News Patenturteil: Acer und Asus stellen Notebook-Verkauf vorerst ein

Thomrock schrieb:
bei H266 geht das dann wieder los.
Ich hoffe das die großen Player (zb. Google) bis dahin flächendeckend VP9 und AV1 ausgerollt haben, damit mir der H266 Support egal sein kann…
 
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7H0M45 schrieb:
Ich dachte diese Codecs werden durch CPU/GPU gehandhabt also mehr oder weniger Kaufteile von Intel, AMD, NVIDIA?
Ja, aber die Chips enthalten nicht die Lizenzen, die muss der Hersteller noch selber dazu kaufen oder die entsprechenden Funktionen z.B. im Treiber deaktivieren. AMD GPU Treiber haben z.B. extra eine Funktion dafür.
 
Chismon schrieb:
Zum Glück ist ASUS für mich als Hersteller/Boardpartner eher ein rotes Tuch (da diese durch kundenunfreundliches und zwielichtiges Verhalten schon öfter mir negativ aufgefallen sind und es m.E. immer bessere Alternativen gab) und Acer bzgl. Produkten ebenso oft qualitativ fragwürdig.

Dann sag doch mal, was aus Deiner Sicht die Alternative zu Asus mainboards ist und aus welchem Grund.
Das würde mich sehr interessieren.

Zu Zeiten von Spectre und Meltdown hatte Asus aber am schnellsten neue BIOS Versionen bereitgestellt, damit die betroffenen CPUen Firmware-Updates erhielten, ehe dann Microsoft - ich meine erst Monate später - die Firmware-Updates über Windows-Update ausrollte.

Und es hieß immer, dass Asus im Vergleich zu anderen Firmen im Consumer-Bereich den besten Support hätte.

Meine Meinung dazu:

[sorry, weiter unten vielleicht etwas "off-topic", wenn es Euch nicht interessiert, dann überlest es bitte ]

Für mich kämen als Mainboardhersteller nur 2 in Betracht.
  • An erster Stelle Supermicro, zuverlässige Boards ohne „Bling-Bling“ und exzellentem Support.
  • Asus (Hörensagen)
Wobei ich sagen muss, bislang kam Asus bei mir noch nicht zum Einsatz, weil ich erst 2 MSI-Mainboards und nun seit 2014 das Supermicro X10SRI-F im Einsatz habe und es läuft und läuft und ...

Bei Gigabyte habe ich Bedenken, weil jemand mit so einem Board mal tierische Probleme hatte und das im Bereich SATA-Anschluss/Bootprobleme/Konflikte (kann mich nicht mehr an Details erinnern), wo man doch meinen könnte, SATA sei doch langsam "commodity" und müsste einfach laufen. Hat sich von einer Bude einen DAW-Rechner zusammenbauen lassen und mit dem Gigabyte-Board gab es nichts als Probleme.

Mit MSI bin ich quasi auch durch, nachdem ich feststellen musste, dass ich mit dem Mainboard keine Firewire-PCIe-Karte für den Anschluss eines Recording-Interfaces gut ans Laufen brachte.
Weshalb ich dann in ein Supermicro-Server-Mainboard investierte, das ich inzwischen seit 2014 in Betrieb habe und das immer noch bestens funktioniert, auch bei Nutzung alles PCIe Sockel.

Letztens noch einen 8-Kerner bei eBay geschossen für 150 € (E5-1680v4 kostete früher 1750 €).
ECC-RAM-Ausbau auf 64 GB, RTX 4070, 2 × 10‑Gbit‑LAN‑Karte (2 × SFP+), zwei USB3‑PCIe‑Karten.
Für Recording sind folgende Recording-Interfaces und Referenzwandler angeschlossen:
RME HDSPe MADI FX (PCIe, 3 MADI Busse), UFX III (USB3, 1 MADI Bus) sowie ADI-2 Pro FS R BE (USB2).
Das ist schon eine Menge an I/O im Bereich Audio, packt das System aber anstandslos.

Das Set-up werde ich noch einige Jahre in Betrieb halten. Ich hoffe, dass die Rechnerkomponenten bis dahin wieder etwas besser werden.

Bei den Mainboards vermisse ich mehr PCIe Sockel zum Aufrüsten, bei den Gehäusen Upgrade Möglichkeiten über 5 1/4-Zoll‑Einschübe. Es gibt etwa vom ICY Box tolle Einschubmodule für 4 × SSD. Das verbessert den Airflow im Gehäuse und man kommt besser ran.
Über Intel VROC (Virtual RAID on CPU) kann man auch gut SSDs in einen RAID‑Verbund nehmen.

Momentan ist der Consumer-Bereich für mich wenig attraktiv, darum warte ich noch ein Weilchen. Auch angesichts der Preise.

Vielleicht gibt es dann auch besser designte CPUen. Intel Big/Little ist für den Recording Bereich nicht so vorteilhaft und man ist dann fast schon gezwungen, auf Windows 11 upzugraden, weil der Intel Thread Scheduler in Windows 10 nicht weiter geupdatet wurde (einzige Alternative: Bitsum Process Lasso Pro).
Bei AMD kommen endlich CPUen mit 3D-Cache für beide CPU-Chiplets.

Mal sehen, was die Zukunft so bringt.
 
chillipepper schrieb:
An erster Stelle Supermicro, zuverlässige Boards ohne „Bling-Bling“ und exzellentem Support.
Bling-Bling kann Supermicro ebenfalls.

Außerdem vergleichst du Server/Workstation Hardware mit Consumer-Hardware. Da gibt es große Unterschiede. Ansonsten kann man nicht wegen einer negativen Erfahrung (auch bei einer positiven Erfahrung) gleich so eine Verallgemeinerung treffen, als wäre Hersteller X Müll oder Gold.

Bei den berüchtigten Großen wie MSI, Gigabyte, Asus etc. ist für jeden was dabei. Ich sehe da auch beim besten Willen keine Tendenz, dass der eine besser/schlechter als der andere sein sollte. Es kommt immer auf das jeweilige Modell und den Preis an, wenn man einen Vergleich zieht. Asrock hat noch von alten Zeiten einen "schlechteren" Ruf - dennoch bauen sie gute und solide Boards.

Die einzigen Hersteller, die ich persönlich meiden würde, wären Biostar und NZXT.
 
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Na dann noch schnell bei Mediamarkt ein Notebook mit 32GB RAM und mit 18 Zoll Display für 1799€ kaufen, bevor sie weg sind. :schluck: :daumen:
 
@KeinNutzerName Das Ding ist auch nur wegen der RTX5060 so billig. So ein teures Riesengerät nur mit ner 8GB-GPU…
 
AtsmPrime schrieb:
Liest sich wie der Kommentar einer 15 jährigen, eifersüchtigen Ex-Freundin…

Chismon schrieb:
Dein Kommentar, der das Verhalten eines als Verbraucher unmündigen/inkonsequenten 6-Jährigen Fanboys nahelegt.

Haben wir's bald, oder muß man euch auf dem Niveau 'Rabäääh' antworten?
 
Solcher Dinger sind doch der Todesstoß für H266? Wer hat den Bock auf den Stress? Und im Blindtest, bin ich sicher, werden zu wenige Leute den Unterschied zwischen AV1/2 und H266 sehen. Und 265 ist auch nicht der Weisheit letzten Schluss...
 
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p-trettin schrieb:
Zu dem Lizenzthema:
Das mit diesen Lizenzen für irgendwelchen Kram ist halt so ein Thema. Ja ich verstehe Nokia, aber ich verstehe nicht ganz warum die Gerätehersteller die Lizenzen erwerben sollten. Sie verbauen ja nur Chips und lizensieren ihrerseits Software, um beides in ihren Produkten weiterzuvertreiben. Die sind ja selbst Kunde, kaufen das Produkt schon, das den Codec nutzt, geben das nur weiter. Für mich ist das doppelt gemoppelt. Aber ich bin kein Jurist.
Kunde ist nicht gleich Endunde, und Komponenten einkaufen,... und Endprodukt verkaufen ist auch nicht dasselbe
Und wenn du als Produkthersteller die Komponenten ohne Lizenz erwirbst, musst du halt selbst lizensieren, oder du kauft schon lizensiert ein da hat dass dann schon der Komponentenhersteller übernommen, da zahlst du halt mehr aber die Arbeit ist dann schon getan, musst nur noch anmelden.
Wenn es sich um ein FRAND Lizenz in einer Verwertungskette handelt, kannst du auch sicher sein, dass nicht doppelt lizensiert wurde, aber einmal gezahlt werden muss, man verkauft ja sein Endprodukt auch nur einmal.
 
7H0M45 schrieb:
Mal ne blöde Frage, inwieweit spielen so Hersteller wie ASUS überhaupt bei dem Thema rein?
Die Lizenzgebühren werden vom Gerätehersteller gezahlt, wenn ich mich nicht irre. Deswegen haben Lenovo, DELL und Co. den H265 Codec komplett deaktiviert. Hat Jan ja ein paar Posts weiter unten schon verlinkt die News.
 
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dann wird das auch für die asus Handhelds gelten . somit wäre das xbox ally, Ally x für deutschland wohl erstmal tabu wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.
 
leipziger1979 schrieb:
Nokia ist auch nur noch ein Patenttroll oder stellen die noch irgendwas relevantes her?
Die sind einer der größten Netzwerkausrüster, entwickeln Kommunikationssysteme fürs Militär usw., wenn man so will sind die Dinge die sie produzieren vielleicht sogar relevanter als der Consumer-Kram den man von Acer oder Asus so kennt.
 
Ranayna schrieb:
ASUS Bestandskunden, dass der ganze Kundensupport, inklusive den Downloads, aktuell nicht mehr erreichbar ist.

driverhub.asus.com sowie die MyASUS App funktionieren weiterhin einwandfrei.
 
Skjell schrieb:
Ich finde es als Asus Nutzer ärgerlicher, das passend zum Wochenende ein neues Bios Update kam, welches man nun nicht mehr herunterladen kann. Grad mit Blick auf die Ryzen Probleme und die darin eventuell besseren Stabilitäten. Nicht jeder kommt unbedingt auf die Idee über das Ausland die Updates zu laden. Hat das Gericht wieder gut hinbekommen. Mal schauen, ob die nicht noch meinen Renault stilllegen, wenn das Verkaufsverbot nicht reicht :D

Was kann das Gericht dafür? Die haben Asus ja nicht gesagt, dass sie die gesamte Webseite down nehmen sollen. Asus war schlicht und einfach nur zu doof dazu oder unfähig, kann man sich aussuchen - wirft aber beides kein gutes Licht auf Asus.
 
Northstar2710 schrieb:
somit wäre das xbox ally, Ally x für deutschland wohl erstmal tabu

In gewissem Rahmen. Die Händler dürfen noch abverkaufen, was sie auf Lager haben. Aber solange das nicht geregelt ist, kommt erst einmal keine neue Ware.
 
Gott ist das ein rum Geheule, wegen ein paar Tage Webseite offline, und wie hier die Schuld zu 100% bei den Firmen gesucht, die Gesetze scheinen mir da doch so zu sein das man die Firmen dazu zwingt.

Das heißt dann Die Webseite muss sofort nicht mehr so erreichbar sein, das man irgendwas kaufen kann oder bewirbt, da wird nicht im Urteil gesagt für die Umsetzung habt ihr ne Woche Zeit.

Ein "Eilantrag" heißt auch das der Sachverstand nicht vollumfänglich geprüft wurde und es sehr schnell ging, wie Schnell genau der "Eilantrag" ab läuft weiß ich nicht würde mich nicht wundern wenn es nur wenige Tage wäre.

Wenn deren Anwälte die Gesetze angeschaut haben und sagen, sie kommen drum rum (oder die Geforderte Summe ist ein illegaler Wucher), aber der Eilantrag nicht richtig geprüft wird (sonst wäre es ja ein Rechtskräftiges Urteil) ist die Chance eines Fehlurteils deutlich höher. Ich kenne die Details nicht, aber es ist immer noch möglich das Asus und Acer am Ende alle Prozesse gewinnen.

So ein Eilantrag ist sehr unfair weil die Verteidigung entweder gar keine Change gibt ihre Sicht dar zu legen oder sie zumindest dafür sehr kurze Fristen haben und überrascht wurden während der Kläger das ja davor schon beliebig lange vorbereiten konnte, der Ankläger kann da theoretisch sogar lügen, wird ihm später auf die Füße fallen, aber für den Erhalt der vorläufigen Entscheidung irrelevant.

Neben diesen unfairen Urteilen imho, gibt es weitere Praktiken oft kann man sich ein Gericht raus suchen, dann Cherry Pickt man eines das am freundlichsten für Patenttrolle ist, und ja auch wenn sie irgendwas mit Netzwerk machen hat das nichts mit H265 zu tun, eine Firma kann ein Patenttroll sein und irgendwelche Produkte verkaufen, das schließt sich imho nicht aus.
 
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Reaktionen: darthbermel und Grestorn
Bei PCGH hieß es gestern, das Asus empfiehlt das Kunden aus Deutschland doch bitte einen VPN nutzen sollen, damit man weiter den Support in Anspruch nehmen kann.
 
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