PC Kopfhörer und Headset Guide

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

franzerich

Lt. Commander
Dabei seit
Juli 2009
Beiträge
1.913
In diesem Falle erspare ich mir das, denn da hat noch mehr nicht gepasst. Ich habe meine Lektion gelernt. Das Teil ist auf den Rückweg gewandert. Noch nie war ich froher ein Paket so sorgfältig ausgepackt zu haben...
 

Knecht_Ruprecht

Vice Admiral
Dabei seit
Juli 2010
Beiträge
7.098
1. Hmm.. ich hab den K701 im vergleich gehört, und der dt 880 hatte da nicht nur grundsätzlich ein tick mehr bass, sondern auch mehr Kickbass. Wenn man ne skala aufspannt, die bassmenge vom k601/k701 auf 0, und die vom dt770/ath m50s etc auf 10, würde ich sagen... die bassmenge vom dt 880 wäre bei etwa 3-5~
Wann hattest du den AKG 701 getestet? Es schwirrt teilweise die Aussage im Netz herum, dass es eine zweite Revision des AKG 701 mit geänderter Abstimmung geben soll.
 

Darkseth88

Fleet Admiral
Dabei seit
Nov. 2010
Beiträge
12.811
Vor ziemlich genau einem Jahr und 2 wochen etwa~
Und auch damals gabs schon die Gerüchte einer "Heavy-bass" version bei bestimmten Seriennummern...

Vermutlich könnten das auch nur unterschiedliche Aussagen gewesen sein.
ICH würde z.B. die bassmenge eines dt 770/990 (nie gehört, aber die haben ja ähnlich viel bass wie der ATH M50s) als ziemlich viel bezeichnen, mir persönlich viel zu viel.

Bass-heads, die außer bass nix mögen, denen hätten die viel zu wenig bass, und sie würden das sogar als neutral bezeichnen.
Siehe z.B. einige möchtegern-Reviews zum Audio Technica ATH M50(s), wo die leute stolz behaupten, dass der nix für bass-heads sei, weil der die Musik exakt so darstellt, wie sie vom Produzenten gedacht ist.. :rolleyes:

Und so kann der AKG K701 von einer Person als bass-arm bezeichnet werden, und von anderen als Druckvoll. Aber nur ne theorie von mir.
 

Knecht_Ruprecht

Vice Admiral
Dabei seit
Juli 2010
Beiträge
7.098
Ich hatte bis vor ein paar Tagen den DT-990 Pro (250 Ohm), den DT-880 Edition (250 Ohm) und den AKG 701 zu Hause zum testen. Der DT-990 hat von diesen drei definitiv die ausgeprägteste Bassabstimmung, das steht wohl außer Frage. Aber auch die ausgeprägtesten Höhen, die mir bei manchen Musikstücken zu viel des Guten waren. In Battlefield 3 wiederumg macht der DT-990 einfach nur Spaß. Das passt sehr gut.

Der DT-880 hat mir bei Musik auch sehr gut gefallen, aber es gab immer noch ein paar Musikstücke, wo mir die Höhen zu viel waren. Seltsamerweise wirkte der DT-880 in BF3 irgendwie total langweillig, fast drucklos. Was er aber ja eigentlich gar nicht ist, aber in BF3 hat er mich nicht überzeugen können.

Der AKG 701 hat mir bei meiner Musik am besten gefallen und in BF3 auch besser als der DT-880. Subjektiv würde ich dem AKG 701 in BF3 sogar mehr Bassdarstellung zuschreiben als dem DT-880. Was in der Theorie eigentlich nicht stimmen würde. Aber das ist ein PC Spiel, evt. werden da schlicht einige Frenquenzen stärker betont. Das Kopfband mit den Ledernoppen des AKG ist aber wirklich bescheuert, das haben sie verbockt. Mich stört es nicht groß, aber der DT-880 ist auf jeden Fall der bequemste der drei.

Ich war definitiv überrascht wie unterschiedlich sich die drei Kopfhörer bei unterschiedlichen Anwendungen geschlagen haben. Insgeheim war ich froh, nicht noch mehr getestet zu haben, war so schon schwer genung mich zu entscheiden.
 

Darkseth88

Fleet Admiral
Dabei seit
Nov. 2010
Beiträge
12.811
Naja, wenn der dt 880 stärker betonte bässe hat als der k701, dann sind sie ÜBERALL stärker.
Zwischen Musik, Games, Filmen gibts null unterschied. Obs ne Granaten explosion aus BF3 ist, oder eine tiefe Orgel aus ner ORchester aufnahme. Es sind lediglich Schallwellen.
Jedenfalls, besonders im Tiefbass fällt der K701 stärker ab:
 

Jesterfox

Fleet Admiral
Dabei seit
März 2009
Beiträge
41.568
Ist evtl. auch eine "akustische Täuschung" im Zusammenspiel mit anderen Frequenzen. Oder aber auch eine Frage der Quelle, zu schwache Ausgänge treibt der K701 ja gerne in verzerrte Frequenzgänge, so wie das bei meinem OnBoard wirklich extrem der Fall war. Woran wurde der K701 denn betrieben?
 

Knecht_Ruprecht

Vice Admiral
Dabei seit
Juli 2010
Beiträge
7.098
Das ist ja das schöne, alles subjektiv. Ich bin halt mit dem AKG 701 warm geworden. Beweist nur wieder wie wichtig ausprobieren ist. Ich hätte selbst nicht geglaubt wie unterschiedlich sich die einzelnen Kopfhörer anhören.
 

franzerich

Lt. Commander
Dabei seit
Juli 2009
Beiträge
1.913
So hatte nochmal die Möglichkeit Klang zu vergleichen. Ich hab dem QPAD 85 ein bisschen unrecht getan (wer immer mein Bericht gelesen hat könnte nämlich ein negatives Bild bekommen) - aber das QPAD ist definitiv ein HiFi Kopfhörer, und die Qualität ist sicher oberes Mittelmaß. Klanglich würde ich ihn ähnlich dem AKG 518 einschätzen, allerdings mit schwächerem Bass.

Ich bin sowieso überrascht, dass der AKG 518 eigentlich überraschend gute und präzise Qualität abliefert, für einen 50€ Kopfhörer, und auch Sennheiser in den Sack steckt (inklusive das Sennheiser Momentum, den ich wirklich nicht besonders empfand - most overrated Kopfhörer ever?). Der AKG 540, von dem ich vorher so geschwärmt habe, kam mir plötzlich nicht mehr so toll vor... Aber jetzt ist mir klar, wieso es das 518 in sovielen farbigen Ausführungen gibt: das ist sowas wie ein gutes Mainstream-Vorzeigeobjekt.

Auch den Sony MDR-1R nochmal angetestet - bei dem kamen mir die Mitten überzogen vor, und überdeckten den Klang. Das wurde allerdings auch in vielen Reviews bestätigt. Ausserdem hatte das Ausstellungsstück ein Steckerproblem, d.h.man musste den Stecker zur Hälfte rausziehen, damit der Klang in beiden Ohrmuscheln zu hören war. Wie kann bitte sowas passieren? Das Kabel war ja abnehmbar - und das würde ja bedeuten beim Steckanschluss direkt am Kopfhörer selbst wäre was kaputt... und ich dachte mit einem abnehmbaren Kabel wäre man auf der "sicheren" Seite bei Defekten...

Irgendwann werd ich verrückt von den ganzen Kopfhörern...
 

Jesterfox

Fleet Admiral
Dabei seit
März 2009
Beiträge
41.568
Jo, zu viel Testen macht kirre... ;-)

Den K518 hab ich ja momentan auch hier liegen, mich hat er aber irgendwie nicht so recht überzeugt. Allerdings ist er auch der günstigste in meinem Testfeld hier. Aber mir ist er zu "bassig" und dumpf mit zu wenig Details. Dazu für meine Ohren leicht zu groß und deshalb unbequem.

Allerdings hat er sich beim ersten Probehören im Saturn gegenüber den ganzen anderen dort absetzen könne, sprich: die anderen waren noch schlechter. Aber gegen den BD DTX501p hat er keine Chance.
 

Der Nachbar

Rear Admiral
Dabei seit
Aug. 2007
Beiträge
5.577
Der K518 löst aber gegenüber einem Portapro nicht besser auf und ist dazu noch geschlossen.

Sicher, dass ein QPAD 85 so schlecht auflöst?
Frequenzkurven und Klangeigenschaften die dem eigenem Ohr passen sagen sehr wenig über die tatsächlichen Fähigkeiten aus.
 

franzerich

Lt. Commander
Dabei seit
Juli 2009
Beiträge
1.913
Die VModa 100 wären noch interessant zum Testen, allerdings sprengen die mit 300€ ordentlich das Budget :freak:. Bei dem Preis müssen die Teile einen schon das Leben lang glücklich machen...

Leider sind die derzeit offenbar nirgendwo erhältlich...
 

Virilian

Lt. Commander
Dabei seit
Apr. 2010
Beiträge
1.912
Mindestens solange, wie er bei alternate noch für 139,-€ bestellbar ist, sollte mMn der AKG K550 als geschlosssene Alternative mit die Auflistung - wobei ich der Meinung bin, das er auch bei 185,-€ empfehlenswert bleibt.

Was meint ihr dazu?
 

Matze89

Commodore
Dabei seit
Jan. 2009
Beiträge
4.716
Mein DT880 250Ohm ist heute angekommen. Ich hab jetzt schon einige Zeit mit dem K601 verglichen und es ist sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen.

Klang
Die Höhen sind ja beim DT880 etwas intensiver, aber überhaupt nicht störend. Der Bass ist minimal stärker. Bei manchen Liedern gefällt mir der DT880 besser, bei manchen der K601. Ich würde ihn wegen dem etwas stärkeren Bass und der leicht betonten Höhen als "metaltauglicher" einstufen. Trotzdem bleibt er noch neutral. Obwohl der Beyer 250 Ohm hat, ist er genauso laut wie der AKG bei gleicher Lautstärke.

Tragekomfort
Der AKG extrem angenehm und sehr leicht. Auch der Beyer ist angenehm zu tragen, nichts drückt o. ä. Ist natürlich ein wenig schwerer, aber wozu gehe ich dann ins Fitnessstudio, wenn nicht dafür. ;) Der AKG passt sich automatisch dem Kopf an, beim Beyer muss man selbst Hand anlegen.

Verarbeitung/Materialwahl
Hier gewinnt eindeutig der DT880. Die Verarbeitung ist top, ebenso die verwendeten Materialien, z. B. Metall. Er wirkt sehr robust. Die Polster sind ein wenig weicher, als beim AKG. Der AKG wirkt ein wenig "zerbrechlich". Ich gehe zwar vorsichtig damit um, trotzdem hab ich da immer ein wenig Angst. Die Polster beim AKG sind deutlich größer, als beim Beyer. Das Kopfband ist breiter beim AKG.


Ändert sich das Klangbild beim DT880, wenn man ihn einspielen lässt oder ändert sich da nicht viel?
 

hovec

Lieutenant
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Juli 2011
Beiträge
573
Mindestens solange, wie er bei alternate noch für 139,-€ bestellbar ist, sollte mMn der AKG K550 als geschlosssene Alternative mit die Auflistung - wobei ich der Meinung bin, das er auch bei 185,-€ empfehlenswert bleibt.

Was meint ihr dazu?
Würde mich auch interessieren. Wenn mehrere der Meinung sind sollte man den doch aufjedenfall aufnehmen :>
 

Darkseth88

Fleet Admiral
Dabei seit
Nov. 2010
Beiträge
12.811
Einspielen halten viele für voodo. Es ist eher dein Gehör, welches sich an den Klang gewöhnt.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top