News PC-Markt vor Zusammenbruch: „Schlimmer als die Finanzkrise 2008 oder bei COVID-19“

Müssen Sie halt wieder kleinere Brötchen backen. Tut mir eigentlich nicht leid.
 
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t3chn0 schrieb:
Ich arbeite in einem größeren Pharmakonzern in der IT als IT Consultant und Project Manager.
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  • Lass dir vom Chef, der keiner Gewerkschaft unterliegt, erzählen das 15€/h super gut sind
  • Verdien Brutto weniger als du gerade Netto

Nicht jeder hier ist in der IT, und betreibt seinen PC evtl nur als Hobby.
 
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Wundert mich alles nicht. Die Qualität lässt in vielen Bereichen spürbar nach, während die Preise gleichzeitig immer weiter steigen. Dazu kommen Unternehmen und Personen, die den Hals nie voll genug bekommen und nur auf schnellen Profit aus sind. Kontinuität, Verlässlichkeit und echte Qualität scheinen heute oft Fremdwörter geworden zu sein.

Früher waren guter Service und hohe Qualität noch echte Markenzeichen – heute wirken sie vielerorts wie Relikte aus vergangenen Zeiten. Und jetzt wundert man sich über fehlende Umsätze und sinkende Kundenzahlen. Dauerhaft nur auf „immer mehr“ zu setzen, funktioniert eben nicht.

So, genug ausgekotzt.
 
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ZeroCoolRiddler schrieb:
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  • Lass dir vom Chef, der keiner Gewerkschaft unterliegt, erzählen das 15€/h super gut sind
  • Verdien Brutto weniger als du gerade Netto

Nicht jeder hier ist in der IT, und betreibt seinen PC evtl nur als Hobby.
Kann ich total nachvollziehen. Wie gesagt, ich habe fast 2 Jahre lang 1300€ BRUTTO, nicht Netto verdient und das bei Wind und Wetter draußen. Quasi den Müll aus den Autos rausgeholt, 6x pro Woche, oftmals bei 50h Wochen. Pausen mussten aufgeschrieben werden, aber nicht genommen werden.

Natürlich habe ich auch "gemeckert", aber mit mir selbst und mir ganz feste vorgenommen, dass ich darin nicht meine Zukunft sehe und Gas geben muss. Zuvor habe ich quasi gar nichts machen können, weil ich 10 Jahre an einer Verletzung der HWS kuriert habe. In der Zeit alle sozialen Kontakte verloren habe, Studium abbrechen musste und komplett isoliert war. Einzig der Rechner hat mich noch am Leben teilhaben lassen.

Du kannst mir glauben. Das war ein beschissener Kampf da wieder rauszukommen. Du hast mit Sicherheit dennoch mehr Rentenpunkte als ich. Ich kann meine Kohle in ETFs stecken, um privat meine Rentenlücke zu schließen.

Und es gibt schon einen Grund, warum ich dann in die IT gegangen bin. Warum bleibst Du denn in dem Unternehmen und bei dem Chef, wenn Du so schlecht bezahlt bist? Du hast doch mit Sicherheit mehr drauf, als Dich abspeisen zu lassen. Du kannst nur selber die Konsequenzen ziehen. Musste ich auch. Ich war bei mittlerweile 4 unterschiedlichen Unternehmen. Gerne gegangen bin ich nie, aber ich bin halt zum "Erfolg" verdammt, da ich mir nur so eine Zukunft aufbauen kann. Für Gehaltssprünge muss man hierfür meistens das Unternehmen wechseln, so beschissen diese Mechanik auch ist. Erst jetzt fühle ich mich halbwegs angekommen.

Ich helfe mittlerweile aktiv Jugendlichen ihre Ziele zu verfolgen, Gas zu geben und sich eine Strategie aufzubauen. Ich habe so viel Mist im Leben erlebt, könnte ein Buch schreiben. Deshalb habe ich auch keine Lust mehr mich zu verstellen.
 
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das ist auch völlig schlüssig. Wenn da unten, also bei uns, die Luft dünner wird und wir uns nach der Decke strecken müssen, sollten die Hersteller das halt auch versuchen*. Nicht immer nur das Streben nach Höher und Weiter sollte im Management verankert sein, sondern auch mal ein Schritt seitwärts oder gar zurück, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Geht den Konsumenten nicht anders. Offenbar ist das für manche total abwegig, dass sie jetzt aus allen Wolken fallen.

*mag aus der Ferne einfach klingen, doch gibt es genau dafür genug Leute, die fürstlich entlohnt werden.
 
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t3chn0 schrieb:
Warum bleibst Du denn in dem Unternehmen und bei dem Chef, wenn Du so schlecht bezahlt bist?
Weil das regional sich oft nicht wirklich unterscheidet, nötige Qualifikationen fehlen,...
Quereinstieg in andere Bereiche wird oft schon direkt abgeblockt, vor allem ab nem bestimmten Alter. Und wer quasi immer von der Hand in den Mund lebt, der riskiert nen Wechsel auch nicht so schnell wenn kein finanzielles Polster besteht.

Geht ja nicht um mich, war nur ein klassisches Beispiel was ich oft mitkriege hier. ;)
 
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kein Wunder. Überteuerte Preise, abzocke pur, auch bei den Grafikkarten.... daher werde ich die nächsten 2-3 Jahre nicht upgraden...
 
Der Grund dafür, dass sich die RAM-Preise vervierfacht haben, liegt darin, dass eine gewaltige Menge noch gar nicht produzierten Speichers mit Geld aufgekauft wurde, das eigentlich gar nicht existiert – um in GPUs verbaut zu werden, die noch gar nicht gefertigt sind; um in Rechenzentren installiert zu werden, die noch gar nicht errichtet sind; versorgt durch eine Infrastruktur, die womöglich niemals existieren wird; um eine Nachfrage zu befriedigen, die tatsächlich gar nicht vorhanden ist; und dies alles, um Gewinne zu erwirtschaften, die mathematisch unmöglich sind.
 
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Man muß sich jetzt nicht von Statistiken irreleiten lassen - die Kaufkraft ist in breiten Teilen der Bevölkerung so stark weggeschmolzen, das es zwangsläufig zunehmend in die Realwirtschaft einwirkt.
Vor allem wenn die essenziellen Dinge des Lebens wie Miete, Strom, Gesundheit, Arbeitsweg, Lebensmittel immer mehr vom Einkommen ausmachen und immer weniger für Urlaub, Hobby, Kultur, Feiern, anderes bleibt.

Ein neuer PC, neue Hardware ist nichts essentielles, der wird halt nicht gekauft!
Mein voriger PC hat schon 10 Jahre gehalten, mit nem 270 Euro GPU-Update nach 8 Jahren auf ne RX480 8GB.
Mein jetziger PC von 2019 mit 2025er CPU, GPU und SSD Upgrades macht alles was ich will und wird wohl sogar die 2030er erleben.

Selbst wenn die AI Blase platzt rechne ich nicht mit viel besseren Preisen, sondern stattlicher Rettung und Militarisierung des Produkts, weil man das einfach per Staatschulden, oder Sondernvermögen auf den Markt zwingen kann, an der Kaufentscheidungsfindung der Normalbürger vorbei.

Allerdings weiß ich nicht, wie ein deindustrialisierter Westen noch irgendeinen Krieg gewinnen will, der gegen einen Gegner mit aufgebauter Industrie geht.

Sowohl die Produktion, als auch die Rohstoffe stehen in keinem westlichen Land bereit, weil nicht da, abgerissen, unentdeckt, unerschlossen plus einer zunehmend beunfähigten Arbeiterschaft, die mehr und mehr der notwendigen Kompetenzen verliert, oder erst garnicht erlernt, während Politiker/Entscheider in Fantasialand, oder Gesternland herumirrlichtern und Lippenbekenntnisse von sich geben.
 
@t3chn0
Es freut mich sehr für Dich das du es geschafft hast so wie du es dir vorgenommen hast. Den Willen und die Stärke würde ich allen wünschen.

Aber du machst es dir zu einfach das mal eben so zu übertragen.
Du hast komplett aus den Augen verloren das andere Menschen andere Leben haben was ganz andere Kausalitäten nach sich zieht.

z.B. Familie, da kann man nicht einfach so das Risiko eingehen den Job zu wechseln für mehr Geld wenn die Möglichkeit besteht zu scheitern, oder der neue Chef will einfach nur die Probezeit (und sagt das nicht) um vll. eine Schwangerschaft einer Mitarbeiterin zu überbrücken, weil dann ist nach der Probezeit auch u.U. die Wohnung weg ist weil die Durststrecke trotz größten Willens länger dauert als es gesund ist. Und vor solchen A...löchern ist niemand gefeit. Es gehört eben auch Glück und Gelegenheit dazu und das kann man nicht erzwingen weil dann ist Glück wie pupsen, wenn man es erzwingt wirds Scheiße.

Daher kannst du stolz sein auf das was Du erreicht hast, aber nicht anderen empfehlen es dir gleich zu tun wenn sie was ändern wollen, glaub da würden dir son paar Krankenschwestern, Pflegekräfte, Kassierer, Pizzafahrer usw ein paar Takte aus deren realen Leben erzählen und mit wieviel Willen sie soviel nicht erreichen können. Oft aus Gründen weil sie drauf angewiesen sind in Unternehmen zu arbeiten die sich einen Dreck um die Mitarbeiter kümmern und nur widerwillig Gesetze zur Fürsorgepflicht umsetzen oder einfach ignorieren.
 
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Jack3ss schrieb:
früher gabs alle 2 Jahre 50%-100% mehr cpu leistung
heute 10% da kauft halt nicht mehr jeder die ganze Zeit
ein Notebook von 2020 ist gleich gut wie eins von 2026 für office und normalverbraucher warum sollte man upgraden?!

das Problem ist Hausgemacht
Wenn die Chiphersteller noch immer derartige Leistungssprünge machen könnten, würden sie es tun. Die Zeiten von "nach oben hin hat die Physik noch viel Luft" sind vorbei.

Kleinere Leistungssprünge bedeuten wiederum, dass man mit einer klugen Investition gleich mal vier oder fünf Chip-Generationen aussitzen kann (sorry Asus&Co., mein 5800X3D wird mich noch bis AM6 tragen - vor 2027/2028 brauche ich nichts von euch).

Daran ist nichts hausgemacht. Hausgemacht sind Schwachsinn wie "slap AI on everything".
 
Fujiyama schrieb:
Man muss natürlich auch sagen das die großen Kisten aus der Mode gekommen sind, sowas stellt sich auch kaum mehr jemand in die Wohnung. Es muss alles klein und Mobil sein.
Bei mir siehts eher gegenteilig aus - Handy nehme ich nur max 2-3x täglich für ca 20 Sek in die Hand um Whatsapp Nachrichten zu beantworten oder auch mal ne Minute oder zwei wenn jemand anruft - liegt den Rest des Tages nur rum und langweilt sich.

Meine PCs und Konsolen widme ich deutlich mehr Freizeit - wird wohl dran liegen das es mir egal ist was grad Trend ist - für mich zählt nur was für mich Sinn ergibt, und Minimalismus gehört nicht dazu. Tja, ich werde wohl als Vollblut PC und Konsolenzocker sterben wie's aussieht ... Handy's waren für mich noch nie ne Gamingoption.
 
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