News PC-Markt vor Zusammenbruch: „Schlimmer als die Finanzkrise 2008 oder bei COVID-19“

Klar versuchen grad einige 1-2 Jahre auszusitzen, aber das wird dann auch wieder nachgeholt, weil Pc/Gaming wird deswegen ja jetzt eher nicht gegen Holzeisenbahn getauscht. Aber vielleicht gibts dann Mainboard Knappheit und es ist wieder teuer..
 
i7-4700S, 32GB RAM, RTX 2060. Cyberpunk 2077 drauf durchgespielt. Das Problem ist meiner Meinung nach, dass ältere Kisten (mein Beispiel ist mega-alt aber so ab 8. Gen Intel, bei AMD bin ich nicht fit genug, was zu zu sagen) einfach noch ausreichend für normale Ansprüche ist. Klar, Enthusiasten sehen das anders. Aber wenn nun alles teurer wird (generelle Lebenshaltung) muss der PC einfach mal länger durchhalten.
 
Duggan schrieb:
Ebenso falsch ist, dass Reallöhne gar nicht nachgezogen hätten. Sie sind langfristig gestiegen, nur werden Zuwächse oft durch Wohnkosten aufgefressen.
Naja, wenn die Wohnkosten die Reallohnzuwächse auffressen, sieht man schon, wie geschönt diese Steigerungen sind.
 
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Wozu soll ich einen neuen PC kaufen? Intel hat meine CPU neu aufgesetzt, Nvidia bringt meine Grafikkarte neu raus ... Ich bin topaktuell! :smokin:
 
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So langsam wird mir das Thema immer egaler, zumal ich sowieso immer weniger zocke. Gibt noch genug andere schöne Hobbys.
 
Duran schrieb:
2,9 Prozent (12M) sind weit außerhalb der Norm.
Vernünftig ist der Wert bei rund 1,00.
Das Ziel sind 2 Prozent im Jahr, was übrigens dem Durchschnitt der letzten 20 entspricht. 1 Prozent hatten wir in der Niedrigzinsphase der 10er Jahre.
 
Kaufmannsladen schrieb:
Das wird aber gerne als Leistungsverdoppelung missinterpretiert, ist aber so nicht korrekt. Gordon Moore hat damit nur eine Aussage über die Entwicklung der Integrationsdichte (Transistoren pro Fläche) in den Chips.

Das heißt nicht zwangsläufig, dass damit auch 1:1 die Leistung steigt. Denn mit mehr Transistoren kann man die selbe oder eine leicht gestiegene Rechenleistung mit kleineren Dies erreichen, wodurch man mehr Dies aus einem Wafer bekommt. Auch bekommen CPUs immer mal neue Befehlssatzerweiterungen (SSE, AVX, ...), wofür auch wieder ein Teil der Transistoren draufgeht oder mehr Cache in den CPUs/GPUs oder RT- bzw. KI-Kerne in den GPUs. Dazu werden die Frontends in den CPUs auch immer umfangreicher, was ebenfalls Transistoren verschlingt. Von einer Verdopplung der Integrationsdichte bleibt dann durch die unterschiedliche Kombination dieser Stellschrauben dann eben nur ein eher geringer Zugewinn an roher Rechenleistung über und obendrein spielt auch die CPU-/GPU-Architektur und damit die interne Organisation der Chips und deren verschiedenen Recheneinheiten ein Rolle dafür, wieviel Mehrleistung am Ende auf die Straße gebracht wird.
 
was erwarten die ? 180 € für ein Mainboard mit minimalster Ausstattung und Leistung bis zu fast 1000 € für eines der Highend Reihe .... was früher bei 50 € losging und bei 200 - 300 € für den HighEnd Bereich fast gipfelte.
Zusätzlich die hohen Preise für RAM und SSDs .... da überlegen die Leute 10x ob die aufrüsten.
 
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@Kaufmannsladen
Das ist was die EZB seit einigen Jahren erzählen möchte, davor war jederzeit ein stabiles Ziel maximal 2 Prozent. Auch die selbe Stelle.

Ich halte das für komplett falsch, du siehst ja wie seit 2019 die Preise so explodierten und das waren nicht nur Weltkrisen, auch jede Menge Fehlentscheidungen. Immobilien sind die Spitze des Eisbergs und diesen Effekt kriegst nicht mehr weg.
Schau mal das PDF Lohn- und Inflationsentwicklung in Deutschland ab 1998 an, es gab sogar Zeiten mit 0,x und die waren im Vergleich zu heute erträglich.
Was auch an den Leuten liegt die dir sowas erzählen. Ich will das nicht haben und zwar nie (mehr)!

Wir sind heute mittleren Alters, WIR machen die Politik in der näheren Zukunft.
 
Auf der Startseite wir von 10 Jahren GTX 1080 geschrieben. Boah wie die Zeit vergeht, mein alter PC steht nun bei meinen Eltern als Backup und damit lässt sich immer noch astrein fast alles zocken was ich so einigermaßen regelmäßig spiele; anderes mit minimalen Abzügen. Im Ernst: Es gibt kaum Argumente für Upgrades.
 
Ich verstehe das Problem für die Firmen nicht. Die verkloppen doch alles an die AI Firmen zum doppelten Preis. Steht sogar im Artikel das Asus damit immer reicher wird.

Selbst Gehäuse und Lüfter werden in Server gebraucht. Alle stellen sich um.

Nur wir PC Nerds sind die Verlierer. Ich denke der Markt wird komplett zusammenbrechen
 
MGFirewater schrieb:
ich bezweifle das es so große Sprünge noch geben wird. man hat sich an die 10-20% von generation zu generation gewöhnt
Ich spreche nicht von Generationssprüngen sondern einem Event ähnlich zum Apple silicon, das den Markt aufwirbelt.

Das hätten wir vorher auch nicht für so wahrscheinlich gehalten als Apple sich von Intel gelöst hatte. :)

AI ist verhältnismäßig jung. Es würde mich nicht wundern, wenn es in Zukunft Architekturdurchbrüche geben würde, die noch mal anders an die Rechenoperationen ran gehen Hand in Hand mit Software-Änderungen.
 
Micha- schrieb:
1990 hast du für einen 386er über 3000DM bezahlt - das wären inflationsbereingt auch über 3000€
Ich glaube hier haben manche jeden Maßstab verloren.
Mein Komplettsystem - 368er / Farbmonitor / Drucker SW / WIN 3.1 haben damals ca. 5000 DM gekostet.

Keiner hat gejammert.
Einfach rumprobiert und sich über die Technik gefreut. Spannende Zeit damals gewesen.

Heute jammern alle nur. 😁
 
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t3chn0 schrieb:
Auch wenn ich Dir bei den Kosten komplett zustimme. Was hindert Dich denn daran, "einfach" mehr Geld zu verdienen? Klingt nach einer total plumpen Frage, würde mich dennoch interessieren.
 
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Baut sich heute wirklich noch jemand einen PC zusammen mit separatem Mainboard usw? Wozu?
 
@Kunstpixel weil es Spaß macht was selbst zu erschaffen. Der eine pflanzt Blumen der nächste baut diy Möbel und der nächste einen PC, und günstiger als ein fertig System ist er auch noch.
 
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Bei den Preisen für einzelne Komponenten wundert das auch nicht. Man überlegt sich gefühlt 4x bevor man aufrüstet bevor man überteuert Mainboards, Grakas, Ram und Festplatte bezahlt.
Auch sind die CPUs nicht mehr wie früher der Gamechanger, weshalb man in den 90ern und 2000ern gefühlt jede 2. Generation aufgerüstet hat um mit dem Gerät am Ball zu bleiben. Heute reicht eine passable Graka alle 4-5 Jahre locker aus und auch der PC kann heute locker 7-10 Jahre laufen (ich wüsste bis heute nicht wieso ich meinen AM4 5800x3d wechseln sollte...).

Hinzu kommt noch, dass es keine Systemsteller mehr gibt. Früher war das vielleicht noch das ein oder andere Spiel, dass weit herausstach und das Update befeuerte. Heute hat man Einheitsbrei und zur Not dreht man minimal die Grafik runter.
 
Also komplett aufrüsten heuer werde ich ganz gewiss [AMD5]

ASUS ROG Strix B850-E Gaming WIFI (AMD AM5)

AMD Ryzen 7 7800X3D, 8C/16T, 4.20-5.00GHz, boxed ohne Kühler

 
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