PC für Musikproduktion (FL Studio)

romaniac_beatz

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#1
1. Was ist der Verwendungszweck?
Musikproduktion in FL Studio
Aufnahme von Gitarre (direkt) und Gesang (mit Mikrofon) über das Audiointerface mit Adobe Audition

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS?
-

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Semi-Professionelle Musikproduktion
FL Studio
Adobe Audition

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, mehrere Monitore, ein besonders leiser PC, …)?
Overclocking als reserve für die Zukunft
Besonders leiser Betrieb

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?
Nein aber einige Teile sind schon als Neuteile vorhanden.
  • Prozessor (CPU):
  • Arbeitsspeicher (RAM):
  • Mainboard:
  • Netzteil: BeQuiet Straight Power E11 450W CM
  • Gehäuse: Fractal Design Define R5 (ohne Seitenfenster)
  • Grafikkarte:
  • HDD / SSD: Samsung Evo 870 250GB NVME, Samsung Evo 860 1TB SATA

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
700-800€ für fehlenden restlichen Teile

4. Was ist die geplante Nutzungszeit (in Jahren)?
~5 Jahre

5. Wann soll gekauft werden?
Im Laufe des Monats

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
selbst zusammenbauen

Wie schon oben erwähnt, möchte ich wieder mein altes Hobby aufgreifen und auf Semiprofessioneller Basis, Elektronische Musik produzieren. Es sollen auch Instrumente und Gesang aufgenommen werden. (Max. 2 Kanäle gleichzeitig)
Ich weiß, dass ich mir zur zeit einen ungünstigen Zeitpunkt für den Prozessorkauf ausgesucht habe aber ständig warten bis die nächste Generation herauskommt kann endlos werden, da es immer etwas besseres in Aussicht gibt. Von daher soll es der Oktober/November als Kaufdatum werden.
Die schwierigkeit für mich ist die Wahl der CPU, wäre der 8700k im Preis nicht so explodiert, wäre es einfach. Die hohen Kerntakte sind wohl sehr günstig für das Recording aufgrund der geringen Latenz. Ein Ryzen 2700X würde da etwas hinterherhinken. Mich würde interessieren, ob es hier Leute gibt die mit den aktuellen CPUs in FL Studio arbeiten und Erfahrungen teilen können, welche die Wahl der CPU vereinfachen würden. Die neuen 9th Gen Intel CPUs sind natürlich auch interessant, aber diese werden sicher nicht günstiger sein als die aktellen und der i7-9700k wird kein HT haben...:(

Das sind meine Wunschkonfigs:

Intel
  • Prozessor (CPU): Intel Core i7-8700k
  • Arbeitsspeicher (RAM): G.Skill Aegis 16GB DDR4-3000 CL16
  • Mainboard: Bitte um Emfehlung (brauche keine RGB Beleuchtung) soll schlicht und solide sein
  • Netzteil: BeQuiet Straight Power E11 450W CM
  • Gehäuse: Fractal Design Define R5 (ohne Seitenfenster)
  • Grafikkarte: keine
  • HDD / SSD: Samsung Evo 870 250GB NVME, Samsung Evo 860 1TB SATA
AMD
  • Prozessor (CPU): AMD Ryzen 2700X
  • Arbeitsspeicher (RAM): G.Skill Aegis 16GB DDR4-3000 CL16
  • Mainboard: Bitte um Emfehlung (brauche keine RGB Beleuchtung) soll schlicht und solide sein
  • Netzteil: BeQuiet Straight Power E11 450W CM
  • Gehäuse: Fractal Design Define R5 (ohne Seitenfenster)
  • Grafikkarte: günstig, leise
  • HDD / SSD: Samsung Evo 870 250GB NVME, Samsung Evo 860 1TB SATA
Ich bin für alle Tipps dankbar und hoffe mit euerer Hilfe eine gute Entscheidung zu treffen.

Viele Grüße!
 
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#2

Suffwurst

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#3
Hi,

also ich würde ans deiner Stelle an eine externe Soundkarte investieren und den Intel Prozessor Links liegen lassen. Ich meine deine Software anforderungen sind ja jetzt nicht besonderes und konnte ja auch schon alte Hardware Problemlos darstellen. Also mein alter Ivy Bridge würde das auch im Schlaf erledigen.

Daher würde ich zu einer zusätzlichen Soundkarte greifen und damit das Thema Sound auch extern berechnen lassen mit vernünftigen DA AD Wandlern.

Grüße Suffwurst
 
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#4
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#6
Grundsätzlich gilt bei der Wahl der CPU für eine DAW zu klären was man benötigt: Mehr Singlethread- oder mehr Multithreadperformance. In aller Kürze und vereinfacht zusammengefasst ermöglicht mehr Singlethreadperformance längere Plugin-Ketten, was nicht durch Multithreadperformance kompensiert werden kann. Alles Audiosignale die voneinander abhängig sind müssen in einem Thread berechnet werden. Das ist bei Reihenschaltung von VSTs schon rein logisch immer der Fall.
Parallele Spuren ohne Sidechain-Verknüpfungen können hingegen auf mehrere Threads parallelisiert werden.
Bei den meisten Projekten (aber nicht immer) fährt man mit 4-8 Kernen am besten die möglichst hoch takten. Von daher sind ein 8700K bzw. ein 8086K derzeit die rundesten CPUs für Musikproduktion, allerwahrscheinlichst nach umso mehr der der kommende 9900K.
Problem ist, dass die Intel CPUs in den letzten Wochen aufgrund knapper Fertigungskapazitäten massiv im Preis angezogen haben. Hier käme der 2700X ins Spiel, der zwar ein gutes Stück weniger Singlecore-Performance bietet, aber unter PL Gesichtspunkten ein guter Kompromiss ist.

Also: Wenn jemand maximale Performance für ne DAW will und das Budget keine Rolle spielt, empfehle ich stand heute den 8086K, der noch ein klein wenig schneller als der 8700K ist, derzeit aber das gleiche kostet. Am besten wäre dann aber noch ein paar Tage auf den 8-Core 9900K zu warten. Sollte nicht mehr lange dauern und zumindest nach UVP wird der 9900K jetzt nicht sooo viel teurer als der 8700K. Allgemein bringen die Intel CPUs in DAWs gerade bei niedrigen Audio-Latenzen etwas besser auf die Strasse.

Unter PL Gesichtspunkten ist aber der 2700X für dich vermutlich die vernünftigere CPU. Es sei den du neigst dazu lange Pluginketten zu bauen. Dann wäre es unter PL-Gesichtspunkten der 8600K. Kannst aber nur du entscheiden was dir wichtig ist, Performance für alle Fälle, Performance für Sound-Frickeleien oder ein günstiges System.
Bedenken solltest du allerdings, dass beim 2700X noch eine Grafikkarte fällig wird, wenn du da nicht das allerbilligste willst, musst du 60-80€ drauflegen.

Der nächste wichtige Punkt ist die Wahl des Mainboards. Dies darf keine DPC Latenzprobleme verursachen. Bei der Wahl des Boards würde ich mich deshalb an den Konfigurationen von Anbietern für DAWs orientieren.
Für Intel verbaut 3DXS/Scanproaudio das Asus Prime Z370-A II. Für AMD Systeme ist es das Asus Prime X470-Pro.
Die werden ihre Systeme ordentlich getestet haben, was mit Sicherheit problemlose DPC-Latenzen einschliesst.

Beim RAM musst du schauen wieviel du bisher gebraucht hast. Da ist bei ner DAW so gut wie alles möglich, von 8GB bis >128GB.

Soweit mal
 

Falbit

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#7
Es gibt auf YouTube von FL Studio nen paar Videos, die gut zeigen in welchen Anwendungen was sinnvoll ist.
Meistens ist Intel wegen der höheren IPC und Single Thread Leistung besser.
Das mit der Latenz ist bei AMD allgemein schlechter.
 

romaniac_beatz

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#8
Also: Wenn jemand maximale Performance für ne DAW will und das Budget keine Rolle spielt, empfehle ich stand heute den 8086K, der noch ein klein wenig schneller als der 8700K ist, derzeit aber das gleiche kostet. Am besten wäre dann aber noch ein paar Tage auf den 8-Core 9900K zu warten. Sollte nicht mehr lange dauern und zumindest nach UVP wird der 9900K jetzt nicht sooo viel teurer als der 8700K. Allgemein bringen die Intel CPUs in DAWs gerade bei niedrigen Audio-Latenzen etwas besser auf die Strasse.

Soweit mal
Nun ja, es werden sicherlich Prozessketten entstehen. Kommt schon vor, dass 3-6 Effekte an einem Kanal hängen und ggf. mit anderen Kanälen verknüpft ist. Wie verhält es sich eigentlich mit "Send" Effekten? Ansonsten sind noch 3-10 VSTi Sampler/Synthisizer im Einsatz sowie etliche Aufnahme-, Sample und Automatisierungsspuren.
Ich werde mir noch die Preise nach dem 9900k release anschauen und daraufhin entscheiden. Bessern wird sich die Verfügbarkeitssituation bis Neujahr sicherlich nicht. Ich hatte davor auf einem 2500k produziert und hatte schnell das knistern beim Einsatz von Fabfilter effekten und Izotope8 aufm Master. Hatte da auch das Hobby sein lassen, weil ich keinen Rechner kaufen konnte. Nun sollte auch ein 2700X vielfache Performanceverbesserungen bringen. Leider habe ich kein aktuelles System testen können, ob das meinen Anforderungen entspricht.

Es gibt auf YouTube von FL Studio nen paar Videos, die gut zeigen in welchen Anwendungen was sinnvoll ist.
Meistens ist Intel wegen der höheren IPC und Single Thread Leistung besser.
Das mit der Latenz ist bei AMD allgemein schlechter.
Danke für den Tipp, werde mal nach den Videos suchen.
 
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#9
Overclocking als reserve für die Zukunft
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Die zwei gehen nicht so gut zusammen, weil mit dem Übertakten auch die Verlustleistung sehr schnell mit ansteigt.
Aber wenn du den bereits vorgeschlagenen 8068k nimmst, oder auf den 9900k wartest, weiß ich auch nicht, ob du den wirklich jemals so richtig übertakten musst als Hobby-Semiprofessioneller Musiker. Die meisten Pros kommen momentan noch mit weniger Takt aus und man kann auch sehr viel in seinem Workflow optimieren, damit man genug CPU-Power hat...
Aber auch wenn du nicht übertakten willst, solltest du einen Kühler für die CPU kaufen, da gerade bei intel die mitgelieferten Kühler eher meh sind...

Vorschläge:
Mugen 5
Macho


Bitte um Emfehlung (brauche keine RGB Beleuchtung) soll schlicht und solide sein
Die taugen mMn inzwischen alle etwas. Wenn du dir die Option mit dem Übertakten offen halten willst, dann solltest du bei intel ein Z370 Board kaufen. Ansonsten hängt die Wahl komplett von den Anschlüssen/Features ab, die dein Board haben soll.

Wenn 16GB reichen, kann man den sehr gut nehmen. Upgraden kann man auch später noch, wenn man merkt, dass man mehr RAM braucht.
 
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#10
Nun ja, es werden sicherlich Prozessketten entstehen. Kommt schon vor, dass 3-6 Effekte an einem Kanal hängen und ggf. mit anderen Kanälen verknüpft ist. Wie verhält es sich eigentlich mit "Send" Effekten? Ansonsten sind noch 3-10 VSTi Sampler/Synthisizer im Einsatz sowie etliche Aufnahme-, Sample und Automatisierungsspuren.
Ich werde mir noch die Preise nach dem 9900k release anschauen und daraufhin entscheiden. Bessern wird sich die Verfügbarkeitssituation bis Neujahr sicherlich nicht. Ich hatte davor auf einem 2500k produziert und hatte schnell das knistern beim Einsatz von Fabfilter effekten und Izotope8 aufm Master. Hatte da auch das Hobby sein lassen, weil ich keinen Rechner kaufen konnte. Nun sollte auch ein 2700X vielfache Performanceverbesserungen bringen.
Falls dein 2500K mit sehr hohem Takt betrieben wurde, stellt der 2700X fast keinen Fortschritt bei der Singlethread-Performance dar. Multithreaded ist der Unterschied riesig.

Wenn du Send Effekte einsetzt, verlängert sich dadurch die Plugin-Kette. Das geht auf die Singelthread-Performance. Falls es nicht irgendwo eine andere, parallele Pluginkette gibt die länger ist. Ich habe das früher mal in ein paar Threads zB hier komplett beschrieben. Ist leider ziemlich kompliziert das ganze...
Man kann seine eigenen Projekte aber recht einfach überprüfen, ob Singlethread oder Multithread-Performance fehlt. Wenn in deinem Projekt Dropouts auftreten, schau dir den Windows-Taskmanager an. Ist dort die Auslastung sehr hoch (>70-80%) liegt es vermutlich an der Multithread-Performance. Ist die Auslastung deutlich darunter, limitiert die Singlethread-Performance. Im verlinkten Thread liefere ich dafür später auch ein Beispiel unter Cubase. Dieser Test funktioniert aber nur, wenn deine DPC-Latenz in Ordnung ist.

So gut wie alle DAW-bezogenen Tests zur CPU Leistung, die man im Netz findet berücksichtigen diese Tatsache nicht, weil die Anforderungen individuell sehr verschieden sind und von der Arbeitsweise abhängen. Sich darüber klar zu werden was man persönlich benötigt, ist Voraussetzung um die optimale CPU zu wählen.

Zum Thema OC: Kann man machen wenn man ordentlich auf Stabilität testet. Wie Aphelon geschrieben hat, steigen die Anforderungen an die Kühlung deutlich. Die genannten Kühler sehe ich da eher als Minimum für den moderaten Einstieg
 
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romaniac_beatz

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#11
Aber wenn du den bereits vorgeschlagenen 8068k nimmst, oder auf den 9900k wartest, weiß ich auch nicht, ob du den wirklich jemals so richtig übertakten musst als Hobby-Semiprofessioneller Musiker. Aber auch wenn du nicht übertakten willst, solltest du einen Kühler für die CPU kaufen, da gerade bei intel die mitgelieferten Kühler eher meh sind...

Vorschläge:
Mugen 5
Macho
Ja schon, aber da der Intel Sockel nicht mehr fortgeführt wird, wäre es nicht schlecht später übertakten zu können, wenn die Performance gebraucht wird. Beim AM4 sieht es da ganz anders aus. Reichen die genannten Kühler auch für einen übertakteten 8086k wenn dieser unter 5GHz bleibt.

Falls dein 2500K mit sehr hohem Takt betrieben wurde, stellt der 2700X fast keinen Fortschritt bei der Singlethread-Performance dar. Multithreaded ist der Unterschied riesig.
Nein, der 2500k wurde nicht übertaktet.

Wenn du Send Effekte einsetzt, verlängert sich dadurch die Plugin-Kette. Das geht auf die Singelthread-Performance. Falls es nicht irgendwo eine andere, parallele Pluginkette gibt die länger ist. Ich habe das früher mal in ein paar Threads zB hier komplett beschrieben.
Danke ich werden deine Beträge studieren. Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken und werden mit beiden Prozessoren glücklich (AMD & Intel). Warten wir ab auf die Benchmarks der neuen CPUS und die allgemeine Preisentwicklung.
 
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#12
Ja schon, aber da der Intel Sockel nicht mehr fortgeführt wird
Wenn man nicht gerade in 1-2 Jahren ne neue CPU kaufen will, sind beide Sockel veraltet. AM4 läuft 2020 ebenfalls aus. (Wurde ja schon angekündigt) Bis dahin kommt (sagt meine Glaskugel) ggf. noch mal ein Ryzen Refresh der wieder 10-20% mehr Leistung bringt und das war’s...

Da Audio-Workstations i.d.R. recht lange erhalten bleiben, da man meistens recht lange mit den gleichen Plugins und dem gleichen Workflow arbeitet, wirst du beim nächsten PC vermutlich wieder eine komplett neue Plattform kaufen.

Ich würde mir daher um den Support der Plattform weniger Gedanken machen. Für jemanden, der nach 4 Jahren die CPU upgraded war das beim Kauf der ersten Ryzen-Generation noch ein gutes Argument. Jetzt solltest du einfach schauen, dass du die für dich beste Leistung zu dem Preis bekommst, den du bereit bist zu zahlen.
 
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#13
Ja schon, aber da der Intel Sockel nicht mehr fortgeführt wird, wäre es nicht schlecht später übertakten zu können, wenn die Performance gebraucht wird. Beim AM4 sieht es da ganz anders aus. Reichen die genannten Kühler auch für einen übertakteten 8086k wenn dieser unter 5GHz bleibt.
Unter 5GHz sollte es auch bei geringer Lautstärke reichen. Wenn man das Maximum beim OC rausholen will, sollte man natürlich einen Kühler nehmen, der nochmal einige Grad mehr bringt (wie zB die ein Noctua NH-D15).
Wichtiger wäre dann aber die CPU auch zu köpfen, was ich persönlich nicht schwer finde und mit dem richtigen Tool auch fast kein Risiko darstellt. Garantie und vermutlich auch Gewährleistung gibts dann natürlich keine mehr.
Übrigens, die kommenden Intel CPUs sollen ja wieder verlötet sein, da sieht es wohl von Haus aus besser aus mit den Temperaturen. Aber mal abwarten, dauert ja nur noch paar Tage bis zum Test...

In der Praxis sind die Temperaturen der CPU auch nicht vergleichbar mit theoretischen Tests wie Prime95. Dafür muss der Rechner auch im Hochsommer bei >30° noch zuverlässig und dabei möglichst leise arbeiten.
Wenn man jetzt nur moderates OC betreibt, ist es nicht so wichtig das letzte bischen an Temperaturen rauszuholen. Man braucht dafür nicht so hohe Spannungen, die CPU wird dadurch nicht so heiß. Selbst wenn im Sommer hohe Temperaturen auftreten läuft die CPU zwar heißer, aufgrund der nicht allzu hohen Spannung stellt dies aber kein großes Problem dar.
Man kann die Lüfterkurve übrigens auch so programmieren, dass bis 80° Ruhe herrscht und erst darüber mehr oder weniger sprunghaft in den lauten Hochdrehzahlbereich geschaltet wird.


Besser ist ein größerer Kühler immer, ob es dir das wert ist musst du auch hier mal wieder selber wissen.

Dann stellen alle bisher genannten CPUs auch bei der Singlecore Performance einen Fortschritt dar.
 

romaniac_beatz

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#14
Ich würde mir daher um den Support der Plattform weniger Gedanken machen. Für jemanden, der nach 4 Jahren die CPU upgraded war das beim Kauf der ersten Ryzen-Generation noch ein gutes Argument. Jetzt solltest du einfach schauen, dass du die für dich beste Leistung zu dem Preis bekommst, den du bereit bist zu zahlen.
Deine Erklärung ist Plausibel. Danke dir! Mal sehen wie das Leistungsplus vom 8700k zu 9900k ist. Ansonsten kann man irgendwann dieses Upgrade machen.

Wichtiger wäre dann aber die CPU auch zu köpfen, was ich persönlich nicht schwer finde und mit dem richtigen Tool auch fast kein Risiko darstellt. Garantie und vermutlich auch Gewährleistung gibts dann natürlich keine mehr.
Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Habe viele Angebote von geköpften 8700k bei Ebay kleinanzeigen gesehen.
 
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#15
Wie gesagt, mit den richtigen Tools (hier & hier) ist es überhaupt kein Problem. Falls du's dir nicht selber zutraust, gibts hier mit Sicherheit einige Leute, die dir den für schmalen Taler köpfen würden. Oder halt schon geköpft kaufen. Kann man notfalls auch erst zu einem späteren Zeitpunkt machen. Je nachdem wie gut die Werks- Wärmeleitpaste bei der CPU war, bringt es 10-20°, in Einzelfällen evtl noch geringfügig mehr. Dadurch lassen sich dann 100-200MHz mehr Takt rausholen, bei gleichen bzw leicht verbesserten Temperaturen. Kann man machen.
 

romaniac_beatz

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#17
Weiß man wie die DPC Werte des Asus Prime Z370-P sind? Brauche das LED Gedönse des Prime-A nicht, da das Gehäuse eh geschlossen ist. Gibt es nennenswerte Unterschiede zwischen dem Prime Z370-A und A II?
 
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#18
Bis vor einiger Zeit konnte man bei 3DXS DAWs mit dem Prime Z370-A kaufen. Aktuell ist nach wie vor das AII erhältlich. Deswegen kann man davon ausgehen, dass diese beiden Boards keine DPC Latenzprobleme machen.

Ein paar Unterschiede in den Ausstattungsdetails siehst du bei Geizhals beschrieben (LEDs, Switches, Sound-Connector). Auf den Bildern erkenne ich auch Unterschiede in der Spannunsversorgung der CPU, kann aber nicht sagen was besser oder schlechter ist. Da müsstest du mal nach Reviews suchen.
 

romaniac_beatz

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#20
Bis vor einiger Zeit konnte man bei 3DXS DAWs mit dem Prime Z370-A kaufen. Aktuell ist nach wie vor das AII erhältlich. Deswegen kann man davon ausgehen, dass diese beiden Boards keine DPC Latenzprobleme machen.
.
Zu den Unterschieden zwischen Z370-A und Z370-A II konnte man mir nicht viel sagen. Trotz wiederholter nachfrage. In einigen Foren habe ich gelesen, dass angeblich die 2. Revision der Z370er Boards die Spannungsregler aus den Z390er Modellen hat, welche besser mit dem 9900k klarkommen. Ansonsten gibt es längeren Treiber und BIOS Support für die 2. Revision.

Deswegen lohnt es sich denke ich mal, auf die 2. Revision zu gehen welche gerade mal 8 Euro teuerer ist.

Jetzt solltest du einfach schauen, dass du die für dich beste Leistung zu dem Preis bekommst, den du bereit bist zu zahlen.
Am Wochenende konnte ich einen Schnapper machen. Bekam den 8700k neu und versiegelt für 280€ bei Ebay Kleinanzeigen. Werde da den Macho Rev. B draufknallen und schauen ob die Performance ausreicht. Ich denke aber schon :)

Damit wäre das meine Konfig wie folgt, könnt ihr diese so absegnen? Ich denke das sollte gut harmonieren.

Intel Core i7 8700K 6x 3.70GHz So.1151 WOF
Thermalright HR-02 Macho Rev. B
Fractal Design Define R6 Blackout USB3.0
Asus PRIME Z370-A II
16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
450 Watt be quiet! Straight Power 11 Modular 80+ Gold
1000GB Samsung 860 Evo
256GB Samsung PM961 SSD NVMe


Muss mich dann schlau machen, wie ich das BIOS/UEFI optimal für DAW Anwendungen konfiguriere.
 
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