nurmalsoamrande schrieb:
... ist es eben sehr sicher, weil niemand etwas zwischen dir und der Seite, auf der du dich einloggen willst, abgreifen kannst.
Bei Passkeys muss man darauf vertrauen, dass zusätzlich die Unternehmen, deren Programmierer und Partner keine Lücken hinterlassen. Ein Fehler - die es immer geben wird - führt immer dazu, dass die Sicherheit verpufft.
Zitate dazu:
- "But there’s one weakness in this system — your browser."
"malicious extensions/scripts can fake passkey registration and logins"
- "an attacker can intercept and manipulate this communication within the browser and redirect the communication to their server by replacing the WebAuthn calls with their own code."
Quelle:
https://www.forbes.com/sites/zakdof...eys-can-be-hacked-new-attack-breaks-the-myth/
Weil also der Browser-Anbieter die größte Lücke ist und die größten Anbieter von Passkeys und dessen Software und Infrastruktur (Browser, Cloud, etc.) aus den USA kommen, in dem man gesetzlich dazu gezwungen wird, Lücken zu integrieren oder bei Bedarf jederzeit die Sicherheit aufzulösen, sind Passkeys wohl nicht sicherer.
Ein Passwort kenne nur ich alleine in meinem Kopf. Und mit einem zweiten Faktor ist es "relativ" sicher.
Ein Passkey ist aber wie ein physischer Schlüssel, an ein Gerät gebunden und ich kenne es nicht mal.
Die einzigen, die es kennen, sind die (US-)Anbieter, denen ich vertrauen muss.
In Summe sieht es für mich aus, als hätten Passkeys mehr Nachteile als ein Passwort in meinem Kopf, welches ich mit einem zweiten Faktor absichern kann, weil noch mehr Unternehmen / Menschen dazwischen sind.
Und da jeder aufgrund von bewiesenen Fakten weiß oder wissen sollte, wie die USA mit Daten, auch von Verbündeten, umgeht, sind Passkeys unsicherer als gute Passwörter im Kopf.
Die einzige alternative wäre wohl, wenn man vollständig auf Software von USA verzichtet:
- kein Windows, MacOS, Android, iOS, etc. -> weil USA
- kein Edge, Chrome, Firefox Browser -> weil USA
- kein iCloud, OneDrive, etc. -> weil USA
- usw.