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PC nach Winter lüften direkt anzumachen schädlich?
- Ersteller Deivids
- Erstellt am
moment mal ... Kondenzwasser entsteht dort wo feuchte warme luft auf kalte Luft trifft die die Feuchtigkeit nicht speichern kann. Das ist der Witz an relativer Luftfeuchte ... sie ist abhänig von der Temperatur der Luft. Kondenzwasser tritt also dort auf wo die Oberfläche am kühlsten ist (z.B. am kalten Fenster) und wenn man Stoßlüften richtig betreibt tauschst du in erster linie nur die Luft aus und die Oberflächen behalten ihre Wärme zu sehr großen Teilen. Also wenn dein PC nicht das Kühlste Objekt im Raum ist und du nicht gerade einen Wäschetrockner im selben Raum betreibst sehe ich da überhaupt keine Begründung 
Also nochmal zum verdeutlichen ein beispiel.
Du hast einen Raum mit ca 20°C wenn dein PC länger darin steht wird die ganze Masse des PCs auch 20°C warm sein. Dein Fenster hat aber, da es mit -4°C Ausenluft in kontakt kommt auch innen nur ca 14-18°C wenn du jetzt die Luft austauschst dann schlägt sich an der Kältesten Fläche zuerst Kondensat ab, also am Fenster. und solange das Fenster nicht vollständig nass ist gibts kein Problem, denn das Fenster wird beim Kühlen sicherlich stärker abgekühlt als der PC und bleibt daher die kälteste Oberfläche
schöne verdeutlichung von @VmaxGunni solange in dem Bild nicht alle Fenster Beschlagen ist es absolut kein Problem und selbst dann müsste die Scheibe vom Bücherregal ebenfalls beschlagen bevor es beim PC überhaupt zu kondenzwasser kommen kann.
Also nochmal zum verdeutlichen ein beispiel.
Du hast einen Raum mit ca 20°C wenn dein PC länger darin steht wird die ganze Masse des PCs auch 20°C warm sein. Dein Fenster hat aber, da es mit -4°C Ausenluft in kontakt kommt auch innen nur ca 14-18°C wenn du jetzt die Luft austauschst dann schlägt sich an der Kältesten Fläche zuerst Kondensat ab, also am Fenster. und solange das Fenster nicht vollständig nass ist gibts kein Problem, denn das Fenster wird beim Kühlen sicherlich stärker abgekühlt als der PC und bleibt daher die kälteste Oberfläche
schöne verdeutlichung von @VmaxGunni solange in dem Bild nicht alle Fenster Beschlagen ist es absolut kein Problem und selbst dann müsste die Scheibe vom Bücherregal ebenfalls beschlagen bevor es beim PC überhaupt zu kondenzwasser kommen kann.
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Als Ergänzung zu @Pyrukar, der das ganze schön erklärt:
- 25% relative Feuchte bei 30 °C = 7.75 Gramm Wasser pro Kubikmeter (7.75 g / mᵌ)
- 100% relative Feuchte bei 5 °C = 7 Gramm Wasser pro Kubikmeter (7 g / mᵌ)
VmaxGunni
Lt. Commander
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na ja, alles soweit richtig, aber wenn Deivids durch längeres Lüften im direktem kalten Luftstrom den PC runterkühlt, dann ist der PC nach dem Lüften ein kalter Spot im Raum und dann könnte sich da Kondenswasser bilden, soweit die Therorie. 
@VmaxGunni also entweder verstehe ich dich nicht richtig oder deine aussage ist falsch:
wenn du wirklich lange runterkülst dann hast du ja auch weniger Wasser in der Luft (vgl. @frazzlerunning oder wenn du es genau wissen willst vgl HX Diagramm) die überhaupt ausfallen kann. Also solange du den PC nicht auf den Balkon stellst ist das Fenster durch das die kalte Luft strömt immer kälter als der PC der im Raum steht. Wenn der PC auf Außentemp abgekühlt ist, dann machst du 1. beim kühlen was falsch (nicht in 20min zu erwarten) und 2. die Luft hat ihre überschüssige Wasserlast bereits an anderen Oberflächen abgegeben und kann nichts mehr kondensieren.
wenn du wirklich lange runterkülst dann hast du ja auch weniger Wasser in der Luft (vgl. @frazzlerunning oder wenn du es genau wissen willst vgl HX Diagramm) die überhaupt ausfallen kann. Also solange du den PC nicht auf den Balkon stellst ist das Fenster durch das die kalte Luft strömt immer kälter als der PC der im Raum steht. Wenn der PC auf Außentemp abgekühlt ist, dann machst du 1. beim kühlen was falsch (nicht in 20min zu erwarten) und 2. die Luft hat ihre überschüssige Wasserlast bereits an anderen Oberflächen abgegeben und kann nichts mehr kondensieren.
Schaby
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Warum 12-15 Min. Bei sowas kann ich immer nur mit dem Kopf schütteln. Es ist in vielerlei Hinsicht Kontraproduktiv. Beim Lüften muss die Luft in der Wohnung einmal ausgetauscht werden, das erreicht man am Besten mit "Durchzug" und je nach Windverhältniss, größe der Wohnung und Fenster, benötigt man man zwischen 10 Sek. und 5 Min.
Gerade im Winter sollte man ein zu langes Lüften vermeiden, da sich dann auch die Wände unverhältnismäßig abkühlen und wie hier einige schon richtig bemerkt haben, dazu führt, dass sich beim wieder aufwärmen, die Feuchtigkeit an den Wänden ansammelt und zu Schimmelbildung führen kann.
Genauso verhält es sich dann auch mit dem PC und ja, deine Eltern haben Recht, wenn man im Winter so lange lüftet, kann nicht nur der PC schaden nehmen.
Gerade im Winter sollte man ein zu langes Lüften vermeiden, da sich dann auch die Wände unverhältnismäßig abkühlen und wie hier einige schon richtig bemerkt haben, dazu führt, dass sich beim wieder aufwärmen, die Feuchtigkeit an den Wänden ansammelt und zu Schimmelbildung führen kann.
Genauso verhält es sich dann auch mit dem PC und ja, deine Eltern haben Recht, wenn man im Winter so lange lüftet, kann nicht nur der PC schaden nehmen.
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Selbst wenn der PC nach dem Lüften wirklich kalt wäre, müsste dann ein Schwall warmer feuchter Luft ins Zimmer kommen (Trockner wäre da ev. wirklich ein Thema), damit sich die Feuchtigkeit am PC niederschlägt.
coasterblog
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Die Zeit reicht gar nicht aus um Probleme entstehen zu lassen.
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Da geht nichts kaputt. Da müsstest du schon Stunden bei deutlichen Minusgraden lüften, damit der Rechner so stark runterkühlt und dann Probleme meim Einschalten entstehen könnten.
Ich lüfte auch regelmäßig und habe dabei nur ein Problem: Die Graka flippt bei zu niedrigen Temperaturen aus. Naja, eigtl. eher der Treiber. Unter 25°C Chiptemperatur geht der anscheinend in einen Notmodus und freht die Lüfter voll auf. Er denkt vermutlich an einen Auslesfehler und hält unter 25°C für unmöglich. Leider weiß er nichts von dem Accelero Extreme IV und Flüssigmetall. Ich muss dann den Chip kurz belasten um aus dem Teufelskreis rauszukommen, denn die Lüfter auf Anschlag helfen natürlich nicht gerade bei der Erwärmung über 25°C
Aber das ist wohl eher kein weit verbreitetes Problem.
Ich lüfte auch regelmäßig und habe dabei nur ein Problem: Die Graka flippt bei zu niedrigen Temperaturen aus. Naja, eigtl. eher der Treiber. Unter 25°C Chiptemperatur geht der anscheinend in einen Notmodus und freht die Lüfter voll auf. Er denkt vermutlich an einen Auslesfehler und hält unter 25°C für unmöglich. Leider weiß er nichts von dem Accelero Extreme IV und Flüssigmetall. Ich muss dann den Chip kurz belasten um aus dem Teufelskreis rauszukommen, denn die Lüfter auf Anschlag helfen natürlich nicht gerade bei der Erwärmung über 25°C
Aber das ist wohl eher kein weit verbreitetes Problem.
Das ist absoluter Schwachsinn! Stoßlüften (Kompletter Luftwechsel) dauert idR je nach Temperaturdifferenz zwischen 5-30 min*. wenn Tatsächlich ein Wind durchs Zimmer fegt, gehts natürlich bedeutend schneller. Aber zumindest in Städten hast du diesen Luxus nur selten ergo die 10-20min Stoßlüften ist je nach Wohnlage und Größe durchaus realistischSchaby schrieb:je nach Windverhältniss, größe der Wohnung und Fenster, benötigt man man zwischen 10 Sek. und 5 Min.
je größer der Temperaturunterschied desto Schneller gehts
Schaby
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Sagen wir es mal so, ich bin ein Experte was das anbelangt und ich habe mich Jahrelang mit Mietern rumgeschlagen, die da mal was gehört haben, aber wirklich keine Ahnung von der Materie haben.Pyrukar schrieb:Das ist absoluter Schwachsinn! Stoßlüften (Kompletter Luftwechsel) dauert idR je nach Temperaturdifferenz zwischen 10-30 min. wenn Tatsächlich ein Wind durchs Zimmer fegt, gehts natürlich bedeutend schneller.
Du scheinst in Mathe ja keine Leuchte zu sein, rechne Fenstergröße x Luftgeschwindigkeit x Rauminhalt und du wirst festellen, dass die 10-30 Min. eine reine Fehlberechnung deiner seits ist.
Nur wenn kein Wind bläst könnte es solange dauern, denn dann kommt physik ins Spiel, also der Ausgleich von kalter und warmer Luft.
Aber egal, was rege ich mich auf, ist ja nicht mein Schimmel in der Wohnung...
Ah, ganz vergessen, es weht in Deutschland immer, auch in Großstädten...
VmaxGunni
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Richtig ist, das mit dem Lüften warme wassereiche Luft durch kalte wasserarme Luft ausgetauscht wird.
Kurz nach dem Lüften habe wir kalte wasserarme Luft im Raum. Diese kann auch kein weiteres Wasser aufnehmen.
Nur wird diese kalte Luft durch den Wohnraum relativ schnell wieder erwärmt und kann nun das in den Wänden, oder sonstiges vorhandene Wasser aufnehmen.
Mit einem Hygrometer gut nachzuvollziehen. Beim Lüften fällt der Feuchtigkeitswert, nach dem Lüften steigt er wieder an. Natürlich nicht so hoch wie vor dem Lüften.
Habe ich nun eine kalten Spot im Raum, egal ob tiefgekühltert PC oder ein Glas kaltes Bier, oder eine Kältebrücke im Bauwerk dann bildet sich in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz/Erreichung Taupunkt Kondenswasser.
Funktioniert ja auch im Sommer bei 25 Grad und 50% Luftfeuchte, wenn ein gut gekühltes Getränk im Glas ist.
Je kühler, je schneller und mehr Kondenswasser.
Kurz nach dem Lüften habe wir kalte wasserarme Luft im Raum. Diese kann auch kein weiteres Wasser aufnehmen.
Nur wird diese kalte Luft durch den Wohnraum relativ schnell wieder erwärmt und kann nun das in den Wänden, oder sonstiges vorhandene Wasser aufnehmen.
Mit einem Hygrometer gut nachzuvollziehen. Beim Lüften fällt der Feuchtigkeitswert, nach dem Lüften steigt er wieder an. Natürlich nicht so hoch wie vor dem Lüften.
Habe ich nun eine kalten Spot im Raum, egal ob tiefgekühltert PC oder ein Glas kaltes Bier, oder eine Kältebrücke im Bauwerk dann bildet sich in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz/Erreichung Taupunkt Kondenswasser.
Funktioniert ja auch im Sommer bei 25 Grad und 50% Luftfeuchte, wenn ein gut gekühltes Getränk im Glas ist.
Je kühler, je schneller und mehr Kondenswasser.
@Schaby 1. Beleidigungen und das ganze Thema gehören hier eigentlich nicht her also fasse ich mich kurz: Also ich weis ja nicht was du so alles gemacht hast in deinem Leben aber ich für meinen Teil habe Thermodynamik, Lüftungstechnik, Strömungsmechanik, Wärmetransport, (btw auch Mathe 1+2) während meines Studiums bestanden.
und Schimmel entsteht durch zu wenig lüften bzw zu viel feuchte Luft (Wäschetrockner oder Wäschegestell bzw Dusche) du kannst durch zu langes Lüften zwar deine Heizkosten ins unermässliche Treiben aber durch Lüften im Winter wirst du definitiv nicht schimmel verursachen.
Zum Thema Wind in Städten:
1. Was bringt dir ein Süd Nord Wind, wenn du nur Ost West Fenster hast ... richtig
2. ein blick auf den Windatlas zeigt z.B. für München nur 5m/s jahresdurchschnitt ... mit anderen Worten oftmals Flaute
Was deine Rechnung angeht: gehst du davon aus, dass du im Windkanal wohnst? Klar kann ich das Volumen Theoretisch in kürzester Zeit austauschen aber die Strömungsmechanik hat bei Realen Wohnungen was gegen deine Stark vereinfachte Rechnung
und Schimmel entsteht durch zu wenig lüften bzw zu viel feuchte Luft (Wäschetrockner oder Wäschegestell bzw Dusche) du kannst durch zu langes Lüften zwar deine Heizkosten ins unermässliche Treiben aber durch Lüften im Winter wirst du definitiv nicht schimmel verursachen.
Zum Thema Wind in Städten:
1. Was bringt dir ein Süd Nord Wind, wenn du nur Ost West Fenster hast ... richtig
2. ein blick auf den Windatlas zeigt z.B. für München nur 5m/s jahresdurchschnitt ... mit anderen Worten oftmals Flaute
Was deine Rechnung angeht: gehst du davon aus, dass du im Windkanal wohnst? Klar kann ich das Volumen Theoretisch in kürzester Zeit austauschen aber die Strömungsmechanik hat bei Realen Wohnungen was gegen deine Stark vereinfachte Rechnung
VmaxGunni
Lt. Commander
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bei elektronischen höherwertigen Geräten gab es früher den Hinweis, das man die Gerät zuerst temperieren soll, wenn das Gerät aus dem Kaltem kommt. Warum wohl, Kondensatbildung.
Zur Frage von Deivids, wenn der PC läuft kannst du problemlos auch länger lüften, da der PC Wärme produziert.
Ist der PC aus und stark runtergekühlt kann es theoretisch, abhängig von den vielen vorab beschriebenen Umständen zur Kondensat kommen, das sich dann unter Umständen bei Einschalten des PC negativ auswirken kann. Soweit die Theorie
Zur Frage von Deivids, wenn der PC läuft kannst du problemlos auch länger lüften, da der PC Wärme produziert.
Ist der PC aus und stark runtergekühlt kann es theoretisch, abhängig von den vielen vorab beschriebenen Umständen zur Kondensat kommen, das sich dann unter Umständen bei Einschalten des PC negativ auswirken kann. Soweit die Theorie
S
Steiner111
Gast
Wo kommt der Schimmel im Winter her? Ich habe im Winter Oktober bis Dezember geht die Luftfeuchtigtkeit von 40 bis 50 % so langsam runter richtung 20%, bleibt es so lange da unten bis es wieder wärmer wird, also März/April, jetzt bei 0 bis 5 Grad draußen ist es beim Heizen bei 20% Luftfeuchtigkeit, wenn ich fenster schließe bei 21 bis 22% und schnell wieder runter, selbst wenn ich mal 2 Tage nicht lüfte (selten) bleibt die unten, habe eher das Problem im Sommer wenn die Luftfeuchtigkeit länger auf 55 und mehr % ist
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