PC friert unregelmäßig kurz ein

muzik

Lt. Junior Grade
Registriert
März 2011
Beiträge
393
Hallo allerseits,

ich habe seit kurzem ein komisches Problem, das aber scheinbar unregelmäßig auftaucht:
Wenn es auftritt friert der Computer inklusive Mauszeigen immer wieder kurz (ca. 2-5 sek) ein.
Das erste Mal als ich es beobachtet habe vor ein paar Tagen, da war es 2 Mal pro Stunde. Da ich gerade
Dragon Age 2 im Hintergrund minimiert hatte, dachte ich es wären einfach Leistungsspitzen, die den PC
kurz lahm legen.

Gestern hatte ich es allerdings wieder. Unzwar wesentlich häufiger. Der PC fror alle 10 Sekunden für ein paar
Sekunden ein und beim öffnen der meisten Programme ebenfalls. Das war dann nicht mehr lustig.

Ich habe herum gelesen und herausbekommen, dass sowas aufgrund von Problemen mit fehlerhaftem RAM
auftreten kann.
Ich habe also Memtest heruntergeladen und einen via Windows eigenem tool "mdsched.exe" getestet.

"mdsched.exe" läuft ganz normal durch

Memtest kann irgendwie nur 2Gb-Ram lokalisiern, scheint also irgendwie nicht 64bit-fähig zu sein (obwohl es in der Beschreibung bei Chip steht). Es wird empfohlen meherere Instanzen von memtest zu nutzen.
Also habe ich einfach mal 8 Instanzen a 2Gb gestartet und siehe da... ich habe bei der ersten gestarteten Instanz nach 10% schon 20 Fehler. Interessanter Weise nur bei der ersten Instanz. Alle anderen haben keine Fehler ... (man bedenke, dass ich 4Gb-Riegel habe und somit 2 Instanzen von memtest auf demselben Riegel laufen müssten, aber nur einer zeigt fehler :freak:)

(Eben hatte ich einen Bluescreen, als ich memtest starten wollte. Andererseits läuft mein PC heute absolut flüssig und ich habe gerade keine Probleme)

Meine Frage an euch:
Hatte jemand dieses PC-Verhalten mit dem kurz einfrieren schonmal oder ist jemandem dieses Problem bekannt und wie wurde es gelöst, bzw. was war das Problem?



Daten:

CPU:Intel Core i5-2500K
-->Kühlung: Scythe Mugen 3
Mainboard: Gigabyte GA-Z68X-UD3H-B3 Rev. 1.0, Z68
Ram: 2x TeamGroup Elite DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) = 16Gb (4x4GB Ramriegel)
HDD/SSD: Crucial m4 SSD 128GB, Western Digital Caviar Green 2000GB
Netzteil: be quiet! Straight Power E8 450W ATX 2.3
Gehäuse: Fractal Design Define R3 USB 3.0 schwarz, schallgedämmt
GPU: GeForce GTX 560

Temperaturen:

CPU idle: ~31°C alle Kerne
CPU last: ~max. 57°C alle Kerne

GPU idle: 37°C
GPU last: weiß ich grad nicht mehr genau, aber auch nicht sehr hoch.

Prinzipiell glaube ich dass die Kühlung absolut ausreichend und gut funktioniert und hierbei nicht das Problem ist.
(gemessen mit CoreTemp und Speedfan)

Übertaktung:

Kurz auch noch etwas hierzu.
Ich hatte die CPU übertaktet auf 4.4Ghz mit Turbo - sprich ich habe einfach die Multi auf 44 angehoben und die Leistung von 90 auf 120W erhöht. Ein Kumpel meinte, dass diese Methode des automatischen Übertaktens auch den Ram übertaktet, stimmt das? In jedem Fall sei es hier erwähnt, falls das irgendwie zur Problemfindung beiträgt.


So vielen Dank euch schonmal!
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn deine Temps in Ordnung scheinen hört das sich für mich nach einem Hitzeproblem an.
Würde auch mit den aktuellen Aussentemperaturen korrelieren.

Wenn du nur den Multi hochziehst, wird der Ram nicht übertaktet, würde dir empfehlen dich das nächste mal vor dem übertaken besser zu informieren was du da genau tust, vermeidet Fehler.

Kurzes einfrieren finde ich für den Ram eher ungewöhnlich. Normalerweise stürzen Programme bei Speicherzugriffsfehlern direkt ab oder liefern zumindest eine Fehlermeldung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das riecht sehr nach der SSD. Meine C300 hatte mal ähnliche Probleme. Nach einem Firmwareupdate lief sie wieder wie am Schnürchen.

Teste es einfach mal.

P.S.: Memtest nicht im laufenden Betrieb starten sondern eine Start CD erstellen und mit dieser booten. Es kann gut sein, dass ein Ramriegel oder evtl. auch 2 einen Deffekt haben. Du kannst ja auch einfach mal nur mit 8GB arbeiten und schauen was passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Memtest läuft eigentlich nur richtig im DOS/Linux Modus, also ne CD oder einen bootfähigen USB Stick erstellen und dann noch mal de Speicher testen.
 
Nimm nicht den Memtest unter Windows, lad dir Memtest86+ oder Memtest86 herunter, brenn sie dir auf CD und boote von dieser. Hoffe, du kommst mit der folgenden Anleitung klar:
https://www.computerbase.de/forum/threads/bluescren-bei-aufwaendigen-spielen.1230223/#post-14226471

KeilerUno hat eine wichtige mögliche Ursache genannt: die SSD. Auf folgender Seite müsstest du die Firmware für deine SSD bekommen:
http://www.crucial.com/support/firmware.aspx
Vor dem Aufspielen wichtige Daten sichern und anschließend den Anweisungen folgen.

Wenn das Firmwareupdate auch nichts gebracht hat, würde ich testeshalber in den Energieoptionen sämtliche Stromsparmaßnahmen (insbesondere "Festplatte ausschalten nach") auf 0, bzw. "nie" setzen.

Daneben würde mich interessieren, was genau am Netzteil verändert worden ist. Vielleicht ist auch dies die Ursache.

Ansonsten mit normalem Takt ausprobieren und testen, ob die Probleme noch auftauchen.
 
Vielen Dank.

Die SSD als Ursache....hmm
ok, eine neue Firmware zu probieren kann nicht schaden.
Daten liegen eh auf der Datenplatte.

@aristro: Hitzeproblem glaube ich wirklich nicht, da die Temperaturen eben nicht wirklich hochgehen und die Lüftung nicht am Limit arbeitet.



Randy89 schrieb:
Daneben würde mich interessieren, was genau am Netzteil verändert worden ist. Vielleicht ist auch dies die Ursache.

Ansonsten mit normalem Takt ausprobieren und testen, ob die Probleme noch auftauchen.
Ohhh :D da habe ich vergessen das wegzumachen, sorry. Das ist einfach aus meinem PC-Zusammenbau-Thread kopiert und da hatte ich den obersten Post aktuell gehalten und mich im Laufe des Threads für dieses Netzteil entschieden ;)
Deshalb geändert... habs jetzt entfernt... an dem Netzteil ist nichts geändert. Eingebaut - fertig.

Den Takt hatte ich zurückgestellt als es das erste Mal auftauchte. Die verstärkten Problem, bei denen es alle 10 sek freezes gab waren dann unter Standard-Takt. -.-

Die anderen Sachen werde ich jetzt nach und nach ausprobieren und euch dann hier berichten! Danke!
 
Zuletzt bearbeitet:
schon mal in der Ereignissanzeige von Windows geschaut, ob da irgendwelche fehlermeldungen mitgeschrieben wurden.
habe den text nur überflogen, aber welches Betriebssystem nutzt du.
 
Hallo allerseits,

der memtest86 ist jetzt mal vernünftig durchgelaufen. Vom USB-Stick gebootet.
Ergebniss: Es gab bis 100% keinen einzigen Fehler (ca. 1std). Ich hatte ihn dann allerdings noch
eine Weile weiterlaufen lassen und da gab es einen Fehler ...

Ich weiß nicht wie schlimm das ist, aber das ist schonmal was ganz anderes als 20 Fehler in den ersten 10%...
Ich nehme an, das geht in Ordnung.

In der Ereignisanzeige kann ich nichts finden, was dazu passt. Werde ich aber das nächste mal reinschauen.

Vielleicht war es doch die SSD. Um das Update kümmer ich mich auf jedenfall auch noch.

Danke euch!
Das muss einem auch erstmal gesagt werden, dass dieser andere memtest86 quark ist....
 
Bevor du irgendwelche Upgrade´s oder Udates machst, lösche alle Einträge in deiner Ereignissanzeige unter den Punkten:
Anwendungen und System. Bei der Abfrage speichern, einen neuen Ordner anlegen und dort beide speichern.
Neustart des Rechners. Ereignissanzeige prüfen.
Alle neuen Einträge die jetzt rot und mit einem x markiert sind, bereiten deinen Sytem Probleme.
Alle gelben mit einem ! Zeichen prüfen.
 
Naja, für einen sehr schnellen und einfachen Check ist das Teil gut genug, allerdings leidet die Aussagekraft entsprechend. Was allerdings schon besser wäre, ist die Windows eigene Speicherdiagnose, die man im F8 Auswahlmenü beim Hochfahren, bzw. beim Booten von der DVD in den Reperatureinstellungen finden kann.
100% Memtest außerhalb von Windows ist noch eine ganze Stufe besser. Allerdings sollte man solche Tests deutlich länger als nur mit einem Pass durchführen. 6-10 wären da schon angebrachter, weswegen es Sinn machen würde, den PC über Nacht oder bei längerer Abwesenheit durchlaufen zu lassen.
Dasselbe hatte ich auch einmal, wo bei einer Instanz beim Memtest unter Windows ausgeführt Fehler gefunden sind und zunächst bei Memtest86+ im ersten Durchgang nicht, aber dann kurz vor dem 3. Durchgang. Was ich damit also ausdrücken möchte, ist, dass ein Durchgang allein nicht ausreicht, um eine Bestätitigung zu erhalten und dass du Speicherfehler nicht mit einem einzigen Durchgang ausschließen kannst. Ich würde dir also empfehlen, den Test mal wirklich über Nacht durchlaufen zu lassen.
Selbst wenn der Ramtest keine Fehler hervorbringt, ist ein Austausch und ausprobieren mit einzelnen und mit neuen/anderen Modulen wahrscheinlich sogar die schnellere Variante, denn dann sieht man gleich, wenn es besser läuft oder nicht.

Neben RAM und Festplatte würde mir noch einfallen:
- Onboard Grafikkarte zu testen
- nach Viren zu suchen (Malwarebytes und evtl. noch mit Kaspersky Notfall CD)
- System neu aufsetzen
- Spannung prüfen und/oder Netzteil austauschen
- vielleicht auch mal eine andere Festplatte oder ein anderes Mainboard testen
 
sk-wiz schrieb:
Bevor du irgendwelche Upgrade´s oder Udates machst, lösche alle Einträge in deiner Ereignissanzeige unter den Punkten:
Anwendungen und System. Bei der Abfrage speichern, einen neuen Ordner anlegen und dort beide speichern.
Neustart des Rechners. Ereignissanzeige prüfen.
Alle neuen Einträge die jetzt rot und mit einem x markiert sind, bereiten deinen Sytem Probleme.
Alle gelben mit einem ! Zeichen prüfen.

Ich habe keinen Punkt "Anwendungen und System", dafür habe ich einen namens "Anwendungs- und Dienstprotokolle".
Dieser hat die Unterpunkte:
-Hardware-Ereignisse
-Key-Management-Service
-Internet Explorer
-Media-center
-Microsoft
-Windows Powershell

Es gibt nur ein paar (i) Einträge unter Media-center, alle anderen Kategorien sind leer.

Dafür ist mir jetzt was anderes aufgefallen unter dem Punkt "Benutzerdefinierte Ansicht-->Administrative Ereignisse":
"Der Treiber hat einen Controllerfehler auf \Device\Harddisk2\DR2 gefunden." 2x heute schon mit rotem Ausrufezeichen...
Ergänzung ()

Randy89 schrieb:
...denn dann sieht man gleich, wenn es besser läuft oder nicht...

Neben RAM und Festplatte würde mir noch einfallen:
- Onboard Grafikkarte zu testen
- nach Viren zu suchen (Malwarebytes und evtl. noch mit Kaspersky Notfall CD)
- System neu aufsetzen
- Spannung prüfen und/oder Netzteil austauschen
- vielleicht auch mal eine andere Festplatte oder ein anderes Mainboard testen

Ich werde es mal über Nacht laufen lassen. Wieviele Fehler sind denn Zulässig? Oder darf man garkeine Fehler bei dem Test haben?

Mit dem "besser laufen" ist schwierig, da es aktuell absolut sauber läuft. Ich kann es aktuell nicht reproduzieren.
Deshalb wird es auch schwierig zu sagen ob eine der oben genannten Dinge wirklich geholfen haben oder nicht, bis man die Probleme trotz der Änderungen beobachtet.
Ergänzung ()

Achja der Ram-Test mit F8 beim Systemstart verlief Fehlerfrei.
 
Bis dahin schön, aber Ihr bzw. Du geht alle auf den Speicher los.
Der Rechner hat aber noch viel mehr Bauteile als diesen, und viel schlimmer, Windows .
Lief der Rechner bei Auslieferung gut?
Probleme erst nach Update von Microsoft?
Die Ereignissanzeige hat schon einen Sinn.
Ergänzung ()

Lösche alle Einträge die dort stehen!!!!!!!!!!! Neustart
-Hardware-Ereignisse
-Key-Management-Service
-Internet Explorer
-Media-center
-Microsoft
-Windows Powershell
 
Den PC habe ich selbst zusammengebaut und es gab bisher noch nie Probleme seit mehr als einem Jahr.
Probleme tauchten meines Wissens nach nicht nach einem speziellen Windows-Update auf.

Malewarebytes im Schnelltest verlief Problemlos. Wenn ich Zeit habe werde ich das mal länger drüber laufen lassen.
 
"Der Treiber hat einen Controllerfehler auf \Device\Harddisk2\DR2 gefunden." 2x heute schon mit rotem Ausrufezeichen...
Dein SATA Controller hat Probleme, oder deine Festplatte.
Gerätemanger, Controller neu Installieren oder den SATA-Port auf dem Mainboard wechseln.
 
Der Memtest sollte wochenlang laufen können, ohne auch nur einen einzigen Fehler zu produzieren.
Das mit "besser laufen" war darauf bezogen, falls es wirklich am RAM liegt und man mit einem Wechsel einen spürbaren Unterschied bemerkt und bei der Kontrolle mit dem Zurückwechseln wieder die Probleme auftauchen.
 
Platten im System:
M4 SSD 128Gb und WD Green 2TB
Ergänzung ()

@Randy89: Nachdem ich die 100% erreicht hatte ohne einen einzigen Fehler, gab es etwas später einen. Was heißt das jetzt?
Wie sieht eine Beurteilung aus? Sobald Fehler = auswechseln? Solange nicht X Fehler gehts noch? etc.

Einen spürbaren Unterschied bzgl. "besser laufen" würde ich aktuell nicht feststellen, da jetzt aktuell alles so läuft wie es soll. Da ich es nicht reproduzieren kann. Allerdings hat mir das trotzdem gezeigt, dass irgendwas nicht in Ordnung ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
wir gehen mal davon aus, dass die ssd die systemplatte ist.
Lösche alle Einträge wie vorhin beschrieben.
Fahre das System runter und entferne deine WD Green 2TB.
Neustart des Systems.
Schau jetzt nach ob die Fehlermeldung:
\Device\Harddisk2\DR2 gefunden immer noch vorhanden ist.
 
Sobald auch nur ein einziger Fehler gefunden worden ist, mal die RAM Sticks einzeln testen lassen, am besten auch in unterschiedlichen Steckplätzen. Wenn bei einem Stick immernoch Fehler gefunden werden, den anderen Stick durchtesten lassen.
Oder am besten gleich ein neues RAM Kit kaufen. Wenn es geht, nimm RAM der bei der Kompatibilitätsliste des Mainboardherstellers dabei ist und von der Spannung und Taktung her beim Prozessorhersteller für die jeweilige CPU empfohlen ist.
 
Ich werde beides machen, aber heute komme ich nicht mehr dazu. Ich werde auf dann hier berichten.
Danke soweit schonmal!
 
Zurück
Oben