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Outdoor WLAN Router

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OneAlex

Gast
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem WLAN Router für den Außenbereich, den ich eben an der Außenfassade meines Hauses befestigen kann.

Leider ist mir ausgefallen, dass die Auswahl echt mager ist, da dieser eben genug Bandbreite haben sollte, um meine 400mbit/s zu transportieren.

Hat jemand Empfehlungen?
 
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Wenn dir ein Accesspoint Reicht, ist das wohl eine der preiswertesten Möglichkeiten.
UAP-AC-M

Die 400MBit/s bekommst du da aber nur unter aller besten Bedingungen durch. Aber das gilt auch generell für WLAN.
 
Ein Access Point suche ich. Allerdings etwas für'n Aussenbereich. Ich glaube das sind die von Ubiquiti nicht..
 
Doch, der verlinkte UAP-AC-M ist outdoorfähig.

Wenn du wirklich das Maximumg an Bandbreite rausholen willst, wäre aber der UAP-AC HD empfehlenswerter. Imho sollte der AP dann aber horizontal unter einem Vordach installiert werden, damit ausgeschlossen ist dass Wasser in den Bereich fließen kann wo die LAN-Buchsen sind, auch wenn der Anschlussbereich durch eine Gummimuffe abgesichert ist.
Beim UAP-AC-M sind die Anschlüsse in der "Regelbauweise" schon entsprechend angeordnet.

Alternativ wäre ein UAP-AC-M-Pro einen Blick wert. Nicht so teuer wie der HD.
 
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Die bereits verlinkten Accespoints sind alle für den Ausenbereich ausgelegt.
 
Hallo @ all,

nur mal so als Überlegung: Wäre es nicht unter Umständen besser und günstiger einen normalen Nicht-Outdoor AP zu nutzen, und diesen in einen günstigen kleinen Feuchtraum Verteilerkasten mit IP65 hineinzusetzten? Die Teile gibt es schon ab ca. 25€ für einen zweireihigen Verteiler. Dann könnte man einfach einen eventuell bereits vorhandenen Zweit-Router dafür nehmen und als AP einrichten. Zumindest bei der Montage auf einer Hauswand wäre das problemlos.

Einen AVM 1750E als Erweiterung einer Fritzbox wäre in einem noch kleinerem Kasten unterzubringen.
 
Eher nein. Die hier besprochenen Ubiquiti APs (und natürlich auch andere Hersteller) haben ggü. einem FritzRepeater und den üblichen WLAN-Routern einen ganz gewaltigen Vorteil: PoE. Ich brauch also nur ein LAN-Kabel nach draußen verlegen und darüber wird der AP mit Netzwerk & Strom versorgt (passender PoE-Injektor liegt idR bei).
Bei einem Fritz-Repeater brauche ich zwingend eine Steckdose. Die muss dann auch noch irgendwie in die Tupperdose nach draußem mit verlegt werden und vor allem sauber abgedichtet werden.

Es gibt wiederum auch passive PoE-Injektoren/Splitter, über die man einen Router wiederum über das Netzwerkkabel versorgen kann, anstelle des üblichen Netzteils. Aber diese Injektoren müssen auch erst wieder gekauft werden. Ggf. wird auch die Bandbreite auf 100 Mbit runtergedrückt da die Injektoren den Strom über die 4 "Gigabit"-Adern übertragen. Und wiederum ist das bei einem Fritz-Repeater gar nicht möglich. Der braucht immer Schuko.


Also wirtschaftlich ist das alles nicht. Direkt einen Outdoor-fähigen AP mit PoE und gut. Kein Rumgekniefe mit Feutchtraumboxen, kruden passiven PoE-Splittern und so, nur weil man noch ein Gerät rumliegen hat das auf Teufel komm raus doch noch für irgendwas gut sein muss.
Dafür hab ich zu viele an der Decke montierte Fritzboxen gesehen weil der Ladeninhaber kein Geld für noch ein Gerät ausgeben wollte aber stattdessen den Elektriker Geld in den Arsch bläst um Strom (!), LAN (!!), Telefon (!!!) UND TAE/Coax (!!!!) an die Decke zu legen, nur damit die WLAN-Abdeckung durch die einzige Fritzbox annehmbar ist, als dass ich diese Tüffelscheisse noch gutheißen kann. Manchmal sind die Elektriker alle auch ein bisschen doof und haben noch nie was von Access Points gehört die übers LAN-Kabel mit Strom versorgt werden können. You know, die Sorte Elektriker die Ethernet über ISDN-Anschlussdosen realisiert. Oder bei denen "100 Mbit reicht doch vollkommen aus!" Phase ist, so dass über ein Installationskabel auf zwei LAN-Buchsen aufgesplittet wird.
 
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Wie ist das eigentlich. Ich hab praktisch 400mbit down und 30mbit up.
Nun will ich das praktisch vom Nachbarhaus das Internet in mein Haus befördern. Richtfunk gefällt mir nicht, streut zu viel und zu stark für 50m..

Deshalb habe ich gedacht, ist ein normaler Access Point an der Außenfassade garnicht schlecht, dann hab ich im Garten noch Empfang und auch gleich im Haus. Gibt es eine Möglichkeit zwei Access Points wie eine Bridge miteinander zu verbinden? Reicht evtl ein normaler Router an der Innenseite der Hauswand für die 30mbit Upload und ein guter Outdoor Access Point welcher die 400mbit sendet?
Ergänzung ()

Ich brauche Aufklärung. Es ist aktuell so, dass ich die Verbindung mit einem alten Speedport Router teste. Dieser steht innen vor der Wand und ich sitze gerade 25 m weiter im anderen Haus hinter der Wand. Der Router sendet ca. 60mbit. Ich empfange zwar nur ca. 4 Mbit, aber schneller als wenn ich nen repeater Zwischenschalte.

Nun ist es allerdings erstaunlicherweise so, dass ich 15 Mbit Upload hab und das mit meinem Smartphone?! Es steigt sogar kurzzeitig auf 40mbit über die speedtest.net App, obwohl ich nicht mehr als 30mbit up schaffe, und das über LAN..
 
Nun will ich das praktisch vom Nachbarhaus das Internet in mein Haus befördern. Richtfunk gefällt mir nicht, streut zu viel und zu stark für 50m..
Wie meinen?
Bei 50m sagt mir mein Bauchgefühl dass du ohne Richtfunk im anderen Haus keine 400 Mbit haben wirst, wenn du einen omnidirektionalen AP verwendest. Inkl. mehrere Wände dazwischen.
400 Mbit ist ein Fall für 5 Ghz, aber das wird stärker gedämpft als 2,4 Ghz. Also Richtfunk. Und für den Garten dann einen normalen Omni-AP an der Außenwand.


Nun ist es allerdings erstaunlicherweise so, dass ich 15 Mbit Upload hab und das mit meinem Smartphone?! Es steigt sogar kurzzeitig auf 40mbit über die speedtest.net App, obwohl ich nicht mehr als 30mbit up schaffe, und das über LAN..
Das es mal auf 40 Mbit rennt, ist am einfachsten mit einem Rechenfehler der Speedtest-APP zu erklkären. Zudem könnte der Sender im Smartphone stärker sein als im Speedport. Oder so.
 
Du willst zwei Häuser verbinden. Also wenn da keine öffentliche Straße dazwischen liegt würde ich einfach ein Glasfaserkabel verbudeln.. Funk ist immer Pfusch wenn man andere Möglichkeiten hat
 
Nun ja, es wäre die bessere Möglichkeit, allerdings müsste ich das Kabel durch die Luft spannen und am Haus hochziehen. Da hab ich bei Glasfaser das Problem, dass der Biegeradius zu hoch ist und, dass sich die Konfektionierung schwer gestaltet..

Zudem konnte mir nicht einmal Unitymedia selbst sagen, ob es illegal ist, ein WLAN-Netz in mehreren Haushalten zu verwenden. Ich solle mir einen Anwalt holen, das kann mir niemand sagen. Bei WLAN hab ich da ein bisschen weniger Angst..
Ergänzung ()

@t-6
Das Problem ist, dass mir Richtfunk zu stark strahlt. Hab es mit zwei nanobeam ac ausgetestet (gut, die waren vielleicht auch etwas zu stark) und hab diese auf meinen Flur gerichtet, ich hatte 20m weiter noch vollen Empfang.

Vom Prinzip her wäre mir eine WLAN-Bridge am liebsten, wenn es etwas gibt, was auch auf 20m gut verwendbar ist und nicht zu stark strahlt..
 
In den Unitymedia Privatkunden AGB steht unter Punkt 1.1, dass dein Vorhaben nur mit Business Tarif den AGB entsprechend ist. Zumindest würde ich das so interpretieren.
Ob diese Bedingung Rechtens ist und wie Unitymedia das überhaupt kontrollieren will, ist unklar.
Unitymedia klemmt nicht mal den Fernsehanschluss ab wenn man die Option kündigst, da es günstiger ist den Kunden zu vertrauen als einen Techniker zu schicken...
 
Gut, kommerziell ist es ja nicht. Ich habe so ein Gefühl dass dieser Punkt neu ist, denn ich erinnere mich nicht, ihn gelesen zu haben..
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
OneAlex schrieb:
Zudem konnte mir nicht einmal Unitymedia selbst sagen, ob es illegal ist, ein WLAN-Netz in mehreren Haushalten zu verwenden. Ich solle mir einen Anwalt holen, das kann mir niemand sagen. Bei WLAN hab ich da ein bisschen weniger Angst..
Wenn es sich wirklich um getrennte Haushalte handelt, ist es in der Regel in den AGBs des Anbieters untersagt den Internetanschluss zu teilen.
Du könntest dir aber in Gebäude A einen zweiten Anschluss auf deinen Namen schalten lassen und den "rüberfunken". Dann bist du AGB-mäßig im grünen Bereich.

OneAlex schrieb:
Das Problem ist, dass mir Richtfunk zu stark strahlt. Hab es mit zwei nanobeam ac ausgetestet (gut, die waren vielleicht auch etwas zu stark) und hab diese auf meinen Flur gerichtet, ich hatte 20m weiter noch vollen Empfang.
Richtfunk ist ein Oberbegriff. Nur weil der von dir verwendete Nanobeam überdimensioniert war, trifft das nicht auf sämtliche Richtfunk Geräte zu.
Ich hatte dir in dem anderen Thread schon gesagt, z.B. die Wireless Wire Lösung von MikroTik auf 60GHz Basis wird schon von der Luft extrem stark gedämpft und von Wänden erst recht.
 
Die Frage ist: haben 60ghz sonst noch Nachteile? Hab keine Erfahrung damit..
Ergänzung ()

Also so wie ich gelesen hab, ist es nur untersagt, ein Koax-kabel anzuzweigen, weil damit auch TV möglich ist.
 
Der enorme Nachteil von 60GHz ist halt die Reichweite, da schon alleine durch die Luft eine extreme Dämpfung auftritt.
Deswegen ist eine Sichtverbindung extrem wichtig.

Laut dem Test hier
https://www.youtube.com/watch?v=v1JxD9AGiww
kommt nach ca. 200 Metern kein Link mehr zu Stande.

Edit: Der relevante Punkt in den AGB ist wohl eher Punkt 3.6
 
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