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Parteiische Boulevardmedien ohne journalistische Sorgfaltspflicht - insb. BILD - wo ist die Grenze?
Es geht in erster Linie darum, dass ein Nadelstich oder ähnliches vorgefallen ist.
Selbst wenn keine Chemikalien damit verabreicht wurden, ist es mMn als Anschlag zu bewerten, da es Einschüchterung und Angst erzeugt und erzeugen soll.
Ach? Das weißt du wodurch? Nicht mal deine geliebte Bild lässt sich zu so eier Faktenbehauptung hinreißen...
Und wieso muss das nen Anshclag sein? Unfall ist weiterhin genauso denkbar....
Ich verstehe langsam warum du die Bild so magst....
Darüber macht man keine Witze. So ein Attentäter hat mich nach Jahren vor 2 Tagen mal wieder erwischt. Tut heute noch weh.
Leider wurde auch bei mir das Schutzhaus abgelehnt.
Es kann alles zwischen nem Anschlag und nem Insektenstich sein, das Problem ist die Beweisbarkeit.
Vielleicht ists auch irgendwas ganz triviales, dass irgendwo ein Nagel rausgeguckt hat und der da drangestoßen ist.
Hatte neulich noch nen Artikel gelesen, da gings um "Spiking" auf Musikfestivals und in Clubs/Discotheken, wo Betroffene rote Hautstellen hatten und manche einen Punktförmigen Einstich sehen konnten. Die Schlussfolgerung war: Hier läuft wer mit ner Nadel rum und piekst Leute an.
Irgendwann hat dann jemand die wahre Ursache gefunden. Nämlich allergische Reaktion auf ne bestimmte Art von extrem kleinen Insekten.
Vielleicht wurde der Chrupalla von irgendwem mit ner Nadel gestochen, vielleicht hat er sich auch nur irgendwo gestoßen oder es ist irgendwas völlig triviales. Nur solange man nichts genaues dazu weiss, sollte man was die Berichterstattung angeht sich an die bekannten Fakten halten und alles Spekulative unterlassen. Wildes rumspekulieren nutzt nämlich keinem etwas.
Hier sieht man wieder mal wie toll die Tagesschau berichtet. Das dürfte wohl ein neuer Tiefpunkt sein. Gut, dass es mal Kritik aus den eigenen Reihen gibt. Wie man sieht wieder über private Medien verbreitet und aufgegriffen (über die hier hergezogen werden).
Dazu das weitere ausfuhren über Kriegsverbrechen
Muss das wirklich sein? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei den Tagesthemen oder der Tagesschau anders ausgesehen hat.
Die gesamte Aufmachung des Beitrags ist problematisch. Erst einmal ist es fraglich wieso die Hamas überhaupt gezeigt wird, man hätte die Position auch nur beschreiben können. Den Vorwurf der False Balance würden insb. Linke bei allen möglichen anderen Themen anführen. Zwei Positionen werden durch die mediale Darstellung auf einer Stufe gestellt.
Dazu die Aufnahmen der propalästinensischen Proteste. Das nimmt emotional mit und macht betroffen. Ein Kind ist ja überhaupt nicht mit der internationalen Politik vertraut. Für mich wirkt allein diese Aufmachung schon so, als würde ich als Kind ohne mein Wissen eher an die palästinensische Darstellung glauben. Der israelische Sprecher sitzt dort kalt in Uniform und nimmt ein Kind nicht emotional mit. Ich finde diese Aufbereitung im Kinderfernsehen äußerst bedenklich.
@audiogenießer Ich verstehe deine Kritik. Es kommt jedoch darauf an, wie mit Nachrichten in einem Haushalt umgegangen wird. Ich schaue jeden Tag mit meinen Kids (11, 9 und 6 Jahre) Logo zusammen und wir sprechen danach darüber und ordnen ein. Über das gesehene zu sprechen und die Gefühle und Bilder mit den Kids einzuordnen halte ich als Erziehungsberechtigten für meine Aufgabe.
Ein Kind ist ja überhaupt nicht mit der internationalen Politik vertraut. Für mich wirkt allein diese Aufmachung schon so, als würde ich als Kind ohne mein Wissen eher an die palästinensische Darstellung glauben.
Die Tagesschau ist da, um zu informieren, nicht um zu urteilen.
Ich kann verstehen, dass man sich aus menschlicher Sicht den einen oder anderen emotionalen Ausbruch wünschen würde. Aber die Tagesschau ist dafür nicht das geeignete Format. Dafür gibt es Kommentare und Meinungsbekundungen, wie sie in den Öffis auch oft genug und zahlreich erscheinen. Nur eben nicht bei der Tagesschau. Was nicht bedeuten soll, dass dort keine Fehler passieren.
Wie soll das im allgemeinen bei begrenzter Sendezeit und Aufmerksamkeitbrdürftigkeit (Ärzte-Promotion bei Tagesthemen) funktionieren? Jeder redaktionelle Eingriff bewegt sich schon auf einem schmalen Grad zwischen Information und Urteil, da man durch Auswahl der Themen und Länge des Beitrags (welche Position wird wie ausführlich dargestellt) beeinflussen kann. Pure information ist eine Illusion, dazu eignen sich höchstens Texte in einfacher Sprache.
OdinHades schrieb:
Ich kann verstehen, dass man sich aus menschlicher Sicht den einen oder anderen emotionalen Ausbruch wünschen würde.
Netter Versuch abzulenken, einen emotionalen Ausbruch wünschte sich niemand. Es ging einzig darum, die Aussagen der Hamas zum Krankenhaus nicht zu verbreiten.
Weil auf nicht gerade wenigen dieser Demos so "nette" Slogans wie "Tod den Juden!" mit hasserfüllten Gesichtern gezeigt werden? Wie soll ein Kind das ausdifferenzieren und vernünftig bewerten? Welcher Bildungsauftrag wird hier erfüllt?
Ich sehe da einen grünen Banner mit weißer Aufschrift verfasst in einer Sprache die ich nicht lesen kann. Dazu kommen Rufe der Demonstrierenden die ich ebenfalls nicht verstehe, weil sie leiser als die Sprecherin aus dem Off sind und ebenfalls in einer Sprache deren ich nicht mächtig bin.
Ich bezweifle, dass die Zielgruppe von logo! das von dir kritisierte lesen, hören und verstehen kann.
The_waron schrieb:
Wie soll ein Kind das ausdifferenzieren und vernünftig bewerten?
Die Ausschnitte der Demos werden offensichtlich verwendet um das Gesprochene zu illustrieren. Denn es wird davon gesprochen sinngemäß, dass in verschiedenen Ländern Menschen auf die Straße gingen um gegen Israel zu demonstrieren.
Ist also das Argument, dass das "Nichtverstehen" einer Sprache, die Aussage relativiert? Gilt das dann auch für alle möglichen Aussagen? Und eine weitere Frage: Was ist mit den hunderttausenden Kindern arabischer Herkunft die dies definitiv verstehen?
Lipovitan schrieb:
Die Ausschnitte der Demos werden offensichtlich verwendet um das Gesprochene zu illustrieren. Denn es wird davon gesprochen sinngemäß, dass in verschiedenen Ländern Menschen auf die Straße gingen um gegen Israel zu demonstrieren.