[PayPal] Kulanzrückzahlung / Käuferschutz

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Deshalb hat der TE ja einen Fall bei payPal eröffnet und Recht bekommen. Jetzt hat der Käufer aber auch gefälligst die Ware zurück zu schicken.
 
Hatte als Verkäufer folgenden Fall. Ich habe eine Kaffeemaschine verkauft, der Käufer hat mit PayPal bezahlt. Nach Erhalt meinte der käufer die Maschine sei defekt. Also hat et sie wieder an mich zurück geschickt. Sie war aber nicht defekt. Dem Käufer hat sie wohl nicht gefallen. Habe das PayPal und ebay so geschildert wegen nicht eingehaltenen Kaufvertrag. Das Ende vom Lied war, dass ich die Kaffeemaschine wieder hatte, der Käufer sein Geld wieder bekommen hat, und mir das einbehaltene Geld auch wieder gut geschrieben wurde. Im Grunde ein ähnlicher Fall. Ich habe 25 Euro und die Maschine und der Käufer hat auch sein Geld wieder.
 
@Ilsan:

Ganz egal, was der Verkäufer abgezogen hat oder nicht, der TE hat reklamiert und sein Geld zurückbekommen. Nun will er zusätzlich die Software, die er reklamiert hat auch noch behalten, also ganz kostenlos, weil ,sie ihm seiner durchaus verqueren Ansicht nach "von Paypal geschenkt wurde".

Ja, und so etwas auch nur ins Auge zu fassen ist frech
 
Ilsan schrieb:
obendrein HÄTTE er auch sagen können das Spiel sei nie angekommen. Alles Dinge die man ihm erstmal POSITIV anrechnen muss.

Normales Verhalten soll auch noch positiv angerechnet werden? Lächerlich, zumal das Versandrisiko beim Kauf von Privat beim Käufer liegt.
 
Ilsan schrieb:
Interesant dass hier die Leute sowas als frech ansehen, bei der Artikelbeschreibung Märchen zu erzählen aber nicht.

Nein, darum geht es einfach nicht. Natürlich ist es Mist, eine Ware als etwas anzubieten, was sie nicht ist, aber das ist nicht elementar für die Frage des TE.
Diese lässt sich ganz einfach beantworten:
Hätte PayPal das Geld vom Verkäufer nicht eingezogen, könnte ganz klar von einer überaus kulanten Handlung seitens PayPal gesprochen werden. Das ist so aber wohl nicht passiert. Ein Missverständnis, jedoch kein Goldregen für den TE.

Was weitaus näher liegt, ist, dass es hier ein Missverständnis mit dem PayPal-Mitarbieter gegeben hat, der die Rückabwicklung durchgeführt hat. Dieser hätte wohl eigentlich mitteilen müssen, dass dem Verkäufer dieser Betrag wieder abgezogen wird und damit auch eine Rücksendung der Ware nötig wird. Eine Reklamation beinhaltet üblicherweise eben nicht, dass eine Rückerstattung des bezahlten Geldbetrags stattfindet und gleichzeitig die Ware trotzdem im Besitz des Käufers verbleibt. Es findet in der Regel eine Rückabwicklung des Kaufvertrags statt, bei dem das Geld an den Käufer zurückgeht und die Ware an den Verkäufer.

Weiterhin finde ich es seltsam, als welche Bürde es dargestellt wird, eine Postifliale aufzusuchen.
 
Hätte PayPal das Geld vom Verkäufer nicht eingezogen, könnte ganz klar von einer überaus kulanten Handlung seitens PayPal gesprochen werden. Das ist so aber wohl nicht passiert. Ein Missverständnis, jedoch kein Goldregen für den TE.
Die Frage ist aber wie kann der Käufer sicher gehen dass der Verkäufer tatsächlich belastet wurde, muss man dann ja irgendwo und irgendwie auch nachvollziehen können ansonsten kann der Verkäufer ja viel erzählen.
Und mal angenommen der Verkäufer wurde gar nicht belastet so gehört die Ware nämlich dem Käufer weiterhin, weil sie Paypal ihm dann wirklich quasi geschenkt hätte.
Ich finde zumindest sollte erstmal Klarheit herschen bevor man stumpf was zurückschickt weil irgendwer was zurückfordert. Wenn der Verkäufer nicht belastet worden ist würde ich mit Sicherheit gar nichts zurückschicken da.

Weiterhin finde ich es seltsam, als welche Bürde es dargestellt wird, eine Postifliale aufzusuchen.
Mag Leute geben die wohnen net direkt neben der Post. Mag auch Leute geben die wohnen auf dem Land und haben vielleicht kein eigenes Auto. Ebenso mag es Leute geben deren Arbeitszeiten vielleicht es auch nicht grad so einfach machen zur Post zu gehen, hatte ich selber mal ne zeitlang, da konnte ich immer nur kurz vor Schluss zur Post, und jeder weiß dass dann die Schlange am Längsten ist. Der Verkäufer wird sein Spiel ja auch schnell zurück haben wollen und es warscheinlich net ganz so prickelnt finden wenn der Käufer es zur Post bringt wenn er halt mal da ist und das dann eben 3 Wochen dauert.
Noch dazu ist das alles auf dem Mist des Verkäufers gewachsen, würde ich auch nicht einsehen da jetzt 10minuten meines Lebens verschwenden zu wollen, und wenn ich das machen muss so würde ich das auch in die Bewertung mit einfliesen lassen.

Eine Kaufpreisminderung wäre bei weitem einfacher für beide, aber da heißt es immer die Käufer wollen damit den Verkäufer nur abziehen was in dem Fall Schwachsinn ist. Fakt ist es ist jetzt kein Artikel von hohem Wert, da finde ich das ganze hin und herschicken einfach unverhältnismäßig, aber habe auch schon genug Verkäufer erlebt die dann dadrauf bestehen, denen ist dann scheinbar auch egal dass sie letztendlich sowieso gar nix mehr an ihrem Artikel dran verdienen.

Normales Verhalten soll auch noch positiv angerechnet werden? Lächerlich, zumal das Versandrisiko beim Kauf von Privat beim Käufer liegt.
Was ich damit lediglich sagen will ist dass der Verkäufer sein Spiel und sein Geld jetzt los wäre wenn er von Anfang an an jemanden geraten wäre, der das hätte abziehen wollen mit ihm. Fakt ist der Käufer war hier ehrlich und hat aufgrund dessen jetzt mehr Arbeit am Arsch als hätte er einfach behauptet wäre nix angekommen

Ja, und so etwas auch nur ins Auge zu fassen ist frech
Ist das jetzt frecher als Waren mit deutlichen Gebrauchsspuren als neuwertig einzustellen? Ich mein der Käufer könnte hier auch einfach auf seinen Kaufvertrag pochen dass er ein neuwertiges Spiel vom Verkäufer haben möchte, oder es sich selbst besorgt und sich vom Verkäufer dann den Schaden ersetzen lassen.

Der Verkäufer sollte hier in meinen Augen mal ganz still sein, immerhin ist der Käufer ja schonmal freiwillig von seinem rechtsgültigen Kaufvertrag zurückgetreten.

Und noch dazu sind ja auch gar nicht alle Dinge geklärt, wurde der Verkäufer tatsächlich belastet, ist der Verkäufer bereit den Rückversand zu zahlen. Da gibts nämlich auch durchaus Leute, um mal beim Wort "Frech" zu bleiben die meinen der Käufer zahlt noch den Versand wenn der Artikel nicht der Beschreibung entspricht.
 
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DARUM geht es hier gar nicht. Der Verkäufer kann mit Schmirgelpapier drüber gehen, drauf scheißen und bei 200° im Ofen backen, wenn der Käufer sein Geld zurück bekommen hat, dann muss er auch die von ihm reklamierte Ware zurückschicken. Ist das bei dir jetzt mal angekommen? Oder in welchen Welten lebst du um anzunehmen, dass eine Beschreibung, die deinen Vorstellungen nicht entspricht dazu berechtigt GELD UND WARE zu behalten?

Der einzige, der still sein sollte bist du. Ich würde Bogeyman dazu auffordern das Teil zurück zu schicken, tut er das nicht, dann gibts eine Strafanzeige.
 
Hmmm. Seit wann darf PayPal einfach Sachen verschenken, die nicht PayPals Eigentum sind? Das Spiel war zu keinem Zeitpunkt Eigentum von PayPal; daher kann PayPal auch nicht darüber verfügen. Es steht PayPal also in keinster Weise zu, so etwas einfach zu verkünden, und wenn sie's eben doch tun, hat es keine rechtliche Grundlage.

Hier maßt sich PayPal Kompetenzen an, die es schlicht nicht hat. Da nützt es auch nichts, auf der Schiene rumzureiten, in welchem Zustand der Artikel war. Ist für die Frage, wessen Eigenum er war und ist, völlig irrelevant.
 
Ich stelle sogar einfach mal die Behauptung auf, dass noch nicht mal PayPal was verschenkt hat. Sondern einfach nur der Callcenter-Mitarbeiter eine etwas unglückliche Formulierung benutzt hat.

Der TE möge doch bitte bei PayPal nochmal anrufen und sich versichern lassen das er mit seinen Annahmen richtig liegt.
1. Das PayPal ihm das Geld schenkt.
2. Er das Spiel behalten darf.
3. Das auch der Verkäufer sein Geld behält, bzw. es dort keine Abbuchung gab.

Ich fürchte aber dies wäre viel zu viel Aufwand und könnte alle liebsamen Missverständnisse ausräumen.
 
DARUM geht es hier gar nicht. Der Verkäufer kann mit Schmirgelpapier drüber gehen, drauf scheißen und bei 200° im Ofen backen, wenn der Käufer sein Geld zurück bekommen hat, dann muss er auch die von ihm reklamierte Ware zurückschicken.
Jetzt fängste aber wirklich an zu spinnen. Wie gesagt wenn er denn kriminell sein sollte hätte er auch einfach ganz am Anfang behaupten können er hätte nie die Ware erhalten und wäre fein raus. Er hat sich aber für den ehrlichen Weg entschieden, und nun denkste dass er das Spiel absichtlich schrotten sollte? Rofl!

wenn der Käufer sein Geld zurück bekommen hat, dann muss er auch die von ihm reklamierte Ware zurückschicken. Ist das bei dir jetzt mal angekommen?
Ist doch völliger Bullshit, das Geld muss ja wohl vom Verkäufer stammen. Stammt es von Paypal selbst, oder von seine Großmutter heißt das nicht dass er das Spiel zurücksenden muss, nur weil der Käufer "irgendwoher" Geld bekommen. Daher sollte auch geklärt werden ob dem Verkäufer tatsächlich was abgezogen würde. Sofern das nicht der Fall ist würde ich das Spiel auch net zurückschicken, wieso auch? Damit der Verkäufer das Spiel zweimal verkaufen kann und das doppelte an Geld bekommt.

Was erzählste als nächstes? Dass eine schlechte Bewertung hier für den Verkäufer auch net gerechtfertigt sei, weil der Käufer ja sein Geld zurückbekommen hat?

Denkste nicht dass du hier etwas sehr pro Verkäuferseite eingestellt bist? Fällt ja selbst nem Blinden auf.

Sondern einfach nur der Callcenter-Mitarbeiter eine etwas unglückliche Formulierung benutzt hat.
Wenns so war ist Paypal auch Schuld. Sorry aber ich will die Leute hier mal erleben wenn es erst heißt man darf was behalten und dann kommt nen anderer an und sagt "ne ist doch nicht". Sieht man auch jedesmal bei den ganzen Preisfehlerdiskussionen.

Immer wieder köstlich wie hier alle einen auf Mr. Oberkorrekt machen

Es ist ja auch Seltsam dass der TE überhaupt direkt das Geld wiederbekommen hat. Normalerweise muss man erst die Ware zurückschicken und Paypal will dann auch Beleg sehen.
Bevor man hier auf ihn eindrescht sollte vielleicht wirklich mal geklärt werden ob der Verkäufer überhaupt Geld abgebucht bekommen hat, oder nicht gar er derjenige ist der Geld und Spiel behalten will.

Zurückschicken würde ich machen, es dem Verkäufer schenken würde ich aber definitv nicht wenn Paypal ihm überhaupt nix abgezogen hat.

Also: Verkäufer hat sein Geld noch => Würde Spiel behalten, und wenn der VK es zurückwill so muss er das Geld auch erstatten, ja in dem Fall hätte der Käufer 2mal Geld, einmal das von Paypal und einmal sein eigenes zurück, wäre aber legitim.

Verkäufer hat sein Geld nicht mehr => Schicks halt zurück, lass dir versicherten Versand vorstrecken oder dergleichen und Bewerte dann entprechend wenn dir danach ist.
Selber Versand auslegen würde ich nicht, da kommste dann im Zweifel nur mit Anwalt wieder dran wenn der Verkäufer sich quer stellt. Versicherter Versand selbstredend hier, denn beide Parteien haben sich ganz sicher hier nichts mehr zu schenken und sind sauer: Der Käufer weil er verarscht wurde vom VK, und der VK weil er für den Mist den er gemacht hat noch zahlen soll und das sicherlich nicht einsieht.
 
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Was gibt es hier allen ernstes noch zu diskutieren? Die Rechtslage wurde eingehend erläutert und abschließend bleibt die Feststellung, dass der TE offensichtlich nicht die Rückmeldung von der Community erhalten hat, die er sich erhofft hatte und man sich die Welt eben nicht machen kann, wie sie einem gefällt.

Der rechtlichen Bewertung des Falls wird sich dann wohl ein Gericht annehmen.
 
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