Onboard-Sound heutzutage tauglich?

sikkness

Lt. Commander
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Hallo zusammen,

momentan stelle ich mir ein neues System zusammen und immer öfter treff ich dabei auf Mainboards, die mir gut gefallen, jedoch keinen PCIe 1x _über' dem ersten 16er haben.
Da ich durch etwas Glück in einem Gewinnspiel nun an eine 2. GTX470 gekommen bin und ich der komfortablen Lage, Stromkosten pauschal in den Mietkosten abgedeckt zu haben, soll demnächst zumindest testweise ein SLI-Setup laufen - wodurch ich _unter_ dem ersten 16er auch keinen Platz mehr für eine dedizierte Soundkarte hätte.

Nun stellt sich mir daher die Frage, wie gescheit heutige Onboardsoundchips auf Mittel-/Oberklasseboards klingen? Dran kommt wieder ein AKG530, dass momentan noch an einer X-Fi Titanium hängt.
Hat jemand vielleicht Erfahrungswerte, der auch von einer dedizierten SK zurück auf Onboard gewechselt ist?

Grüße und Danke
 
Das kommt immer auf deine Ansprüche an. Die meisten Boards haben ja eine Realtek AC'97 HD oder Ähnliches an Board. Analog ist die Qualität da eher durchwachsen, für gute Kopfhörer/Lautsprecher reicht das nicht.

Digital über SPDIF ist schon was ganz Anderes, da ist alles OK und durchaus ausreichend für (sehr) hohe Ansprüche. Denn über SPDIF kommt eben alles unverändert digital rüber und das hört man auch.
 
Ich. Meine X-Fi Titanium ist eingegangen.

Der sound war aufeinmal so grottenschlecht... genauso wie das micro, dass haben mir meine kumpels im skype gesagt.

Ich kauft mir dann gleich eine neue und der unterschied ist einfach wie tag und nacht gewesen.

Man muss aber dazu sagen, dass ich schon ein "altes" MB habe. Aber ich kann mir echt nicht vorstellen, dass ein onboardchip aufeinmal soviel besser wurde.
 
Wieso werden eigentlich selten bis gar nicht (keine Ahnung ob das überhaupt praktiziert wird) richtige Soundchips auf das Mainboard gelötet?
Denn das "Ideal" wäre ja ALLES auf einer Platine zu haben. ^^
 
Das ganze ist ne recht durchwachsene Sache... die Realteks können schon ganz gut sein, aber dann muss der MB-Hersteller auch die restliche Außenbeschaltung des Chips vernünftig ausführen...

Bei meinem Board mit ALC 889a klingt der K530 eigentlich ganz vernünftig, auch nicht viel anders als an einer Auzentech Prelude. Sein volles Potential kann der K530 eh nur mit einem Kopfhörerverstärker ausspielen.
 
@Cheetah1337

Warum ist das ideal?

Dann muss jeder der bisher mit dem RC97 HD zufrieden war mehr Geld bezahlen, obwohl er es garnicht benötigt? Und wenn du deshalb wieder eine neue Serie auflegst gibts noch mehr Mainboards und noch weniger Überblick...

Generell finde ich das was die RC97 Chips produzieren wirklich brauchbar und ausreichend.

Ich hab zwar noch ne xFi Extreme Music, aber der Unterschied zum Onboard Sound ist nicht wirklich groß.
 
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Onboard-Soundchips sind heutzutage schon nicht schlecht. Zumindest an einem mittelmäßigen Lautsprecher-Setup klingen die schon ziemlich gut. Ich benutze selbst auch nur den Realtek ALC892 aufm Mainboard und hatte vorher eine Audigy 4.

Wenn du aber keinen Verstärker hast, an den du den Kopfhörer hängen kannst, würde ich auf alle Fälle eine extra Soundkarte empfehlen, da die Onboard-Dinger oft nicht genug Power für "richtige" Kopfhörer haben.
Hier kannst du aber auch auf eine externe Soundkarte zurückgreifen!
 
Bin vom Onboard-Soundchip auf eine Asus Xonar DX gewechselt und hatte spontan das Gefühl, ich hätte zwei neue Ohren bekommen. War/ist ein erheblicher Klangunterschied.
 
ich habe meine X-Fi titanium verkauft.
einige scheinen zwar nen super gehör zu haben und kleinste unterschiede rauszuhören.
ich hör jedenfalls keinen mehr.
bin dazu übergegangen auf gute lautsprecher wert zu legen.
 
Mit einem Kopfhörer ala`K530 wirst du leider einen deutlich negativen Unterschied zur Titanium merken. ;)
 
Die Realtek ALC8xx sind gute Soundchips. Und die sind bei den meisten Boards heute vorhanden, von ASUS hatte ich mal einen VIA, der allerdings ebenfalls seinen Dienst tat.

Grundsätzlich kann man, denke ich, davon ausgehen, dass 95% der User kein Equipment besitzen, das in der Lage ist, Qualitätsunterschiede zwischen verschiedenen Soundchips hörbar zu machen. Die vermeintliche Verbesserung, die sie beim Wechsel auf eine "audiophile" Soundkarte wahrnehmen, besteht in vorgeschalteten Klangprozessoren, die den Sound bspw. bass- und höhenlastiger, "lebhafter" oder einfach "besser" klingen lassen. Diese Wahrnehmung ist selbstverständlich höchst subjektiv und wird meist von einem psychologischen Effekt verstärkt, der sich in der Erwartungshaltung zeigt, wonach der Sound mit einer teuren Soundkarte einfach besser klingen müsse.

Wer der Klangqualität seiner Anlage (und seinen eigenen Hörfähigkeiten) näherungsweise auf den Grund gehen möchte, kann ja mal seinen Lieblingssong auf verschiedenen mp3-Qualitätsstufen rippen, und dann im Blindtest die richtige Reihenfolge versuchen herauszuhören.
Ein weiteres Indiz für eine gute Anlage ist, wenn schlechte Aufnahmen erkannt werden. Gute Aufnahmen müssen gut klingen und schlechte Aufnahmen schlecht. Bei weniger hochwertigen Systemen klingen alle Aufnahmen "so na ja".

Was zugegeben bei onboard-Soundchips ein kleines Problem darstellen kann, sind Störgeräusche in den Front-Audio-Eingängen. Allerdings hat man als audiophiler Hörer selbstverständlich, wenn man denn Kopfhörer benutzt, einen Kopfhörer-Verstärker, der an den hinteren Ausgängen angeschlossen ist. :)
 
@Mad316
nö, deswegen ja der verkauf. nen tick vielleicht. aber rausgeschmissenes geld für das bisschen mehr leistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe aktuell auch diese Entscheidung zu treffen...

Glaubt ihr, dass onboard Chips mit aktuellen Soundkarten nicht mithalten können oder gilt das auch für Soundkarten, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben? Habe nämlich eine sieben Jahre alte Soundblaster Audigy 1 und spiele mit dem Gedanken, sie in der nächsten Konfiguration nicht mehr einzusetzen, damit ich einen besseren Luftstrom im Gehäuse habe.

Klar kann ich das testen, aber wenn jemand was Klares dazu sagen kann, erspart er mir diese Arbeit.
 
wie oben schon gesagt. habe ich erst jetzt wieder mitbekommen als x-fi verwöhnter der gestern wieder gemerkt hat wie schlecht der sogenannte "HD" onboardsound wirklich ist. (an sennheiser und teufelsystem). für systemklänge ok. für musik oder spiele wirklich nur für leute denen es egal ist. gerade der sound ist für musik, film und spiele mit entscheidend.

wer da spart ist selber schuld, denn es sind wirklich welten dazwischen. den onboardsound ist und war schon immer ne billiglösung. da bleibt der sound klar auf der strecke...
 
1. Man darf nicht verallgemeinern. Aussagen wie, "Onboard ist scheisse" oder "Soundkarten bringen nichts" sind Unsinn :)
2. Es ist extrem wichtig, ob die Abspielgeräte analog oder digital angeschlossen werden.
3. Man muss von Fall zu Fall genau gucken
4. Es ist immer ratsam mehr Geld in die Lautsprecher/Kopfhörer zu stecken
5. Ich kriege immer nen Lachkrampf, wenn jemand berichtet, dass seine 50€ Soundkarte den Klang seines 60€ Plastikwürfelsystems verbessert :)
 
Klar, wenn eine gute Soundkarte so viel wie ein Motherboard kostet, muss es ja irgendwo Abstriche geben.
 
@MasterWinne
klar sind welten dazwischen, wenn man schonmal die kohle ausgegeben hat.

wie schon oben gesagt, habe ich meine titanium verkauft, weil ich am eigenen leib erfahren habe, das es eben nicht der überflieger ist ne teure soundkarte zu beschäftigen.

oder nehmen wir mal den tollen autovergleich.

ich würde den golf mit 75PS(grundausstattung) für 15000€ gegenüber einem Golf mit 76PS(grundausstattung) für 30000€ dem vorzug geben.
natürlich wird der käufer des 30000€ golfs die mehrleistung als das nonplusultra beschreiben:D
 
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@ Cokocool

zu 1. es ist nunmal fakt, außer es ist wie oben geschrieben dem anwender egal ^^
zu 2. klar ist das wichtig, allerdings war hier digital nicht die frage
zu 3. ist wie punkt 1
zu 4. auch da geb ich dir recht, es fängt aber an der tonquelle an, wo man investiert.
zu 5. du wirst lachen, es ist aber sogar oft so. da die soundkarten ganz dynamischere frequenzen und verläufe haben, können die auch die ausgabe an den "brüllwürfeln" verbessern. bestes bsp. klang 2 € krankenhauskopfhörer vs 460 € sennheiser am onboard / soundkarte. die soundkarte ist tatsächlich in der lage den klang aufzuwerten. "im gewissem rahmen natürlich"
 
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