TeamViewer Motive 3

Office Studium & Videokonf. PC bis ~600€

HerrRossi schrieb:
Die wichtigen Fragen sind, ob wirklich alle benötigte Software für den Mac verfügbar ist, ob 256GB SSD reichen und ob sie sich mit macOS anfreunden kann.
Leider nein. Bin selber auch schon lange ein Freund von UNIX basierten systemen. und gerade macos fand ich empfehlenswert für einsteiger. Aber sie ist aktuell wie ihre ganze familie mit keinem device im apple ökosystem und hat auch keinen anschein gemacht dort hinein zu gelangen.

Von daher wird es erstmal Windows 11 bleiben. trotzdem vielen dank.

Mork-von-Ork schrieb:
Im unteren Bereich sind Office Selbstbau PCs aktuell einfach so eine Sache bei den aktuellen Preisen, wenn man wirklich nur das Minimum für einfache Office Arbeiten will ist man meist mit einem gebrauchten besser dran, oder wenn man etwas mehr will Richtung China Mini.
fühle ich. der computer soll aber auch ein geschenk werden und für die verwandschaft hatte ich vor jahren bereits 2 computer zusammen gestellt mit denen sie bis heute mehr als zufrieden sind.

als geschenk jetzt einen gebraucht-pc wollen sie nicht (kommt als geschenk nicht so fancy)

und china-mini wäre mir vermutlich zu "unflexibel"

von daher nehmen sie den aktuell happigeren aufpreis gerne "in kauf"
 
@Ebofa
Persönlich würde ich deine zweite Geizhals-Liste empfehlen (AM5, DDR5), solange die 16GB erstmal passen. Das Problem sind ja einfach die Ram Preise (man bezahlt ja für 32GB DDR4 vs DDR5 mal schnell schlanke 100€ Aufpreis).
Hier hätte ich noch ein paar Verbesserungsvorschläge:
1. Das Mainboard austauschen gegen
https://geizhals.de/asrock-b650m-hdv-m-2-90-mxbla0-a0uayz-a2914109.html?hloc=at&hloc=de
gibt nochmal 10€ raus und den besseren Chipsatz, sowie ebenfalls ausreichend VRM Kühlung.
2. Für +23€ auf den 8600G gehen:
https://geizhals.de/amd-ryzen-5-8600g-100-100001237box-a3096324.html?hloc=at&hloc=de
3. Beim Gehäuse ein Sharkoon Gehäuse für 35€ nehmen:
https://geizhals.de/?cat=gehatx&xf=599_Sharkoon~7753_160
(da gibt es zwischen 35€ und 40€ gleich mehrere; Link oben eingeschränkt auf Kühler ab 160mm Höhe für Arctic Freezer 36)
4. Beim Kühler den Arctic Freezer 36 nehmen (gleicher Preis wie beQuiet, aber 2 Lüfter und sehr gute Werte in Tests)
https://geizhals.de/arctic-freezer-36-black-acfre00123a-a3144176.html
Würde dich also in Summe nochmal 12€ günstiger kommen und wäre sogar insgesamt besser. Den RAM könnte man in ein paar Jahren vielleicht dann mit einem zweiten Riegel aufrüsten.

Falls die 16Gb nicht genug sind, würde ich am AM4 System festhalten:
Dort potentiell den 5600G (148€) gegen 5700G (170€) tauschen. Falls das wirklich nicht einfach so im Budget drin ist: Das Gehäuse tauschen wie beim AM5 System (gegen Sharkoon, 35€).
Zu weiteren Einsparungen könnte man beim Mainboard dieses:
https://geizhals.de/asrock-b550-phantom-gaming-4-a2295629.html?hloc=at&hloc=de
nehmen (10€ günstiger). Sollte grundsätzlich auch alles haben was man braucht (inkl. VRM Kühlung).


Ansonsten (gilt für beide Systeme), falls man noch mehr einsparen muss: Den CPU-Kühler raus werfen und den Boxed verwenden (Bei den 65W TDP sollte das noch ganz gut passen).

Edit: Link zu Gehäuse angepasst mit Filterung ab 160mm CPU-Kühlerhöhe, sodass auch der Arctic Freezer 36 reinpasst. Ändert grundsätzlich nichts an Preisen etc., aber schränkt Auswahl etwas ein.
Ergänzung ()

Achja, und weil ich es gerade sehe:
https://geizhals.de/arctic-senza-5700g-pro-under-desk-pc-acpcc00006a-a3368746.html
Das hier entspricht im Grunde der AM4 Konfiguration, mit 5700G, ist passiv/lautlos und mit 550€ auch sehr deutlich im Rahmen. Braucht idealerweise eine entsprechende Montagemöglichkeit. Tests sind auf der Geizhals-Seite verlinkt.
 
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Elverado schrieb:
Von den beiden würde ich klar das HDV nehmen das B840 ist ein Stück schlechter ausgestattet.
Und auch wenn der Name etwas anderes suggeriert ist B840 im Grunde A620.
Allein am Chipsatz kann man ein Mainboard eh nur bedingt festmachen hier muss man im Zweifel genau die Ausstattung vergleichen.

Der Empfehlung des 8600G wenn es eine AM5 Plattform sein soll würde ich mich klar anschließen.

Ebofa schrieb:
Hier eine zweite liste damit ich später vergleichen kann mit der 1.

https://geizhals.de/wishlists/5000209
Der RAM ist wie gesagt relativ langsam und ein riegel kostet mitunter weiter Leistung gerade bei der igpu.
Es gibt auch einen 12GB riegel vielleicht wären 2 Stück davon eine Option.
SSD würde ich nach einer TLC schauen gerade die Vorgänger der von dir gewählten waren jetzt nicht so doll.
NT wenn man noch eine Kleinigkeit sparen will https://geizhals.de/endorfy-vero-l6-550w-atx-3-1-ey7a016-a3661985.html?hloc=de oder wenn man für später Reserve will das https://geizhals.de/sharkoon-sharkoon-rebel-p20-750w-750w-atx-3-1-a3209353.html?hloc=de so lange es noch für 65€ im Angebot ist.
 
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Ich will hier trotzdem mal böse in den Raum werfen: warum Desktop? Für 80 Euro gibt's ne potente Dockingstation. Nimmt sie für die Vorlesung ein Tablet?

Ansonsten wäre ich aufgrund der RAM Situation auch eher für ein Notebook.

Wenn nicht dann schließe ich mich den Aussagen des Vorposters an.
 
Leute, er hat doch oft genug gesagt, dass ein mac NICHT von Interesse ist, und ein Notebook genauso wenig!
Was ich (beides) absolut verstehen kann.

Auch wenn der 8500G reichen würde, würde ich bei +23 € auch den 8600G nehmen.
Du kannst doch mit 16 GB RAM starten und die Praxis entscheiden lassen. Ich sage mal: es wird reichen. 1 Riegel ist kein Problem, wenn's kein Spiele-PC ist, gerade in diesen Zeiten.

PC selbst bauen heißt: flüsterleise, reparierbar, aufrüstbar, und in 10 Minuten wieder einsatzfähig. Das ist im Problemfall unbezahlbar! (über mir: da ist selbst der 8600G schneller, und das ist nicht gerade der Spitzenchip aus der Serie).
 
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Ebofa schrieb:
Von daher wird es erstmal Windows 11 bleiben. trotzdem vielen dank.
Ok, ein anderer Vorschlag:

ASRock DeskMini X600/USB4 (90BXG5301-A10GA0W)
https://geizhals.de/asrock-deskmini-x600-usb4-a3384135.html

AMD Ryzen 5 8500G, 2C+4c/12T, 4.10-5.00GHz, boxed (100-100000931BOX)
https://geizhals.de/amd-ryzen-5-8500g-100-100001491box-a3096335.html
Alternative für einen Zanni mehr:
AMD Ryzen 5 8600G, 6C/12T, 4.30-5.00GHz, boxed (100-100001237BOX)
https://geizhals.de/amd-ryzen-5-8600g-100-100001237box-a3096324.html

Kingston FURY Impact SO-DIMM 16GB Kit, DDR5-4800, CL38-38-38, 1RX16 (KF548S38IBK2-16)
https://geizhals.de/kingston-fury-impact-so-dimm-kit-16gb-kf548s38ibk2-16-a2684180.html

Crucial T500 SSD 1TB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4 (CT1000T500SSD8)
https://geizhals.de/crucial-t500-ssd-1tb-ct1000t500ssd8-a3053895.html

Kosten ca. 675 EUR plus Versand.

Womit arbeitet sie denn momentan (auch in den Vorlesungen), irgendwas muss ja vorhanden sein.

Ergänzung, wenn du mehr vom Budget verbraten willst gingen auch 32GB RAM und eine 2TB SSD:
Crucial SO-DIMM 32GB Kit, DDR5-4800, CL40-39-39, 1RX8 (CT2K16G48C40S5)
https://geizhals.de/crucial-so-dimm-kit-32gb-ct2k16g48c40s5-a2682436.html

KIOXIA EXCERIA PRO SSD 2TB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4 (LSE10Z002TG8)
https://geizhals.de/kioxia-exceria-pro-ssd-2tb-lse10z002tg8-a2640048.html

Ca. 150 EUR mehr. Gerade das RAM macht aber nicht wirklich Sinn, wenn nicht zig Programme gleichzeitig laufen und hunderte Tabs im Browser offen sein müssen.
 
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Elverado schrieb:
Achja, und weil ich es gerade sehe:
https://geizhals.de/arctic-senza-5700g-pro-under-desk-pc-acpcc00006a-a3368746.html
Das hier entspricht im Grunde der AM4 Konfiguration, mit 5700G, ist passiv/lautlos und mit 550€ auch sehr deutlich im Rahmen. Braucht idealerweise eine entsprechende Montagemöglichkeit. Tests sind auf der Geizhals-Seite verlinkt.
Passivkühlung eines Ryzen 5700G funktioniert aber nicht. Das hat keinen Sinn, wir sind summa summarum immerhin bei 70-80 W. Das Gerät wird sich relativ schnell in die ewigen Jagdgründe verabschieden, und dann wird man feststellen, wozu Unternehmen in Deutschland einen richtigen Geschäftssitz und eine Validierungsabteilung haben, und nicht nur eine Büroadresse und eine chinesische Handynummer.
Ergänzung ()

Das wird doch nichts mit einem Selbst-Bau. Was ist, wenn der Selbstbau nicht läuft? PIN verbogen, Stecker wackelt, Folie unter dem Kühler abziehen vergessen, oder die zahlreichen Mini-Stecker für Reset, Power, HDD-LED usw. nicht richtig zugeordnet? BIOS-Einstellungen zu gewagt, Timings für RAM zu aggressiv, CPU überhitzt? Microsoft installiert keine Updates mehr, und niemand weiß, warum nicht?

Mit einem gereinigten und geprüften Leasing-Rückläufer aus zuverlässigem Vertrieb fährt man m.E. viel besser. Die professionellen PCs der 4-5 großen Hersteller sind auch in elektrotechnischer Hinsicht viel besser, als es ein Selbstbau-PC sein kann. Die verbauten Komponenten und die Kompatibilität mit Windows sind umfassend validiert. Zwei digitale Ausgänge haben die mittlerweile auch alle. Die integrierte Intel-Skylake-Grafik mit der "-30" hinten hat seit zehn Jahren genug Leistung für zwei 4K-Schirme. Die "-20" und erst recht die "-10" würde ich aber meiden.

Mini-Format:
https://www.lapstore.de/f.php/shop/...da_SSD=1&cos_w11pro=1&inter=true#searchresult

Desktop/SFF-Format (mag ich immer noch am liebsten, weil man auch eine 2,5/3,5-Zoll-Backup-HDD einbauen kann):
https://www.lapstore.de/f.php/shop/...da_SSD=1&cos_w11pro=1&inter=true#searchresult

Ähnlich suchen kann man bei anderen Refurbished-Shops, aber am besten an die C't-Liste halten, weil sie sich unbedingt an die offiziellen Microsoft-Vorgaben für Windows 11 (TPM/CPU) halten sollten, was beispielsweise Lapstore schon immer konsequent tut.

Bei Lapstore (nicht mehr die günstigsten, aber sehr zuverlässig) gibt's auch noch Service bzw. Gewährleistung in verschiedenen Abstufungen. Ich habe selbst schon ein paarmal dort gekauft. Ich sehe keinen Grund, warum ein Dell Optiplex oder eine Lenovo Thinkstation nicht 20 Jahre halten sollte. Allenfalls würde ich einmal im Jahr von außen den Staub heraussaugen und nach 10 Jahren einmal die Wärmeleitpaste wechseln.

Für's richtige Arbeiten sollten Tastatur und Maus ordentlich sein. Hier gibt es nach meiner persönlichen Meinung keine wirkliche Alternativen zu einer Cherry G83 (beige oder schwarz) und einer vernünftigen Logitech-Maus. Ich habe seit Jahren zuhause und in den Werkräumen meines Arbeitgebers zahlreiche Logitech M185 verteilt, und am Schreibtisch in der Firma eine Logitech M650 L (Rechtshänder). Darauf würde ich nicht mehr verzichten wollen.
 
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Ebofa schrieb:
Ich soll einen Heim Desktop-Computer zusammen stellen und würde das erneut elegant an euch, das liebe Internet, auslagern.

Kein High-End. Aber alles erwähnte muss absolut flüssig und zuverlässig laufen.
Ich würde bei einem Second-Hand-Reseller nach einem gebrauchten (refurbished) Office-PC für etwa 250 bis 400 Euro schauen (z. B. Lenovo ThinkCentre mit Ryzen 5 PRO 4650G / 4350G(E) oder HP ProDesk / HP EliteDesk G5/G6 in der kleinen Variante, jeweils mit 8 GB RAM).

Du erhältst mindestens ein Jahr Gewährleistung und einen robusten PC, der eigentlich nicht mehr kaputtgeht. Man muss nur darauf achten, dass RAM und SSD verbaut sind.
Es gibt da draußen anständige Reseller aus Deutschland, die alte Firmenhardware verkaufen. Ich habe meine Familie darüber ausgestattet – sie haben jetzt alle sinnvolle Büro-PCs ohne Bastelkram mit eigenem Linux- oder Windows-11-Betriebssystem. Und die machen einfach keinen Ärger, weil mal irgendetwas nicht läuft.
Kleine Games laufen auf den Geräten auch, und man kann sie später wieder gut verkaufen, da diese PCs gerne für Server-Dienste, Home Assistant, PiHole usw. genutzt werden.

Zusätzlich würde ich mir noch eine passende 1-TB-SSD für Daten, Videos, Musik und alles, was man so hat, kaufen.
 
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@HerrRossi An der Hardwarezusammenstellung ist gar nichts auszusetzen!

Aber jemand muss die Kiste zusammenbauen und gewährleisten, dass sie läuft, auch nach Umzügen, Herumtragen oder Umkippen. Und, dass die verbauten Komponenten auch nach Jahren noch auf Microsofts Kompatilitätslisten stehen. Und, wie ich oben beschrieben habe, gibt es viele Gründe, in der vorliegenden Situation davon lieber Abstand zu nehmen, und einer davon ist, dass die Leistungsanforderungen im Vergleich zum Budgetrahmen gering genug sind, um auf die anderen Aspekte Wert zu legen, wie z.B. eine verlängerte Gewährleistung beim Gebrauchtkauf.

Man täuscht sich: Ein Core-i5 der 9500-Klasse ist pfeilschnell. Das sind Kisten mit riesiger Rechenleistung, sofern IT-Abteilungen sie nicht mit 5-6 Sicherheitssoftwares plattmachen. Er kann out-of-the-Box zwei 4K-Schirme mit 60 Hz ansteuern. Und das einzige, was er braucht, ist genügend RAM, also mindestens 16, oder besser 32 GB.

Wenn besagte Dame kein Windows braucht, tut es auch ein Skylake ohne Win-11-Kompatibilität, und man kommt für's halbe Geld davon, installiert z.B. Opensuse Tumbleweed (und, wenn man masochistisch ist, noch Google Chrome oder Microsoft Edge für Linux) und hat mindestens 5 Jahre komplett seine Ruhe.

Zuletzt finde ich persönlich die SFF-Geräte auch schick, insbesondere die Thinkstations. Aber ich würde natürlich das Argument verstehen, dass es beim Selbstbau ein JonsBo- oder ein andere Gehäuse mit ganz anderer, farbiger Gestaltung sein kann -- und das kann natürlich ein Argument sein, was man bei einem "Geschenk" aber zwingend vorher klären sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spock37 schrieb:
Aber jemand muss die Kiste zusammenbauen und gewährleisten, dass sie läuft, auch nach Umzügen, Herumtragen oder Umkippen.
Das macht der TE:
"Selbstbau und Allgemein: Wie schätzt du dein Vorwissen zum Thema ein? Sehr gut."
Wer kümmert sich denn um ein Refurbishedgerät?
Spock37 schrieb:
Und, dass die verbauten Komponenten auch nach Jahren noch auf Microsofts Kompatilitätslisten stehen.
Das dürfte bei einem älteren, gebrauchten Refurbishedgerät ein größeres Problem sein.
Ich habe nichts gegen diese Geräte, im Gegenteil, ich bin ein Fan davon, alte Hardware lange zu nutzen, aber hier wird explizit ein Selbstbau gewollt und als Geschenk aus der Verwandtschaft soll es kein gebrauchtes Gerät sein.
Spock37 schrieb:
...um auf die anderen Aspekte Wert zu legen, wie z.B. eine verlängerte Gewährleistung beim Gebrauchtkauf.
Auf Neuware gibt es 24 Monate Gewährleistung, auf die CPU gibt es 3 Jahre Garantie, auf das RAM eine lebenslange Garantie, auf die SSD 5 Jahre.
Spock37 schrieb:
Man täuscht sich: Ein Core-i5 der 9500-Klasse ist pfeilschnell.
Um die Performance geht es ja eher nicht.
Spock37 schrieb:
Wenn besagte Dame kein Windows braucht...
Hmmm:
Ebofa schrieb:
Betriebssystem: Windows 11.
Ebofa schrieb:
Von daher wird es erstmal Windows 11 bleiben.
Die Lizenz bekommt sie als Studentin vermutlich kostenlos.
 
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Spock37 schrieb:
Passivkühlung eines Ryzen 5700G funktioniert aber nicht. Das hat keinen Sinn, wir sind summa summarum immerhin bei 70-80 W. Das Gerät wird sich relativ schnell in die ewigen Jagdgründe verabschieden, und dann wird man feststellen, wozu Unternehmen in Deutschland einen richtigen Geschäftssitz und eine Validierungsabteilung haben, und nicht nur eine Büroadresse und eine chinesische Handynummer.
Ist das so? Kannst ja mal statt Vermutungen und Behauptungen auch alternativ auf den Geizhals-Link klicken, dir die deutsche Firma anschauen, die das Ding entwickelt hat & vertreibt und die auf Geizhals verlinkten Tests durchlesen, in denen das Teil mit Furmark+Prime95 ~70 Grad erreicht.
Ich warte dann mal auf deine Richtigstellung.

Hier nochmal der Link:
https://geizhals.de/arctic-senza-5700g-pro-under-desk-pc-acpcc00006a-a3368746.html
 
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@Elverado Hallo Elverado, vielen Dank für den Hinweis! Ich bitte um Entschuldigung für meine Voreiligkeit in Bezug auf den Ursprungsort und Vertrieb.

Was die thermische Auslegung angeht, wird es sicherlich von den Umgebungsbedingungen abhängen. Die auf der Herstellerseite genannten Beispiele beziehen sich auf gewerblich genutzte Arbeitsräume, in denen in der Regel eine Temperaturvorgabe (z.B. 22 °C +/-) existiert und die PCs in der Regel nicht stark in Bezug auf Rechenleistungsanforderung belastet werden. In einer warmen Dachwohnung im Sommer schon anders aussehen. Allerdings: Der Hersteller ist lange genug im Geschäft, um sich hinreichend auszukennen.

Insofern war ich tatsächlich, leider, voreilig und offensichtlich auch ungerechfertigterweise voreingenommen.

Vielen Dank für den Hinweis!
 
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HerrRossi schrieb:
Das dürfte bei einem älteren, gebrauchten Refurbishedgerät ein größeres Problem sein.
Ich habe nichts gegen diese Geräte, im Gegenteil, ich bin ein Fan davon, alte Hardware lange zu nutzen, aber hier wird explizit ein Selbstbau gewollt und als Geschenk aus der Verwandtschaft soll es kein gebrauchtes Gerät sein.

Auf Neuware gibt es 24 Monate Gewährleistung, auf die CPU gibt es 3 Jahre Garantie, auf das RAM eine lebenslange Garantie, auf die SSD 5 Jahre.
Ich habe ja auch keine 20 Jahre alten Geräte gemeint. Die refurbished PCs fallen nach etwa vier Jahren aus dem Leasing und gehen dann in den Gebrauchtmarkt. Diese sind vollständig Windows-11-kompatibel und kommen daher oft mit einem offiziellen Windows 11.

Von den großen Herstellern gibt es auf dem Gebrauchtmarkt zur Not auch Ersatzteile. (Lohnt sich häufig aber nicht) Und die Lenovo-Kisten, die ich bisher verschenkt habe, liefen problemlos auch unter einem Linux-Betriebssystem – Treiberprobleme hatte ich dort keine.

Es ist fast ein bisschen wie bei einem bekannten „Obsthersteller“: Die Geräte laufen einfach. Wenn man also nicht explizit AAA Titel spielen oder Medien damit produzieren möchte, wie z. B. professionelle Bild- oder Videobearbeitung, würde ich nur noch zu diesen refurbished Geräten greifen. Dann wären 600 Euro eh zu knapp.

Ich glaube, alles ab Ryzen 4000 und Intel 9000 hat eine "Windows-11-Zulassung".

RAM und SSD würde ich gegebenenfalls noch nachrüsten. Die SSD nimmt man später einfach in den nächsten PC mit. Den Rest bekommt man eigentlich immer wieder verkauft – nicht so wie bei selbst zusammengestellten Bastel-PCs. Und das eine CPU gestorben ist habe ich noch niemals erlebt, bei Refürbisch PCs, die CPUs halten in der Regel nach dem Ram am längsten. Was ich immer ersetzt habe war die CMOS Batterie und den Lüfter nach einigen Jahren. Das wars auch schon. Bei Büroanwendungen haben die PCs kaum verschleiß. Wenn man Geld Sparen möchte sind die Kisten für mich derzeit ein "NoBrainer"

Für nur 600 Euro ist es einfach schwer bei den heutigen RAM und SSD Preisen was anständiges NEU zusammen zu bauen, was bei den Refurbisch PCs schon Inklusive ist.
Selbst die neuen "billigen 1 Liter Power PCs" auf AMZN halten nicht so lang wie die refurbished PCs der Markenhersteller, und die Geräte vom „Obsthersteller“ laufen auch nach spätestens 10 jahren aus dem Support und bekommen keine UPdates mehr, und sind dann Elektroschrott.
 
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@Spock37
Alles gut, ist mir auch schon passiert.

Was die Temperatur angeht, wäre ich vergleichsweise optimistisch (auch im Sommer):
Bei Vollast messen:
Computerbase 71° (GPU: 63°)
Hardwareluxx 71° (GPU: 59°)
PCGH 75°
(Soweit ich das sehe sind das keine Delta-Werte, sondern die "Real-Werte").
Bis zu den bei Hardwareluxx erwähnten 115°C spezifiziertes Maximum wäre also noch ordentlich Luft nach oben und das ist wie gesagt Vollast-Szenario.
Was vllt. nicht unterschlagen werden sollte: Igorslab hat beim Speicher 83° gemessen (Speicher ausgelastet), was zwar schon einiges ist, aber auch noch nicht kritisch
(Bei Igorslab war auch die APU gedrosselt auf 55W TDP statt 65W? Was komisch ist, da bei Computerbase und Hardwareluxx das offenbar nicht so war).
Nichtsdestotrotz: hab sowas noch nie selber in der Hand gehabt, etwas Ungewissheit ist insofern schon dabei - aber es gibt zumindest sehr viele Tests von der Senza.
Und im Notfall kann man die APU auf drosseln (z.B. 45W) oder alternativ den Ghettomod mit Lüfter+Kabelbinder xD

Alternativlos o.ä. ist es sicherlich nicht - Ich denke ein potentielles Problem könnte v.a. wie erwähnt die Montage sein, es gibt Leute die bei "Modifikationen an Möbelstücken" (an den Tisch schrauben) empfindlich sind. Außerdem ist es halt auch "nur" AM4 und der RAM auch nur Single-Channel (kann natürlich auch positiv sein für zukünftige Aufrüstung auf 64GB, sorgt aber erstmal für einen Performance-Verlust; vllt., kann man auf dem Gebrauchtmarkt mit jemandem gegen 2x16GB tauschen).
Innsofern muss man sicherlich trotzdem abwägen. Aber ich denke es ist durchaus eine ernstzunehmende Option.
 
Elverado schrieb:
Nice, danker! Gute Einwand. Habe ich angepasst. Und deinen vorgeschlagenen Lüfter auch. Vielen lieben Dank!

Zu Mainboard:
- Dein Vorschlag wäre wahrscheinlich besser, jedoch hab ich doch noch damit geliebäugelt das Mainboard wegen den 3 Videoausgängen zu behalten. Die iGPU von der 8600G mit dem Mainboard könnte ja "theoretisch" 3 Bildschirme wenn ich das richtig verstanden habe, oder?

Zu Case:
- Stimmt. Ich ändere es aber denke ich lasse sie da eh mit entscheiden und gebe ihr ein paar Vorschläge oder vorgefilterte Liste. Ist auch viel optik :)

Vielen Dank nochmal für deinen konstruktiven Beitrag!
Ergänzung ()

Hardware-Fan schrieb:
Leute, er hat doch oft genug gesagt, dass ein mac NICHT von Interesse ist, und ein Notebook genauso wenig!
Was ich (beides) absolut verstehen kann.

Auch wenn der 8500G reichen würde, würde ich bei +23 € auch den 8600G nehmen.
Du kannst doch mit 16 GB RAM starten und die Praxis entscheiden lassen. Ich sage mal: es wird reichen. 1 Riegel ist kein Problem, wenn's kein Spiele-PC ist, gerade in diesen Zeiten.

PC selbst bauen heißt: flüsterleise, reparierbar, aufrüstbar, und in 10 Minuten wieder einsatzfähig. Das ist im Problemfall unbezahlbar! (über mir: da ist selbst der 8600G schneller, und das ist nicht gerade der Spitzenchip aus der Serie).
Du sprichst mir aus der Seele! 🙌
Genau das sind die Gründe. Sehr gut zusammgefasst!

RAM Riegel kann ich irgendwann ja super-easy einfach dann nachkaufen und reinstecken wenn wirklich mal bedarf da sein sollte. Kein Umbau oder Verkauf althardware wäre notwendig von daher alles schmerzfrei.
Ergänzung ()

Spock37 schrieb:
Aber jemand muss die Kiste zusammenbauen und gewährleisten, dass sie läuft, auch nach Umzügen, Herumtragen oder Umkippen. Und, dass die verbauten Komponenten auch nach Jahren noch auf Microsofts Kompatilitätslisten stehen. Und, wie ich oben beschrieben habe, gibt es viele Gründe, in der vorliegenden Situation davon lieber Abstand zu nehmen, und einer davon ist, dass die Leistungsanforderungen im Vergleich zum Budgetrahmen gering genug sind, um auf die anderen Aspekte Wert zu legen, wie z.B. eine verlängerte Gewährleistung beim Gebrauchtkauf.
Ich habe für meine Bekannt- und Verwandschaft bereits 6 Computer zusammengebaut und bis heute laufen ausnahmslos alle (einmal rauchte nach ca. 12 jahren ein be quiet netzteil ab. nicht be quiet oder meine schuld, zu viele zu alte mehrfachsteckosen und parallel viele hungrige geräte. aber das dann kurz ersetzt und weiter gings. ohne datenverlust oder weitere schäden).

Also bitte glaub mir wenn ich dir sage:
1. KEIN UNIX (macos linux basiertes OS. Ich nutze es selber. Aber zwinge es anderen nicht auf. Vor allem nicht als Geschenk)
2. KEIN MAC (auch wenn ich pers. nicht abgeneigt bin gegenüber der Hardware. Retina-Display, ARM Prozessor, UNIX basis etc.)
3. KEIN GEBRAUCHTER (es ist ein geschenk und die wollen explizit einen "neuen" und "sehr guten" computer für sie...)
4. KEIN FERTIG-PC (etwas "kontrovers" entgegen der guten angebote die hier gepostet werden. ich verstehe schon. Aber ich habe bereits einen selbstbau individualisiert versprochen UND habe gerne die absolute oberhand über ausnahmslos alle einzelteile)
Ergänzung ()

Spock37 schrieb:
Aber jemand muss die Kiste zusammenbauen und gewährleisten, dass sie läuft, auch nach Umzügen, Herumtragen oder Umkippen. Und, dass die verbauten Komponenten auch nach Jahren noch auf Microsofts Kompatilitätslisten stehen. Und, wie ich oben beschrieben habe, gibt es viele Gründe, in der vorliegenden Situation davon lieber Abstand zu nehmen, und einer davon ist, dass die Leistungsanforderungen im Vergleich zum Budgetrahmen gering genug sind, um auf die anderen Aspekte Wert zu legen, wie z.B. eine verlängerte Gewährleistung beim Gebrauchtkauf.
ich frage in einem fahrrad-forum nach einem neuen fahrrad und du empfiehlst mir rollerblades :p
 
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@madmax2010
Du hast gerade selbst eine SSD mit QLC-NAND verlinkt...
Würde mal diese hier in den Ring werfen.
 
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thx.. ich geh einfach schlafen. Die Kioxia G4 Plus war gemeint.
 
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