News okELSTER: Steuerklärung per App mit nur einem Klick startet im Juli

Hypothek schrieb:
Wer mit gebildeten oder reichen Menschen aufgewachsen ist, wird weiterhin das Maximum herausholen. Diese Menschen sind auch nicht die Zielgruppe dieser App.
Next Level sind dann die Lösungen, bei denen man sein Unternehmen direkt dort gründet, wo man gute Konditionen bei parallel wenig Bürokratie hat. Noch Wohnsitz und Lebensmittelpunkt entsprechend anpassen und dann z.B. nicht steuerpflichtig sein oder sich an Territorialbesteuerung erfreuen etc.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hypothek
Der Aufwand über die Elster Webseite ist doch auch eher gering. Da lässt man die Daten importieren, gleicht nochmal alles ab, ändert die ein oder andere Kleinigkeit ab und schon wird es abgesendet. Meine letzten Steuererklärungen waren in 15-20 Minuten erledigt. Ich komme so oder so nicht über den Freibetrag rüber, daher ist das eh einfach.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skjöll
Bei mir dauert die Bearbeitung in ELSTER so zwei bis drei Stunden. Hängt aber auch ein Gewerbebetrieb mit dran. Erstattung für 2024: ca 800 €.
 
Ich finde es traurig, dass hier Menschen „Steuererklärung“ verteufeln und sogar Angst haben, wenn sie eine machen, dass sie dann für immer eine machen müssen.

Und einige meinen, dass Finanzamt sei der Endgegner.

Als sozialversicherungspflichtiger Angestellter/Arbeiter ledig/verheiratet mit/ohne Kinder ohne Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung ist die Erklärung in max 1h erledigt.

Wer Hilfe braucht, geht zum Lohnsteuer Hilfeverein für einen kleinen Obolus.

Alleine aufgrund des Alterseinkünftegesetz bekommt man etwas wieder und kann sich freuen. Einen besseren Stundenlohn bekommt man selten.

Die fehlende Motivation und Bildung in diesem Bereich macht mich sehr traurig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lindar, DNS81, Gurkenwasser und 7 andere
Was für einen Sinn hat denn so eine vorausgefüllte Erklärung, wenn man doch eh jedes Jahr andere Daten angeben muss? Man hat ja nicht jedes Jahr exakt die gleichen Einnahmen und Abgaben.
 
MaverickM schrieb:
Wer damit überfordert ist, hat ganz andere Probleme, in meinen Augen. So hart das klingen mag
Na schieß mal los, was das deiner Meinung nach so für Probleme sind?

Nicht immer von der eigenen Bubble ausgehen. ;)
 
@Blumentopf1989
Ist halt individeull, kommt halt immer darauf an was man alles anzugeben hat...

Der letzten Steuererklärung von mir/uns brauchte ich ein volles Wochenenden (Mieteinnahmen, Pachteinahmen, Einspeisevergütung, .... Angehörigenpflege, Teilzeit und Vollzeit + Selbsständige Arbeit u.a. Ausland., Abschreibungen, Kindergarten etc...)
Mit Datenübernahme und Übernahme aus dem Vorjahr ist es da leider nicht getan^^
ChatGehPeeTee schrieb:
Im Grunde hat der Staat doch sowieso alles.
Schön wärs, zB bei PV Einspeisevergütung und Kindergarten leider nicht der Fall.
Und bei ersterem kommt noch hinzu dass die Endabrechung nicht von Jahresanfang zu Jahresende sondern erst Mitte des Jahres X beginnt zu Mitte Jahr Y erfolgt + Sondernachüberweisung zum Jahresanfang aus dem Vorjahr, dass man dann im nachfolgenden Jahr selbst mithinzurechnen muss.

Turrican101 schrieb:
Was für einen Sinn hat denn so eine vorausgefüllte Erklärung, wenn man doch eh jedes Jahr andere Daten angeben muss? Man hat ja nicht jedes Jahr exakt die gleichen Einnahmen und Abgaben.
Die benötigten Daten kommen von den übermittelten Unterlagen zB Arbeitsgeber, Krankenkasse, etc...),
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DNS81
onetwoxx schrieb:
@Blumentopf1989
Ist halt individeull, kommt halt immer darauf an was man alles anzugeben hat...

Der letzten Steuererklärung von mir/uns brauchte ich ein volles Wochenenden (Mieteinnahmen, Pachteinahmen, Einspeisevergütung, .... Angehörigenpflege, Teilzeit und Vollzeit + Selbsständige Arbeit u.a. Ausland., Abschreibungen, Kindergarten etc...)
Mit Datenübernahme und Übernahme aus dem Vorjahr ist es da leider nicht getan^^
In solchen Fällen wird die App das eben auch nicht wirklich schnell hinbekommen, darum ging es mir am Ende.
 
onetwoxx schrieb:
Die benötigten Daten kommen von den übermittelten Unterlagen zB Arbeitsgeber, Krankenkasse, etc...),

Ja das ist aber nur ein Teil. Nebenkosten, Versicherungen usw. muss ich ja weiterhin selber eintragen.
 
Dass war schon immer so und wird auch noch lange so bleiben, steht ja auch im Artikel, verschenktes Sparpotenzial für die Faulen die keine Lust haben sich damit zu befassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DNS81 und hmmm_napfig
Ich finde das grundsätzlich Klasse.
Aber warum ist die Anzahl der Nutzer so willkürlich (ledig, kinderlos) beschränkt?
Sind da Funktionen noch nicht fertig?
Da ich bis zur Rente nicht mehr arbeite ist das für mich zwar irrelevant aber meine Frau musste dann nicht jedes Jahr zur Steuerberatung.
Wir haben zwar keine Kinder, sind aber verheiratet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch gut für einfache Erklärungen, wer aber halt alles ausschöpfen möchte muss etwas Zeit investieren.

Bei mir sind es jedes Jahr 2 Stunden, dann Abgabe und 6 Wochen später ist es drauf. (Leipzig)

Letztes Jahr waren es 1400€, dafür setzt ich mich gerne hin. :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DNS81 und hmmm_napfig
Turrican101 schrieb:
Ja das ist aber nur ein Teil. Nebenkosten, Versicherungen usw. muss ich ja weiterhin selber eintragen.
Welche Versicherungen man absetzen kann, darüber informiert man sich einmal: beim Abschluss. Bzw. besser davor unabhängig (und zwar nicht beim Versicherungs-"Berater"), ob die Absicherung dieses Risikos überhaupt lohnt. Und die haushaltsnahen Dienstleistungen zu übertragen ist natürlich sehr aufwändig. ;)
Ich habe mir ein Excel-Sheet erstellt, in dem kategorisiert meine monatlichen Einnahmen und Ausgaben erfasst werden. Da ist es ein Leichtes, die entsprechenden Eintragungen auch in einer Steuerübersicht anzuzeigen. Nebenbei lässt sich so natürlich auch prima im Voraus (zumindest grob) planen, wie neben den normalen, regelmäßigen Ausgaben das Budget für größere Anschaffungen, Urlaub, ETF & co. verteilt werden kann.
Meine Steuererklärung hat im letzten Jahr weniger als eine Stunde gedauert und ergab 800 Euro Erstattung. Scheinbar sind manche Leute absolut planlos oder haben reichlich ungezähltes Geld.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: StevenB
onetwoxx schrieb:
Dass war schon immer so und wird auch noch lange so bleiben, steht ja auch im Artikel, verschenktes Sparpotenzial für die Faulen die keine Lust haben sich damit zu befassen.
Ich denke nicht, dass die Menschen, die keine Erklärung abgeben, faul sind. Bei sehr vielen ist viel Angst im Spiel. Anders als bei richtigen Kriminellen kennt der Staat bei falschen Angaben in der Steuererklärung nämlich keinerlei Gnade. Auch die Formulierungen in Briefen vom Finanzamt sind eine reine Katastrophe, egal was von dort kommt, es klingt sofort nach 30 Jahren Knast und Nachforderungen in Millionenhöhe.
Um sich mit etwas befassen zu können, muss man auch die Zeit dazu haben. Wer 40 Stunden hart malochen geht, freut sich auf seine freien Tage und braucht diese zum Wunden lecken, dass er die kommenden 5 Tage wieder richtig funktioniert.
Wer neben seiner eigentlichen Arbeit noch Zeit hat, Steuerexperte zu werden, hat eindeutig zu viel Langeweile und macht seinen eigentlichen Job nicht richtig. Der ist unter deiner Betrachtungsweise der eigentliche Faule.
KI ist bei Steuerthemen übrigens ein ganz schlechter Partner, das wird dir jeder Finanzamtsmitarbeiter bescheinigen. Was die KI sich zusammenfantasiert, geht bei der Prüfung stark nach hinten los. Die nutzt zum Training nämlich nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch den Blödsinn irgendwelcher Hobby-Steuerexperten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: eax1990
@BamLee2k Dann hast du wahrscheinlich viele Fehler gemacht. Die ganze Arbeit können doch Hilfevereine für eine faire Gebühr übernehmen. Als Arbeitnehmer + Single sollte man deutlich mehr bekommen. Selbst die Gebühr für den Hilfeverein kann man einreichen.

Ich muss wegen doppelter Haushaltsführung knapp 8-10 Stunden reinstecken. Dafür gibt es jährlich knapp zwei Monatsgehälter Netto zurück. Das Geld lege ich für meinen Ruhestand zurück.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. MaRV schrieb:
Anders als bei richtigen Kriminellen kennt der Staat bei falschen Angaben in der Steuererklärung nämlich keinerlei Gnade.
Ist natürlich Blödsinn.
Dr. MaRV schrieb:
Auch die Formulierungen in Briefen vom Finanzamt sind eine reine Katastrophe, egal was von dort kommt, es klingt sofort nach 30 Jahren Knast und Nachforderungen in Millionenhöhe.
Das muss an deinen Erklärungen liegen.

Dr. MaRV schrieb:
Wer neben seiner eigentlichen Arbeit noch Zeit hat, Steuerexperte zu werden, hat eindeutig zu viel Langeweile und macht seinen eigentlichen Job nicht richtig
Das dauert als Lohnsklave vlt 2-4h einmalig und man hat den Rest seines Lebens bis auf die 10-30 Minuten Eingaben Ruhe.
BamLee2k schrieb:
und 0,65€ zurück
Hier waren es letztes Jahr knapp unter 5k. Hohe Werbungskosten als Lohnsklaven. Wir machen unsere Steuer gerne.
Dr. MaRV schrieb:
Was die KI sich zusammenfantasiert, geht bei der Prüfung stark nach hinten los. Die nutzt zum Training nämlich nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch den Blödsinn irgendwelcher Hobby-Steuerexperten.
KI erzählt eigtl zu fast allen Themen Müll, da sie mit so glorreichen Quellen wie Foren und Reddit trainiert wird und keine Gewichtung stattzufinden scheint.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: StevenB
Alphanerd schrieb:
Ist natürlich Blödsinn.
Sagt wer?

Alphanerd schrieb:
Das muss an deinen Erklärungen liegen.
Ich bekam bisher immer genau das raus, was mir WISO Steuer prognostiziert hat. Post bekomme ich nur, wenn ich umgezogen bin und eine neue Steuer-ID zugewiesen bekomme, oder den Bescheid über meine Erstattungen. Aber anders als Du, gewichte ich meine persönlichen Erfahrungen nicht als allgemeingültig.

Alphanerd schrieb:
Das dauert als Lohnsklave vlt 2-4h einmalig und man hat den Rest seines Lebens bis auf die 10-30 Minuten Eingaben Ruhe.
Siehe oben...
Eine Erklärung ist individuell, weil jeder Mensch ein individuelles Leben führt. Daher ist Deine Aussage zum Zeitaufwand Blödsinn.

Alphanerd schrieb:
Hier waren es letztes Jahr knapp unter 5k. Hohe Werbungskosten als Lohnsklaven. Wir machen unsere Steuer gerne.
Auch hier, persönliche Erfahrungen …
Wer seit 20 Jahren im gleichen Betrieb arbeitet, kein Homeoffice machen kann und keinen Fahrtweg hat und sonst keine Werbungskosten, wird wohl schlecht 5000 Euro erstattet bekommen.
Es gibt durchaus Arbeitnehmer, die Wohnen über ihrer Arbeitsstätte oder gehen 100 Meter die Straße entlang.
Es ist individuell. Ich kenne solche und solche, die jeden Tag 3h im Auto sitzen.
 
Dr. MaRV schrieb:
Ich.
Dr. MaRV schrieb:
Aber anders als Du, gewichte ich meine persönlichen Erfahrungen nicht als allgemeingültig.
Wie kommst du dann zu diesen oben getätigten Aussagen?
Dr. MaRV schrieb:
Siehe oben...
Eine Erklärung ist individuell, weil jeder Mensch ein individuelles Leben führt. Daher ist Deine Aussage zum Zeitaufwand Blödsinn.
Nein. Als normaler Arbeitnehmer ohne zusätzliche Einnahmen dauert es 2-4h sich das alles anzueignen. Klar, manche brauchen vlt weniger und andere länger, je nach Auffassungsgabe.
Dr. MaRV schrieb:
Auch hier, persönliche Erfahrungen …
Wer seit 20 Jahren im gleichen Betrieb arbeitet, kein Homeoffice machen kann und keinen Fahrtweg hat und sonst keine Werbungskosten, wird wohl schlecht 5000 Euro erstattet bekommen.
"Hier"
"Wir"
"Hohe Werbungskosten"

Natürlich gilt das nur für uns. Habe sogar versucht es verständlich zu machen.....
Nirgends könnte auch nur irgendjemand auf die Idee kommen, das wäre allgemeingültig.
 
Zurück
Oben