Partitionstabelle zerstört

AranankA

Cadet 1st Year
Registriert
Aug. 2008
Beiträge
9
Moin, moin.

Basics Nr. 1: 1 HDD 160 GB, 3 Betriebssysteme: 3 mal XP Pro SP3 (Internetzugang, Komposition & Spiele).
Aus Unkenntnis der Endgröße wurde mit PM8 vorpartitioniert (ausgehend davon, dass eine "160 GB HDD" nur 150 GB groß ist): 1 primäre Part. von 149,3 GB mit 2 log. à 49,7 GB.

Fakten Nr. 1:Nach dem Einrichten der System stellte ich fest, das diese Aufteilung vollkommen unangemessen war. Das 2. XP benötigte fast gar keinen Platz, während das 3 XP bald aus den Nähten ging.
Da einiges grundverkehrt gelaufen war, partitionierte ich neu: 40, 15 & 94 GB. So lies ich es und so war es von 2004 bis 2008.
Die XP sind gut gepflegt und bis auf das Internet-XP noch im damaligen Zustand + Arbeitsdaten. Zwischenzeitlich kam dann noch ein openSuse10.1 -3 auf einer anderen HDD dazu und GRUB übernahm die "Einwahl".

Im April 2008 bekam ich VISTA Ultimate. Bei der Analyse der Platzressourcen stellte ich fest, dass ich C um 10, E um 5 GB und E um 24 GB kürzen konnte. Somit erhielt ich 39 GB für VISTA. Die Umpartitionierung nahm ich mit wiederum mit PM8 vor.

Basics Nr. 2: Somit ergibt sich nun folgendes Bild: 1 prim. Part mit 2 log. Part (3 mal XP Pro SP3 à 30, 10 & 80 GB ) & 1 prim. Part. mit Vista mit 39 GB.

Fakten Nr. 2: Alles war OK, bis ich vor ein paar Tagen meine Linux ext3 Partitionen auf einer anderen HDD vergrößerte und bei der Arbeit mit Parted Magic 3.0 auf die glorreiche Idee kam, von der 80 GB Part. auf E (unter Linux hd0,2) noch mal 11 GB an Vista zu spendieren. Seit dem habe ich folgendes

Problem:
  1. VISTA bootet nicht mehr und lässt sich nicht reparieren:
    "Fehler in der Partitionstabelle! Bitte beheben und die Reparatur erneut versuchen!"
  2. Die Zuordnung E: gibt es nicht mehr. Die lautet numehr H: Folge: Alle Programme auf H starten nur bedingt, weil die Installation ja auf E erfolgte. Wobei das nicht so wichtig, mehr ein Nebeneffekt ohne großen Belang ist.
  3. Will ich mit PM8 oder Parted Magic rückgängig machen, erhalte ich nur noch
    "Partitionstabelle defekt Fehler Nr. 106"
    (oder die Linux-Entsprechung dazu.)

Fakten Nr. 3: Zur Lösung ging ich mit TestDisk (neueste Version) an die Problematik ran. Und hier kommt der Grund für meine

Frage: Die Tiefenprüfung zeigt mir insgesamt 11 Partitionen. Davon 3 primäre und 6 Logische als NTFS sowie 2 FAT32, von denen ich nicht weiß, wo sie herkommen.
Da ich immer die selben Namen verwendete, kann ich nicht mehr feststellen, welche ich zur Neudefinition festhalten und welche ich ignorieren kann.
Da ein kmplt. Neuaufbau definitiv nicht in Frage kommt, stelle ich hier aus Vorsichtsgründen die Frage nach der empfohlenen weitern Vorgehensweise. Ich habe nach den ganzen Aktionen Angst, noch mehr Schaden anzurichten.
Konkret: Was muß ich tun, damit die Partitionstabelle mit den vorhanden Gegebenheiten übereinstimmt und damit die Fehlermeldung verschwindet?

Zusatzinformation: Von der kompletten(!) HDD gibt es ein 5 Tage altes Image. Die Wiederherstellung selbigen lässt zwar alles beim Alten erscheinen (VISTA startet mit 39 GB statt mit 50 GB, E ist E) aber trotzdem lassen weder PM8 noch Parted Magic 3 eine Arbeit mit den Partitionen zu: Fehler 106.
 
Danke für die Antwort und den Link. Den Beitrag hatte ich mir schon ausgedruckt (dadurch kam ich auf das Forum hier) um ihn bei der Arbeit von CD dabei zu haben. Aber so richtig ran getraute ich mich auch mit Beitrag nicht.

Ich dachte, dass der Beitragsersteller hier online ist und ein paar Tipps geben kann. Die Problematik weicht ja doch etwas von den Standardsituationen ab und da wäre solche Unterstützung schon ganz gut.
 
Das Problem bei vielen Umpartitionieraktionen die Partition Sektoren u. U. erhalten bleiben, deshalb wird es dann leicht unübersichtlich. Aber ohne die PICs zu den einzelnen Testdisk-Schritten kann man erst einmal gar nichts sagen also poste ich mal den Standard-Text um erste Informationen zu erhalten.

Nach dem Start von Testdisk beantwortest Du die Frage nach einer Logdatei mit Y. Den Partitionstyp solltest Du mit Intel beantworten. Dann wird Analyse aus dem dann erscheinenden Menü gewählt. Mit Quick Search wird dann der Vorgang fortgeführt (bei Vista mit Y antworten, wenn die Partitionierung unter diesem OS gemacht wurde).

Wichtig:
Wenn jetzt Partitionen gefunden wurden, kannst Du sie jeweils mit den Pfeiltasten anwählen und mit P deren Inhalt sichtbar machen. Mit Q geht es zurück ins Menü. Sollten keine Partitionen in der ersten Suche gefunden worden sein, wird mit Enter weiter gemacht, hier ist dann im Menü [ Quit ] [ Deeper Search ] [ Write ], die tiefere Suche mit Deeper SEARCH auszuwählen (dieser Vorgang kann dann schon eine Weile dauern).

Wenn jetzt Partitionen (sie sollten jetzt u.U. grün dargestellt werden) gefunden werden, solltest Du sie wieder mit den Cursor Tasten auswählen und mittels P deren Inhalt kontrollieren, also ob alle Daten sichtbar werden. Mit den Cursor-Tasten kann gescrolled werden. Aus dem Menü, beim listen des Inhalts kann man mit c Files und ganze Partitionen kopieren.

Nach jedem elementaren Schritt (also nach der ersten Analyse, nach dem Quick Search mit der Abfrage ob die Disk unter Vista eingerichtet wurde oder nicht und nach dem deeper SEARCH) solltest Du einen Screendump (oder Photo) machen und hoch laden, alternativ kann auch die Logdatei gepostet werden.

Bilder und andere Dateien kannst Du unter Anhänge verwalten (unter dem Edit Feld) hochladen.

Der Weg einer Diagnose ist hier recht anschaulich beschrieben.
 
Zurück
Oben