PC nach Winter lüften direkt anzumachen schädlich?

Kondensat an kalter Stelle!
  • Falsches Lüften, Fenster nur angekippt, zu langes Lüften, kleine kalte Stellen.
  • Baupfusch, Wärmebrücke, also Stelle im Bauwerk mit schlechter oder keine Dämmung, damit eine kleine, stark kalte Stelle im Raum
  • Bauwerksmängel, Wasser dringt von außen in die Wohnungswand, -decke, -fußboden, damit lokal hohe Feuchtigkeit, die ggf. auch noch kalt ist.
 
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Reaktionen: Schaby
Pyrukar schrieb:
1. Beleidigungen und das ganze Thema gehören hier eigentlich nicht her
Naja, und das
Pyrukar schrieb:
Das ist absoluter Schwachsinn!
ist keine Beleidigung?
Pyrukar schrieb:
1. Was bringt dir ein Süd Nord Wind, wenn du nur Ost West Fenster hast ... richtig :)
2. ein blick auf den Windatlas zeigt z.B. für München nur 5m/s jahresdurchschnitt ... mit anderen Worten oftmals Flaute
Zu 1. Wenn eine Wohnung nur ein Fenster hat, kann man auch nicht "Stoßlüften". Zudem versuchst du jetzt verzweifelt, irgendwo doch noch Recht zu bekommen. Wenn du mir jetzt sagst, das man nur Durchzug hat, wenn der Wind richtig steht, na dann...

Zu 2. Bei einer Wohnung von 100m², also 250m³ Raum und man nur 2 Fenster (was sehr wenig ist) mit 1m² Fläche hat, so würden bei 5 m/s, in 50 sec. die Luft ausgetauscht sein. Verdoppelt man die Fensterfläche ist man bei 25 sec.

Dann:
1. Ist es ein Irrglaube, dass die komplette Luft in der Wohnung einmal ausgetauscht werden muss.
2. Je größer der Temperaturunterschied ist, desdo schneller gehts. In Neubau Wohnungen sind die Fenster fast immer der höchste Punkt, kalte Luft strömt ein, sinkt sofort nach unten und die warme Luft nach oben.
3. D.h. im Winter braucht und sollte man nicht so lange Lüften.
4. Auch wenns unglaublich klingt, in ca. 90% aller untersuchten Fälle von Schimmelbildung, war falsches Lüften die Ursache, besonders im Winter! Übrigens der Hauptgrund, warum man Lüften sollte.
5. Ausnahmen bestätigen die Regel, z.B. in Altbau Wohnungen, wo oft die Fenster nicht der höchste Punkt sind.
6. Warum im Winter, besonders im Fensterrahmen, Schimmel auftaucht liegt am zu langen Lüften. Bei Temperaturen um den Gefierpunkt oder niedriger, kühlen die Fensterrahmen besonders schnell runter. Schließt man nun die Fenster, sind die Rahmen nun der kühlste Platz im Raum, und da setzt sich dann die Feuchtigkeit nieder.
7. Bei Windstille ist es in der Tat schwierig zu Lüften, hier gibt es keinen brauchbaren Hinweis, weil wie gesagt, dass so gut wie nie vorkommt.
8. Die Empfehlung lautet: 3-5 Min. Stoßlüften. Wer meint viel hilft viel, liegt, besonders im Winter, falsch. Je windiger und kälter es draußen ist, desdo kürzer sollte man Lüften. Im Sommer, also wenns warm ist, kann man so lange lüften wie man will.

Nun aber nochmal zum Thema. Wie schon erwähnt, wenn man im Winter so lange Lüftet, kann durch aus der Rechner schaden nehmen, denn der besteht zum Großteil aus Metall und wir wissen noch, Metall leitet Wärme ziemlich gut. D.h. es ist durchaus möglich, dass der Rechner in so kurzer Zeit runterkühlt, dass er zum "Feuchtigkeitsmagneten" werden kann.
 
@Schaby ja, Schwachsinn, war wohl auch etwas unqualifiziert, sorry dafür.

Inhaltlich muss ich aber leider auf deine eigene Signatur verweisen und hoffe, dass du das nicht gleich wieder als Beleidigung auffasst.

Wind in Städten strömt idR die Häuserfluchten entlang der Straßen ... die Fenster Öffnen sich zu den Straßen hin - ergo der Wind bläst an den geöffneten Fenstern vorbei, nicht hinein und wenn du mal einen Blick in den Windatlas geworfen hast, wirst du feststellen dass ettliche größere Städte sogar noch unter den 5m/s von München liegen ergo da geht wirklich nicht viel Wind. 5m/s ist gerade mal eine leichte Brise. Und ja natürlich braucht man zum Stoßlüften 2 Fenster auf gegenüberliegenden Hausfronten ... Ebenfalls ein Punkt der in vielen kleinen Wohnungen nicht erfüllt werden kann.

zu 1. Stimmt Laut Lüftungsnorm muss bei einer Mechanischen Lüftungsanlage sogar ein Luftwechel von 1,5 gewährleistet werden 1x pro Stunde ist nämlich zu wenig und wenn ich dir jetzt sage dass ich sogar eine Lüftung nach dieser Norm habe und dennoch 1-2x am Tag für 5-10 Minuten Lüfte ... Dann ist das absolut gesund!
2. Neubauwohnungen sind zu dicht, um als Lüftungsbeispiel herhalten zu können. Neubauwohnungen brauchen fast immer eine Technische zwangslüftung.
3. ja klar im winter reichen 5-10 minuten aber keine Sekunden ... hab ich aber schon vorher gesagt.
4. Ja falsches Lüften heist ein Fenster dauerhaft auf Kipp lassen, das ist Falsches Lüften nicht 2-5x Täglich ca 10 minuten.
5. Welche Regel? Altbauwohnungen brauchen kein falsches Lüften zum schimmeln, oder was? Wenn du in einer Altbauwohnung moderne Fenster einbaust ist eine Schimmlige Wand vorprogrammiert denn die Fenster isolieren dann besser als die Wand, woduch die Wand die Kälteste Oberfläche im Raum wird. dh dort schlägt sich Kondensat zuerst ab und die Wand schimmelt :)
6. ja, wenn man auf Kipp stellt und nicht Stoßlüftet :)
7. Schlicht Falsche Annahme! vgl obrige ausführung!
8. Moment du wolltest doch vorher noch vorrechnen dass 30sek ausreichen :) ich habe zwar eher 5-10 min Gelernt aber 3-5 minuten klingt schon mal viel realistischer als 30-60sek. Zu langes Stoßlüften führt aber nicht zu schimmel sondern nur zu hohen Heizkosten.

gruß

Pyrukar
 
Pyrukar schrieb:
8. Moment du wolltest doch vorher noch vorrechnen dass 30sek ausreichen :) ich habe zwar eher 5-10 min Gelernt aber 3-5 minuten klingt schon mal viel realistischer als 30-60sek. Zu langes Stoßlüften führt aber nicht zu schimmel sondern nur zu hohen Heizkosten.
Habe ich:
Schaby schrieb:
Zu 2. Bei einer Wohnung von 100m², also 250m³ Raum und man nur 2 Fenster (was sehr wenig ist) mit 1m² Fläche hat, so würden bei 5 m/s, in 50 sec. die Luft ausgetauscht sein. Verdoppelt man die Fensterfläche ist man bei 25 sec.
führt man das weiter zu realistischen Werten, kann man in 10 sec. mit Lüften fertig sein.

Pyrukar schrieb:
2. Neubauwohnungen sind zu dicht, um als Lüftungsbeispiel herhalten zu können. Neubauwohnungen brauchen fast immer eine Technische zwangslüftung.
und
Pyrukar schrieb:
5. Welche Regel? Altbauwohnungen brauchen kein falsches Lüften zum schimmeln, oder was? Wenn du in einer Altbauwohnung moderne Fenster einbaust ist eine Schimmlige Wand vorprogrammiert denn die Fenster isolieren dann besser als die Wand, woduch die Wand die Kälteste Oberfläche im Raum wird.
Man merkt, das du nicht vom Fach bist. Als Neubauwohnungen gelten alle Wohnungen die nach dem 30.06.1953 gebaut wurden, davor halt Altbau. I.d.R. haben Neubauten auch nur 2,5m hohe Decken. Altbauten mehr, so zwischen 3 und 4,5m.

Und mit dem Fenstern hast du sogar Recht, es ändert nun aber nichts an der Tatsche, dass man auch hier bei zu langem Lüften, eher schadet als hilft. Zudem habe ich nie behauptet, dass man nur einmal am Tag lüften soll, es geht nur um die Dauer.

Nochmal zu dem Altbau, ich wohne selber in einem mit 4m hohen Wänden und neuen Fenstern. Das Problem ist hier, das über dem zu öffnendem Fenster und Decke noch 1,4m Raum ist und da staut sich nunmal die Wärme. Anders beim Neubau, wo, na ich schätze mal noch 40cm zur Decke sind. Also im (meinem) Altbau sind noch ca. 1/3 des Raumes noch über dem offénem Fenster und da funktioniert das mit dem natürlichem Wärmetausch im Winter nicht (wie schon gesagt, kalte Luft strömt nach unten rein und die warme Luft steigt nach oben und wird so wieder rausgedrückt.

Und noch etwas, es gibt Berufe (meiner z.B.), da lernt man sowas. Und ich war, bis zu meiner Pansionierung ziemlich gut darin. Ich habe in einem Unternehmen gearbeitet, die haben fast 13 000 Wohnungen betreut.

Aber lassen wir das, du hast deine Meinung und ich mein Fachwissen. Sollen die Leute sich das raussuchen, was ihnen besser gefällt.
 
Also nochmal für pensionierte Gebäudebetreuer:

Schaby schrieb:
ührt man das weiter zu realistischen Werten, kann man in 10 sec. mit Lüften fertig sein.

So einfach ist die Rechnung leider nicht, ich fürchte du hast, im Gegensatz zu mir, sowas nie Studiert! Genau weil sich Lufttaschen (wie von dir Beschrieben) etc bilden die ebenfalls ausgetauscht werden müssen kann man nicht nur 10sek lüften. Dazu muss die einströmende kalte Luft die stehende Luft mitreisen und eine Luftwalze bewirken, nur so zirkuliert (und tauscht) die Luft an Stellen die nicht auf direktem Weg zwischen den Fenstern steht. Genau dafür braucht es Zeit.

Und ja deine Definition von Neubau ist rein Technisch sicherlich korrekt, jedoch hat sich bei Neubauten und Sanierungen in den letzten 15-30 Jahren Dämmungstechnisch so viel getan dass ich nur diese (die vermutlich bei einer Fachfremden Person als Neubau indetifiziert werden würden) als Neubau bezeichne. Schreib mal ein haus, dass seit 1950 nichtmehr energetisch Saniert wurde als Neubau aus ... jeder Potenzielle Mieter/Käufer würde von falscher Werbung sprechen.


Schaby schrieb:
Und noch etwas, es gibt Berufe (meiner z.B.), da lernt man sowas.
Schaby schrieb:
bis zu meiner Pansionierung
Schaby schrieb:
und ich mein Fachwissen

Auch wenn du das vermutlich nicht hören möchtest: ich habe Energie und Gebäudetechnik studiert und bin somit sehr wohl vom Fach. Wenn du inzwischen pensioniert bist, kann man wohl annehmen, dass du dein "Fachwissen" bereits vor vielen Jahren erlangt hast. Deine Behauptungen waren vor 40 Jahren sicherlich korrekter als heute, aber lass dir bitte gesagt sein, in diesem Feld hat sich in den letzten Jahren nicht nur Regulatorisch sondern auch Wissenschaftlich einiges getan und dein "Fachwissen" ist einfach nicht mehr korrekt!
Auch wenn die Rechnung die du oben aufgestellt hast schon damals als Milchmädchenrechnung identifiziert worden wäre :)
Falls du dir mal modernes Fachwissen aneignen möchtest schau mal nach der Lüftungsnorm DIN 1946-6
 
Man muss nichtmal vom Fach sein um zu merken, dass die Rechnung nicht so einfach ist. Wohnungen sind kein Windkanal. Der Strömung sind irgendwelche Werte von Fensterfläche und Windgeschwindigkeit erstmal herzlich egal. Es kommt viel mehr auf die Lage der Fenster bzw. auch Türen zueinander an. Ich habe hier z.B. Räume, bei denen Fenster unter Für quasi übr Ecke dicht beieinander liegen. Was macht da wohl die Luft, die zum Fenster reinströmt? Richtig! NICHT die Luft im gesamten Raum vollständig vor sich herschieben und zur Tür rausrücken. Die nimmt den kürzesten und "einfachsten Weg" und lässt den Rest, bis auf die Grenzflächen, weitestgehen links liegen. Dazu kommt dann noch eine Deckenhöhe von 3,20m.
Solche Faktoren gibt es in Wohnungen zuhauf. Daher sind Modellrechnungen da fehl am Platz. Sie können als gaaaaanz grobe Orientierung dienen, aber nur dann, wenn man genug Verstand hat um die realen Gegebenheiten ausreichend einzubeziehen.
Und selbst wenn die Wohnung halbwegs optimal aufgebaut ist, kann es starke Einflüsse geben. Die Öffnungswinkel der Fenster oder auch Fliegenitter in den Fenstern. All sowas verändert die Strömung teils enorm.

Ich habe in der ganzen Wohnung Sensoren für Temperatur und Feuchtigkeit mit Logging und sehe sehr deutlich was beim Lüften passiert. Einige Räume muss ich erheblich länger als 5 Minuten lüften um einen großen Teil der Luft zu "erwischen".
 
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