P8P67 PRO nach OC: LEDs blinken, PC geht ständig an und aus

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Chrisvor

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Ich muss mich nun leider mit einem weiteren Problem melden:
Ich habe aus Versehen eine falsche CPU-Voltzahl beim OC ins Bios meines P8P67 PRO eingegeben (Statt 1.190 Volt habe ich 1.9 Volt eingegeben) und habe meinem RAM eine niedrigere MHz-Zahl (1066) zugewiesen. Nach dem Speichern der Einstellungen, ist mein PC zwar wieder gestartet, doch es erscheinte die Fehlermeldung "CPU-Temperature error" (oder so ähnlich). Als ich im BIOS war, zeigte er mir eine Temperatur der CPU von 97°C an (obwohl die Lüfter liefen), nach ändern der BIOS-Einstellungen startete der PC zwar wieder, blieb dann aber, als der Marvell-Controller geladen wurde, hängen und ich musste ihn von Hand ausschalten.
Nun hat sich der PC nicht mehr starten lasssen. Es blinken immer nur abwechselnd die CPU-LED und die RAM-LED.
Nach einem CMOS-Reset hat beim Starten des PCs lediglich die RAM-LED geleuchtet.
Beim nächsten Versuch habe ich den "MemOK!"-Konpf gedrückt, worauf die RAM-LED sehr schnell, immer wieder in einem festen Takt blinkte.
Nach einem weiteren CMOS-Clear, läuft der PC beim Drücken des Powerknopfes lediglich an, schaltet sich nach 2-3 Sekunden wieder aus und schaltet sich wieder an (CPU- und RAM-LED blinken dabei abwechselnd). Das geht immer so weiter.
Auf meinem Bildschirm ist bei jedem Versuch nie ein Bild erschienen.

Wisst ihr vielleicht noch weiter?

Mein System:
Intel Core i-7 2600K
Asus P8P67 PRO
Corsair Vengeance 1866 MHz 8GB RAM
Gigabyte Nvidia Geforce GTX570
 
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boote mal nur mit einem RAM Riegel vielleicht hilft das

--> im schlimmsten Fall ist Deine CPU hin
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, ich habe gerade alle Variationen von RAM-Verteilung probiert. Es hilft alles nicht, weder, wenn ich einen benutze, noch wenn ich einen in einen anderen Steckplatz stecke.

--> im schlimmsten Fall ist Deine CPU hin
Greift dann noch die Garantie? Kann Intel feststellen, dass ich Übertaktet habe?
 
oh... das kann ich Dir nicht beantworten aber Du könntest die CPU auf einem anderen Board mal testen vielleicht ist ja auch das Board defekt (wenn die Pins im Sockel abgeraucht sind)

ich sehe das Problem nur in Deiner Einstellung da "Statt 1.190 Volt --> 1.9 Volt" dieser Wert könnte im Sockel die Pins zerstört haben es gab am Anfang Berichte über Sockelbrand siehe hier

http://www.pcgameshardware.de/aid,8...andy-Bridge-gefaehrdet-Update/Mainboard/News/
 
Zuletzt bearbeitet:
Nimm mal die Bios-Batterie raus, dann PC komplett vom Strom trennen, Powerknopf 2-3mal drücken! Einen Ram-Riegel auf die erste Bank setzen. Dann PC starten und über das gedrückhalten des Powerknopfes auschalten und direkt wieder starten!
 
die hohe cpu-temp deutet drauf hin, daß tatsächlich 1,9V !!! (sry, aber hier sind mehrfachsatzzeichen angebracht) anlagen - wäre mehr glück als verstand, wenn die cpu noch lebt.
garantie ist natürlich futsch, auf garantie zurückzusenden wäre betrug.
 
Chrisvor schrieb:
Also, ich habe gerade alle Variationen von RAM-Verteilung probiert. Es hilft alles nicht, weder, wenn ich einen benutze, noch wenn ich einen in einen anderen Steckplatz stecke.


Greift dann noch die Garantie? Kann Intel feststellen, dass ich Übertaktet habe?

Also wenn die CPU hin ist, wird Intel zu 100% sehen können das du Übertaktet hast. 1,9 Volt hinterlassen spuren.

Würde auch sagen Strom Stecker raus, Clr CMOS Jumper setzen und mal 30 min gesetzt lassen. Jumper auf ursprungs stellung setzen und booten.

EIgentlich sollte die CPU nicht gegrillt werden auch bei 1,9 Volt. Allerdings kann es wie Freezer1schon sagte zu einem Brand gekommen sein.
 
Tjo wenn man bedenkt das mir die gleiche CPU schon unter 1,4v samt dem gleichen Board um die Ohren geflogen ist, scheint es garnicht so unwahrscheinlich das die CPU hinüber ist bei 1,9v.

Ist halt ein Nachteil des 32nm-Shrinks scheinen extrem empfindlich zu sein die Sandys, mein alter C2D lief permanent über 4 Jahre mit 1,48v bei 3,6ghz und läuft auch immer noch (ich sitz grade dran)!
 
EIgentlich sollte die CPU nicht gegrillt werden auch bei 1,9 Volt.
Nein, natürlich nicht...25% mehr Saft als die Spezifikation maximal vorsieht kann jeder Intel ja auch locker ab. Halllloooohooo?!? Wir reden hier über 32nm Strukturbreite. Da wirken 1,9V wie ein Presslufthammer auffem Porzellanteller. Ich bin mir zu 90% sicher, dass der Prozessor platt ist.

Und mit Garantie/Gewährleistung brauchst Du nicht kommen, das ist kein Fehler des Herstellers gewesen. Sei ein Mann und sieh Deinen Fehler ein, Intel hat da rein gar nichts falsch gemacht.

Gruß FatFire
 
Erst einmal ein Danke für die vielen Antworten! :D

Einen Sockelbrand kann ich meiner Meinung nach ausschließen. Ich habe mir nämlich den Sockel mal mit einer Lupe genauer angeschaut und konnte derartige Schäden an den Pins nicht feststellen, keine Anzeichen auf Schäden ebenfalls auf der CPU.

Würde auch sagen Strom Stecker raus, Clr CMOS Jumper setzen und mal 30 min gesetzt lassen. Jumper auf ursprungs stellung setzen und booten

Ist der CMOS nicht schon nach 10 Sekunden gecleart? Was bringen da 30 Minuten? (Entschuldigung für diese peinliche Frage!)

@FatFire: Danke für diese harte, aber zutreffende Feststellung der Tatsache!
 
es gibt zwei Möglichkeiten

1. warten bis die „B3“ Serie verfügbar ist und kaufe das günstigste Board zum testen
2. CPU ausbauen und mal nachschauen ob Schmauchspuren zu sehen sind (hast Du gerade
gemacht also streichen)
3. kauf Dir die günstigste CPU und teste dann weißt Du ob das Board funktioniert oder alles im ... ist

mehr fällt mir erst einmal nicht ein
 
Zuletzt bearbeitet:
Bekomm ich mein B2-Board nicht von Asus kostenlos gegen ein B3-Board ausgetauscht?
Das mit Intels Chipsätzen ist nämlich ein Fehler des Herstellers!

Noch eine Idee: Ist vielleicht mein (billiges) Netzteil potentieller Auslöser meines Problems?
 
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Netztzeil hat ja vorher funktioniert und die haben auch meistens Sicherungen für Notabschaltungen drin also ok

ja aber erst im April vielleicht hast Du ja Glück mit dem Board aber ob die CPU defekt ist könnte man ja mit einer preiswerten CPU testen
 
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@FatFire: Danke für diese harte, aber zutreffende Feststellung der Tatsache!
Och, immer wieder gern. Das kann ich gut.

Hab die restlichen 10% meiner Zweifel noch ein wenig rumoren lassen...mich macht es ja stutzig, dass Du die Settings noch ändern konntest...aber das hat wahrscheinlich auch nicht sonderlich viel zu bedeuten.
Ich wage es stark zu bezweifeln, dass jetzt auf einmal das Netzteil nicht mehr stark genug sein sollte. Und nein, durch den Vorfall kann dieses eigentlich keinen Schaden genommen haben. 1,9V sind für einen Prozessor eine Menge Holz, aber dem Netzteil verlangt so etwas nur ein müdes Lächeln ab.

Gruß FatFire
 
So, ich hab das Ganze jetzt mal wieder zusammengebaut. Nur jetzt lässt er sich gar nicht mehr starten. Ich habe das nur das Wichtigste angeschlossen. Alle Stromkabel sind drin, nur er will nicht starten. Sogar die Lampe auf dem Mainboard, die anzeigt, dass Strom da ist, leuchtet.
Ist das jetzt so eine Art Schutzmechanismus?
Ergänzung ()

Ich hab das Problem gefunden, warum er mir nicht startet: Der CMOS war noch im Clear-Bereich.
Jetzt läuft alles trotz CMOS-Clear (30 Minuten) und BIOS-Batterie Herausnahme und erneutem Einbau wieder wie vorher. Was mir dieses Mal aber zusätzlich aufgefallen ist, ist, dass die blaue LED an meinem Gehäuse, wenn den PC anschalte, erst ihre gewohnte Farbe hat (blau). Kurz bevor der PC jedoch aus geht, leuchtet sie lila.
Könnt ihr damit etwas anfangen?
 
Kaufe eine neue CPU und betrachte das Ganze als Lehrgeld. Und nächstes Mal halte Dich an Deine eigenen guten Vorsätze.
Das ist die typische Folge, wenn heutzutage jeder meint, Übertakten ist etwas für Vorschulkinder und sich unbedarft darüber her macht, ohne sich wirklich mit dem Thema zu beschäftigen. Aus diesem Grund möchte ich auch mal hoffen, daß Intel den mißlungenen OC Versuch bemerkt, solltest Du versuchen, die CPU auf Garantie umzutauschen.
 
Da muss ich dir leider widersprechen: Ich habe bereits 2 Jahre zuvor mit dem OC bei meinem alten Q6600 begonnen und habe von da an jeden Tag dazugelernt. Nach 2 Jahren hat sich also sehr viel an Wissen bei mir angesammelt.
Auch wenn es mir viele nicht glauben wollen: Ich war die ganze Zeit vorsichtig, wie ich es beim OC immer bin!! Es war ein Fehler, der aus Versehen geschehen ist! Habt ihr/Hast du dich noch nie vertippt?
Jeder macht mal Fehler und ich denke auch, dass ich aus diesem gelernt habe und nächstes Mal meine neu angegebenen Daten im BIOS fünf-mal überprüfen werde!!
 
Nö, ich habe mich nie vertippt, deswegen habe ich auch noch keine Hardware gegrillt.
Alle Threads, die Du seit deiner Anmeldung hier eröffnet hast, sprechen gegen die Aussage, daß Du über OC Erfahrung verfügst. Klingt hart, ist aber so.
 
Dann hast du dich vielleicht zwar noch nie vertippt, hast aber mit sicherheit schon genauso (schwerwiegende) Fehler gemacht, wie es jeder Mensch tut und wogegen ich nichts habe, da sowas menschlich ist!
Wer hat denn gesagt, dass ich hier all meine Kenntnisse schon gezeigt habe?
Entschuldigung, aber du hast meiner Meinung nach ein ganz falsches Bild von mir!
Ich habe ja schließlich nur gefragt, wo die Höchsttemperatur des 2600K liegt und nur, weil ich über die Hitzeentwicklung noch nicht richtig informiert war, da mein alter Q6600 solche Auswirkungen mit dem Mugen nie gezeigt hatte, heißt das noch lange nicht, dass ich keine Erfahrungen im Bereich OC habe!
 
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