News okELSTER: Steuerklärung per App mit nur einem Klick startet im Juli

Heelix schrieb:
Es gibt einige gute Apps für die Steuererklärung, ein Armutszeugnis das der Staat es nicht I bekommt was ordentliches zu basteln.
Naja, selbst mit dem normalen Elster ist die Erklärung in 20 min erledigt, selbst mit Penderpauschale etc.
 
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Fraggil schrieb:
Wieso muss man das so komisch benennen?
Na ja, weil „Applikation zur medienbruchfreien Letztvalidierung und Submission des automationsgestützt generierten Einkommensteuerveranlagungsvorschlags“ sich einfach noch bescheidener anhört ;)
jonderson schrieb:
das typische Stammtischgerede
Ach ja, das typische „Elfenbeinturm-Gerede“ darf natürlich auch nicht fehlen. ;)


Aber B2T: Finde die Entwicklung im Kern toll, endlich geht da mal was vorwärts. Gut, hätte vermutlich schon vor 10 Jahren sein können, aber besser später als nie.

PS: Ich oute mich mal, ich habe nie selbst eine Steuererklärung gemacht. Entweder habe ich sie gekonnt ignoriert oder im Bekanntenkreis machen lassen, da ich einfach keinen Nerv für so etwas habe bzw. mir auch die Einstiegshürde immer zu hoch war.
 
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Prinzipiell ändert sich bei mir über die Jahre auch kaum etwas und die Steuererklärung ist auf 2min fertig.

Ich würde sowieso eine Reform begrüßen, in der viel vereinfacht/ pauschalisiert wird. Arbeitskosten für Handwerker z.B. geringer versteuern, dafür Förderungen und Absetzbarkeit streichen. Den ganzen Kleinkram wie "Reinigung der Arbeitskleidung" Häusliches Arbeitszimmer usw. streichen.
Privatpersonen müssten dann auch gar keine Steuererklärung mehr abgeben= Weniger Bürokratie, weniger Verwaltungsaufwand, weniger Kosten.

Noch bessere Verbindung zwischen den Instituten schaffen. Hier ist aber auch schon sehr viel passiert, vor einigen Jahren musste man noch alles händisch eintippen usw.

Aber auch im Geschäftsumfeld gehört einiges gemacht. Habe selbst eine GmbH und was da der Steuerberater frisst ohne eine wirkliche Leistung zu erbringen ist wirklich bedenklich. Bei den großen gibts dann fröhliches Zahlenumherschieben bis zum Dunkelgrauen Bereich mit einem großen Aufwand nur um das System "auszutricksen"
 
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Ich hätte gerne endlich den Bierdeckel.

Durch seine Kompliziertheit unterhält das Steuersystem in Teilen einen ganzen Berufszweig.
 
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MichaW schrieb:
Was nutzt also die schnellste Erklärung, wenn es x Wochen zur Verarbeitung dauert?
Wobei man das auch nicht pauschalisieren kann. Hier in Dresden hatte ich die letzten Jahre immer innerhalb 2-3 Wochen mein Geld auf dem Konto.
 
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@tbone Die Finanzämter fangen erst ab Mitte März mit den Erklärungen des Vorjahres an, insofern klappt das nur, wenn man da schon drüber ist. Und das ist bei jedem Finanzamt bis auf wenige Tage gleich.

Quelle: Mitarbeiter eines Finanzamts in Sachsen, den ich privat kenne.
 
Ich verstehe nach wie vor den Sinn von Steuererklärung nicht ganz, und wieso man damit Geld wiederbekommen - warum hab ich da vorher überhaupt Steuern zahlen müssen? Hatte auch nie eine Steuererklärung gemacht, wir sind in der 4/4, aber weil meine Frau jetzt seit 1 Jahr krank ist, wurden wir aufgefordert eine zu machen. Also bin ich in so ne steuerkanzlei und die haben das für mich gemacht, für ich glaube 5 jahre rückwirkend. Haben knapp 6k euro bekommen und rund 1k Euro an diese steuerkanzlei abgedrückt... Ich bin auf das Geld nicht wirklich angewiesen, ich/wir kommen so ganz gut um die Runden weil wir recht sparsam sind und gut sparen und kein Urlaub machen oder sowas verschwenderrisches. Aber ich frage mich - warum wird man aufgefordert wenn klar ist, dass der Staat einen da schön auszahlen muss? Ich dachte der Staat will kein Geld an Bürger verlieren?
 
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Chilisidian schrieb:
Naja, selbst mit dem normalen Elster ist die Erklärung in 20 min erledigt, selbst mit Penderpauschale etc.
geht das mit Elster klar, User Freundlichkeit = 0.
Nur weil etwas geht heißt ja nicht das es gut ist.
 
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AssassinWarlord schrieb:
Aber ich frage mich - warum wird man aufgefordert wenn klar ist, dass der Staat einen da schön auszahlen muss?
Weil man sich auch an Gesetze halten muss, wenn es was kostet.
 
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@AssassinWarlord In Deinem Fall habt ihr dann höchtwahrscheinlich durch die Krankheit deiner Frau Krankengeld oder ähnliches Bekommen. Wenn man solche Leistungen bezieht ist man dann verpflichtet eine Steuerklärung abzugeben, da diese Leistung dem sogenannten Progressionsvorbehalt unterliegt. (Gilt z.B. auch für Arbeitslosengeld und noch ein paar andere Leistungen)

Warum Du vorher mehr Steuern bezahlst hast:
Das Prinzip für einen Arbeitnehmer ist vereinfacht wie folgt: das Finanzamt schätzt anhand Deines monatlichen Gehalts unter Berücksichtigung des Arbeitnehmerpauschbetrag und ein paar Annahmen zur Krankenversicherung deine Steuerlast für das Jahr und teilt dieses Wert pro Monat durch 12. Dieser fiktive Wert ist dann natürlich etwas ungenau. Wenn dann noch abzugsfähige Werbungskosten oberhalb des Arbeitnehmerpauschbetrags oder andere Steuervergünstigungen dazu kommen weicht das sehr schnell mal ein paar Hundert Euro zu deinen Gunsten ab.
[Bei Lohnsteuer 4/4 wird berechnet als ob Du alleinstehend wärst, da weicht es dann schnell sehr stark ab, wenn Deine Frau überhauptnicht oder sehr viel weniger als sonst gearbeitet hat. Wegen Ehegattensplitting dann in der Steuererklärung]
 
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Nein, es geht um Einkommensteuer also von deinen Privaten Einnahmen. Mehrwertsteuer funktioniert anders, diese "Sphäre" hat mit deiner Steuererklärung nichts zu tun.
 
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Auf Youtube sind schon die ersten "Warnvideos" von Steuerberatern aufgetaucht...
Da sieht jemand seine Kunden davonlaufen. ;))
 
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@h2f In nun Bald 20 Jahren im Steuerbereich, habe ich noch keinen Steuerberater getroffen, der an über dieses Tool lösbaren Steuererklärungen gesondertes Interesse gehabt hätte.
Einzelsteuererklärungen für Arbeitnehmer sind nämlich in der Regel kaum Kostendeckend zu bearbeiten, wenn man nicht lächerlich hohe Rechnungen stellen will. (Und das wollen die meisten, allen Unkenrufen zum trotz, nicht.)
 
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Ich habe ganz früher mir immer die Zeitschrift geholt, wo eine Spezialversion von Taxman dabei war. Die gefiel mir immer ganz gut. Ich habe dann aber irgendwann mir von einem meiner Cousins Elster zeigen lassen und dann das benutzt. Alle anderen extra Tools wie WISO Steuer, Taxman und Co. hatten auch nicht mehr Geld herausgeholt. Letztes Jahr hatte ich dann Check24 probiert. Das gefällt mir auch gut. okElster werde ich mir daher vermutlich nicht ansehen.
 
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Die hätten es ja auch "Aufrunden bitte" nennen können. :evillol:Oder Aufrubi
 
mTw|Marco schrieb:
Sorry, was ist das für ne doofe Frage? 🤣

Du hast doch massiv Zeit beim Ausfüllen gespart?
Wow, bei mir (wie geschrieben) 2 Minuten.
Nicht bös gemeint, aber die habe ich gerade noch übrig... :schluck:

tbone schrieb:
Wobei man das auch nicht pauschalisieren kann. Hier in Dresden hatte ich die letzten Jahre immer innerhalb 2-3 Wochen mein Geld auf dem Konto.
Ein Traum.
Bei mir in Köln die letzten Jahre immer so um die 8 Wochen.
Wobei das Geld ja kommt. Köln möchte einfach meine Vorfreude lange halten. ;)
 
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Chilisidian schrieb:
Naja, selbst mit dem normalen Elster ist die Erklärung in 20 min erledigt, selbst mit Penderpauschale etc.
Das meiste kann man eh weg lassen, wenn man unter dem Freibetrag bleibt. Ich habe mir auch jedes Jahr immer alle Versicherungen raus gesucht und es macht 0€ Unterschied. Pendlerpauschale mit nem Arbeitstagerechner ausrechnen lassen und weg damit. So viel Stundenlohn haben die wenigsten.
 
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Postman schrieb:
Der Weg ist der Richtige.
Wobei ein Rentner mit dem immer gleichen Einkommen auch eine dauerhafte Befreiung beantragen kann, nur wissen und praktizieren das leider die wenigsten.

Aber lieber schnell und unbürokratisch ans Ziel kommen als einen kleinen Gewinn zu erzielen.
Ist für mich normal, dass der Staat erst mal zu seinen Gunsten rechnet.

Da schreien nun natürlich die Pfennigfuchser und die Lohnsteuervereine laut auf, weil letztere auch die Angst haben überflüssig zu werden.

Die schöne Nichtveranlagungsbescheinigung. Es wird zum Zeitpunkt der Ausstellunng mit den hier verfügbaren Daten (der Rententräger, Krankenkassen ec) eine Überprüfung gemacht. Fällt hier vorraussichtlich keine Steuer an wird diese für maximal drei Jahre ausgestellt.

Hat leider den ganz großen Nachteil,

  • nach drei Jahren wieder beantragen
  • sobald man doch über die Beitragsbemessungsgrenze kommt (Rentenerhöhungen z. B.) dann darfst du für ALLE Jahre die unter der Nichtveranlagungsbescheinigung standen Steuererklärungen abgeben.
 
Ist das eigentlich immer noch so? Einmal Steuer, immer Steuer? Dieses Amt mögen wir überhaupt nicht, sollte sich daran nichts geändert haben.
 
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