daten im RAM halten, was gegebenfalls die Performance im Alltagsbetrieb erhöht. (Ob man das aber wirklich merkt ist zumindest zweifelhaft...)

Bei der CPU halte ich den i3-6320 für überteuert. 50€ mehr als der i3-6100 für 200Mhz mehr takt -das lohnt sich nicht. Dann gibt man lieber gleich die 50€ mehr für einen i5 aus, wobei ich das für normales Office ohne großartig Bild-oder Videobearbeitung/Umwandlung deutlich übertrieben finde.
 
i5? 16GB? für einen Office PC?
Zum Vergleich: Ich habe mir vor 2 Monaten einen Voyo V3 Fertig-Mini-PC (so groß wie 2 Handys) als Office-Rechner gekauft (kostet ca. 170 Euro bei Selbstimport). Selbst auf dessen Atom Z8700 mit 4GB Ram und schneller SSD läuft Office flüssig. Manche Programme haben allerdings Probleme mit der geringen Single-Core Leistung des Atom (z.B. Firefox) und starten relativ langsam. Bei 10 offenen Tabs im Browser liegt die RAM-Auslastung laut Task Manager nur bei 65% (CPU irgendwo bei 25%). Wenn ein aktueller Atom Prozessor heute schon locker für Office ausreicht, ist man bei der Hardwareausstattung mit einem Pentium/Celeron und 8GB Ram für Jahre weit auf der sicheren Seite.
 
JenZor schrieb:
@Stolpi: nix für ungut, aber was soll eine dedizierte GPU in einem Office PC? Auch die 16GB sind bei weitem übertrieben. Das Case ist günstig, aber Sichtfenster und LED für Officebetrieb? das emfinde ich eher störend als stylisch...

Rest hast du aber mit der Aussage dass nicht mehr als 350€ nötig sind für ein guten Office PC


Wenn es um das günstige und beste Gesamtpaket für wenig Geld geht, dann wäre der Vorschlag 1 was, sonst wie von OP gewünscht, das i3 Basissystem rein für Office mit Vorschlag 2.
Nur für Office sind 16GB etwas übertrieben aber Speicher kostet nicht die Welt und wenn man mal ein Video oder diverse Photos bearbeiten möchte dann ist ausreichend Arbeitsspeicher ein Segen.

;)


Viele Grüße,
stolpi
 
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