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NewsOLED-Monitore der Zukunft: LG lockt mit HDR True Black 1000, 220 ppi, BFI und DFR 2.0
Puh, OLED Monitore mit True Black 1000 wären schon echt nice, aber das dauert doch locker noch bis Ende 2027, bis damit Monitore auf den Markt kommen. Die Preise von den Dinger will ich gar nicht wissen. Die Tandem WOLEDs 4K Monitore, die man zur CES im Januar gezeigt hat, kommen anscheinend auch erst in Q3 2026. Überlege mir mittlerweile den GigaByte AORUS FO32U2P QD-OLED zu holen. Der geht mittlerweile schon hier und da Richtung 600€ mit 4k 240Hz, DP 2.1 und USB-C 65W. Wäre auf jeden Fall die vernüftigere Wahl Mein bald 6 Jahre alter LGBX taugt mit vom Panel eigentlich immer noch locker.
Sehe ich da auf dem Titelbild etwa einen Ultrawide ohne absurde Krümmung? LG, gelobt ihr etwa Besserung? Sollte ich wirklich Hoffnung darin setzen, dass sie es mal nicht verkacken? Wäre super.
Hab einen 39 Zöller mit dieser absurden Krümmung, ich nehme an du meinst die 800er, und glaube mir wenn du davor sitzt siehst du die Krümmung nicht. Ich hatte die selben Befürchtungen. Hatte davor 1800R.
Es gibt auch keine Eingewöhnungsphase. In der Firma habe ich immer noch den mit 1800R und zu hause den mit 800R und ich hatte nicht einmal das Gefühl das ich mich umstellen muss. Es fällt einfach nicht auf.
Ergänzung ()
Krik schrieb:
Man braucht keine Sonnenbrille. Die Helligkeit reicht bei weitem nicht, um jemanden zu blenden. Ein heller Raum im Tageslicht hat 5.000 bis 10.000 Nits. Graue Tage mit Regenwolken auch mal nur 2.000. Ich kenne keinen, der sich da geblendet fühlt.
Verstehe nicht was alle mit diesem Helligkeitswahn haben. Hatte einen OLED aus 2019, und hab mir 2025 den LG G5 in 65" gekauft, und hab sofort die Helligkeit auf 80% heruntergestellt.
Wenn eine Werbung mit weißem Hintergrund kam, haute es mir die Augen ein, besonders in der Nacht.
Also TV oder Monitor mit 5000 Nits, wozu. Wenn jemand eine Blendgranate in Battlefield wirft und du vor deinem 45 Zöller bist, wirst du in Reallife auch geblendet
Hab einen 39 Zöller mit dieser absurden Krümmung, ich nehme an du meinst die 800er, und glaube mir wenn du davor sitzt siehst du die Krümmung nicht. Ich hatte die selben Befürchtungen. Hatte davor 1800R.
Fürs Sim-Racing habe ich einen Samsung Neo G9 mit 32:9, 49" und 800R. Das ist schon ein brutales Teil und für den Einsatzzweck fast perfekt geeignet (ich hätte gerne 2160p, der Samsung mit 57" ist mir aber zu groß...). Da sitzt man quasi "eingebaut" im Bild.
Im Büro habe ich mir aber lieber einen Monitor mit 32:9, 45" und nur 1500R auf den Tisch gestellt.
Lazzarus schrieb:
Es gibt auch keine Eingewöhnungsphase. In der Firma habe ich immer noch den mit 1800R und zu hause den mit 800R und ich hatte nicht einmal das Gefühl das ich mich umstellen muss. Es fällt einfach nicht auf.
Meine Vermutung: falsch bzw. gar nicht eingestellt...!
ALLE meine Monitore können HDR, teils OLED, teils VA mit MiniLED oder nur Edge. Man muss als erstes in den Windows-Einstellungen HDR aktivieren, dann die HDR-Kalibrierung machen, und zum Schluss noch die Helligkeit für SDR-Inhalte anpassen. Dann sehen HDR-Inhalte hell und kontrastreich aus, SDR-Inhalte bleiben angenehm und alltagstauglich.
Bei mir stelle ich für SDR die maximale Helligkeit nicht über 300 Nits. Wenn man das aber gar nicht macht, dann bekommt man bei weißen Flächen eben die maximale Helligkeit in die Netzhaut geknallt, und das ist natürlich ziemlich unangenehm.
Offenbar fehlt da in der Technik und im OS noch eine Funktion, die bei Anschluss solch eines Monitors die gröbsten Einstellungen selbst und automatisch macht, wenn man sogar in einem techniklastigen Forum immer wieder über die gleichen - Entschuldigung, aber so ist es halt - Anfängerfehler stolpert.
Es wäre zumindest mal ein etwas größerer Sprung. Zumindest, wenn es um die vollflächige Helligkeit geht (500 nits). In den letzten Jahren gab es dort von Generation zu Generation immer nur Salami-Taktik. Die Dinger dürften dann aber auch locker 1500€ aufwärts kosten.
Die Adaption geht schon sehr fix, das stimmt. Umgekehrt ist aber immer kurzzeitig gewöhnungsbedürftig, wenn ich dann wieder im Office vor den zwei geraden Monitoren Platz nehme und mich wundere, warum die äußeren Ränder so weit weg sind 😅.
Meine Aussage mit der Werbung war auf den TV bezogen. Out of the Box, blendete mich der G5.
Der Monitor ist auch von LG, aber der hat "nur" True Black 400, und er ist auch kalibriert. Kann mich bezüglich des Monitors nicht beschweren, aber er hat auch keine 2000 Nits Spitzenhelligkeit. Komme auf 580.
34" 220 ppi 120+Hz, non glossy bitte! TrueRGB oder wie das heißt - brauche kein OLED, muss damit arbeiten. Also sowas wie das XDR in 34" von mir aus 6k€. ༼ つ ◕_◕ ༽つ GIB
Die Adaption geht schon sehr fix, das stimmt. Umgekehrt ist aber immer kurzzeitig gewöhnungsbedürftig, wenn ich dann wieder im Office vor den zwei geraden Monitoren Platz nehme und mich wundere, warum die äußeren Ränder so weit weg sind 😅.
Wie gesagt, mein Office Monitor ist auch leicht gekrümmt, deswegen fällt es mir auch nicht auf. Schreibe gerade eben über diesen
Allerdings hab ich ein anderen Phänomen bei mir entdeckt, wenn ich vor einem geraden Monitore sitze.
Hab das Gefühl das die Außenkanten leicht nach hinten gebogen sind. 🤷♂️
Nun die Kalibrierung bringt natürlich nur was wenn man seinem PC auch das passende ICC Profil gibt und dann Anwendungen nutzt die Farbmanagement können.
Ja klar, oder meinst Du, die Calibrate-Lösung wäre nur zum Spaß da? ;-)
Da mein Monitor ohnehin keine größeren Farbräume unterstützt, arbeite ich ausschließlich im sRGB-Farbraum. Mit Calibrate erstelle ich drei ICC-Profile für sRGB: 120, 140 und 160 cd.
Das lässt sich dann in Calibrate einfach mit dem Profilmanager wechseln.
Der zur Kalibrierung passende Brightness Wert ist im Profilnamen hinterlegt.
Dann brauche ich nur noch die Helligkeit passend zur gewählten Kalibrierung einstellen.
Das Praktische für mein Setup ist, dass es dann global für alle Windows-Applikationen gleichermaßen gilt.
Ich mache Fotobearbeitung nicht gewerblich, für meine Zwecke reicht das dann erst einmal so.
Ergänzung ()
ParrotHH schrieb:
HDR sorgt genau dafür, dass eine natürliche Darstellung überhaupt erst möglich wird. Das ist kein Effekt, sondern "nur" die Abbildung dessen, was Du in der Realität auch auffindest.
Mit Realität alleine zu argumentieren, ergibt für mich keinen Sinn.
Es muss fürs Auge und den Anwendungszweck stimmen.
Denn, was heißt denn schon "Realität". Wenn Du so argumentierst, soll der Bildschirm etwa die gleiche Leuchtkraft aufweisen wie die Mittagssonne? Wohl kaum und das wird für die Computerarbeit auch nicht verlangt.
Stichwort OLED Fernseher. Gerade abends ist es fürs Auge angenehmer, wenn die Leuchtkraft des Bildes sich an die Umgebungshelligkeit anpasst.
Darum haben einige Monitore und Fernseher auch Helligkeitssensoren, die ich allerdings abschalte und lieber meine Einstellungen verwende.
Es muss halt ergonomisch, angenehm fürs Auge sein. Da kommt es sehr auf die Umgebungshelligkeit und den Anwendungszweck, sowie auch persönliche Vorlieben, an.
Nervig ist jedenfalls, wenn man an den Geräten erst einmal eine Menge einstellen und vielleicht noch herumtüfteln muss, ob man nun besser HDR in Windows aktiviert oder ausschaltet etc.
So etwas müsste sich einfacher lösen lassen.
Ich kenne macOS nicht, aber vom Hörensagen soll das beim "Mäckes" eindeutig besser gelöst sein.
Nur Windows humpelt da weit hinterher.
Und Microsoft schraubt wie blöde an unnötigen Dingen rum...
Das liegt an dem Lichtniveau in deiner Wohnung. Tageslicht ist um ein mehrfaches heller als jeder Monitor. Da wünschen sich die Leute sogar manchmal hellere Panels, damit das Bild besser wird. Abends und nachts hingegen ist ein Monitor häufig die hellste Lichtquelle im Raum und ja, das kann unangenehm hell sein, weil sich die Augen an dunkle Lichtverhältnisse angepasst haben. Blind wird davon keiner, dazu sind die Bildschirme bei weitem noch nicht hell genug.
Man kann das Problem einfach lösen, indem man eine ausreichend helle Raumbeleuchtung hat.
Kenne den MSI nicht, aber viele Monitore sind ab Werk in einem viel zu grellen Modus, der auf Effekt aus ist. Bei meinem Evnia-OLED musste ich auch erst auf "HDR True Black" schalten, mein anderer Monitor mit VA-Display und HDR 1400 (!) war ab Werk kein Monitor sondern ein Flakscheinwerfer, den man auch erst mal in einen "Normalmodus" schalten musste.
Das liegt aber auch oft z.B. an den Spielen selbst. Die wenigsten Inhalte haben bei mir auf Anhieb gut ausgesehen, aber am Bildschirm ("nur" ein AOC Q27G3XMN) lags nicht. Zum einen muss man, wie du später auch schreibst, Windows kalibrieren, zum anderen die Spiele richtig einstellen oder den kaputten HDR-Modus mit RenoDX "überschreiben", CP2077 oder BG3 waren so Fälle, meiner Erfahrung nach. Am Monitor habe ich fast gar nichts eingestellt, es war die Software, die immer Probleme gemacht und für suboptimale Ergebnisse gesorgt hat.
ParrotHH schrieb:
Und dann ist es immer ein Fehler, so einen Monitor unter Windows in SDR zu bertreiben. Keine Ahnung, was da technisch genau abläuft, mir kommt es so vor, dass der HDR-Umfang auf das SDR-Signal angewendet wird, was zu einem komplett unnatürlichen Bild führt, viel zu hell, und vollkommen übersättigte Farben. Also unter Windows erst mal HDR aktivieren, und dann die Helligkeit für SDR-Inhalte auf alltagstaugliche Werte herunterregeln. Für Office-Arbeiten sind das mir meist Werte weit unter 20%, teils unter 10%.
Ich lasse Windows zwar auch immer auf HDR, weil ich an dem Monitor sowieso nur spiele, aber in SDR sieht bei mir alles WESENTLICH besser aus, was nicht ab Werk gutes HDR mitbringt.
Der Monitor erkennt ja selbst, ob er ein HDR- oder SDR-Signal zugespielt bekommt, und schaltet dementsprechend in den korrekten Modus. Wenn ich in Windows auf HDR lasse und SDR-Inhalte anzeigen lasse sieht alles total ausgewaschen aus, und erst in Spielen oder mit Videos ist es dann "korrekt". Umgekehrt hat der AOC zwar einen kaputten sRGB-Modus, zumindest in Europa, und hat damit in SDR zu knallige Farben, aber das ist mir lieber als das komplett ausgewaschene von SDR-Inhalten im HDR-Modus.
Eigentlich müsste man in Windows je nach Inhalt immer umschalten, dann erkennt der Bildschirm was ihm zugespielt wird und wechselt in den entsprechenden Modus. Wenn ich ihn in SDR auf 150nits bleibt er auch dabei, und in HDR kann er dann trotzdem seine 1100nits auf die gesamte Fläche ballern.
Was auch nicht zuviel ist, wenn die Spiele korrekt eingestellt sind. Negativ sind mir bisher nur die Wheelspins in FH6 aufgefallen, die brennen einem aus irgendeinem Grund die Netzhaut raus. Alles andere fühlt sich "richtig" an.
Lazzarus schrieb:
Verstehe nicht was alle mit diesem Helligkeitswahn haben. Hatte einen OLED aus 2019, und hab mir 2025 den LG G5 in 65" gekauft, und hab sofort die Helligkeit auf 80% heruntergestellt.
Wenn eine Werbung mit weißem Hintergrund kam, haute es mir die Augen ein, besonders in der Nacht.
Also TV oder Monitor mit 5000 Nits, wozu. Wenn jemand eine Blendgranate in Battlefield wirft und du vor deinem 45 Zöller bist, wirst du in Reallife auch geblendet
Weil dann Details wenn NÖTIG so hell sein KÖNNEN. Dadurch wird ja nicht automatisch das ganze Bild heller, sondern nur Highlights. Kann finde ich was das betrifft nicht hell genug sein. Wird eh nur genutzt wenn es gebraucht wird und limitieren kann man es jederzeit.
Denn, was heißt denn schon "Realität". Wenn Du so argumentierst, soll der Bildschirm etwa die gleiche Leuchtkraft aufweisen wie die Mittagssonne? Wohl kaum und das wird für die Computerarbeit auch nicht verlangt.
Ja, genau: wenn in einem Bild, Video oder Spiel die Sonne scheint, dann soll eben die Sonne scheinen!
In der Realität (und auch in Spielen) ist die Sonne oder andere Lichtquellen ja nicht bildschirmfüllend, sondern ein ganz kleiner Punkt in Deinem Sichtfeld, in den Du nicht ständig und direkt hineinsiehst. Der darf also auf dem Bildschirm gerne sehr sehr hell sein.
Im echten Leben schaffe ich es ja auch, auf die Straße zu gehen ohne blind zu werden, obwohl die Sonne zu sehen ist. Sie ist irgendwie mit im Sichtfeld, aber ich schaue nicht direkt hinein. Da lebe ich seit vielen Jahrzehnten mit, ist irgendwie kein Problem.
chillipepper schrieb:
Stichwort OLED Fernseher. Gerade abends ist es fürs Auge angenehmer, wenn die Leuchtkraft des Bildes sich an die Umgebungshelligkeit anpasst.
Darum haben einige Monitore und Fernseher auch Helligkeitssensoren, die ich allerdings abschalte und lieber meine Einstellungen verwende.
Wenn ich HDR-Inhalte konsumiere, sitze ich zwar evtl. in einem dunklen Raum, aber ich sehe dann vor allem HDR-Inhalte an, und nicht die dunkle Seiten- oder Rückwand. Das ist in etwa so, als würde ich aus dem Fenster schauen, das mache ich gerade, es ist sauhell draußen. Meine Fenster haben auch keine Helligkeitssensoren, weil das ist die sog. "Realität". Wenn ich eine Weile rausschaue, ist das meine Referenzhelligkeit, und die Augen gewöhnen sich daran.
Und was soll ich sagen: die Grafik draußen ist schon saugeil.
Die Handlung und die Spielmechanik ist halt eher meh!
chillipepper schrieb:
Es muss halt ergonomisch, angenehm fürs Auge sein. Da kommt es sehr auf die Umgebungshelligkeit und den Anwendungszweck, sowie auch persönliche Vorlieben, an.
Dafür kann man dann die maximale Helligkeit für SDR-Inhalte definieren.
chillipepper schrieb:
Nervig ist jedenfalls, wenn man an den Geräten erst einmal eine Menge einstellen und vielleicht noch herumtüfteln muss, ob man nun besser HDR in Windows aktiviert oder ausschaltet etc.
So etwas müsste sich einfacher lösen lassen.
Sag ich ja, und ich vermute: die meisten wissen das gar nicht. Die schließen den Monitor an, das OS bleibt im SDR-Modus, der Monitor wird in einem Effekt-Modus ausgeliefert, und dann wird man instand blind. Wer dann nicht neugrierig ist oder es ohnehin besser weiß, sagt dann "was ist denn HDR für ein unnötiger Scheiß!?"
Ja klar, oder meinst Du, die Calibrate-Lösung wäre nur zum Spaß da? ;-)
Da mein Monitor ohnehin keine größeren Farbräume unterstützt, arbeite ich ausschließlich im sRGB-Farbraum. Mit Calibrate erstelle ich drei ICC-Profile für sRGB: 120, 140 und 160 cd.
Das lässt sich dann in Calibrate einfach mit dem Profilmanager wechseln.
Der zur Kalibrierung passende Brightness Wert ist im Profilnamen hinterlegt.
Dann brauche ich nur noch die Helligkeit passend zur gewählten Kalibrierung einstellen.
Das Praktische für mein Setup ist, dass es dann global für alle Windows-Applikationen gleichermaßen gilt.
Ich mache Fotobearbeitung nicht gewerblich, für meine Zwecke reicht das dann erst einmal so.
Nun wenn die eine Kalibierungschain hast und dann rot "übersättigt" ist dann ist die Kalibierungschain Murks. Da hättest du wohl lieber den MSI OLED in seinen mitgebrachten sRGB Modues gesetzt und auf die doch recht gut Kalibrierung ab werk gesetzt.
Das klingt mir stark nach falsches Spektral Profil für ein einfaches colorimeter ausgewählt, was dank der schmales Spektralbreite der OLED natürlich nur murks produzieren kann.
Wenn nach der Kalibrierung rot nicht 1:1 aussieht wie auf deinem anderen Monitor mit Kalibrierung dann ist nicht der Monitor oder die Technologie schuld sondern die Kalibrierung. Dafür macht man es ja.
Weil dann Details wenn NÖTIG so hell sein KÖNNEN. Dadurch wird ja nicht automatisch das ganze Bild heller, sondern nur Highlights. Kann finde ich was das betrifft nicht hell genug sein. Wird eh nur genutzt wenn es gebraucht wird und limitieren kann man es jederzeit.
Ich kann nur für mich sprechen, aber genau das meine ich. Ich merke es nicht einmal wenn HDR an ist wenn ich nicht vorher ein SDR Signal zum Vergleich sehe. Ich will damit nicht sagen das HDR unnötig ist. Möchte auch nicht ohne, weil das erste was mir damals auffiel ist das die Farben kräftiger waren beim Mass Effect Andromeda Spiel z.B. als es im SDR Modus der Fall war.
Aber ich merke es erst wenn ich hintereinander das selbe Bild mit oder ohne HDR mir ansehe. Aber ob das Detail jetzt 1000 Nits beim TV hat oder 500 Nits beim Monitor, für den Bruchteil der Sekunde die es ausgestrahlt wird, ist für mich nicht wahrnehmbar. Ich hatte nie ein WOW Effekt beim HDR, wenn man von vornherein ein HDR Signal sieht und das neue Panel mehr Nits besaß als das alte.
Wie gesagt, der LG G5 TV hat sicher mehr Nits als mein OLED Monitor, ich glaube über 2500, trotzdem hab ich nicht wirklich ein WOW Erlebnis. Vielleicht weil ich die Ausgabe an den Geräten so anpasse das sie mir gefallen und es dann zufällig gleich ist.
Also Cyberpunk 2077 bspw. mit seinem Neon-Elementen und HDR-LUT-Mod macht schon extrem etwas her, ohne übertrieben zu wirken. Der Unterschied zu SDR ist deutlich, im positiven Sinne.
Am Ende hängt es aber auch von mehreren Dingen in der Kette ab. Von der Monitor-Einstellung über das ICC-Profil bis zur HDR-Implementierung in Games oder anderen Apps.
Wie lange wird es brauchen, bis der letzte Depp es kapieren wird...
Ergänzung ()
RMS_der_Zweite schrieb:
Warum sollte man eine Auflösung verwenden, die man nicht erkennt?
Wenn ich nicht mehr sehen kann, was auf dem Bildschirm ist, bin ich ja abhängig von irgendwelchen modernen Oberflächen mit Skalierung. Nein danke. Pixel müssen sichtbar sein, so ist es gottgewollt.
Es gibt Millionen andere Monitore, die was für dich sind. Jetzt gibt es einen einzigen der dem Herr nicht in der Auflösung genehm ist und er seiert das Forum damit zu.
Nur weil du Pixel siehst ist es ja nicht unscharf (sondern eben pixelig), die Kanten sind zumindest bei jedem IPS klar umrissen. Moderne AA-Fonts sehen mit <4k tatsächlich etwas matschig aus weil man glaubt, beim Rendering unbedingt Pixeltreppen vermeiden zu müssen aber die Auflösung den Spielraum für die Füllpixel eigentlich nicht hergibt.
Habe hier ja noch Bitmap-Fonts parallel auf dem Desktop und die sehen perfekt aus, sind aber eben nicht skalierbar.
Krik schrieb:
Hyprland dürfte von den Features her FVWM am nächsten kommen. Schau doch da mal rein, falls du Zeit findest.
Ja, aber extra für dich hier noch besser: Auflösungen mit sichtbaren Pixeln sind ehrlich, weil uns Inhalte nicht künstlich von den Maschinen erkennbar gemacht werden müssen. Man sieht, was wirklich ist.