P8P67 kein Booten nach Win 7 Installation SSD

trbfred

Cadet 1st Year
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Hi,

habe hier gerade meinen neuen Rechner zusammengebaut. P8P67LE Rev B3 + i3 2500k und Vertex 2 SSD.

Die Kiste erkennt die SSD problemlos und lässt mich auch Win 7 64 Professional problemlos darauf installieren.

Allerdings kann nach erfolgter Installation kein Win 7 gebootet werden -- habe hier nur einen blinkenden Strich auf schwarzem Hintergrund.

Bootreihenfolge im EFI: Windows Boot Manager (oder wie der sich nennt), OCZ Vertex 2

Danke für Eure Hilfe!!!
 
Ist AHCI im Bios eingestellt?
 
Jap. SSD + BR-Laufwerk hängen an den 6er S-ATA Ports.
 
Dürfen schon, aber Boot-Devices sollten immer an die SATAIII-Ports von Intel dran, auch aus Treibergründen.
 
Um das ergebnislose Herumraten mal zu beenden: Windows Boot Manager aus der Bootreihenfolge entfernen.
Dazu in der Bootreihenfolge das DVD Laufwerk an die erste Stelle schieben, die OCZ Vertex2 an die 2. Stelle.
Ggf. vorher im Menupunkt darunter (HDD Reihenfolge) sicherstellen, daß die Vertex2 als erste Festplatte initialisiert wird.
Der Eintrag Windows Boot Manager dient dazu, Windows mittels EFI zu starten. das funktioniert aber nur, wenn die benötigten Dateien manuell in die EFI Partition kopiert werden. Anleitungen dazu gibts im WWW zu Hauf.
Daß kein Bootgerät am Marvell Controller stecken darf, ist hanebüchener Unsinn, natürlich ist auch der bootfähig. Es sind auch keine Treiber unter Vista/Windows 7 erforderlich, der Controller funktioniert mit dem msahci Treiber.
Leider gehört das in vielen Foren mittlerweile zum "guten Ton", daß sich jeder in alles reinhängen muß, Hauptsache, man hat sich zu Wort gemeldet. Auch wenn es Quatsch ist. Mich würde tatsächlich mal interessieren, welcher der User in diesem Thread eigene Erfahrungen mit diesem oder einem vergleichbaren Asus Board hat und wenn, wie gut er sich bislang mit diesem beschäftigt hat. Denn das "Problem" des TE ist keines, wenn man die Asus P67 Boards wirklich kennt.
 
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Schön.
Man kann das ganze übrigens auch vermeiden, indem man bei der Installation eines EFI fähigen Windows (Vista/Windows 7) das Installationsmedium nicht im UEFI-, sondern im BIOS Modus bootet. Dazu bei Asus den Booteintrag SATA-Portnummer:Name_des_DVD_Laufwerkes nehmen, statt UEFI:Name_des_DVD_Laufwerkes.
Das Dumme ist, ist der Eintrag "Windows Boot Manager" einmal in der UEFI Firmware vorhanden, wird man ihn nicht mehr los, es hilft weder ein CMOS CLEAR, noch Defaults Laden, kein UEFI Update, nix. ich hatte schon den verdacht, daß eventuell im Bootsektor der HDD/SSD eine EFI Signatur eingetragen ist, die dann ausgewertet wird, aber selbst ein CMOS CLEAR komplett ohne Laufwerke konnte den Eintrag nicht entfernen. Aber es ist kein Problem, man muß ihn ja nicht in die Bootreihenfolge eintragen.
 
@frankpr Stell dir vor, ich hatte Bootprobleme mit schwarzem Monitor, obwohl Windows installiert wurde.
Bei mir war es nur eine Crucial C300 und das DVD-Laufwerk welche ich an die dunkelblauen Anschlüsse angesteckt hatte. Ein Umstecken auf Weiß und alles klappte aber frei nach deinem eigenen Motto "Hauptsache was gesagt" Hm? :kuss:

Übrigens steht das mit den blauen und weißen Anschlüssen im Handbuch, wenn man das vorher liest, wäre man auch ohne Internet und vermeindlichem Forentratsch schlauer.

Fänd es übrigens interessant wenn uns trbfred noch aufklärt, was nun geholfen hat :)
 
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manoman3 schrieb:
@frankpr Stell dir vor, ich hatte Bootprobleme mit schwarzem Monitor, obwohl Windows installiert wurde.
Mag sein, hat aber nichts mit dem Problem des TE zu tun:
trbfred schrieb:
Allerdings kann nach erfolgter Installation kein Win 7 gebootet werden -- habe hier nur einen blinkenden Strich auf schwarzem Hintergrund.
Das ist der entscheidende Unterschied, zusammen mit dem "Windows Boot Manager". Wie gesagt, wer die Asus P67 Boards gut kennt, kennt dieses Problem. Dagegen wurde hier wieder einmal wild herumgeraten, wie z.B. der Tipp, auf IDE umzustellen.
Und mal unter uns gesagt: daß man eine C300 als SATA3 SSD nicht an einen SATA2 Anschluß steckt, wäre für mich eine Selbstverständlichkeit. Es kam hier aber die Aussage mit dunkel- und hellblauen Ports, also Marvell und Intel SATA3, es steht nirgendwo im Handbuch, daß Laufwerke an einen bestimmten SATA3 Controller (nicht) angeschlossen werden sollen, beide sind voll bootfähig.
 
Zitat Handbuch Seite 2-24 "Marvell SATA 6.0 Gb/s: The SATA6G_E1/E2 (navy blue) connectors are for data drives only. ATAPI device is not supported."

Das bedeutet für mich, dass man keine DVD-Laufwerke oder Boot-Geräte (Windows-Platte) anschließen darf. "Data drives only" eben.
Entsprechende Google-Einträge verwiesen damals auf ähnliche Probleme und glücklicherweise war dies auch meine Problemlösung :)

Und ob jetzt mein Cursor damals geblinkt hatte oder nicht ... daran kann ich mich nicht mehr erinnern und ich werd es auch nicht mehr ausprobieren ;)
 
Dann deutest Du den Satz eben falsch, ganz einfach. Ich konnte problemlos von SSDs an diesen Ports booten.
Würde Deine "Theorie" stimmen, wäre es wohl kaum vorgesehen, HDDs/SSDs an diesen Ports in die Bootreihenfolge einzubinden. Manchmal ist ein wenig logisches Denken kein Fehler.
Und erkläre doch mal, warum auch Asus zu den Herstellern gehört, die nach Bekanntwerden des Bugs in der PCH empfohlen haben, Laufwerke nur an die Intel SATA3 Ports oder an die Marvell Ports anzuschließen, ohne dabei vom Anschluß von Bootlaufwerken abzuraten.
 
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