OLED Kalibrierung

zerance

Ensign
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Nov. 2015
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Hallo,

ich habe mir ein LG Oled bei Media Markt gekauft und hab mir gedacht nimmste mal einfach die Kalibrierung mit die sie anbieten.

Jetzt hab ich beim Auspacken festgestellt das die Schutzfolie noch auf dem TV ist.

Gibt das nicht ein völlig verfälschtes Ergebnis wenn man den TV durch die Folie kalibriert?
Oder macht das nichts wenn es durch die Folie kalibriert wurde.

Mfg.
 
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Ehrlich gestanden argwöhne ich bei denen immer, ob die sowas gründlich
und vor allem fachgerecht hinkriegen. Oder noch schlimmer, die Kohle
einstreichen ohne überhaupt was getan zu haben. Aber nun gut, mglw.
irre ich mich da oder bin einfach zu skeptisch.
 
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zerance schrieb:
Jetzt hab ich beim Auspacken festgestellt das die Schutzfolie noch auf dem TV ist.
Es kann sein dass die Schutzfolie nach der Kalibrierung wieder aufgebracht wurde.

Hast du ein Messprotokol ( Zertifikat ) nach der "professionellen" Kalibrierung durch MM bekommen ?
 
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zerance schrieb:
festgestellt das die Schutzfolie noch auf dem TV ist.
Vielleicht von denen wieder angebracht für den Transport.
 
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Kalibrierung lohnt sich eh nicht nachmeiner Meinung


Stelle mein TV immer nach den typ hier ein

https://www.youtube.com/@TecTracksHD
 
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@MSI-MATZE doch, Kalibrierung lohnt sich schon, aber sicher nicht von MM & Co
Muss dann schon eher professioneller sein
 
raigey schrieb:
doch, Kalibrierung lohnt sich schon
Ja mag sein, aber dann auch in den Räumlichkeiten wo man es nutzt.
 
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absolut
 
Hab sogar Arbeitskollegen die ihren LG Oled G5 auf Lebhaft laufen lassen und meinen wie geil das Bild doch ist 🤣🤣
 
Wenn das TV-Gerät vorher Farbabweichungen von DeltaE > 2 hatte, dann lohnt sich eine Kalibrierung definitiv. Das ist der Sweetspot, bei dem Farb- und EOTF-Abweichungen für die meisten Augen doch deutlich sichtbar werden, auch ohne Referenzbild daneben.

Darüber hinaus ist das - wie so oft im Leben - Geschmacksache. Legt man Wert darauf, dass man ein Bild erhält, welches so nah, wie mit diesem Gerät eben technisch möglich, an der Referenz liegt - und somit ein Erlebnis, so, wie das Material gemastert wurde - dann ist eine Kalbrierung sehr empfehlenswert. Andernfalls, und Dir gefällt das Bild mit wenig Finetuning "out of the Box", brauchst Du sie nicht.

Die Kalibrierungen bei Mediamarkt und (früher) Saturn sind aber eher mau. Die Kalibrierung erfolgt nicht im abgedunkelten Raum, sondern einfach so in der Ladenzeile. Liegt das Colorimeter nicht genau auf, mischt sich Umgebungslicht mit in die Messung und das Gerät wird nicht neutral kalibriert. Gleichzeitig wird auch kein Photospectrometer genutzt, um das Colorimeter selbst auf das Display zu kalibrieren. Denn auch das Colorimeter hat Messabweichungen, die vorher ausgeglichen werden müssen, um ein exaktes Ergebnis zu erhalten. Mit einer der Gründe, warum professionelle Kalibrierer nicht 100€, sondern 500€ aufwärts berechnen. Das Equipment und die ISF-Zertifizierung sind halt teuer.
 
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Letztes Jahr habe ich einer Filiale von denen meinen Monitor
abgeholt. https://geizhals.de/aoc-agon-ag326ud-a3284209.html
Da wurde ich vor Abholung auch gefragt, ob der Monitor nicht doch besser kalibriert werden solle, "denn das sei schon wichtig". Nö war
meine Antwort darauf, denn damit ist der Preisvorteil aus eurem
Sonderangebot für diesen Monitor wieder dahin...😉

Meiner Meinung nach wäre das auch Quatsch gewesen, denn wenn man
z. B. den Test auf Prad bezüglich des Monitors liest, steht dort dass der
schon ziemlich optimal ab Werk eingestellt ist.
 
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Wer einen Apple TV besitzt, kennt möglicherweise die Kalibrierungsfunktion mit dem iPhone. Gibt es hier jemanden mit entsprechender Expertise, der beurteilen kann, wie gut diese Funktion tatsächlich funktioniert?

Der Kalibrierung von MM stehe ich eher skeptisch gegenüber. Wer dort schon einmal fachspezifische Fragen gestellt hat, merkt schnell, dass das Wissen bei vielen Mitarbeitenden oft nur oberflächlich ist (ohne Wertung).
 
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@Q990

Die Testberichte beziehen sich immer auf das Testexemplar. Kauf 10 Geräte desselben Monitors/TV-Geräte und alle 10 werden unterschiedliche Farbtemperaturen, Gammakurven usw. darstellen, die deutlich sichtbar sind, wenn man sie nebeneinander betrachten würde.

Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit EBV und Kalibrierung und es wäre ein Traum, wenn man für ein Multimonitorsetup bspw. einfach 2-3x das selbe Modell kauft und gut ist. Leider sind die Displayhersteller noch nicht an einem Punkt, Displays so in Masse zu produzieren, dass sie alle absolut oder annähernd identische Bildqualität zeigen :( Links ein Grünstich. in der Mitte ein Rotstich und rechts zu helle Graustufen (Gammakurve).
 
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ich hab mal kalibriert, irgendein spyder dafür gekauft, damals lang lang ists her

dann hatte ich fett grünstich, wirklich extrem. kalibriergerät nicht geeignet für den displaytyp oder defekt? oder software problem kann man nichts machen

jedenfalls seither nie wieder angefasst. wird mit monitor testbildern ein wenig eingestellt das wars => ich bin nicht profi genug das zu brauchen
 
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SonyXP schrieb:
die deutlich sichtbar sind, wenn man sie nebeneinander betrachten würde.
Wenn das Wörtchen Wenn nicht wäre.

Denn das ist der springende Punkt. Ich habe nicht 10 TVs nebeneinander stehen, wo ich minimale Abweichungen bemerke. Zumal die allermeisten Kunden ihre TVs eh auf komische Einstellungen laufen lassen. Soap Opera ist hipp.

Klar. Bei einem Multimonitor Setup ist das im Zweifel wieder eine andere Kiste.
 
SonyXP schrieb:
Das Equipment und die ISF-Zertifizierung sind halt teuer.

Ggf noch als Ergänzung, für die neueste Generation der OLEDs, mir geänderten Displays, dauert es Monate bis die Kalibrierer Erfahrung gesammelt hat und die zugehörige Software angepasst wurde, damit die Kalibrierung sinnvoll ist.

So oder so sollte das Display eh ein paar hundert Stunden ( da gehen die Meinungen auseinander, Minimum 100h sagen die meisten) laufen, da der Drift viel zu hoch ist vorher, das Display altert halt am Anfang am stärksten.

Die modernen OLED Displays, egal ob QD oder WOLED erfordern sehr gutes Messeequipment, das ganze Consumer Equipment, sogar das Prosumer Equipment, macht die üblicherweise passable Werks Kalibrierung eher schlechter als besser.
 
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